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Hopfen





Ein Tropfen Hopfen Hopfen verleiht dem Bier nicht nur seinen unvergleichbaren, herbaromatischen Geschmack, sondern sorgt zudem auf natürliche Weise für die Haltbarkeit und Schaumstabilität des Bieres.

Der Fachmann (wir auch) unterscheidet grundsätzlich zwei verschiedene Hopfensorten: Zum einen sind es die aromareichen, zum anderen die bitterstoffreichen Sorten, die je nach Bier in unterschiedlichen Mengen dem jeweiligen Bier seinen individuellen Charakter verleihen.

Weil die Hopfendolden nach der Ernte in ihrer ursrünglichen Form ohne Qualitätsverlust nicht sehr lange haltbar sind, der Brauwirtschaft jedoch Hopfen ganzjährig zur Verfügung stehen muß, werden aus den Hopfendolden Hop-fenextrakte oder Hopfenpelletts hergestellt, die alle brautechnisch wichtigen Bestandteile (Bitter- und Aromastoffe) der Hopfendolde enthalten. So werden beispielsweise für die Hopfenextraktion nur natürliche Verfahren angewendet, d.h. es wird entweder Kohlensäure oder Alkohol als Lösungsmittel verwendet. Beides sind natürliche Inhaltsstoffe des Bieres.

Massvoller Biergenuß regt an und beruhigt zugleich, er fördert die Physis und gleichermaßen die Psyche. Dafür mitverantwortlich sind die Bitterstoffe und ätherischen Öle, die der Hopfen in reichem Maße enthält und die bereits seit Jahrhunderten auch in der Pharmazie verwendet werden.

Der Hopfenanbau hat in Deutschland eine lange Tradition. Noch im Mittelalter über das ganze Land verteilt, gibt es heute in der Bundesrepublik noch fünf große Anbaugebiete:

Die bayrische Hallertau das größte Hopfenanbaugebiet der Welt. In Bayern wird außerdem im Spalter und Hersbrucker Gebiet Hopfen angebaut, weitere Anbaugebiete befinden sich im Bodenseegebiet um das Städtchen Tettnang und im Elbe-Saale-Gebiet.

Geschichte des Hopfens

Im 8. Jahrhundert wurde begonnen, Hopfen zu kultivieren anstatt sich auf wilde Vorkommen zu verlassen. Alte Aufzeichnungen belegen, daß vor allem in Böhmen im Jahr 859 der Hopfenanbau florierte.

Bevor Brauer Hopfen für die Bierherstellung benutzten, verließen sie sich auf die sogenannte Grut, einem wilden Gemisch von allerhand sonderbaren Gewürzen. Selbst vor Giftstoffen wurde bei der Herstellung der Grut nicht halt ge-macht. Es erübrigt sich wohl, etwas über die Qualität dieses Bieres zu sagen. Erst im 16. Jahrhundert fand Hopfen eine ernst zu nehmende Akzeptanz bei den Brauern.

 
 




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