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Gesundes frühstück im kindergarten





Es gibt verschiedene Möglichkeiten mit den Kindern ein gesundes Frühstück zu veranstalten.

Das Interesse an Ernährungsfragen ist in den letzten Jahren gerade auch in Kindergärten und Kitas stark gestiegen. Viele Einrichtungen haben sich bereits die Vermittlung einer gesunden Ernährungsweise zur Aufgabe gemacht. Das Frühstück kann daher ein Ausgangspunkt für die Prägung des Ernährungsverhaltens insgesamt sein.
Gerade in Kindergärten mit flexiblen Öffnungszeiten hat sich das freie Frühstück bewährt. Wenn der kleine Hunger kommt, kann sich jedes Kind zum Essen in eine Frühstücksecke mit einem ansprechend gestalteten Selbstbedienungsbuffet zurückziehen. Bei dieser Art der Frühstücksgestaltung ist es wünschenswert, dass zumindest einmal in der Woche gemeinsam das Frühstück eingenommen wird, um ein Gemeinschaftsgefühl erfahrbar zu machen. Aber auch, wenn täglich gemeinsam gefrühstückt wird, ist ein zusätzliches, kleines Buffet mit gesunden Snacks und Getränken für zwischendurch sinnvoll. Es ermöglicht, dass jedes Kind ganz individuell seinen Hunger außerhalb der festen Essenszeiten stillen kann. Die Kinder sollten natürlich sowohl bei der Vorbereitung des Frühstücks als auch bei der Zusammenstellung integriert werden. So kann sich beispielsweise jedes Kind aus Haferflocken, Nüssen, Sonnenblumenkernen, getrockneten und frischen Früchten und anderen
Vom Frühstück ausgehend gibt es Möglichkeiten, das Ernährungswissen der Kinder zu vertiefen. So können bereits im Kindergarten einfache Ernährungsketten bearbeitet werden. Dadurch wird der Entfremdung der Kinder von den Lebensmitteln entgegengewirkt. Beispielsweise kann die Entstehung eines Brotes nachvollzogen werden, indem mit den Kindern gemeinsam Getreide vermahlen und anschließend selbst Brot gebacken wird. Ausflüge zu einem Bauern oder zum Bäcker können diese Aktion abrunden.
Wo genügend Platz vorhanden ist, kann im Frühjahr mit den Kindern ein kleines Beet angelegt werden. Das Säen, Gießen und Ernten ihres Gemüses wird den Kindern nicht nur Spaß machen, sondern ganz nebenbei lernen sie auch noch, wo Möhre oder Radieschen herkommen. Die Eltern können natürlich auch in die Praxis miteinbezogen werden, indem man einen gemeinsamen Koch- oder Frühstückstag gestaltet.

Die Mahlzeiten werden mit den Kindern in kleinen Kinderkonferenzen überdacht. Dort wird besprochen, welche Nahrungsmittel sehr viel Zucker enthalten. Den Kindern soll bewusst werden, wann sie was essen und warum sie es essen. Sie sollen lernen ihre Wünsche zu äußern. Verbote wie etwa \\\"keine Süßigkeiten\\\" gibt es allerdings nicht. Die Kinder erleben die Vielfalt der Nahrungsmittel und erfahren ihren Genuss. Unter Anleitung der Erzieherinnen legen sie selbst Hand an bei Arbeiten wie Milch zugießen, Gemüse waschen, putzen und schneiden, Salatsaucen rühren, Obst waschen, schälen und schneiden, bis hin zur Mithilfe beim Kochen und Backen.
Wöchentlich findet eine Besprechung zur Gestaltung eines \\\"Müslitages\\\" in jeder Gruppe statt. Hier wird mit den Kindern beschlossen, welche Nahrungsmittel zum Frühstück erwünscht sind. Die Kinder können dann ihre Wünsche äußern was sie gerne am "Müslitag" essen. Es gibt z.B. Müsli, Paprika, Gurken, Knäckebrot. Mit den Kindern wird dann in kleinen Gruppen im nahe gelegenen Supermarkt eingekauft. Die für alle Altersstufen mögliche Selbstbeteiligung hat den Appetit und die Menge des Gegessenen gesteigert.
Sogar die meisten Kindergeburtstage werden durch ein gesundes Frühstück bereichert oder ganz ersetzt. Kuchen gibt es daher nur ziemlich selten. Es werden meistens Brötchen mit gesundem Aufstrich angeboten.
Den Kindern wird ein abwechslungsreiches und ausgewogenes Frühstücksbuffet in der Cafeteria angeboten. Dafür gab es mehrere Gründe: Oftmals haben Kinder oder Eltern das Frühstücksbrot vergessen, oder die Kinder haben im Kindergarten vor lauter Spieleifer trotz Aufforderung nicht daran gedacht, ihr Frühstück einzunehmen.
Oder die Kinder haben häufiger ganz andere Wünsche an ihr Essen, als das dass mitgebrachte Frühstück ermöglicht. So entsteht ein Buffetfrühstück für die Kinder, denn gesunde und ausgewogene Ernährung ist für die Entwicklung der Kinder von großer Bedeutung. Mit dem Angebot des Frühstücksbuffets können die Kinder nun ihren eigenen, ganz aktuellen Essenswünschen nachgehen und sie werden durch die ständige Begegnung mit dem Essen auch daran erinnert, zu frühstücken. Dadurch müssen sich die Eltern auch nicht jeden morgen um das Frühstück kümmern und das als Entlastung ansehen.
Umgang mit verschiedenen Küchengeräten und werden somit in ihrer Feinmotorik und Selbstständigkeit gefördert. Essen ist mehr als nur Nahrungsaufnahme. Den Kindern wird eine harmonische Tischgemeinschaft angeboten, an einem schön gedeckten Tisch (Kerzen, Blumen,...). So ist die Cafeteria für Kinder und Mitarbeiterinnen eine Die Kinder sind aktiv an der Zubereitung der Speisen beteiligt. Sie lernen dabei den Begegnungsstätte, an der auch auf die Tischkultur geachtet wird. Am Anfang der Woche wird das eigene Brot gebacken mit selbstgemahlenem Mehl aus unserer Kornmühle.

Die Kinder teilen mit, was sie essen möchten. Vorschläge der Kinder werden gesammelt, die Erzieherin malt sie auf. Da nicht alle Wünsche berücksichtigt werden können, müssen die Kinder entscheiden. Sie wählen Quarkbrot, das mit Paprika und Gurken verziert werden soll.
Gemeinsam wird ein Einkaufszettel geschrieben. Die Erzieherin geht mit sechs Kindern in den Supermarkt. Sie achtet bei der Auswahl auf Nährwert, Qualität und Preis und erklärt den Unterschied. Bevor die Erlebnisse in der Gruppe berichtet werden können, müssen im Kindergarten die Lebensmittel in den Kühlschrank geräumt werden. Dann entscheiden die Kinder, wer am nächsten Tag das Frühstück zubereitet, und wer den Tisch deckt. Es sollen alle Kinder der Stammgruppe daran teilnehmen. Die "Zubereitungsmannschaft" muss zeitig in den Kindergarten kommen, damit die Brote pünktlich fertig sind.
Am nächsten Morgen waschen sich als erstes die Kinder die Hände, die das Frühstück zubereiten. Die Erzieherin hat die am Vortag eingekauften Lebensmittel bereits auf einen Tisch gestellt. Die Kinder vergleichen sie nach Geruch, Farbe, Größe und Form. Die einzelnen Arbeitsschritte zur Zubereitung werden besprochen und die Arbeit verteilt: Paprika waschen, Gurken schälen und in Scheiben schneiden, Quark glatt rühren und würzen, Brot aufschneiden und den Quark so verteilen, dass er für alle Brote reicht. Viel Mühe bereitet den Kindern das Zerteilen der Paprika und das Aufschneiden der Gurke in dünne Scheiben. Sie stellen fest, dass Paprika stärker riecht als Gurke. Vom festen Drücken der Gurke läuft einem Kind Saft über die Hand: es probiert, wie er schmeckt. Am Ende liegen alle Quarkbrote auf dem Küchentisch nebeneinander. Die Erzieherin hilft beim Zählen. Dann werden die Brote zerteilt und verziert. Viele Möglichkeiten fallen den Kindern dazu ein. Jedes Brot sieht anders aus. Sie werden auf Platten angerichtet, die Kinder sind stolz und freuen sich über ihren Erfolg.

 
 




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