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  • Wie es zur zeit der vÖlkerwanderung drunter und drÜber ging

    Wie in Italien auf Odoaker die Ostgoten, Byzantiner und Langobarden folgten Der Staat Odoakers fiel 493 einer ostgotischen Invasion unter Theoderich (bis 526) zum Opfer. Theoderichs Nachfolger Totila vermochte sich nicht gegen die oströmische Aggression unter Justinian (527 - 565) zu behaupten. Aber auch die byzantinische Herrschaft in Italien blieb eine kurze Episode, denn im Jahr 568 besetzten die Langobarden einen Großteil des Landes. Währ ...

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    Der Lebensraum der arabischen Halbinsel brachte im wesentlichen die Lebensformen der nomadischen Dromedarzüchter (die unter der Bezeichnung carab erstmals im 9. Jh. v. auftraten), der Oasenbauern und der Städter hervor. Wie und warum sich der Islam entwickelte Auf der arabischen Halbinsel ging die Herausbildung (feudal )staatlicher Verhältnisse Hand in Hand mit der Entwicklung einer die Stammesdifferenzen überwindenden monotheistischen Religion ...

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    Was der Ausdruck "Feudalismus" im weiteren Sinn bezeichnet Noch in der römischen Antike warem die Umrisse der mittelalterlichen Feudal¬ge¬sellschaft sichtbar geworden, die auf Subsistenzwirtschaft beruhte (geschlossene Hauswirtschaft, keine Warenproduktion), und in der das Eigentum am Grund und Boden und bald schon ein einge¬schränktes Eigentum an den Bauern der Grundbesitzerklasse zukam. Die Völkerwanderung brachte vielfach nur einen Wechsel der ...

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    Daß ausgerechnet die erst von Karl unterworfenen Sachsen da¬nach die deutschen Könige stellten Drei Jahrzehnte später, im Jahre 843, wurde in Verdun das Karolingische Reich in drei Teile auf¬geteilt, wenn auch seine Einheit formal als weiterbestehend anerkannt wurde. Ausgangspunkt für die Entwicklung zu einem selbständigen deutschen Staat wurde das ostfränkische Reich. Bis zur Konsolidierung eines eigentlichen deutschen Staates sollten freilich ...

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  • Wie die deutschen kÖnige bzw. kaiser durch ihre italien¬politik die zentralgewalt stÄrken wollten, aber das ge¬genteil erreichten

    Daß die deutschen Könige dem Adel Zugeständnisse machten, um freie Hand für ihre Italienpolitik zu haben, und damit die Zentral¬gewalt schwächten Statt daß die Italienexpansion die Zentralgewalt stärkte, war sie umgekehrt nur durch immer neue Zugeständnisse an die Partikularmächte fortzuführen. Immerhin hatte Otto wenig¬stens insofern Erfolg, als es ihm und seinem Nachfolger gelang, die Kaiserkrone zu erwerben, während die bereits im 9. und 10. J ...

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  • Wie einige unscheinbare neuerungen in der landwirt¬schaft grosse verÄnderungen bewirkten

    Wie die Landwirtschaft ihre Produktivität steigerte und da¬durch die Trennung des Handwerks von der Landwirtschaft und das Wiederaufleben des Städtewesens möglich wurde Neue¬rungen, die seit der Zeit Karls des Großen (768-814) feststell¬bar sind, wie der Über¬gang von der Feldgraswirtschaft zur Dreifelderwirtschaft, die Er¬findung des Pferdekum¬mets und des zweiteiligen Dreschflegels ermöglichten eine Steigerung der Produktivität der Landwirt¬sch ...

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  • Wie europa in den beziehungen mit dem orient die initiative zu ergreifen begann und der vermittlerdienste der "unglÄubigen" nicht mehr bedurfte

    WIE EUROPA IN DEN BEZIEHUNGEN MIT DEM ORIENT DIE INITIATIVE ZU ERGREIFEN BEGANN UND DER VERMITTLERDIENSTE DER "UNGLÄUBIGEN" NICHT MEHR BEDURFTE Daß man die Ursachen der Kreuzzugsbewegung nicht unbedingt nur im religiösen Übereifer suchen muß Europa begann in den wirtschaftlichen Beziehungen mit dem Orient die Initiative zu ergreifen. Vermittlerdienste der "Ungläubigen" wurden nicht mehr benötigt. Nun wurde die (schon früher ge¬dachte) Kreuzzugs ...

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    WIE DEUTSCHE FEUDALHERREN NACH DEM SLAWISCHEN OSTEN EXPANDIERTEN, DAS DEUTSCHE KÖNIGTUM ABER MIT SEINER ITALIENPOLITIK SCHEITERTE, UND WIE SICH INZWISCHEN DER MACHTBEREICH DER BABENBERGER ENTWICKELTE Wie sich Gehorsam, Keuschheit und Armut mit dem Kampf gegen die Ungläubigen verbanden Während der Zeit der Kreuzzüge waren geistliche Rittervereinigungen, Ritterorden, entstanden, deren Angehörige zusätzlich zu den Mönchsgelübden (Gehorsam, Keusc ...

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    WIE RUDOLF VON HABSBURG DEM INTERREGNUM UND KÖNIG OTTOKARS GLÜCK EIN ENDE SETZTE UND DIE HERRSCHAFT DER HABSBURGER IN ÖSTERREICH INSTALLIERTE Wie Böhmenkönig Ottokar nach dem Aussterben der Babenberger deren Herzogtümer an sich riß Etwa gleichzeitig mit dem Zusammenbruch der Stauferherrschaft starben die Babenberger aus (1246). Böhmenkönig Przemysl Ottokar II. nützte das Chaos des "Interregnums", der "kaiserlosen" Zeit und ließ sich von Richard ...

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  • Welche rechte sich die kurfÜrsten herausnahmen

    Wittelsbacher und vor allem Luxemburger stellten jetzt (bis 1438) die deutschen Kaiser. Die Wahl der Kaiser war seit der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts Sache der sieben Kurfürsten (Erzbischöfe von Köln, Mainz und Trier, Pfalzgraf bei Rhein, Herzog von Sachsen, Markgraf von Brandenburg, König von Böhmen), was erstmals in einem Dokument aus dem Jahr 1338 (Kurverein zu Rhense) klar zum Ausdruck kommt. Wie sie zu dieser Ehre gekommen sind und w ...

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    WIE MAN DIE JUDEN FÜR DIE PEST VERANTWORTLICH MACHTE, UND DASS ES DARÜBER ZUR ZEIT KARLS IV. ZU DEN SCHWERSTEN JUDENVERFOLGUNGEN VOR HITLER KAM Wie die aufkommende Geldwirtschaft den Gegensatz zwischen Adel und Bauern verschärfte Mit fortschreitender Entwicklung der Städte, der Waren- und Geldwirtschaft drang das Geld in das Gefüge der feudalen Beziehungen und Abhängigkeiten ein und verschärfte die dort herrschenden Gegensätze, so den zwischen ...

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    Daß es eine gewisse Affinität zwischen Juden und Hussiten gab In der Zeit der Hussitenkriege verdächtigte man die Juden, mit den Hussiten zu kollaborieren. Es gab in der Tat eine gewisse Affinität zwischen Juden und Hussiten, die aber wohl eher auf gleichermaßen erlittene Verfolgung zurückzuführen ist, als auf oberflächliche Übereinstimmungen in der religiösen Lehre. Beide - Juden wie Hussiten - lehnten die Verehrung der Heiligen als Götzendiens ...

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  • Wie sich ein deutscher humanist mit den "hunden des herrn" anlegte

    Entsprechend dem gesellschaftlichen Entwicklungsgefälle von Italien nach Deutschland, vermochte sich der deutsche Humanismus nicht im gleichen Maß von der Religion zu lösen wie der italienische. Dennoch: die gefährliche Borniert der Dominikaner etwa beleidigte den Intellekt der Humanisten. Daß die Ketzerbekämpfung das Hauptanliegen des Dominikanerordens darstellte Der Dominikanerorden war zu Beginn des 13. Jahrhunderts, in den Tagen des Kampfes ...

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    Wie sich die Erhebung der Bauern ankündigte Die Bauernerhebung, die im Sommer 1524 losbrach, hatte sich schon in den Jahrzehnten davor in den "Bundschuh"-Verschwörungen (Symbol des bäuerlichen Bundschuhs im Gegensatz zu dem von Adeligen getragenen Stiefel) und im Aufstand des "Armen Konrad" angekündigt. Die Reformation hatte an den Lebensverhältnissen des gemeinen Mannes nichts geändert. Die Bauern ergriffen nun selbst die Initiative. Aufständis ...

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