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  • Mendelsche regel

    (Regel von der Neukombination der Gene, Unabhängigkeitsregel, Regel von der Unabhängigkeit der Erbanlagen) Erbanlagen werden unabhängig von einander vererbt und bei der Keimzellenbildung und der Befruchtung neu kombiniert, sie sind frei kombinierbar. Die Erbanlage wird über die Keimzelle weitergegeben. Wenn in einer Zelle zwei verschiedene Erbanlagen für ein Merkmal vorliegen, von denen die eine nicht (merklich) zur Ausprägung gelangt, so nen ...

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  • Chromosomen - die chromosomen

    Die Chromosomen sind winzige Gebilde, die gewöhnlich nur eine Länge von wenigen Mikrometern aufweisen. Sie enthalten aber in jeder Chromatide ein DNA-Molekül, das mehrere cm lang, also etwa 10 000 mal länger ist. Dies ist nur möglich, weil die DNA mehrfach verschraubt vorliegt. Die Anzahl der Chromosomen ist in teilungsfähigen Zellen bei jeder Pflanzen- und Tierart konstant; ihre Anzahl ist für jede Art charakteristisch und kann selbst bei nah ...

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  • Phenylketonurie [pku]

    Phenylketonurie ist eine Stoffwechselkrankheit, die zu Schwachsinn führt. Die Symptome der Phenylketonurie kommen durch das Fehlen des Enzyms Phenylalaninhydroxylase zustande. Die Aminosäure Phenylalanin kann nicht mehr zu Tyrosin umgewandelt werden, Dadurch reichert sich Phenylalanin an. Durch die Nebenreaktion von Phenylalanin zu Phenylbrenztraubensäure kommt es ebenfalls zu einer Anreicherung von Phenylbrenztraubensäure. Diejenigen Stoffe, ...

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  • Meselson & stahl

    Die Forscher erreichten durch eine geeignete Züchtung von E.coli, daß sich alle Zellen stets gleichzeitig teilten und somit immer alle gleich alt waren und der gleichen Zellgeneration angehörten. Sie bedienten sich bei diesem Experiment der Dichtegradientenzentrifugation (->). Sie züchteten die Bakterien in einem Medium das als Stickstoffquelle 15N-Isotope enthält. Die Bakterien bauten nun in ihre Zellbestandteile, also auch in die DNA, diese ...

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  • Viren - viren

    Viren haben wie Bakterien die Fähigkeit zur Rekombination. Sie sind allerdings einfacher gebaut und vermehren sich schneller als Bakterien. Sie bestehen in erster Linie aus einer Proteinhülle und Nukleinsäuren darin. Es sind keine selbständigen Organismen, d.h. sie können sich nicht selbständig, sondern nur in Verbindung mit einer lebenden Zelle reduplizieren. Somit haben sie auch keinen Stoffwechsel. Viren sind streng wirtsspezifisch, man kann ...

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  • Der genetische code -

    In den Proteinen der Lebewesen treten in der Regel 20 verschiedene Aminosäuren auf. Deren Reihenfolge muß in der Nukleotidsequenz der mRNA und damit letztlich in der Nukleotidsequenz der DNA verschlüsselt (codiert) vorliegen. In den Nukleinsäuren kommen 4 Basen vor. Bei der Kombination von 3 Basen, etwa dem Triplett AGT oder ATA ergeben sich genügend Möglichkeiten zur Bestimmung jeder der 20 Aminosäuren. Einem bestimmten Basentriplett ist als ...

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  • Inseln / inselbewohner / isolation

    Isolierte Inseln beherbergen nur sehr wenige verschiedene Typen von Tieren und Pflanzen. Diese sind meist mit denen des benachbarten Kontinents verwandt. Aber von jedem Typus gibt es einen großen Reichtum an Rassen und Arten, die sonst nirgends auf der Welt vorkommen. So gehören von den wenigen Vogelarten der Galápagosinseln allein 13 zur Unterfamilie der Darwinfinken. Die Lebewesen eng benachbarter Inseln unterscheiden sich in Form und Lebensw ...

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  • Adaptive radiation

    Wenn aus einer einheitlichen Population im Laufe der Zeit unterschiedliche Arten, Gattungen oder Familien hervorgehen, die sich in verschiedenen Richtungen spezialisieren, so spricht man von adaptiver Radiation. Adaptive Radiation wird immer dann möglich, wenn eine Population die Gelegenheit hat, neue Nischen zu bilden; wenn eine Art auf Grund ihrer genetischen Variabilität ein Areal ausfüllen könnte. Mutationsformen Vererbung beruht auf de ...

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  • Rekombination

    Bei jeder Befruchtung einer Ei- durch eine Samenzelle werden die in einer Population vorhandenen Gene neu zusammengestellt. Man spricht von Rekombination. Durch genetische Rekombination werden immer neue Allelkombinationen und damit neue Phänotypen erzeugt. Auch ohne neu auftretende Mutationen kann die Variabilität dauernd aufrechterhalten und erneuert werden. Homologie 1. Homologiekriterium: Lage: Homologe Organe befinden sich an gleicher ...

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  • Cytochrom-stammbaum

    Cytochrom c ist ein Enzymprotein, das in allen atmenden Lebewesen vorkommt. Es ist in der Atmungskette wirksam. Mehr als ein Drittel aller Aminosäuren sind bei allen Organismen identisch. Die Ähnlichkeit der Moleküle ist ein Maß für die Verwandtschaft; sie erlaubt die Konstruktion eines Stammbaums. Für die Aufklärung von evolutiuonsbiologischen Abläufen sind in diesem Zusammenhang besonders die wirkungslosen Mutationen interessant. Es handelt s ...

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  • Antigen / antikörper

    Antikörper werden vom Immunsystem eines Organismus gegen körperfremde (Eiweiß-) Stoffe fremder Organismen gebildet. Da die körperfremden Stoffe Anlaß sind für die Bildung von Antikörpern, nennt man sie auch Antigen. Zu jedem Antigen wird eine spezifische Sorte von Antikörpern gebildet. Antigen und Antikörper reagieren miteinander, so daß im Normalfall die körperfremden Stoffe unschädlich gemacht werden. Immunreaktion / Immunbiologie Kommt e ...

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  • Aids - aids test

    Aids ist eine Infektionskrankheit mit einem oder mehreren gleichzeitig wirksamen Mikroorganismen. Das die Aids-Erkrankung auslösende Virus gehört zu den RNA-Viren, die ihre genetische Information in einer Wirtszelle zunächst mit Hilfe der reversen Transkriptase in DNA umschreiben (Retroviren). Die DNA wird dann in das Genom der Wirtszelle eingebaut. Bevor das Virus in der Wirtszelle zur Vermehrung übergeht, vergehen oft Jahre --> langsamer Viru ...

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  • Ramapithecus - australopithecus

    Ramapithecus stellt man in die Reihe der Vorfahren des Menschen. Da die ältesten Funde 17 Mio. Jahre alt sind, nahm man an, schon zu dieser Zeit hätte sich die Linie des Stammbaums der Menschen von dem der Menschenaffen abgespalten. Ramapithecus hatte nach seinem Skelettbau jedoch mehr Beziehungen zum Orang-Utan als zum Menschen. Inzwischen ist klar, daß die Vorfahren des Orang-Utans, zu denen Ramapithecus gehören dürfte, schon vor 16 Mio. Jahren ...

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  • Die Ökologie -

    Die Ökologie untersucht die Beziehungen der Lebewesen untereinander und zu ihrer abiotischen Umwelt. Unter Umwelt versteht man alle äußeren Einflüsse, die auf einen Organismus einwirken. Gehen diese Einflüsse von anderen Lebewesen aus, so spricht man von den biotischen Umweltfaktoren. So gehören z.B. Nahrungsbeziehungen zwischen den Lebewesen zu diesen Faktoren. Aber auch die unbelebte Umwelt beeinflußt das Gedeihen eines Organismus: Zu den abi ...

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  • Bsb - csb

    BSB Biologischer SauerstoffBedarf BSB ist der Wert der Sauerstoffzehrung. Die Bedingungen zur Messung des BSB: 20°C, im Dunkeln (damit keine Photosynthese, Assimilation stattfindet), 48 Stunden oder 5 Tage 5 Tage, um den See dann nach vorgegebenen Tabellen einordnen zu können. Sauerstoffbedarf lebender Organismen CSB chemischer Sauerstoffbedarf alle organischen Stoffe werden von Kaliumpermanganat oxidiert, daher spielt die Zeit ke ...

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  • Räuber-beute-beziehungen

    Als Räuber bezeichnet man Organismen, die sich von den organischen Verbindungen ihrer getöteten Beute ernähren. Auch die Wechselwirkung zwischen Pflanzenfresser und Pflanzennahrung zeigen ein Räuber-Beute-Verhältnis. Einige Pflanzen werden von pflanzenfressenden Pflanzen gemieden, dies kommt von den passiven Schutzvorrichtungen. Das sind z.B. die Dornen von Kakteen und die Stacheln von Rosen. Spezifische chemische Substanzen sind in Pflanzen we ...

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  • Regelung der populationsdichte

    Tiere vermehren sich nur bis zu einer bestimmten Anzahl, die Menge der Nahrung ist hier der wichtigste dichtebegrenzende Faktor. Das Angebot geeigneter Brutplätze kann ebenfalls dichtbegrenzend sein. Eine hohe Bestandsdichte führt zu Änderungen des Verhaltens und somit zu Einschrän-kungen des Vermehrens, dabei erzeugt die hohe Bestandsdichte, also ein dichtes Zusammenleben, Streß. Die Populationsdichte unterliegt auch Einflüssen, die von der Po ...

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  • Populationsdynamik

    - nimmt die Anzahl der Beutetiere zu, steigt die Anzahl der Räuber (vorausgesetzt: Räuber ernährt sich nur von einer Art Beute desselben Lebensraums; es wandern weder Tiere ab noch zu) - je mehr Nahrung (Beute) desto mehr Nachkommen bei den Räubern => Anzahl der Beutetiere wirkt sich positiv auf die Anzahl der Räuber aus - je länger die Generationsdauer der Räuber ist, desto später tritt diese Wirkung ein  Zunahme der Räubertiere ...

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  • Welche ursachen hat das waldsterben?

    Als mögliche Faktoren des Waldsterbens sind die Luftschadstoffe Schwefeldioxid, Stickstoffoxide und Ozon im Gespräch. Eins Schädigung von Pflanzen durch Luftverschmutzung ist schon lange aus der Umgebung von Industrieanlagen bekannt. Neuartige Waldschäden lassen sich dagegen in den letzten Jahren nicht mehr einer bestimmten Schadstoffquelle zuordnen. Eine ursächliche Beziehung zur Luftverschmutzung besteht zweifellos, aber die kausale Abfolge der ...

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  • Ökosystem wald - der mitteleuropäische laubwald

    Der Pflanzenbestand eines Hochwaldes ist aus mehreren Schichten aufgebaut. In der Baumschicht wölben sich die Kronen der Bäume zu einem Blätterdach. Zur Strauch-schicht zählt der Nachwuchs der Bäume. Darunter folgt die Krautschicht mit den krautigen Waldpflanzen. Eine dem Boden unmittelbar auflagernde Moosschicht fehlt, weil Moose eine Überdeckung durch den herbstlichen Laubfall nicht ertragen. Moose findet man daher nur auf Baumstümpfen und au ...

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