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Analyse des produktionsstandortes schweiz in europa anhand der firmenbetrachtung der vacopack h. buchegger ag





Marianum Buxheim Kollegstufenjahrgang 2002/2004 Gymnasium des Schulwerks der Diözese Augsburg Facharbeit aus dem Fach Wirtschafts- und Rechtslehre Thema: Analyse des Produktionsstandortes Schweiz in Europa anhand der Firmenbetrachtung der Vacopack H. Buchegger AG Verfasser: Marco Ziegler Leistungskurs: Wirtschafts- und Rechtslehre Kursleiterin: Frau Weiberg Abgabetermin: 2. Februar 2004 Erzielte Note: ....

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    .. Abgabe beim Kollegstufenbetreuer am 13. Januar 2004 ---------------- Unterschrift der Kursleiterin Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung 3 1.1 Präambel 3 1.2 Entwicklung und Beschreibung flexibler Verpackungen 3 2 Gründung und Entwicklung der Vacopack H.

     Buchegger AG 4 2.1 Gründungsinitiative zum Unternehmen 4 2.2 Verhältnis zur Mutterfirma EK Pack Folien GmbH in Deutschland 5 3 Standort 6 3.1 Standortfaktoren der Vacopack H. Buchegger AG 6 3.1.

    1 Materialorientierung 7 3.1.2 Energieorientierung 7 3.1.3 Arbeitsorientierung - Personal 8 3.1.

    4 Abgabenorientierung 10 3.1.5 Logistikorientierung 10 3.1.6 Umweltorientierung 11 3.2 Fazit 12 4 Markt und Absatz 13 4.

    1 Markt und Preisbildung 13 4.2 Absatzpolitik der Vacopack H. Buchegger AG 14 4.3 Marktperspektiven 16 5 Schlussbemerkung 16 6 Quellenverzeichnis 18 6.1 Literatur 18 6.2 Internet - Quellen 18 6.

    3 Sonstige Quellen 19 7 Anhang 20 8 Erklärung 21 1 Einleitung 1.1 Präambel Die Entscheidung für das gewählte Facharbeitsthema entstand aus Gesprächen mit meiner Mutter, Frau Renate Englisch, die mir eine Vielzahl an Möglichkeiten offerierte. Ihre Stellung als geschäftsführende Gesellschafterin der EK Pack Folien GmbH, Ermengerst ermöglichte mir unter anderem, mich in meiner Facharbeit mit der Tochterfirma Vacopack H. Buchegger AG , Steinach/Schweiz auseinander zu setzen. Es erschien mir interessant ein Unternehmen außerhalb des Wirtschaftsraumes Deutschland zu untersuchen, wodurch ich das Thema relativ schnell einkreisen und mich dazu entschließen konnte, die Gründung und Entwicklung, den Standort, den Markt und Absatz der Vacopack H. Buchegger AG zu untersuchen.

     1.2 Entwicklung und Beschreibung flexibler Verpackungen Flexible Verpackungen gewannen in den letzten Jahrzehnten immer mehr an Bedeutung, da man mit diesem Material einen Weg gefunden hatte Produkte in vielerlei Hinsichten zu schützen. Unter den Begriff flexible Verpackungen fallen alle Packmittel, die dehn - und biegbar sind, wie zum Beispiel Tüten oder Beutel aus Kunststoff. Einen der wichtigsten Märkte für diesen Bereich der Verpackungsindustrie stellt die Lebensmittelbranche dar. Durch flexible Verpackungen kann die Haltbarkeit von Lebensmitteln erheblich gesteigert und ein Schutz vor Berührung und Verschmutzung gewährleistet werden. Diese Aspekte spielten auch eine wichtige Rolle in der Entwicklung aus den damaligen "Tante - Emma" Läden, zu den heutigen Supermärkten, in welchen ein erweiterter Schutz der Produkte aufgrund der Selbstbedienung der Kunden unerlässlich geworden ist.

     Speziell die Branche des Convenience Food wäre ohne die entsprechenden Verpackungen unvorstellbar. Aber auch Bereiche wie Pharma - oder Technische Industrie greifen auf flexible Verpackungen zurück, um ihre Erzeugnisse gleichermaßen zu schützen. Des weiteren müssen in der heutigen Zeit auch kommerzielle Aufgaben von den Verpackungen erfüllt werden. So versucht man durch auffällige Bedruckungen der Packmittel die Aufmerksamkeit des Käufers auf ein bestimmtes Produkt zu richten und diesen zum Kauf zu animieren. 2 Gründung und Entwicklung der Vacopack H. Buchegger AG Abbildung 1: Firmenlogo Quelle: http://www.

    vacopack.ch 2.1 Gründungsinitiative zum Unternehmen Die Vacopack H. Buchegger AG wurde ursprünglich im Jahre 1984 als Einzelfirma (OR Art. 934) von Herrn Hans Buchegger unter dem Namen Vacopack gegründet. Die Produktion von Vakuumbeuteln aus PA/PE Folien begann damals mit Hilfe von zwei Beutelmaschinen und vier Angestellten in speziell angemieteten Räumen in St.

     Gallen. Nach drei Jahren erfolgte der Umzug mit mittlerweile drei Maschinen und neun Mitarbeitern in den 600 m² großen Neubau in Steinach. Aufgrund der positiven Auftragslage wurden 1988 zwei weitere Maschinen gekauft und das Firmengebäude um 250 m² erweitert. Im Jahre 1991 investierte man in eine weitere Maschine und vergrößerte die Belegschaft auf nunmehr 13 Personen. 1992 wurde die Vacopack an die EK Pack Import Export AG Schweiz, einer Holdinggesellschaft der EK Pack Folien GmbH verkauft und in eine Aktiengesellschaft (OR Art. 620 - 763) mit dem Namen Vacopack H.

     Buchegger AG umgewandelt. Vier Jahre später baute man ein zweites Gebäude mit 800 m² Größe, kaufte zwei neue Maschinen und erhöhte die Angestelltenzahl auf 22 Personen. 1999 erfolgte ein weiterer Ausbau der Firma um zusätzliche 400 m². Im Zeitraum von 2000 bis 2002 tätigte man weitere Investitionen in zwei neue Maschinen und eine angrenzende Halle mit 750 m² Nutzfläche. Ende 2002 wurde die EK Pack Folien Import Export AG Schweiz aufgelöst und die Vacopack H. Buchegger AG zu 100% in das Firmenvermögen der EK Pack Folien GmbH integriert.

     Heute zählt das Unternehmen 11 Beutelmaschinen, 40 Mitarbeiter und kann auf eine jährliche Produktion von circa 240 Mio. Vakuumbeuteln verweisen. Die folgende Abbildung verdeutlicht sehr gut die positive Entwicklung der Firma: Das Unternehmen konnte die Anzahl von 40,2 Mio. abgesetzten Vakuumbeuteln im Jahre 1989 innerhalb von 13 Jahren auf 237,918 Mio. anheben. Das bedeutet, dass die Produktion innerhalb dieses Zeitraumes um ca.

     492% gesteigert werden konnte! Des weiteren lässt sich gut erkennen, dass die Steigung des Graphen ab 1996 stark zunimmt, was auf den Neubau und die Kapazitätserweiterung im selbigen Jahr zurückzuführen ist. 2.2 Verhältnis zur Mutterfirma EK Pack Folien GmbH in Deutschland Die Übernahme der Vacopack H. Buchegger AG durch die EK Pack Folien GmbH lässt sich in die Sparte der vertikalen Unternehmenszusammenschlüsse einordnen. Das bedeutet, dass hier ein "Zusammenschluss von Unternehmen aufeinander folgender Produktions- (..

    .) stufen" stattgefunden hat. In diesem Fall werden die von der EK Pack Folien GmbH in Deutschland hergestellten Folien von der Vacopack H. Buchegger AG in der Schweiz zu Vakuumbeuteln weiterverarbeitet. Durch die Beibehaltung der rechtlichen Selbstständigkeit beider Unternehmen bilden diese zusammen einen Konzern, der der Leitung von Frau Renate Englisch untersteht. Für die Vacopack H.

     Buchegger AG eröffnete sich dadurch die Möglichkeit einer Emission neuer Aktien und deren Verkauf an die EK Pack Folien GmbH zur Kapitalbeschaffung für etwaige Investitionen. Die Geschäftsfälle beider Unternehmen werden durch den Zusammenschluss nicht beeinflusst. 3 Standort 3.1 Standortfaktoren der Vacopack H. Buchegger AG Die Wahl des Standorts einer Unternehmung ist eine Entscheidung, die genauso wie die Wahl der Rechtsform den Aufbau eines Betriebes wesentlich beeinflusst. Der Unternehmer versucht den Standort seiner Firma so zu wählen, dass er auf lange Sicht gesehen den größtmöglichen Gewinn erzielen kann.

     Der Standort Schweiz bietet einem Unternehmen wie der Vacopack H. Buchegger AG ein ausgezeichnetes Geschäftsumfeld. Die Schweiz zählt aufgrund der ständigen Forschung und Weiterentwicklung zu den international führenden Technologiestandorten. Ferner stellt die Schweiz durch ihre Kaufkraftstabilität, die gesunden öffentlichen Finanzen und das gute Investitionsklima einen Finanzplatz globaler Bedeutung dar, der kombiniert mit der engen Verbindung zu ausländischen Volkswirtschaften für Stabilität und Prosperität garantiert. Für ein Unternehmen wie die Vacopack H. Buchegger AG müssen viele unterschiedliche Faktoren berücksichtigt werden, um eine Aussage über die Qualität des Standortes treffen zu können.

     Hierzu haben sich in den letzten Jahrzehnten aus dem Bereich der Betriebswirtschaftslehre die bedeutendsten Entscheidungskriterien, die sogenannten Standortfaktoren herauskristallisiert. Die folgende Standortanalyse wurde in Anlehnung an die nationalen Standortfaktoren aus dem Buch, Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre von Dr. Dr. h. c. mult.

     Günter Wöhe durchgeführt. 3.1.1 Materialorientierung Die Materialorientierung richtet sich nach den "billigsten Transportkosten für die Beschaffung der für die Produktion erforderlichen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe" . Die Vacopack H. Buchegger AG bezieht zur Herstellung ihrer Vakuumbeutel Halbfabrikate in Form von Kunststofffolien von der EK Pack Folien GmbH, Ermengerst.

     Die Transportkosten für diese Halbfabrikate vom Oberallgäu nach Steinach, im Schweizer Kanton St. Gallen sind aufgrund der räumlichen Nähe zum Zuliefererbetrieb verhältnismäßig niedrig. Hinzu kommt, dass mit nur einem Sattelzug sehr große Folienmengen an die Vacopack H. Buchegger AG geliefert werden können, was zur Folge hat, dass die Transportkosten durch die Produktion rasch ausgeglichen werden. Des weiteren werden diese Kosten durch die Tatsache, dass es sich bei den Kunststofffolien um Reingewichtsmaterialien handelt, die zu 100% in das Endprodukt eingehen, niedrig gehalten. Infolgedessen entstehen für das Unternehmen auch keine Kosten für die Entsorgung von Kunststoffresten bzw.

     -abfällen. 3.1.2 Energieorientierung Das Betreiben von Beutelmaschinen macht eine zuverlässige Elektrizitätsversorgung für ein Unternehmen, wie die Vacopack H. Buchegger AG, unabdingbar. Die dichte und landesweite Abdeckung mit den verschiedensten Kraftwerkstypen gewährleistet eine jederzeitige Sicherstellung der Schweizer Energieversorgung.

     Der gesamte Energieverbrauch wird von landeseigenen Kraftwerken gedeckt. Somit kommen 36% der benötigten Energie von Kernkraftwerken, 35% von Speicherkraftwerken, 25% von Laufkraftwerken, die restlichen 4% erzeugen Windkraft -, Photovoltaik - und thermisch arbeitende Anlagen. Hinzu kommt, dass in der Schweiz zur Zeit eine dreistufige Liberalisierung des Strommarktes erfolgt. Diese ermöglicht dem Verbraucher zwischen verschiedenen Stromanbietern zu wählen. Zu Beginn dieser Neuregelung werden voraussichtlich die Großverbraucher wie die Vacopack H. Buchegger AG Nutznießer sein und somit ihre Energiekosten senken können.

     3.1.3 Arbeitsorientierung - Personal Für Unternehmen, wie die Vacopack H. Buchegger AG, spielen die Arbeitskosten eine wichtige Rolle. "Während früher die Frage der Arbeitsorientierung allein ein Problem der Orientierung nach den niedrigsten Löhnen war, ist sie heute in zunehmendem Maße auch ein Problem der Orientierung nach Orten, wo überhaupt noch qualifizierte Arbeitskräfte zur Verfügung stehen." In der Schweiz hatte die Ausbildung seit jeher einen hohen Stellenwert.

     Schulen, technische Hochschulen und Universitäten werden durch regelmäßige Investitionen auf einem sehr hohen Niveau gehalten. Des weiteren genießen Technologie und Wissenschaft die Unterstützung durch Bundesbehörden und die Privatwirtschaft. Zusätzlich wird das schweizerische Bildungssystem durch Privatschulen und internationale Schulen ergänzt. Das Lohnniveau in der Schweiz erscheint auf den ersten Blick relativ hoch. Bei genauerer Betrachtung stellt man jedoch fest, dass die Sozialversicherungskosten und die Lohnnebenkosten im internationalen Vergleich sehr tief angesiedelt sind. Dieser Umstand rührt daher, dass das Sozialversicherungssystem hauptsächlich durch Beiträge der Arbeitnehmer gestützt wird und sich für den Arbeitgeber somit nur geringe Sozialversicherungskosten ergeben.

     Die durchschnittliche Jahresarbeitszeit der Schweiz von 1856 Stunden ist im europäischen Vergleich sehr hoch. Begleitet wird dieser Umstand von der Tatsache, dass der Faktor Produktionsausfall aufgrund von Feiertagen oder Streiks sehr niedrig liegt. In den kleinen und mittelständischen Betrieben der Schweiz herrscht allgemein eine hohe Identifikation der Arbeitnehmer mit dem Unternehmen. Dementsprechend setzten sich diese für die Verwirklichung der von dem Betrieb angestrebten Ziele ein. Im internationalen Vergleich der Arbeitsmotivation führen die Schweizer die Weltrangliste an (siehe Abbildung 3). Der Schweizer Arbeitsmarkt zeichnet sich selbst "durch ein liberales Arbeitsrecht, geringe Regulierungsdichte und außerordentliche soziale Stabilität" aus.

     In der weltweiten Gegenüberstellung ist die Gesamtproduktivität der Schweizer Wirtschaft die fünfthöchste. Abbildung 4 verdeutlicht die Gesamtproduktivität der Schweiz im Vergleich zu anderen europäischen Staaten. Als repräsentativer Vergleichswert dient die Gesamtproduktivität der Vereinigten Staaten von Amerika, welche weltweit die Spitzenposition einnimmt. 3.1.4 Abgabenorientierung Juristische Personen, wie zum Beispiel Aktiengesellschaften, unterliegen in der Schweiz der Gewinn- und Kapitalbesteuerung.

     Bei genauerer Betrachtung stellt man fest, dass zwischen Steuern, die von Bund, den Kantonen und den Gemeinden erhoben werden, differenziert werden muss. Auf Bundesebene werden die Mehrwertsteuern und Zölle erhoben. Der maximale Mehrwertsteuersatz beträgt 7,6%, was den europaweit niedrigsten darstellt. Die Zölle in der Schweiz unterliegen statt dem sonst üblichen Wertemaßstab einem Verzollungssystem nach Gewicht, was die Gütereinfuhr in der Regel im Vergleich zu anderen Staaten günstiger macht. Für eine Firma, wie die Vacopack H. Buchegger AG, ist vor allem die Unterscheidung zwischen den Kantons- und Gemeindesteuern von Bedeutung.

     Durch den föderalistischen Aufbau des Staates kann jeder Kanton die Tarife, Steuersätze und Steuerfreibeträge eigenständig festsetzen. Im landesweiten Vergleich liegen die gesamten Steuern im Kanton St. Gallen relativ niedrig, was in Verbindung mit den von der Standortgemeinde Steinach moderat gehaltenen Abgaben zu einer geringen Steuerbelastung der Vacopack H. Buchegger AG beiträgt. Hinzu kommt, dass die Schweizer Regierung mit mehr als 60 Staaten nach OECD Richtlinien ein Doppelbesteuerungsabkommen abgeschlossen hat, um eine Doppelbesteuerung in der Schweiz und im Ausland zu verhindern. 3.

    1.5 Logistikorientierung Die geographisch zentrale Lage der Schweiz innerhalb Europas ermöglicht einen raschen Zugang zu großen Technologieräumen wie Deutschland, Frankreich oder Italien. Diese Tatsache bringt entscheidende Zeit- und Kommunikationsvorteile für die weltweite Geschäftstätigkeit eines Unternehmens. Durch das dichte Autobahnnetz der Schweiz ist eine fortwährende Verknüpfung mit den europäischen Technologieräumen sichergestellt. Dies ermöglicht einen schnellen Güterverkehr innerhalb des Landes sowie mit den angrenzenden Staaten. Jene Tatsache trifft auch für die Vacopack H.

     Buchegger AG zu, durch die direkte Lage an der Autobahn 1 zwischen St. Margreten und St. Gallen. Zwischen den Jahren 2001 und 2005 werden die in der Schweiz geltenden Gewichtsbeschränkungen für Lastkraftwagen von 34 auf 40 Tonnen angehoben, was dem Güterverkehr im ökologischen und ökonomischen Sinn weiter zu Gute kommt. Auch das kombinierte Verkehrssystem der Schweiz Straße/Schiene, mit Schienenwegen durch die Alpentunnels, und Straße/Binnenschifffahrt über den Rhein zur Nordsee, ist sehr zuverlässig und stellt eine alternative Transportmöglichkeit gegenüber dem reinen Straßentransport dar. Daneben stehen für Geschäftsreisende in der Schweiz drei internationale Flughäfen zur Verfügung, die für Flüge in die ganze Welt genutzt werden können.

     Durch die Liberalisierung des europäischen Luftverkehrsmarktes ist eine zusätzliche Ausweitung des Flugangebots durch Regionalflughäfen in nächster Zeit absehbar. 3.1.6 Umweltorientierung Das schweizerische Umweltgesetz basiert überwiegend auf den in der EU bestehenden Regelungen. Die Regierung versucht in Kooperation mit der Wirtschaft Lösungen auszuarbeiten, die sowohl in wirtschaftlicher als auch in umweltpolitischer Hinsicht tragbar sind. Der Staat erlässt Auflagen in den Bereichen Luftverschmutzung, Bodenbelastung, Lärm, Erschütterungen und umweltgefährdender Stoffe.

     In der Schweiz wurde das sogenannte Verursacher- und Versorgerprinzip aufgebaut, nachdem die Kosten für die Vermeidung beziehungsweise Minderung der Umweltbelastung den Verursachern auferlegt werden. Allgemein können die Umweltauflagen einen starken Einfluss auf die Standortwahl eines Unternehmens haben, "[da] die Kosten für den Umweltschutz nicht an allen Standorten gleich hoch sind" . Im Falle der Vacopack H. Buchegger AG ergeben sich minimale bis gar keine Kosten für die Einhaltung der Umweltauflagen, da zum einen bei der Produktion keine Abfälle entstehen und zum anderen keine Luftverschmutzung, Lärm- oder Bodenbelastung vorliegt. 3.2 Fazit Die räumliche Nähe zum Zuliefererbetrieb ermöglicht der Vacopack H.

     Buchegger AG einen raschen Transport, der für die Produktion erforderlichen Halbfabrikate. Hinzu kommt die direkte Anbindung des Unternehmens an das sehr gut ausgebaute und dichte schweizerische Verkehrsnetz im Zentrum Europas. Dies wirkt sich gleichermaßen positiv auf die Folienbeschaffung als auch auf den Versand der hergestellten Vakuumbeutel aus. Des weiteren ist die Produktion durch die zuverlässige Energieversorgung von den landesweiten Kraftwerken jederzeit sichergestellt. Die hohe Gesamtproduktivität der schweizerischen Volkswirtschaft gibt einen weiteren Impuls für eine aussichtsreiche Unternehmenserweiterung. Das hochentwickelte Bildungssystem der Schweiz ermöglicht es dem Unternehmen, jederzeit auf kompetente Arbeitskräfte zurückzugreifen.

     Eine weitere Expansion der Vacopack H. Buchegger AG wird durch die niedrigen Lohnnebenkosten und das hohe Potential der schweizerischen Arbeitnehmer außerdem gefördert. Ferner ermöglichen gering gehaltene Abgabenverordnungen von Bund, Kantonen und Gemeinden in Verbindung mit den geringen Kosten für die Einhaltung von Umweltauflagen, dem Unternehmen das dadurch eingesparte Geld für Neuinvestitionen aufzuwenden. Letztendlich kann der Standort der Vacopack H. Buchegger AG, aus der Gesamtheit der untersuchten Standortfaktoren als sehr positiv und expansionsfördernd beurteilt werden. 4 Markt und Absatz 4.

    1 Markt und Preisbildung "Als Markt wird der "ökonomische Ort" verstanden, an dem sich der Güter- und Leistungsaustausch zwischen Anbietern und Nachfragern vollzieht." Der europäische Markt für Vakuumbeutel, in dem auch die Vacopack H. Buchegger AG tätig ist, wird geprägt durch eine hohe Anzahl von Anbietern und Nachfragern, wodurch dieser in die Kategorie der unvollkommenen, polypolistischen Märkte eingeordnet werden kann. Europaweit stellen die Firmen Ceta (Schweiz), allfo (Deutschland) und Bayer (Deutschland) die Hauptkonkurrenten der Vacopack H. Buchegger AG dar. Das Unternehmen liefert in die Länder Frankreich, Italien, Spanien, Österreich, Deutschland, Schweiz, Ungarn, Russland, Irland und Großbritannien.

     Die größten Abnehmer stellen die EU Länder Spanien, mit dem Kunden W.K. Thomas und Frankreich mit dem Kunden Soussana dar. Innerhalb der Schweiz nimmt die Vacopack H. Buchegger AG die Position des Marktführers ein. Mit Hilfe von absatzpolitischen Maßnahmen schafft der polypolistische Anbieter einen "monopolistischen Bereich" innerhalb seiner Preis - Absatz - Funktion.

     Das bedeutet, dass dieser Anbieter innerhalb eines begrenzten Spielraumes seine eigene Preispolitik durchführen und somit sein akquisitorisches Kapital ausbauen kann. Ausschlaggebend für die Vacopack H. Buchegger AG sind bei der Preisbildung auf der einen Seite die Fixkosten, die um so schneller ausgeglichen werden können, je höher der Ausstoß einer Maschine liegt. Um dem gerecht zu werden, versucht das Unternehmen stetig auf dem neuesten Stand der Maschinentechnologie zu bleiben. Auf der anderen Seite sind die entstehenden variablen Kosten, wie zum Beispiel Rohfolienpreise, ausschlaggebend. In der Praxis versucht man die Produktionsanlagen der Vacopack H.

     Buchegger AG vollständig auszulasten. Dies ist nur möglich, da diese Anlagen durch die fachgerechte Bedienung und Wartung einen vergleichsweise geringen Verschleiß aufweisen. In anderen Industriebranchen hingegen würde eine vergleichbar massive Auslastung der Maschinen zu progressiv ansteigenden Kosten durch erhöhten Verschleiß und Ausschuss führen. 4.2 Absatzpolitik der Vacopack H. Buchegger AG "Der Absatz stellt die letzte Phase des Betriebsprozesses dar.

     Er schließt den betrieblichen Wertkreislauf, da durch den Verkauf von Gütern der Rückfluss der im Betriebsprozess eingesetzten Geldmittel erfolgt." Wichtig hierbei ist zunächst die Betrachtung des absatzpolitischen Instrumentariums. Dieses wird in vier für den Absatz relevante Unterbereiche gegliedert: Die Produktpolitik, Preispolitik, Distributionspolitik und Kommunikationspolitik. Abbildung 5: Absatzpolitische Instrumente Quelle: Verlag Franz Vahlen München, Dr. Dr. h.

     c. mult. Günter Wöhe: Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, 18. Auflage, München 1993, S.669 "Ziel der Produktpolitik ist es, sich positiv vom Konkurrenzangebot abzuheben." In diesem Bereich steht für die Vacopack H.

     Buchegger AG die Qualität des Produktes an oberster Stelle. Aufgrund der Tatsache, dass das Unternehmen nicht an den Endverbraucher liefert, ist beispielsweise eine werbliche Gestaltung zum Verkauf der Vakuumbeutel nicht erforderlich. Des weiteren bietet die Vacopack H. Buchegger AG seine Vakuumbeutel in vielfältigen Ausführungen an. So unterscheiden sich diese in Größe, Material, Funktion und/oder Verwendungszweck. Auf der preispolitischen Seite orientiert sich das Unternehmen am derzeitigen Marktpreis, verhält sich also preispolitisch passiv.

     So wird auf der einen Seite versucht dem Marktpreis gerecht zu werden, als auch eine Gewinnmaximierung zu erreichen. Einen weiteren Gesichtspunkt stellt die Distributionspolitik dar. Dabei sind alle Entscheidungen, die mit dem Weg des Produktes vom Hersteller zum Verbraucher zusammenhängen relevant. Die Vacopack H. Buchegger AG vertreibt ihre Produkte zum einen mit einem freien Handelsvertreter über ein betriebsfremdes Organ, und zum anderen über den Unternehmensvorstand, Herrn Hans Buchegger, der als betriebseigenes Organ den gesamten Außendienstbereich abdeckt. Die Vakuumbeutel der Vacopack H.

     Buchegger AG werden unter Einschaltung eines Großhandels, also indirekt abgesetzt. Für den Transport der Produkte an die Abnehmer werden unterschiedliche Speditionen beauftragt. Kommunikationspolitisch wird bei der Vacopack H. Buchegger AG auf jegliche Art der Werbung oder Öffentlichkeitsarbeit verzichtet. Es genügt eine Internetpräsenz um neue Kunden anzuwerben. Zudem würde das Unternehmen der durch Werbung erhöhten Nachfrage nicht nachkommen können, da die Kapazität der vorhandenen Anlagen bereits annähernd voll ausgelastet ist.

     Besonderes Augenmerk legt das Unternehmen auf den Aufbau und die Erhaltung von persönlichen Beziehungen zu den Kunden. 4.3 Marktperspektiven Der Markt für Kunststoffverpackungen befindet sich seit den Anfängen immer noch im Wachstum. Das rührt daher, dass heute immer mehr Produkte verpackt werden, um diese hygienisch und produktgerecht vor Umwelteinflüssen zu schützen. Trotz dieser Tatsache wird die Situation für die Unternehmen an der Verkaufsfront zunehmend schwieriger. Der wachsende Konkurrenzdruck wirkt sich zunehmend auf die Marktpreise aus.

     Der Vorteil der Vacopack H. Buchegger AG wird auch in Zukunft darin liegen, dass die gesamte Rohfolie von der deutschen Mutterfirma geliefert wird und somit die preislichen als auch die logistischen Präferenzen für das Unternehmen erhalten bleiben. Dadurch können kostenerzeugende Lagerbestände relativ niedrig gehalten und doch ein hohes Maß an Flexibilität gewährleistet werden. Der Maschinenpark wurde in den letzten Jahren laufend erweitert und erneuert, wodurch der Betrieb heute über modernste Produktionstechnologien verfügt. Außerdem ist für das Jahr 2004 der Anbau eines weiteren Gebäudes geplant. Dieses soll zusätzliche Produktions- und Büroflächen für das Unternehmen bereitstellen.

     Ferner beabsichtigt die Vacopack H. Buchegger AG in nicht allzu weit entfernter Zukunft mit der Herstellung von Schrumpfvakuumbeuteln zu beginnen und somit in einen weiteren Markt, der ein sehr großes Potential aufweist, einzusteigen. 5 Schlussbemerkung Abschließend möchte ich mich bei dem Vorstand der Vacopack H. Buchegger AG, Herrn Hans Buchegger und Herrn Remo Buchegger bedanken. Sie haben mir durch Gespräche und durch die Bereitstellung der notwendigen Informationen die Entstehung dieser Arbeit überhaupt möglich gemacht. Des weiteren danke ich meiner Kursleiterin Frau Weiberg vom Gymnasium Marianum Buxheim für die kompetente Betreuung.

     Durch fachliche Gespräche gab sie mir nützliche Hinweise und Anregungen bei der Ausarbeitung meiner Facharbeit. Besonders bedanken möchte ich mich bei Herrn Alfred Ledermann, der durch seine Erfahrung, Kompetenz und Unterstützung wesentlich zum Gelingen dieser Facharbeit beitrug. In Gesprächen verhalf er mir die Thematik aus unterschiedlichen Gesichtspunkten zu betrachten, wodurch wertvolle Ideen entstanden sind. Ganz herzlich möchte ich mich außerdem bei meiner Mutter, Frau Renate Englisch bedanken, die es mir ermöglicht hat die Vacopack H. Buchegger AG in meiner Facharbeit zu untersuchen. 6 Quellenverzeichnis 6.

    1 Literatur Bayerischer Schulbuch Verlag, Franz Fricke, Klaus-Hartwig Rube: BETRIEBSWIRTSCHAFTSLEHRE, 4. Auflage, München 2001 Hans Holzmann Verlag, Dr. Wolfgang Ermert: Verpackung von Fleisch und Fleischwaren, 2. Auflage, Bad Wörishofen 1987 Stark Verlagsgesellschaft mbH, Abitur Training, Ulrike Brombierstäudl: Betriebswirtschaft Leistungskurs, Freising 1996 Verlag Europa - Lehrmittel: Betriebswirtschaftslehre der Unternehmung, 12. Auflage, Haan - Gruiten 1992 Verlag Franz Vahlen München, Dr. Dr.

     h. c. mult. Günter Wöhe: Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, 18. Auflage, München 1993

 
 




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