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  • Wie konnte es dazu kommen, daß die deutschen den antisemitismus wie hitler ihn propagierte, positiv gegenüberstanden?

    Durch die Wirtschaftskrise und die damit verbundene grassierende Arbeitslosigkeit staute sich bei den Leuten Wut auf, und sie brauchten einen Schuldigen für die schwer zu durchschauenden Zusammenhänge hinsichtlich der Wirtschaftskrise für die selbst Politiker selten eine Erklärung hatten, weil damals die Zusammenhänge nicht verstanden wurden. Da kam die simple nationalsozialistische Propaganda gerade recht, die meinte das dies alles eine ...

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  • Wie begegneten die juden am anfang dem handeln hitlers?

    Kein gebildeter deutscher Jude konnte sich vorstellen, daß bürgerliche Rechte und wirtschaftliche Existenz durch den Nationalsozialismus zerstört werden könnten, von schlimmerem ganz zu schweigen, da die deutsche Wirtschaft und vor allem die Wissenschaft (z.B. durch Einstein) durch Juden geprägt war. Im religiösen Bereich gab es starke Gegensätze zwischen den orthodoxen, den konservativen, den religiös-liberalen und der Mehrheit den indifferent ...

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  • Wie begannen die noch friedlichen maßnahmen gegen die juden?

    Im April 1933 erließ Hitler das "Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums". Das Gesetz bezweckte eigentlich nur, daß Schaffen von Karriereposten für Hitler treue Gefolgsleute und um unliebsame politische Gegner und besonders Juden aus allen politischen Ämtern entfernen konnte. Ebenfalls im April 1933 wurde mit einem "Gesetz gegen die Überfüllung der deutschen Schulen und Hochschulen" der jüdische Anteil in den Schulen extrem stark be ...

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  • Warum haben sich die juden nicht durch emigration dem hitlerregime entzogen?

    Abgesehen davon, daß der Großteil der deutschen Juden nicht weniger als andere Deutsche in Kultur und Heimatgefühl Deutschlands eingebunden waren, standen der Auswanderung doch ganz erhebliche Schwierigkeiten entgegen. Der NS-Staat forcierte und bremste die Auswanderung der Juden gleichzeitig. Dem verstärkten Druck zur Emigration der Jahre 1933-39 folgte eine Phase der massiven Behinderung zwischen 1939 und 1941. Ab 1941 galt ein Ausre ...

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  • Massaker im osten, "einsatzgruppen" in den besetzten gebieten 1941/42

    Seit Beginn des Rußlandfeldzuges im Juni 1941 wurden "Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD" gebildet. Diese waren dazu da, in den eroberten Gebieten nazifeindliche sowie jüdische Politiker umzubringen. Dies waren Einheiten die dem Oberbefehl des Reichsführers SS Heinrich Himmler unterstanden, und die, wie es in einem Befehl von Himmler im Frühjahr 1941 hieß, auch berechtigt waren "im Rahmen ihres Auftrages in eigener Verantwortun ...

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  • Deportationen von reichsjuden in das ostgebiet

    1941-42 begann die SS Juden aus deutschen Gebiet in das eroberte Ostland zu deportieren. Sie wurden in Ghettos zusammengepfercht wie z.B. Riga, Krakau oder Warschau. Das Ziel war, das die Juden so in größeren "Stückzahlen" zusammen waren damit man sie für die bevorstehenden Transporte zu den Konzentrations- und Vernichtungslagern zusammen an einem Platz hatte. Außerdem mußten die Juden bei einer Deportation die Wohnung voll möbliert zurücklass ...

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  • Was war das madagaskar projekt?

    Das Madagaskar Projekt sah vor, Frankreich zu zwingen seine Überseebesitzungen aufzugeben und sie an Deutschland zu übergeben. Zu diesen Überseeischen Besitzungen gehörte z.B. Madagaskar. Alle Juden Europas sollten in Schiffen nach Madagaskar gebracht werden um sich dort neu anzusiedeln. Dieser Vorschlag wurde in aller Ernsthaftigkeit in der Öffentlichkeit und von hohen Vorsitzenden in Erwägung gezogen worden. Außerdem wollte Hitler keinen jüdi ...

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  • Industrialisierter massenmord in den vernichtungslagern

    In der sogenannten "Wannseekonferenz" am 20.1.42 wurde von obersten Parteiführern beraten, wie die "Endlösung" der Judenfrage aussehen sollte. Da die KZ übervoll waren und der ursprüngliche Plan, alle Juden nach Madagaskar zu transportieren nicht funktionierte, wurde beschlossen ..Es wurde entschieden, das dies nur durch eine neue Art zu töten ging, weil es einfach zu lange dauerte jeden Juden zu erschießen oder zu hängen. Außerdem wollte man s ...

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  • Welche folgen hatte der holocaust?

    Der verbrecherische Rassenhass Hitlers forderte 6 Millionen tote Juden, ca. ½ Million tote Sinti und Roma, sowie viele Millionen Opfer unter der Zivilbevölkerung. Das geistige und kulturelle Leben Europas insbesondere Berlins verarmte stark. Die Leute bestritten das sie von der Judentötung gewußt haben. Weil sie entsetzt und beschämt waren über die Verbrechen wolltten sie nicht durch Mitwissen schuldig sein, und redeten sich ein, nichts gewußt ...

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  • Die hebräer in kanaan

    Die biblischen Berichte der hebräischen Genealogie und Geschichte sind in den meisten Punkten glaubwürdig und lassen sich vielfach durch archäologische oder historische Studien bestätigen. In ihrer heutigen Form wurden sie jedoch erst Jahrhunderte nach den dargestellten Ereignissen niedergeschrieben und bedürfen daher der sorgfältigen Interpretation. Obwohl Moses seinen Vater als Aramäer bezeichnet (A.T., Deuteronomium 26, 5), stammen die Israeli ...

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  • Das königreich

    Mit der Thronbesteigung Sauls, des ersten israelitischen Königs, vollzog sich um 1020 v. Chr. der Zusammenschluß der Stämme zu einer politischen Einheit. Sauls Nachfolger David erweiterte die Grenzen des Reiches. Das Königreich unter David David eroberte Jerusalem, die stärkste Bastion Palästinas, und machte es zu seiner Hauptstadt. Unter seinem Oberbefehl brach die israelitische Armee die Macht der Philister und nahm Edom, Ammon sowie Moab ...

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  • Das unterworfene judäa

    Als die Chaldäer Juda auflösten, lebten die Judäer in Ägypten, Babylon und unter der bäuerlichen Bevölkerung Palästinas. Leben in Babylon Die größte und bedeutendste Gemeinschaft war in Babylon. Hier gründeten die Verbannten gemeinsam mit 597 v. Chr. aus Judäa verschleppten Glaubensbrüdern und anderen, die sich während der Zerstörung Israels 721 v. Chr. hier niedergelassen hatten, eine blühende Kolonie. Unter der Führung des Priesters und Refo ...

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  • Die juden nach dem exil

    Trotz der Zerstörung des zweiten jüdischen Staates und der zunehmend antijüdisch gesinnten Umwelt vermochten die Juden ihre Identität und ihre Traditionen im Zuge eines tiefgreifenden kulturellen Wandels zu bewahren. Die religiöse Entwicklung im Exil Als Antwort auf den Bruch, den die Entstehung des Christentums bewirkte, entwickelte sich das Judentum zu seiner bleibenden Form. Die Kontinuität beruhte auf der gemeinsamen Sprache, einem literar ...

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  • Die juden in der neuzeit

    Ende des 16. Jahrhunderts existierten nur noch Überreste der alten jüdischen Gemeinden in Westeuropa. Reformation und Französische Revolution Als nach der protestantischen Reformation die politische und soziale Freiheit allmählich zunahm, wuchs auch die Toleranz gegenüber den Juden. Erste Anzeichen gab es in England, wo der Commonwealth unter Oliver Cromwell den Juden ab 1650 die Einwanderung anbot. Einflußreiche Männer wie der Philosoph John ...

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  • Judentum

    Judentum, Religion des Volkes Israel sowie Bezeichnung der religiösen und ethnischen Gruppen, die zu diesem Volk gehören. Das Judentum, aus dem Christentum und Islam hervorgingen, ist die älteste monotheistische Religion. Der Begriff kam nach dem Babylonischen Exil als jüdische Selbstbezeichnung auf, nachdem sich bis zu diesem Zeitpunkt das Volk Israel selbst Israeliten genannt hatte. Im Althebräischen existierten die Begriffe "Judentum" und "Re ...

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  • Grundlegende lehren und schriften

    Bedeutendster Grundzug des Judentums ist sein unbedingter Monotheismus. Zu allen Zeiten gingen die Juden davon aus, daß ein einziger transzendenter Gott die Welt erschaffen hat und ihre Geschicke lenkt. Mit dem Monotheismus verbindet sich die teleologische Vorstellung, daß die eine göttliche Intelligenz die Welt verstehbar und auf ein Ziel hin geschaffen hat. Jeder menschlichen Erfahrung und jedem Ereignis wohnt eine Bedeutung inne. Traditionsbew ...

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  • Der bund

    Die Juden gehen davon aus, daß zwischen Gott und dem Volk Israel ein Bund (Berit), eine Art vertragliche Übereinkunft, bestehe. Der Tradition zufolge trat Gott auf dem Berge Sinai in eine besondere Beziehung zu den Israeliten. Diese betrachten Gott als ihren alleinigen, obersten König und Gesetzgeber, dessen Regeln sie gehorchen, während Gott seinerseits Israel als sein auserwähltes Volk ansieht. Sowohl die Autoren der Bibel als auch spätere jüdi ...

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  • Die rabbinische tradition

    Alle Traditionen des Judentums wurzeln in der Bibel. Diese trägt auch den Namen Tanchach, ein Akronym (Kunstwort, das aus den Anfangsbuchstaben mehrerer Wörter gebildet wird) für ihre drei Bestandteile: Thora (die fünf Bücher Mose), Nebiim (die prophetischen Schriften) und Ketubim (weitere Texte). Es wäre jedoch verfehlt, das Judentum ausschließlich als eine "Religion des Alten Testaments" zu betrachten. In seiner heutigen Form geht es letztlic ...

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  • Gebete und riten

    Orthodoxe Juden beten dreimal am Tag: am Morgen (schaharit), am Nachmittag (minha) und am Abend (maarib). Zu diesen Zeiten brachte man früher Opfergaben im Tempel von Jerusalem dar, so daß das Gebet in gewissem Sinne den Tempeldienst nach der Zerstörung des Gotteshauses fortsetzt. Als einzig festes Element enthalten alle jüdischen Gottesdienste eine Reihe von Benediktionen, im Stehen verrichtete, hymnische Gebete. Dazu gehören die Tepilla (Gebet ...

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  • Thora

    Das Studium der Thora, in der sich nach jüdischer Auffassung der Wille Gottes offenbart, zählt im rabbinischen Judentum ebenfalls zum Dienst an Gott. Während des täglichen Morgengebets rezitieren die Gläubigen Stellen aus der Heiligen Schrift und dem Talmud. Am Montag- und Donnerstagmorgen erfolgt das Entnehmen der Thora (der fünf Bücher Mose) aus dem Schrein am Kopf der Synagoge im Rahmen einer feierlichen Prozession vor dem Gottesdienst. Die ...

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