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wirtschaft artikel (Interpretation und charakterisierung)

Die globalisierungsfalle





Die 20:80 Gesellschaft Die Zukunft verkürzen Pragmatiker auf ein Zahlenpaar und einen Begriff: \"20:80\" und \"tittytainment\".
Das heißt 20% der arbeitsfähigen Bevölkerung reicht im kommenden Jahrhundert aus, um die Weltwirtschaft in Schwung zu halten. Ein Fünftel aller Arbeitssuchenden werde genügen, um alle Waren zu produzieren und Dienstleistungen zu erbringen, die sich die Gesellschaft leisten kann. Dieser Teil der Bevölkerung wird damit aktiv am Leben, Verdienen und Konsumieren teilnehmen. Das eine oder andere Prozent werde dann noch hinzukommen, Beispielsweise durch wohlhabende Erben.
Die restlichen 80% werden gewaltige Probleme bekommen, doch mit \"tittytainment\", d.h. mit einer Mischung aus betäubender Unterhaltung und ausreichender Ernährung, könne die frustrierte Bevölkerung der Welt schon bei Laune gehalten werden.
Soziales Engagement der Unternehmen sei beim globalen Wettbewerbsdruck unzumutbar, deshalb müsse sich um die Arbeitslosen andere kümmern. Man erwartet sich Sinnstiftungen und Integration vom weiten Feld der freiwilligen Gemeinschaftsdienste, bei der Nachbarschaftshilfe oder in Vereinen aller Art. Diese Tätigkeiten sollen durch eine geringe Bezahlung aufgewertet werden, denn so könnte man die Selbstachtung von Millionen Bürgern fördern.


Die von Ökonomen und Politikern verbreitete Erklärungen für den Niedergang gipfeln stets in dem Wort Globalisierung. High-Tech-Kommunikationen, niedrige Transportkosten und grenzenloser Freihandel lassen die Welt zu einem Markt verschmelzen. Dies schafft harte globale Konkurrenz, auch auf dem Arbeitsplatz. Unternehmen schaffen nur mehr neue Arbeitsplätze im billigen Ausland. \"Die westliche Anspruchsgesellschaft kollidiert mit ehrgeizigen asiatischen Verzichtgesellschaften.\"

Die globale wirtschaftliche Verflechtung ist aber kein Naturereignis, sondern wurde durch die Politik bewußt herbeigeführt. Regierungen und Parlamente fassten Beschlüsse, die die Schranken für den grenzüberschreitenden Verkehr von Kapital und Waren beseitigt haben.

Die Wucht der Globalisierung
Müßte die Menschheit heute über einen Weltlebensstil abstimmen, so wäre dies kein Problem. Mehr als 500 aktive Satelliten bestreichen die Erde mit Funksignalen der Moderne. Auch über das weltumspannende Internet, auf welches bereits 90 Millionen Menschen Zugriff haben, kommuniziert die Menschheit.

Alle amerikanischen Produkte appellieren an das Leichte, Schnelle und Einfache.

Das einst in Europa gewollte Modell der Zivilisation hat sich zwar als konkurrenzlos dynamisch und erfolgreich erwiesen, doch für die Gestaltung der Zukunft ist es nicht geeignet. Denn die wesentliche Verbesserung des Lebensstandards für alle in den unterentwickelten Ländern durch Hebung der Industrieproduktion wird nicht stattfinden.
Nicht Aufstieg und Wohlstand, sondern Verfall, ökologische Zerstörung und kulturelle Degeneration wird den Alltag der Menschheitsmehrheit bestimmen.
Derzeit überschattet zwar die Sorge um die Arbeitsplätze das Interesse an Umweltfragen, doch der ökologische Zustand der Erde hat sich keineswegs gebessert. Die weltweite Verbreitung von Kraftwerken und Verbrennungsmotoren hat das energetische Gleichgewicht unseres Ökosystem fundamental gestört. Annahmen zufolge wird der weltweite Energieverbrauch sich bis zum Jahr 2020 verdoppeln und die Treibhausgase werden um 45 bis 90 Prozent zunehmen. Der Klimawandel ist nicht mehr aufzuhalten, allenfalls zu mildern. Auch ein deutlicher Anstieg des Meeresspiegels ist wohl nicht mehr verhinderbar.
Doch die ökologische Enge begünstigt die 20:80 Gesellschaft, denn knappe Naturgüter werden sich nur mehr wenige leisten können. Wer aber über sie verfügen kann, wird zusätzlich profitieren.

 
 




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