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wirtschaft artikel (Interpretation und charakterisierung)

Inventur

Alkopops





1.1 Definition Alkopops sehen aus wie Limonade, schmecken süß wie Limonade und werden auch getrunken wie Limonade. Sie haben jedoch einen Alkoholgehalt von ungefähr 6% - etwa so viel wie Bier, und enthalten einen doppelten Schnaps.
Sie werden auf Basis von Rum, Wodka oder Tequila bis zum Whiskey gemischt.

Der Anteil an Rum, Wodka oder Zuckerrohrschnaps liegt in der Regel bei 12 – 15 Prozent. Mit 13 Prozent Zucker sind einige Drinks sogar noch süßer als herkömmliche Limonaden.

Dieser unbewusste oder bloß halbbewusste Alkoholkonsum, schadet der Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in hohem Maße. Mit den Alkopops wird ein Kundensegment angesprochen, dass nach Gesetz gar nicht Zielpublikum sein darf, Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.
Mit moderner Präsentation und massiver Werbung und vor allem mit dem süßen Geschmack, versuchen die Anbieter sich eine neue Kundschaft heranzubilden.

Hohe Zucker- und Kohlensäuregehalte bewirken, dass der Alkohol besonders leicht ins Blut geht. Gut möglich, dass ein schneller Rausch die Folge ist, vor allem wenn man bei Hitze davon trinkt. Experten befürchten, dass die süßen Getränke die Zugangsschwelle zum Alkohol weiter senken.

Süßgetränke werden von Jugendlichen und Kindern problemlos in größeren Mengen und in kurzer Zeit konsumiert – Alkopops ebenfalls, im Gegensatz zu Bier und Wein, da diese Getränke ihren Geschmack nicht treffen.
Jugendliche gewöhnen sich auf diese Weise an die berauschende Wirkung des Alkohols und verfallen rasch in Abhängigkeit.


1.2 Steuern

Bei keiner Party fehlen sie im Sortiment – die trendigen alkoholhaltigen Mixgetränke. Gegen deren Verbrauch in rauen Mengen will jetzt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung verstärkt vorgehen. Sie fordert das diese Getränke mit einer Strafsteuer zu belegen seien, die den Flaschenpreis verdoppeln sollen.

Der Erlös müsste dann aber zweckgebunden in Aufklärungskampagnen der Bundeszentrale oder in andere Drogenbekämpfungsmaßnahmen fließen.
Alkopops dürften wegen ihres hohen Alkoholgehaltes eigentlich erst ab 18 Jahren erhältlich sein, wenn Händler es trotzdem an Jugendliche verkaufen, verstoßen sie damit gegen das Jugendschutzgesetz.

Alkopops werden nicht mehr nach Bruttogewicht sondern nach Alkoholanteil besteuert.


1.2.1 Frankreich

Um den Vormarsch der Trendgetränke zu stoppen, soll dem Beispiel Frankreichs gefolgt werden, die schon seit 1997 eine Zusatzsteuer eingeführt haben die den Endverkaufspreis im Schnitt verdoppelt hat. Danach ist der Markt für Alkopops praktisch zusammengebrochen.
Der Umstand, dass der Preis das Trinkverhalten bei Kindern und Jugendlichen entscheidend beeinflusst, wird nicht nur durch das Beispiel Frankreichs belegt, sonder auch von verschiedensten Studien untermauert.
Die Maßnahme ist konzipiert als zusätzliche Abschreckung zum Verkaufsverbot von Alkopops an Kinder und Jugendliche, das jedoch bekanntermaßen oft nicht eingehalten wird und dessen Vollzug schwierig zu handhaben ist.


1.3 Argumente gegen eine erhöhte Steuer

Es ist eigentlich eine Selbstkritik, wenn ich eine erhöhte Steuer einführe, dass sich Jugendliche die Alkopops nicht mehr leisten können. Ist das Jugendschutzgesetz wirklich nur eine formelle Sache, denn sonst wäre eine verschärfte Kontrolle mit Sicherheit Zielführender als eine Erhöhung der Steuern.

Zum Beispiel könnte die Polizei mit jugendlichen Testkäufern die Läden kontrollieren, und jenen, die es mit der Kontrolle nicht so genau nehmen, Strafen geben.


1.4 Grosse Verschiebungen am Spirituosenmarkt durch die neuen Mixgetränke


Bacardi baut den Vorsprung am Markt aus
Der Boom bei Mixgetränken rüttelt den rückläufigen Spirituosenmarkt kräftig auf. Marktführer Bacardi-Martini konnte sich dabei den grössten Schluck sichern. Bacardi hat den Marktanteil in Österreich von 24 auf 35 Prozent steigern können, und im Vorjahr 70 Millionen Euro erwirtschaftet, was ein plus von 34 Prozent ist.
Die neuesten Marktzahlen zeigen, wie stark der Spirituosenmarkt im Umbruch ist – jedochbisher mit einer Konstanten: Es wird immer weniger Hochprozentiges in Österreich getrunken.

Mit der Einführung der Mixgetäanke wie Eristoff Ice, Smirnoff Ice und Bacardi Breezer spüren die Spirituosen-Erzeuger wieder Aufwind, der absatz von Mixgetränken hat sich im Vorjahr verdreifacht.
Alkopops haben einen Anteil von 9 Millionen Litern am 34-Millionen-Liter-Spirituosenmarkt. Die Tendenz zeigt ist stark wachsend.
61 % vom österreichischen Markt an Spirituosen werden aus dem Ausland importiert.


1.5 Altersbegrenzung

In Österreich liegt die Altersgrenze von Bier, Wein und anderen „leichten“ Alkoholen bei 16 Jahren. Bei härteren Getränken wie Rum, Whiskey, Schnaps, etc. bei 18 Jahren. Alkopops sind im Handel ab 16 Jahren erhältlich, was sicher eine Fehlentscheidung ist, da sie ja einen doppelten Schnaps enthalten.

In Deutschland ist die Altersbegrenzung für alkoholhaltige Limonaden auf 18 Jahre angehoben worden, ebenfalls treten strengere Vorschriften für die Werbung in Kraft. Künftig ist jede unentgeltliche Abgabe zu Werbezwecken an einen unbestimmten Personenkreis untersagt. Verboten ist im weiteren die Werbung auf Sportplätzen und an Sportveranstaltungen sowie an Anlässen, an denen vorwiegend Kinder und Jugendliche teilnehmen. Auch Wettbewerbe sind nicht mehr möglich.


1.6 Mischgetränke mit Alkohol Türkischer Trend

Limo plus Wodka, Limette mit Rum, Cola und Bacardi – Mischgetränke mit Hochprozentigem Boomen, seit sie vor einigen Jahren auf dem Markt kamen, Im letzten Jahr hat sich die Zal der verkauften Ferigcocktails in Fläschchen und Dosen gegenüber 2001 vervierfacht. Nicht so in Frankreich, wo man den Modemix mit einer Sondersteuer belegt hat. In der Schweiz will der Bundesrat, das künftig etwa 1,10 Euro Steuer pro Flasche oder Dose erhoben werden.

Die Farben der Flaschen sind grün, rot, gelb oder weiß – die Namen wie „Eristoff Ice“ oder „Bacardi Breezer“ erinnert an Urlaub und Abenteuer.


1.7 Kritik einer Tiroler Jugendanwältin

Wer drei Alkopops trinkt, hat sechs Schnäpse intus. In den letzen 5 Jahren hat sich in der Innsbrucker Kinderklinik die Zahl von Jugendlichen mit Alkoholvergiftungen von 40 auf 80 verdoppelt.
Elisabeth Harasser ist dafür, das Gesetz zu ändern, doch sie sieht ein dass das schwierig werden könnte da hier die Politik gegen die Wirtschaft ankommen müsste.


1.8 Jugendschutzgesetz in Öesterreich

Keine Abgabe von Alkohol

Jetzt neu im Jugendschutzgesetz


1.8.1 bisher ...
war es für Jugendliche unter 16 Jahren möglich, alkoholische Getränke unter dem Vorwand, diese für Erwachsene zu besorgen, einzukaufen.
Der Konsum von alkoholischen Getränken war auch bisher für unter 16-jährige grundsätzlich verboten.


1.8.2 ab sofort ...
dürfen generell keine alkoholischen Getränke an Personen unter 16 Jahren abgegeben werden.

Auch unter 18-jährige dürfen keine Spirituosen (Wodka, Whisky ...) erwerben und konsumieren.

1.8.3 laut Gesetz ...

§ 9 - Alkohol, Tabak und Suchtmittel

Bis zum vollendeten 16. Lebensjahr ist der Konsum von Tabakwaren und alkoholischen Getränken verboten.
Bis zum vollendeten 18. Lebensjahr ist der Konsum von Getränken mit mehr als 14 Volumsprozent Alkohol verboten ...

NEU

Niemand darf alkoholische Getränke, an Kinder und Jugendliche abgeben.

1.8.4 Strafen ...

Erwachsene, die gegen die Bestimmungen verstoßen, begehen eine Verwaltungsübertretung und sind mit einer Geldstrafe von 2.180 Euro bis zu 7.267 Euro oder einer Ersatzfreiheitsstrafe bis zu sechs Wochen zu bestrafen; auch der Versuch ist strafbar.

Für unsere Jugend Verantwortung übernehmen!
Jugendschutz geht uns alle an. Daher wurde diese Änderung im Jugendschutzgesetz im Landtag beantragt und damit klare Richtlinien bei der Abgabe von alkoholischen Getränken geschaffen.
Nicht nur die Jugendlichen werden aufgefordert, sich an die neue Bestimmung zu halten, auch die Erwachsenen müssen die Verantwortung wahrnehmen und klare Grenzen ziehen, zum Wohle der Kinder und Jugendlichen.



1.9 Suchtfälle in Oesterreich

Die Zahlen der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und –sucht in Lissabon sind besorgniserregend. Österreich liegt beim Alkoholmissbrauch in der Gruppe der 15-jährigen hinter Dänemark und England auf Platz 3. Das heißt soviel wie dass schon die 15-jährigen einmal pro Woche Alkohol trinken.


1.10 Alkoholkonsum Österreich - Schweiz

In Ö hat die Lust am Rausch zugenommen. So würden sich etwa die Hälfte der Jugendlichen zwischen 15 und 24 Jahren 2x pro Monat einen Rausch antrinken. Besonders die Alkopops haben es den Jugendlichen angetan. Sie sind trendig und wegen der Steuersenkungen auf Spirituosen auch für Jugendliche leicht erschwinglich. 2000 wurden noch 1,7 Mio. Fläschchen Alkopops getrunken, ein Jahr später 28 Mio. und 2002 39 Mio.

In der Schweiz sind 2002 fast 40 Mio. Fläschchen Alkopops konsumiert worden. Ein Jahr zuvor waren es 28 Mio. Begonnen hat der Boom 2000 mit 2 Mio. Fläschchen.



1.11 Diageo

Diageo ist das führende erstklassige Getränkgeschäft der Welt mit einer hervorragenden Ansammlung Getränkespiritusmarken über Wein- und Bierkategorien. Diese Marken schließen ein:


 Smirnoff
 Johnnie Wanderer

 Guiness
 Baileys

 usw.

Diageo ist eine globale Firma und handelt in über 180 Ländern um die Welt. Die Firma wird auf der London Börse (DGE) und der New York Börse (DEO) verzeichnet. Im Dezember 2003 feierte Diageo sein viertes Jahr.


1.12 Marken

Bacardi Breezer 5,1 %

275 ml
Ist eine Bacardi-Rum Erfrischung und hat eine künstlich

pink-orange Farbe.


Smirnoff Ice 5,6 %
275ml
Wird produziert von Diageo, ist Wodka mit Zitrone.


Eristoff Ice 5,6 %

275 ml
Gibt es in den Geschmacksrichtungen Zitrone, Ginseng,


Hooch 4,7 – 5,1 %
330 ml
Ist der erste und gängigste Alkopop in Großbritannien.


1.13 Vergleich

Verteilung nach Punkten (gesamt 5 Punkte)

Wirkungsgrad Geschmack Kultstatus Preis
Smirnoff Ice 3,5 4,7 4,6 € 4,39

XUXU 3,2 4,6 4,1 € 4,69
Bavardi Breezer 3,0 4,9 3,7 € 4,33
Bacardi Rigo 3,2 4,5 4,4 € 4,17

 
 




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