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Sophie scholl hans scholl





Ulm wurde die letzte richtige Heimatstadt von Hans und Sophie. Im Januar 1933 wurde Hitler Reichskanzler Deutschlands. Hitler wurde von vielen als die letzte Hoffnung des Landes betrachtet, aber Robert Scholl fand seinen Aufstieg zur Macht bedrohlich. Seine Angst war begründet: Binnen weniger Monate zerstörte Hitler das demokratische Regierungssystem der Weimarer Republik. Im Frühjahr 1933 enttäuschten Hans und Sophie ihren Vater: sie traten in die Hitlerjugend ein. Hans war in der HJ aktiv, aber Sophie fand die Aktivitäten ziemlich unvernünftig.

     Außerdem konnte sie nicht verstehen, warum ihre jüdischen Freundinnen nicht dabei sein durften. 1936 nahm Hans am Parteitag in Nürnberg teil. Als er aus Nürnberg zurückkam, war er ein anderer Mensch: deprimiert, schweigsam und zurückgezogen. In Nürnberg hatte sich keine Gelegenheit zu vernünftigen Diskussionen mit den anderen Jugendlichen geboten, sondern alle Tage waren "mit nichts sagenden Quatsch und Exerzieren gefüllt worden". Nach der Enttäuschung von Nürnberg interessierte Hans sich für die Jugendorganisation \"Deutsche Jungenschaft vom 1.11.

    \", deren Mitglieder sich für fremde Kulturen, Natur und Literatur interessierten. Die Nazis erlaubten neben der HJ und ihren Schwesterorganisationen keine anderen selbständigen Jugendorganisationen, und deswegen war auch die D.J.1.11., die im Jahre 1929 gegründet worden war, verboten.

     Im Herbst 1937 wurden Razzias überall in Deutschland ausgeführt, um die Organisation zu zerstören. Vier von den fünf Kindern der Familie Scholl wurden im November festgenommen. Sie wurden im Schneesturm auf offener Pritsche nach Stuttgart transportiert. Dort wurde Sophie ziemlich schnell freigelassen, aber Hans verbrachte fast fünf Wochen im Gefängnis. Nach ihrer Festnahme trennten die Geschwister sich endgültig vom Nationalsozialismus. Einige Monate nach Kriegsausbruch machte Sophie das Abitur.

     Weil der Krieg viele Arbeitskräfte band, wurde verordnet, dass alle Abiturienten einen Arbeitsdienst erledigen müssten, bevor sie studieren konnten. Das wollte Sophie aber nicht. Sie beschloss, Kindermädchen zu werden, um den Arbeitsdienst zu vermeiden, was ihr nicht gelang. Nach dem Studium musste Sophie den Arbeitsdienst und außerdem noch den Kriegshilfsdienst ableisten, insgesamt zwölf Monate. Im März 1942 war auch der Kriegshilfsdienst vorbei, und Sophie kam zurück nach Ulm. An ihrem letzten Geburtstag, am 9.

     Mai 1942, reiste sie nach München, um ihr Studium anzufangen. Auf dem Bahnhof traf sie ihren Bruder Hans, der Medizin an der Ludwig-Maximilians-Universität in München studierte. Hans versprach, dass er Sophie am Abend mit seinen Freunden bekannt machen würde.

 
 




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