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  • Die ursachen am beispiel der spekulation (amerika um 1925)

    Mitte der zwanziger Jahre wurde Florida von einem Grundstücksboom erfaßt. Dieser Florida-Boom enthielt schon alle Merkmale des klassischen Spekulationsschwindel. Aufgrund des höheren Einkommens konnten es sich viele Leute, leisten Urlaub zu machen und natürlich wurden Gegenden wie Florida bevorzugt. Diese Tatsache zog aber wiederum andere Leute an, die große Teile des Landes kauften und hofften damit Reich zu werden. Ab diesem Zeitpunkt funkt ...

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  • Die krise am beispiel der geldinstitute (Österreich um 1925)

    Die sechs großen Wiener Banken, die das Rückrad der Geldorganisation der Privatwirtschaft bildeten, hatten bis 1925, in Folge der vorangegangenen Inflation, 65 Prozent ihres Vorkriegskapitals verloren. 1926 hatte schon die Zentralbank Deutscher Sparkassen nur durch Staatshilfe überleben können. 1929 mußte eines der angesehensten Geldinstitute Europas, die Allgemeine Österreichische Bodencreditanstalt ( BCA) zugeben, das es alleine nicht ...

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  • Folgen der krise

    In Europa gestaltete sich die Lage besonders kritisch. Viele amerikanische Kredite wurden gekündigt, was vor allem die deutsche Wirtschaft schwer traf. Das vorher bereits etliche Milliarden Dollar europäisches Auslandskapital aufgrund des Börsenkrachs vernichtet wurden, machte die Lage nicht leichter. Viele Industrien, deren Warenlager überfüllt waren, sahen sich gezwungen, zur Kurzarbeit ( Fünf bzw. sogar drei Tage Woche) überzugehen. ...

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  • Der weg aus der krise - der "new deal"

    Der "New Deal" ( Neuverteilung der Karten nach dem Spiel) wollte die Herstellung einer gerechten sozialen Ordnung mit Ausgleich zwischen Unternehmern und Arbeitern. Der Staat förderte Not leidende Industrien und Farmer, er beteiligte sich an großen Wirtschaftsprojekten. Man förderte den Zusammenschluß der Arbeiter zu Gewerkschaftsverbänden, die in fast allen Industrien gemeinsam mit den Unternehmern die Arbeits- und Lohnverhandlungen re ...

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  • Die weltwirtschaftskrise (1929 - 1933)

    Definition: Weltwirtschaftskrise Bezeichnung für eine heftige oder andauernde wirtschaftliche Krise, die nicht auf einen einzelnen Staat beschränkt bleibt, sondern zu einem umfassenden Zusammenbruch in allen Teilen der Weltwirtschaft führt. Ausgangssituation der USA - Während 1.Weltkrieg: Enorme Produktionssteigerung in Industrie und Landwirtschaft - Nach 1.WK: Größte Macht ( Industrie, Landwirtschaft und Finanzkraft) - Die USA ste ...

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  • Die weltwirtschaftskrise von 1929 und ihre auswirkungen

    Einleitung Der Erste Weltkrieg verschob die Gewichte in der Weltwirtschaft. Die europäischen Industriestaaten verloren dort einen Gutteil ihrer Position. Beherr¬schend wurden jetzt die Vereinigten Staaten als Hauptgläubigerland für ganz Europa. Zwar hatten sich die USA, enttäuscht darüber, daß die Friedens¬regulierungen einzig vom Machtdenken ihrer europäischen Verbündeten bestimmt waren, zunächst in bewußte Isolation zurückgezogen. Sie blieb ...

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  • Die goldenen zwanziger und der große crash

    Anders als die Staaten in Europa gingen die Vereinigten Staaten wirtschaftlich gestärkt aus dem ersten Weltkrieg heraus. Im Zeitraum von 1919 bis 1929 zeigten die USA ein kräftiges Wachstum. Das Bruttosozialprodukt stieg um 50%, und das Pro-Kopf-Einkommen nahm um 20% zu. Noch zu Beginn der Zwanziger gab es wenig Gründe, eine solche Entwicklung vorauszusehen. Es gab einen scharfen Rückschlag, der möglicherweise eine Konsequenz der Umstellung ...

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  • Auswirkungen auf die amerikanische wirtschaft

    An der Tatsache, daß die Vereinigten Staaten so schwer von der Krise betroffen waren, hat vor allem die Federal Reserve Bank, die amerikanische Zentralbank, schuld. 1927 vermochte man sich nicht zu entscheiden, in welche Richtung man die amerikanische Wirtschaft lenken solle. Einerseits bestand Gefahr einer erhöhten Inflation durch die starke Ausweitung des Kredits, andererseits drohte eine Rezession. Man entschied sich für eine Politik des ...

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  • Der "new deal"

    U.S. Präsident Hoover (1929-33) stand der Krise machtlos gegenüber. Erst sein Nachfolger Franklin D. Roosevelt (1933-45) vermochte es, die Krise in den Griff zu bekommen. Er erkannte, daß die amerikanische Wirtschaft alleine niemals über die Krise hinwegkommen würde, und erhöhte die Staatsausgaben dramatisch. Er rief viele neue Programme ins Leben, die unter dem Begriff "New Deal" zusammengefaßt wurden. Den Bauern wurde mit Subventionen unter ...

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  • Brünings deflationspolitik

    Nach dem ersten Weltkrieg hatte Deutschland bereits eine Hyperinflation zu überstehen. Doch die 1929 beginnende Krise wirkte sich noch schlimmer auf die Löhne aus. Massenentlassungen und Kurzarbeit bedrohten die Existenz vieler Arbeiter und Angestellter. Die leere Staatskasse erzwang eine Herabsetzung der Bezüge der Beamten. Das entsprach auch der gängigen ökonomischen Theorie der Zeit. Danach mußte man in Krisenzeiten sparen, um die zurüc ...

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  • Auswirkungen auf industrie und arbeitslosigkeit

    Bevor ich auf die Arbeitslosenzahlen in der Weimarer Republik eingehe, möchte ich anmerken, daß man beginnt, von Unterbeschäftigung in einer Volkswirtschaft zu sprechen, wenn die Zahl der Arbeitslosen 5% der Zahl der Beschäftigten erreicht. An diesem Maßstab gemessen, herrscht in der Weimarer Republik die meiste Zeit Unterbeschäftigung. Nur während des Zwischenhochs der Jahre 1924-25 nach den tiefen konjunkturellen Einbrüchen bedingt durch die ...

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  • England in der krise

    In England konnte man nie von den goldenen Zwanzigern sprechen. Man hatte mit den Schwierigkeiten einer übergroßen Exportindustrie zu kämpfen. Das englische Pfund war im Vergleich zum US-Dollar zu hoch bewertet; und aufgrund des festen Wechselkurssystems war England immer zu einer deflationären Politik gezwungen. Als die Kurse an der New Yorker Börse verfielen, wurde die britische Wirtschaft schwer getroffen. Zwischen 1929 und 1931 verlor ...

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  • Die ausgabenhypothese

    Einige Wissenschaftler glauben heute, daß die Krise vom Gütermarkt her ausgelöst wurde. Andere gehen davon aus, daß der Zusammenbruch des Aktienmarkes im Jahr 1929 teilweise für die Änderung des Konsumverhaltens verantwortlich war. Der dadurch verbundene Vermögensrückgang könnte die Haushalte veranlaßt haben, mehr zu sparen. Wieder andere vertreten die Meinung, daß der Ausgabenrückgang auf das starke Absinken der Investitionen im Wohnungsbau ...

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  • Die geldhypothese

    In Amerika ging das Geldangebot von 1929 bis 1933 um 25% zurück. Im gleichen Zeitraum, stieg die Arbeitslosigkeit von 3,2% auf 25,2%. Diese Beobachtungen stützen die Geldhypothese. Ihre Vertreter lasten die Krise in erster Linie der Zentralbank an, die einen derartigen Rückgang des Geldangebotes zuließ. Die wichtigsten Vertreter dieser Auffassung sind Milton Friedman und Anna Schwarz. Sie meinten, daß die meisten gesamtwirtschaftlichen Abs ...

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  • Die freiwirte

    Der Vater des Experiments war Michael Unterguggenberger, Wörgler Vizebürgermeister von 1920 bis 1931, und Bürgermeister von 1931 bis 1934. Er vertrat die Ideen Silvio Gesells, welcher von der Schweiz ausgehend bis nach Estland Anhänger fand. Ihre Ziele waren eine krisenfreie Marktwirtschaft und mehr soziale Gerechtigkeit. Die große Not nach dem ersten Weltkrieg führten sie auf den Kapitalismus zurück. Das Geld sammelte sich immer mehr in de ...

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  • Das nothilfe programm

    Zu Beginn der Dreißiger hatte die Wörgler Wirtschaft vor allem mit der 1929 aufgekeimten Weltwirtschaftskrise und der Elektrifizierung der Bahn zu kämpfen. Im Juni 1930 wurde das Heizhaus geschlossen, 1931 wurde das größte Unternehmen, die Zellulosefabrik, stillgelegt. In der Region waren insgesamt 1500 Arbeitslose, und es wurden täglich mehr. Die Gemeinde war nicht einmal mehr in der Lage die Zinsen für ihre 1,3 Millionen Schilling Schulden ...

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  • Das ende des experiments

    Nur zwei Wochen nach der Einführung des Notgeldes versuchte die Österreichische Nationalbank AG das Wörgler Programm zu stoppen, da sie eine Verletzung ihren Banknotenprivilegs sah. Unterguggenberger reist mit einer kleinen Delegation nach Wien um bei Minister Rintelen vorzusprechen. Sie ernten Verständnis von ihm. Auch die Kufsteiner Bezirkshauptmannschaft erlaubt das Experiment vorerst, muß die Ausgabe der Arbeitswertscheine aber im Jänner 1 ...

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  • Weltweite achtung

    Der positive Effekt des Nothilfe Programms wurde bald auch in den Nachbargemeinden wahrgenommen. Kirchbichl und Kitzbühel führten ebenfalls Arbeitswertscheine ein. In Brixen und Westendorf waren sie bereits beschlossen, aber man wartete noch den Ausgang des Gerichtsverfahrens ab. Bald kamen Volkswirtschafter und Politiker aus aller Herren Länder nach Wörgl, um sich vor Ort von der Wirksamkeit der Maßnahmen zu überzeugen. Prof. Fischer, ein ...

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  • Was man zu diesem thema wissen sollte

    Was ist eine Aktie ? Eine Aktie ist ein Besitzanteilschein eines Unternehmens, das Unternehmen muss jedoch eine AG (Aktiengesellschaft) sein. Was ist eine Dividende ? Wenn das Unternehmen (AG) Gewinn erwirtschaftet, so wird dem Aktionär einen Gewinnanteil ausbezahlt. Was ist der Kurs ? Je nach Wert der Aktie steigt oder fällt der Kurs. Nimmt man mal an, ein Unternehmen (AG), mit positiver Wirtschaftslage, könne regelmässig Divi ...

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  • Der boom der 20er jahre:

    Aufgrund der Stärke der Wirtschaft war es den USA möglich den politischen Isolationismus zu wählen. In den 20er Jahren erlebte die amerikanische Wirtschaft als Folge massiver Investitionen eine fast ununterbrochene Expansion. Diese Investitionen wurden durch die starke Nachfrage der Verbraucher nach \"harten\", mehrere Jahre haltbaren Verbrauchsgütern (Autos, Elektronik, ...) und durch die rapide Entwicklung in Bauwirtschaft und Dienstleistungs ...

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