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  • Die entstehung des staates israel

    In den langen Jahrhunderten ohne einen eigenen Staat blieb in den Juden die Sehnsucht nach dem Gelobten Land stets lebendig. Die Rückkehr in das Land ihrer Väter war für "das Ende aller Tage" vorherbestimmt und sollte unter der göttlichen Führung des Messias stattfinden, der dereinst kommen würde, das auserwählte Volk zu erlösen. Der Begriff ZIONISMUS stammte von "ZION", dem Hügel, auf dem der Tempel von Jerusalem stand, von dem die Stadt Jerus ...

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  • 1937 bricht ein zweiter aufstand aus, der zwei jahre dauert.

    Da die Briten auf die Militärbasen und den Ölversorgungslinien im Nahen Osten angewiesen waren, brachten sie im Mai 1939 ein Weißbuch heraus, das bei der jüdischen Öffentlichkeit Empörung und Bestürzung auslöste. Es sollte die Einwanderung, nämlich 10000/Jahr, regeln. Nach 10 Jahren sollte ein unabhängiges arabisches Palästina gegründet werden, in dem nur 5% der Landfläche für jüdische Siedler vorgesehen war. Nach und nach bildeten sich israel ...

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  • Übergang von der plan- zur marktwirtschaft

    Zur Jahrhundertwende lebten zwei Fünftel der Weltbevölkerung unter einer Ideologie, die es ausschließlich dem Staat vorbehielt, Eigentümer von Produktionsmitteln zu sein. Lenin verbot sofort in einem seiner ersten Dekrete ("Über das Land") privaten Landbesitz, aber in Osteuropa führten dann die Regierungen nach 1945 eine durchgreifende Landreform gegen die "Landlosigkeit" durch. Später wurde jedoch in allen diesen Staaten außer Polen und Jugo ...

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  • Übergang zur europäischen währungsunion

    Währungssystem des Internationalen Währungsfonds (Bretton-Woods-System) 1944 wurde das Bretton-Woods-System etabliert, das ein intaktes internationales Währungssystem zum Ziel hatte. Es wurden feste Wechselkurse (1% Bandbreite) und eine Gold/Dollarkonverbilität vereinbart. Mitte der 60er Jahre verursachten die hohen Zahlungsbilanzdefizite der USA einen Dollarüberhang und es kam zu Spannungen im Bretton-Woods-System. Deswegen plante die EG ...

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  • Wirtschaftspolitischer hintergrund

    2.1.1 Versorgungskrise Im Frühjahr 1988 war zu erkennen, daß viele sowjetische Bürger von den praktischen Ergebnissen der Perestrojka-Politik zunehmend enttäuscht waren. Durch das Fehlen konkreter Veränderungen nach 3 Jahren Gorbatschowscher Politik sowie der großen Unterschiede zwischen offiziellen Versprechungen und der Realität des sowjetischen Alltags, der sich durch Versorgungsmängel und steigende Preise auszeichnete, wurde der Kurs der ...

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  • Rüstungslastdebatte

    Die neue Politik der Offenheit im Zusammenhang mit der Politisierung der Gesellschaft schufen schon im Vorfeld der Parteikonferenz die Grundlage dafür, daß die Frage der sowjetischen Rüstungsausgaben öffentlich diskutiert werden kann. Die wichtigsten Elemente der Diskussion, die sich nun entwickelt, sind die folgenden: . Kritik an der Überrüstung der letzten Jahrzehnte ;Beschränkung der Rüstungsanstrengungen auf den durch die defensive Doktri ...

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  • Die sowjetischen rüstungsausgaben

    Bis zum 30. Mai 1989, als Generalsekretär Gorbatschow die Höhe des sowjetischen Verteidigungshaushaltes mit 77,3 Mrd. Rubel bezifferte, gab es von sowjetischer Seite keine ernstzunehmenden Daten über die Aufwendungen für die Rüstungs- und Sicherheitspolitik. Dieses führte dazu, daß von westlicher Seite eine Reihe von Institutionen Schätzungen vornahmen, die sich jedoch erheblich voneinander unterschieden. Sowohl die sowjetischen Angaben als auc ...

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  • Rüstungsabbau und konversion

    2.4.1 Truppenreduzierung Trotz großen öffentlichen Drucks läßt sich die sowjetische Führung nur langsam dazu bringen präzise Angaben über den Umfang der geplanten Kürzungen zu machen. Es sind jedoch erste konkrete Schritte zum Rüstungsabbau eingeleitet worden. Nach dem Abkommen über den Abbau der Mittelstreckenraketen war es vor allem die einseitige Truppenreduzierung, die dem sowjetischen Abrüstungswillen im Westen Glaubwürdigkeit verlieh. Am ...

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  • Systemtransformation

    In Kapitel 3.1 soll der Begriff Systemtransformation definiert und die verschiedene Varianten exemplarisch dargestellt werden. Weiter sollen die Bedingungen für eine erfolgreiche Systemtransformation sowie der Zusammenhang zwischen Systemtransformation und Konversion dargestellt werden. 3.1.1 Definition und Varianten Ein System ist eine "Menge von geordneten Elementen mit Eigenschaften, die durch Relationen verknüpft sind. Die Menge der Relat ...

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  • Veränderung der struktur der rüstungsausgaben und produktion

    Das Ende der UdSSR markierte einen großen Einschnitt in die wirtschaftliche Struktur. Die Absatzgrantien gewohnte russische Rüstungsindustrie mußte feststellen, daß ihre Produkte sich nicht mehr von alleine verkauften, weil der Staat seine Nachfrage nach Rüstungsgütern wegen des Ende des kalten Kriegs und der desulaten Haushaltslage stark einschränkte. Ein geplantes Gesetz der Russischen Förderation "Über den staatlichen Rüstungsauftrag", das di ...

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  • Anpassung und umstellung der rüstungsindustrie auf die geänderten gesamtwirtschaftlichen bedingungen

    In diesem Kapitel sollen die Reaktionen der Unternehmen auf die geänderten gesamtwirtschaftlichen Bedingungen und die daraus resultierenden Strategien aufgezeigt werden. Die Auswirkungen auf die Beschäftigung wird auch untersucht. 3.3.1 Strategien der Rüstungsunternehmen Die geänderten gesamtwirtschaftlichen Bedingungen nach dem Ende der UdSSR verursachten verschiedene Reaktionsmuster und Strategien bei den Rüstungsunternehmen in Rußland. D ...

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  • Exemplarische darstellung der situation nach dem ende der udssr

    Beispiel für "gelungene Konversion" und wie Kooperation mit dem Westen zu stande kommt: Eine deutsche Absolventin einer Kunsthochschule übernahm in St. Petersburg einen Design-Auftrag für die Ausgestaltung einer neuen deutschen Kneipe. Dort lernte sie russiche Rüstungsfachleute kennen, die ihr von ihren Problemen berichteten. Die Absolventin erzählte den Russen von deutschen Sozialwissenschaftlern, die sich schon längere Zeit mit der Konver ...

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  • Das konversionsgesetz

    Das Konversionsgesetz wurde nach einigen Verzögerungen am 20.3.1992 vom russischen Parlament verabschiedet - es ist zweifelsohne ein bedeutender Schritt im Verlaufe des Umstrukturierungsprozeß in Rußland. Doch ist es keineswegs der Ausgangspunkt einer zielgerichteten Konversion, vielmehr ist es in seiner ganzen Formulierung relativ abstrakt und unpräzise . Einer der wenigen konkret formulierten Punkte ist der Vorschlag über die sogenannte \'Ökon ...

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  • Veränderungen im russischen rüstungssektor seit 1992 - umfang und struktur

    Seit 1992 ist die russische Rüstungsindustrie weiter geschrumpft, wenngleich nicht mehr in demselben Tempo wie 1991/92: Die Produktion im Rüstungssektor betrug im 2. Quartal 1994 nur noch 25% des Wertes von 1990 (11% bei der militärischen, 35% bei der zivilen Produktion). Abb. 4-1: Russische Rüstungsindustrie: Dynamik von Produktion und Beschäftigung 1990-94 1990 1991 1992 1993 1. Q. 1994 2. Q. 1994 Allgemeine Produktion 100 86 70,52 59 ...

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  • Interessengegensätze - reformer versus rüstungslobby

    Die Umstrukturierung bzw. Umgruppierung der Rüstungsindustrie steht im Zentrum des Machtkampfes in Rußland, wird durch diesen beeinflußt und gelenkt. Es stehen sich im wesentlichen zwei Machtblöcke und Positionen gegenüber mit weitgehend äußerst konträren Interessen und Zielsetzungen - auf der einen Seite die Reformer, auf der anderen die Rüstungslobby bzw. die alten Eliten des Militärisch-Industriellen-Komplexes (MIK) . Die Zentralregierung in ...

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  • Neuere privatisierungsregelungen

    In der gesamten Umstrukturierungsdebatte in Rußland spielt die Frage der Privatisierung eine zentrale Rolle. Aufgrund der mangelnden Finanzkraft des Staates bleibt vielfach auch und gerade in der Rüstungsindustrie die Privatisierung der ehemaligen Staatsbetriebe eine mögliche oder notwendige Lösung. Doch wie schon der ganze Umwandlungsprozeß steht insbesondere die Privatisierungsdiskussion im Mittelpunkt des politischen Konfliktes und wird dadurc ...

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  • Zentrale oder dezentrale regulierung ?

    Ein weiterer, wichtiger Aspekt im Rahmen des Umstrukturierungsprozesses und der Konversionsbemühungen in Rußland ist die Frage, ob die politische Verantwortung für dessen Regulierung vorrangig zentral (Moskauer Regierung) oder dezentral (Regionen) organisiert ist bzw. sein sollte. Generell wurde in dieser Arbeit bereits darauf hingewiesen, daß die Zentralregierung aufgrund des politischen Machtkampfes weitgehend blockiert ist, was staatliche Int ...

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  • Die rolle der banken

    An dieser Stelle nur einige wenige Bemerkungen zur Rolle der Banken innerhalb des Transformations-und Konversionsprozesses in Rußland. Seit 1991 hat in Rußland eine rasante Entwicklung des Bankensektors stattgefunden. Es gab zahlreiche Neugründungen, wobei viele dieser neuen Geschäftsbanken von Betrieben und Assoziationen des MIK ins Leben gerufen wurden, um sich von der Abhängigkeit vom alten Bankensystem zu befreien. Den Banken fällt bei der m ...

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  • Ergebnisse und ausblick

    Auch wenn bis Mitte 1994 laut offiziellem statistischem Halbjahresbericht die Konversion praktisch alle Betriebe des MIK erfaßt hat und mittlerweile 70 % der Produktion des Rüstungssektors zivile Güter umfaßt , sind die hohen Erwartungen hinsichtlich der Rüstungskonversion in Rußland bislang weitgehend enttäuscht worden. Die Änderungen in den Output-Strukturen zugunsten ziviler Erzeugnisse ist im wesentlichen der schrumpfenden Militärproduktio ...

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  • Regionales beispiel - st. petersburg

    5.1.1 Umfang und Bedeutung des Rüstungssektors in St. Petersburg Die Region St. Petersburg ist das zweitgrößte Wirtschaftszentrum Rußlands und war in besonderem Maße durch die Rüstungsindustrie - Forschung und Produktion - geprägt . Die genaue Quantifizierung ist dabei problematisch und z.T. widersprüchlich, u.a. auch deshalb, da es sich bei den betreffenden Unternehmen nur selten um reine Rüstungsbetriebe handelt. Offiziellen Angaben zufolge wa ...

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