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Nach vielen Gewaltausbrüchen durch verletzte Muslime und oftmals betonten Ablehnungen von Entschuldigen und Gesprächen für die Karikaturen seitens der Redakteure kam es zu den erhofften Konfliktlösungen, wenn diese auch schwer und mit mehreren Hürden belegt waren. Zwar war es ratenswert für die dänische Tageszeitung, bereits nach der Veröffentlichung eine Entschuldigung herauszubringen, um damit schlimmere Folgen zu vermeiden, als weitere Provokationen gegenüber der muslimischen Welt zu starten. Zudem hätte die dänische Regierung sofort reagieren müssen und die Pressefreiheit nicht in den Vordergrund rücken sollen. Damit wären die explosiven Ausbrüche in der islamischen Welt gar nicht erst zu Stande gekommen. Erst recht durch die Nachdrucke weiterer anderer Tageszeitungen in anderen EU-Ländern, hätten spätestens an dieser Stelle die Politiker der betroffenen Länder einschalten sollen, und der Provokation ein Ende bereiten sollen. Da dies aber nicht eintrat und auf ersten friedlichen Schritte der Muslime kein Augenmerk gelegt wurde, kam es zur Eskalation und zur Androhung von Wirtschaftsboykotten.

     Erst später, nachdem dänische Bürger in Ländern wie Indonesien, Ägypten oder Saudi-Arabien ernsthaften Gefahren ausgesetzt waren, distanzierten sich Dänemark sowie auch Norwegen von den Zeitungen der Karikaturenabdrucke. Im Nachzug entschuldigte sich auch die dänische Zeitung für die Mohammed-Zeichnungen. Fraglich ist jedoch, ob die Entschuldigungen mehr oder weniger durch den großen Druck, welcher auf Redakteure und Regierungschef lagen zur Versöhnung mit den Religionsländern führte, oder ob es doch die reine Vernunft war. "Persönlich habe ich einen so großen Respekt vor Menschen mit religiösen Überzeugungen, dass ich niemals Mohammed, Jesus oder andere Gestalten so darstellen würde, dass es jemanden kränken könnte"1, so Rasmussen gegenüber der arabischen Welt in einer Ansprache. Weniger überzeugend gab sich Chefredakteur Juste geschlagen. Mit den Worten, den "Kampf um die Meinungsfreiheit" verloren zu haben beendete er den Konflikt mit den muslimischen Mitbürgern.

     Die Versöhnung jedenfalls wurde herzlich von Muslimen angenommen, in der Hoffnung, zukünftig weniger aggressive Töne zu ertragen. Die Entscheidung der Zeitungsherausgeber und die des Staatschefs, sich durch die Karikaturen entstandenen Kränkungen zu entschuldigen waren völlig richtig, wenn auch sehr spät. Hätte man früher eingestanden, dass mit den Zeichnungen die Religionsgemeinschaft persönlich angegriffen wurde, so hätte man einige Todesopfer und Verletzte verhindern können.

 
 




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