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Afrika: "handel, christentum und zivilisation"





Afrika blieb dem weissen Mann lange Zeit verschlossen. Allein schon die Landschaftsgestalt, das Klima, Krankheiten bewirkten dies. Das Bild vom "schwarzen Kontinent" setzte sich in den Köpfen der Europäer fest.
Der Sklavenhandel funktionierte zu dieser Zeit jedoch schon sehr gut. Die afrikanischen Herrscher tauschten Menschen gegen Fertigwaren aus Europa, sei es Werkzeuge und bunte Tücher, sei es gegen Waffen, mit denen sie die Sklaven jagen konnten.
Im 19. Jahrhundert verboten die europäischen Mächte den Sklavenhandel. Nach der Niederlage der sklavenhaltenden Südstaaten im amerikanischen Sezessionskrieg um 1865 versiegte das Geschäft mit versklavten Menschen.
Dies benötigte nun eine stärkere Kontrolle der afrikanischen Gebiete. Die europäischen Kaufleute forderten den Schutz ihrer Heimatstaaten an. Neu dazu kam Fortschritte in den Bereichen der Medizin und der Waffentechnik. Früher hatte die Malaria die Menschen dahin raffen lassen, das Chinin liess Malaria jedoch hemmen. Auch die Erfindung des Maschinengewehrs stärkte die Kolonisatoren wesentlich.
Die afrikanische Bevölkerung war nun der Willkür der Kolonisatoren ausgesetzt. Die Steuereintreibung glich einem organisierten Raubzug und nicht besser stand es mit der Rechtssprechung. Das afrikanische Rechtssystem wurde weitgehend zerschlagen.
Die Menschen wurden ausserdem zur Zwangsarbeit gezwungen, was von den Afrikanern meist noch drückender empfunden wurde als die Steuerlast und die fremde Rechtssprechung.
Es bildeten sich zwei Formen aus, wie eine Kolonie regiert werden konnte:

Indirekte Herrschaft
Die indirekte Herrschaft wurde weitgehend von den Briten ausgeübt. Sie ging davon aus, dass eine wirksame Kolonialverwaltung nicht auf die Hilfe einheimischer Kräfte verzichten konnte. Die suchten darum die Zusammenarbeit mit afrikanischen Stammesfürsten.
Die indirekte Herrschaft schuf nur ganz wenig Berührungspunkte zwischen dem europäischen Beamtentum und der einheimischen Bevölkerung. In der Regel gab es in den Kolonien nur einen kleinen Apparat weisser Beamter. Mit diesem System konnten die Briten mit einem kleinen Personalbestand riesige Gebiete regieren.
Diese Methode löste bei der einheimischen Bevölkerung weniger Widerstand aus, als die direkte Unterwerfung.

Direkte Herrschaft
Die Machtzentrale in Paris wollte in Afrika nichts dem Zufall überlassen und selbst den kleinsten Verwaltungsvorgang genau geregelt wissen. So machten die französischen Kolonialbeamten aus den lokalen afrikanischen Herrschern Vollzugsorgane der Verwaltung. Befugnisse der Rechtssprechung standen ihm zwar nicht zu, er erhielt aber für die Steuereintreibung eine Art Gehalt. Die französische Herrschaft war auf Assimilation ausgerichtet. Die Afrikaner sollten die französische Sprache und Kultur übernehmen und allmählich zu Franzosen erzogen werden.
In jedem Fall griffen die Europäer massiv in die gesellschaftlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Verhältnisse Afrikas ein. Zur Auflösung der althergebrachten politischen und rechtlichen Ordnung, zur Zerstörung traditioneller Wirtschaftsstrukturen trat die willkürliche Grenzziehung der imperialistischen Mächte. Alle diese Umstände bildeten ein gewaltiges Hindernis für die zukünftige Entwicklung der afrikanischen Gesellschaften.
Ein weiteres Element war die christliche Mission, die die Menschen Afrikas zum Christentum bekehren wollte. Sie federten den schockartigen Umbruch, den die koloniale Eroberung mit sich brachte, damit ab, dass die den Afrikanern europäische Kulturtechniken beibrachten. Dazu gehörten Lesen, Schreiben, Hygiene, Hauswirtschaft sowie landwirtschaftliches und handwerkliches Fachwissen.

 
 




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