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Wirtschaftsordnung:





bereits ausführlicher in Mikro behandelt.
Sie erklärt, wie die einzelnen wi. Pläne zu einem einheitlichen Ganzen zusammengefaßt werden.

Das gesamte Spektrum der Wi.Ordnungen erstreckt sich zwischen 2 Extremen, die nie wirklich erreicht werden:


freie Marktwirtschaft: Einzelelemente sind autonom, orientieren sich am Markt.

Vorteile: Leistungsanreiz, Wirtschaftlichkeit, persönliche Freiheit.

Nachteile: Ausnutzung, Gefahr von Monopolen.


zentralgelenkte Planwirtschaft: eine Instanz erstellt einen gesamtwirtschaftlichen Plan über Prod. und Konsum. Der einzelne ist ein nicht autonomer Ausführer dieses Plans.


Vorteile: größere Stabilität in Krisenzeiten.

Nachteile: Bürokratisierung, keine Freiheit, unwirtschaftich

Entscheidend ist die polit. Grundordnung. Die gesamtwi. Ordnung resultiert aus den Wi. und Marktplänen der Haushalte und Unternehmer.

Ö.: Kameralismus: ein öster. Merkantilismus, entspricht unserer Mentalität (zuwenig Wettbewerbsgesinnung, Hang zur Verbandswirtschaft). Im Bereich des Verwaltens. 1982 BundesG über Maßnahmen zur Leistungssteigerung der Klein und Mittelbetriebe
(= 1. marktwi. Ordnungsprinzip in einem Gesetz).

Konvergenzthese: von J. Tinbergen, 1961;
Möglichkeit einer allmählichen Angleichung von östl. und westl. Wi.Ordnungen zu einer optimalen Wi.Ordnung (Ähnliches zeigt Schumpeter).

1. die westliche: Entwicklung vom Zentralismus zur freien Marktwi.;
2. die östliche: umgekehrt, soll noch von einigen Kubanern vertreten werden
3. die wissenschaftliche: beiden Systeme entwickeln sich aufeinander zu.

Das Ergebnis ist zumindest eine Zone sich ähnelnder Ordnungen.


Es gibt 3 Aspekte:

a.)Annäherung der Struktur der Führungsschicht: die Manager, bzw. Technokraten drängen an die Machthaber auch wenn die Organe ähnlich werden, im O. gibt es immer noch die Partei.

b.)Annäherung der Planungstechniken: im W gibt es öfter kurz- und mittelfristige Planungen (Bsp.: planification in FRA), Pläne sind aber nur empfehlend. Im O werden die derzeit imperativen ebenfalls zu empfehlenden Plänen.


aber: im O kann höchstens der Konsum, nie die Produktion empfehlend werden.


c.)Annäherung der Ziele und Instrumente: beide Systeme machen Wirtschaftswachstum zu ihrem obersten Ziel. Auch politisch kommt es zu einer Annäherung. Die KT ist hier aber sehr unklar, sie betont einzelne Aspekte und übersieht viel, wie z.B. unterschiedliche Wertbasis, andere Organisationsprinzipien(Freiheit, Wertfrage).

 
 




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