Startseite   |  Site map   |  A-Z artikel   |  Artikel einreichen   |   Kontakt   |  
   

wirtschaft artikel (Interpretation und charakterisierung)

Das manifest der kommunistischen partei





Das kommunistische Manifest ist quasi die Bibel für alle Kommunisten.

Der Sozialismus und mit ihm der Kommunismus erhielten ihre theoretische Grundlage durch Karl Marx und Friedrich Engels. Sie verfassten 1847 im Auftrag einer damals noch unbedeutigen Vereinigung von Arbeitern, in der alle Grundlagen und Ideen des Kommunismus enthalten sind.eine Kampfschrift , die die Arbeiter aller Länder zum zusammenschluss aufrief.





\" Proletarier aller Länder vereinigt euch!\". So lautete die \"Parole im kommunistischen Manifest\".

Nach der Auffassung von Marx, war die Geschichte aller bisherigen Gesellschaften, die Geschichte von Klassenkämpfen. Unterdrücker und Unterdrückte standen in steten Gegensatz zueinander. Diese führten einen ununterbrochenen Kampf, der jedesmal mit einer revolutionären Umgestaltung der ganzen Gesellschaft oder mit dem gemeinsamen Untergang der kämpfenden Klassen endete.

Der Aufstieg der damaligen Epoche, das Bürgertum, zeichnet sich dadurch aus , dass sich die Klassengegensätze vereinfacht hat. Die ganze Gesellschaft spaltet sich nach Marx, in zwei grosse feindliche, sich direkt gegenüberstehende Klassen: Die Bourgoise und die Proletarier.

Zur Bourgoise gehören nach Marx Auffassung alle die über Kapital verfügen, mit dem sie Fabriken bauen können oder Handel treiben. der Aufstieg des Bürgertums, der Bourgoisie, hat die arbeitenden Schichten zu Proletarier gemacht. Proletarier sind alle , die nichts ausser die Arbeitskraft besitzen. Diese müssen sie fortwährend an Kapitalisten verkaufen um sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

Die Bourgoise hat in der Geschichte eine höchst revolutionäre Rolle gespielt. Für den Wachstum des Marktes reichte die bisherige feudale oder zünftige Betriebsweise nicht mehr aus, an deren Stelle trat die Manufaktur. Die Zünfte wurden durch den industriellen Mittelstand verdrängt. Doch durch den stetigen Wachstum reichte auch dies nicht mehr aus. Durch die Dampf und Manschinen Revolution in der Industrie wurde die Manufaktur durch die moderne grosse Industrie ersetzt.an der Stelledes industriellen Mittelstandes traten die industriellen Millionäre, die Chefs ganzer industriellen Armeen, das waren die modernen Bourgois. Marx klagte die Bourgoisie der



Zerstörung aller feudalen, patriarchalischen, idyllischen Verhältnissen an. Die persönliche Würde des Menschen wurde durch das materielle Denken ersetzt. Sie hat alle Tätigkeiten des Menschen in ihre bezahlten Lohnarbeiter verwandelt.

Der Hunger nach immer grösseren Profit für ihre Produkte, jagt die Bourgoisie über die ganze Erde. Ueberall nistet sie sich ein, schafft







Verbindungen, baut an. Sie schafft somit eine Welt nach ihrem eigenen Bild. Durch ihren starken Einfluss im Weltmarkt, zwingt sie

alle Nationen sich die gleichen Produktionsverfahren anzueignen., wenn sie nicht wirtschaftlich zugrunde gehen soll. Sie zwingt sie deren Gebräuche und Verfahren zu übernehmen, das heisst; sie muss auch zur Bourgois werden. Marx folgert daraus, dass die Nationen von nun an voneinander abhhängig sind. Anstelle von alten, durch Landeserzeugnissebefriedigten Bedürfnisse treten neue hervor. Diese Produkte müssen aus fremden Ländern geholt und daheim produziert werden, damit die Bedürfnisse gestillt werden können. Die Welt richtet sich also nach der Bourgois, der eigene Charakter einer Nation geht also zugunsten der Bourgois verloren.

Die Bourgois hebt mehr und mehr die Zersplitterung der Produktionsmittel, des Bestizes, und der Bevölkerung auf. Sie hat die Bevölkerung agglomentiert, die Produktionsmittel zentralisiert und das Eigentum in wenige Hände konzentriert. Die Folge davon ist also die politische Zentralisation. Unabhängige Provinzen mit unterschiedlichen Interessen , Gesetzen, und Regierungen werden in eine Nation zusammengedrängt.

Durch die Anhäufung von Kapital werden die Kapitalisten immer reicher und mächtige, sie können also immer mehr Grossbetriebe entstehen lassen, während der Kleinunternehmer der Konkurrenz des Grosskapitalisten nicht mehr gewachsen ist. Die Proletarier werden indessen immer abhängiger von den Kapitalisten, vor allem weil durch die Verbesserung der Maschinen immer weniger Arbeiter notwendig sind, andererseits aber die Zahl der Arbeiter ständig zunimmt.

Wenn die Kapitalisten mehr Waren herstellen lassen, als die Bevölkerung kaufen kann, so kommt es dann zu einer Wirtschaftskrise, einer sogenannten Ueberproduktionskrise, für Waren kann dann nicht mehr der entsprechende Gegenwert in Geld eingetauscht werden.

Nach Marx Ueberzeugung häufen sich im Kapitalismus diese Krisen, sie zwingen die Kapitalisten dazu, die Löhne zu senken und Arbeiter zu entlassen. Dies führt zu einer weiteren Verelendung der Proletarier.

Werden sich die Arbeiter ihrer Lage bewusst und entwickeln sie ein einheitliches Klassenbewusstsein, dann können sie sich organisieren und in einer Revolution die von den Proletarier geführt wird, den Sturz







der Bourgoisherrschaft erzwingen und somit nach dem Sieg über die Kapitalisten verfügen die Proletarier selbst über die Produktionsmittel und über die alleinige Macht im Staat. Wenn schliesslich unter dieser Proletarischen Diktatur nichts mehr wegen des Profites hergestellt wird, sondern alle nur zur Befriedigung der Bedürfnisse der ganzen Gesellschaft arbeiten, dann gibt es nach der Auffassung von Marx keine Klassenkämpfe mehr. Die Kommunistische Gesellschaft, in der es keine Klassenkämpfe mehr gibt , kann Wirklichkeit werden.

 
 





Datenschutz
Top Themen / Analyse
Auswirkungen von Fluchten
Die Schwäche der Zahlen
Das amerikanische Wahlsystem
Flexibilisierung der Arbeitszeit
Fremdenverkehrsentwicklung seit Mitte der 80èr
Sozialdarwinismus
Staatsrechtliche Überlegungen zum Bürger in Europa
Brand Equity
Vorraussetzung in der Kinder - und Jugendpsychiatrie (KJP):
Stille Gesellschaft (Gesellschafter haben keine Kaufmannseigenschaft)






Datenschutz
Zum selben thema
Buchführung
Kont
Arbeitslosigkeit
Handel
Ökonomie
Kosten
Rationalisierung
Umsatzsteuer
Steuern
Aktien
Kredit
Lohn
Euro
Bildung
Tarifrecht
Wettbewerb
Dividende
Vertrieb
Verpflichtungen
Sicherheit
Management
Gesellschaften
Inventur
Bank
Vollmachten
Marktforschung
Umstellung
Preis
Kaufvertrag
Globalisierung
Kapitalismus
Anleihen
Finanz
Regierung
Börse
Verhandlungen
Inflation
Versicherung
Zielgruppen
Valuten
Karte
Förderungen
Kalkulation
Politik
A-Z wirtschaft artikel:
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z #

Copyright © 2008 - : ARTIKEL32 | Alle rechte vorbehalten.
Vervielfältigung im Ganzen oder teilweise das Material auf dieser Website gegen das Urheberrecht und wird bestraft, nach dem Gesetz.