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wirtschaft artikel (Interpretation und charakterisierung)

Ursachen:





Der Versailler Vertrag legte bereits den Grundstein für den nächsten Krieg. Er förderte immer neue Konflikte zwischen Deutschland und den Siegermächten des ersten Weltkrieges. Die territorialen und wirtschaftlichen Bestimmungen waren einfach für Deutschland nicht annehmbar.
Deutschland bemühte sich anfänglich um friedliche Verhältnisse in Europa. Es erzielte damit kleine Erfolge bei den Siegermächten. Diese Bemühungen wurden in den 30ern durch expansive Zielsetzung überlagert. Eine scharfe Außenpolitik wurde von Italien, Japan und Deutschland angestrebt. Diese Ziele bestanden aus neuen Absatz- und Rohstoffmärkten und einen großen Siedlungsraum zu erschließen. Japan besetzte im Jahre 1931 die Mandschurei. Italien eroberte 1935/36 Abessinien und besetzte im April 1939 Albanien. Deutschland erreicht das vor allem durch Hitler, den von Hindenburg am 30.1.1933 zum Reichskanzler ernannte. Er verheimlichte nicht seine Absichten. Es sollte für das Deutsche Volk "Lebensraum im Osten" geschaffen werden, der dann von Deutschen besiedelt, wie Hitler es ausdrückt "germanisiert", wird. Dabei wurde keine Rücksicht auf das bolschewistische Rußland genommen, das, neben Frankreich, zum Todfeind erklärt wurde. Möglichen Bündnispartner waren Italien und Großbritannien, da sie nicht einem ungehinderten Marsch Richtung Osten nicht im Wege standen. Mitte Juni 1935, am 18.6., kam es zum ersten Vertagsschluß. Dieser bestand aus einem Marineabkommen mit Großbritannien. Am 18.10. 1936 wird Göring mit der Ausführung des Vierjahresplanes betraut. Dieser Plan beinhaltet die Bereitmachen des Deutschen Heeres und die Stärkung der Deutschen Wirtschaft bis zur Kriegsfähigkeit innerhalb von 4 Jahren. Zum Kampf gegen Rußland wurden Japan und Italien als mögliche Mitstreiter gezählt. Mit der wachsenden Zusammenarbeit mit diesen zwei Ländern wurde am 25.11.1936 der Antikominternpakt geschlossen. Hier wurde anfangs nur Japan Mitglied, im Jahr 1937 Italien und 1939 auch Spanien. Ein Zweifrontenkrieg galt es auszuschalten, die Notwendigkeit einer Unterwerfung von Österreich und der Tschechei war offensichtlich. Der Zweite Weltkrieg hätte schon hier beginnen können. Hitler zwang den österreichischen Bundeskanzler jedoch ihm sein Land zu übergeben, unter der Drohung einer militärischen Intervention. Der Tschechoslowakei wird kurz danach, mit dem Einverständnis der Siegermächte, das Sudetenland von Deutschland "abgenommen". Dies stellt einen schweren Schlag für dieses Land dar. Hitler gab vor, keine weiteren Gebietsansprüche mehr an die Tschechei zu haben. Dies sollte sich aber nicht bewahrheiten. Er marschierte später in das heutige Tschechien ein. Der Friedenspakt mit Groß Britannien und Frankreich genügte den zwei Ländern an ein Abwenden des Krieges zu glauben. Bei dem Verlangen Hitlers Danzig wieder an das Deutsche Reich anzugliedern verweigert Polen seine Zustimmung. Frankreich und Großbritannien stellten sich auf die Seite Polens. Am 28.8.1939 schloß Hitler mit Sowjetunion einen Nichtangriffspakt.


2. Anlaß:
Durch die noch vorhandenen Spannungen zwischen der deutschen Bevölkerung und der polnischen, konnte man leicht einen Konflikt provozieren. Als polnische Soldaten verkleidete Deutsche stürmten einen eigenen Radiosender. In einer Rede, die in polnischer Sprache verlesen wurde, wurde zum Widerstand gegen den deutschen Teil der Bevölkerung aufgerufen. Dies gab den bisherigen Spannungen noch den Rest. Hitlers Armeen drangen am 1.09.1939 in Polen ein.

 
 




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