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Spezifischer teil für die deutschsprachige gesamtpopulation


1. Java
2. Viren



Bei Frage 4 (Welche Bereiche nutzen Sie im Internet?) konnten vier verschiedene Bereiche der Internetnutzung ausgewählt werden. Diese vier Kategorien decken nicht alle möglichen Bereiche ab, am ehesten noch die des World Wide Web. Die Möglichkeit der Mehrfachnennung nutzten Männer hier signifikant häufiger als Frauen. Die weibli-chen Befragten nutzen am häufigsten wissenschaftliche Themengebiete, wie Artikel zu bestimmten Fachgebieten und wissenschaftliche Diskussionen. Nach Geschlechtern getrennt, sagen hier 80,4% der Frauen und 86,4% der Männer \"ja\" (s. Abb. 3). Männer geben am häufigsten die Kategorie \"EDV-Programme herunterladen (download)\" an, 88,6% Männer gegenüber 50% Frauen. Unterhaltungsangebote, wie Informationen zum Fernsehprogramm, Tages- und Wochenzeitungen, nutzen Frauen zu 54,4% und Männern zu 79,5%. Regionale Informationen werden eher wenig genutzt, aber wiederum mehr von Männern als von Frauen. Somit ergibt sich für die weiblichen und männlichen User eine unterschiedliche Rangfolge von Nutzungsbereichen, mit signifi-kanten Mittelwertsunterschieden bei den folgenden Kategorien: \"download\", Unterhaltungsangebote und regionale Informationen. Männer nutzen den Bereich am meisten, den Frauen am seltensten nutzen, dieses Ergebnis ist sehr interessant, da gerade der Bereich \"download\" am meisten technisches Verständnis erfordert.

Fraglich bleibt, ob Frauen diese Kategorie tatsächlich weniger benötigen oder sich vielmehr nicht zutrauen, mit z.B. ZIP- Dateien umzugehen. Die Ergebnisse der Women Online-Studie (1995) sprechen für ersteres: Frauen nutzen das Internet hauptsächlich zu kommunikativen Zwecken.
Bei der Frage nach dem Einstieg ins Internet, wurde die Möglichkeit der Mehrfachantwort von beiden Geschlechtern ungefähr gleich häufig bzw. selten gewählt. Das Gesamtbild ist für beide Geschlechter auch eher einheitlich, keiner der Mittelwertsunterschiede ist signifikant.

Die meisten Befragten kamen durch den beruflichen Bereich zum Internet, Frauen häufiger als Männer (s. Abb. 4). Durch Freunde/Freundinnen oder Bekannte kamen Frauen mit 40,9% öfter als Männer (34,1%) zum Internet. Durch die Medien haben sich mehr Männer inspirieren lassen als Frauen. Bei der Antwortkategorie \"anderes\" war keine freie Antwort möglich, daher ist nicht festzustellen, welche Einstiegsmöglichkeiten gemeint sind. Frauen geben diese Kategorie zu 17,0% und Männer zu 22,7% an.
In Bezug auf die Nutzungsdauer zeigen sich große Geschlechterdifferenzen. Für die Gesamtpopulation ergibt sich eine durchschnittliche Nutzungsdauer von 14,2 Mona-ten, der Median liegt bei 10 Monaten. Frauen nutzen das Internet durchschnittlich seit 12,9 Monaten und Männer seit 18,5 Monaten. Im Mittel verbringen die Befragten 9 Stunden pro Woche im Internet, die 50%-Grenze liegt bei 6 Stunden. Frauen und Männer \"surfen\" signifikant unterschiedlich lange: Frauen im Schnitt 7,24 und Männer 15,38 Stunden. Männer sind also schon länger mit dem Internet vertraut und verbringen im Durchschnitt mehr als doppelt soviel Stunden online.
Den Prozentsatz der aktiven Internet-Userinnen schätzen die Befragten sehr ähnlich ein. Die Frauen schätzen den Anteil ihrer Geschlechtsgenossinnen mit 16,4% ein. Die Männer schätzen den Frauenanteil auf 15,86%. Für den deutschsprachigen Raum gibt es keine zuverlässige Untersuchung, die diese Werte bestätigen könnte. Die GVU (1996) hat in ihrer 4. Studie im Vergleich zum Vorjahr einen Zuwachs an Frauen von 10,5% auf 15,2% in Europa ermittelt.
Den Umgangston im Internet finden 22,5% der Frauen und 20,9% der Männer ge-genüber Frauen diskriminierend. Auf diskriminierende oder sexistische Äußerungen gegenüber Frauen sind 63,6% der Männer, jedoch nur 47,8% der Frauen gestoßen. Diese Ergebnisse sind nicht signifikant, jedoch die Tatsache, daß Männer auf mehr sexistische Äußerungen als Frauen selbst gestoßen sind, ist ein wenig verblüffend. Möglicherweise liegt es an der längeren und häufigeren Nutzung des Internets durch männliche User oder an unterschiedlichen Inhalten, die besucht werden. Es könnte auch sein, daß einige Frauen solche Äußerungen ignorieren bzw. anders wahrnehmen, da sie vermutlich häufiger mit sexistischen Aussagen konfrontiert werden. Vielleicht meiden Frauen auch eher Bereiche in denen sie besonders oft auf solche Äußerungen treffen und bewegen sich nun in \"frauenfreundlicheren Zonen\". Dafür spricht, daß über 60% schon nach Frauenseiten gesucht haben. Nicht erfragt wurde, wie oft die Teil-nehmer und Teilnehmerinnen schon auf sexistische oder diskriminierende Aussagen gestoßen sind. Anzunehmen ist, daß mit der Häufigkeit, auf sexistische Bemerkungen zu stoßen, auch eine negative Einschätzung des Umgangstons einhergeht . Da aber nur 1/5 der Befragten den Umgangston gegenüber Frauen diskriminierend finden, ist es wahrscheinlich, daß sexistische und diskriminierende Äußerungen nicht die Regel im Internet sind.
63,5% der Frauen und 22,7% der Männer haben nach Frauenseiten gesucht (s. Abb. 5). Interesse an frauenpolitischen Themen geben 72,2% der Frauen und 27,3% der Männer an. Für sinnvoll halten 63,7% der Frauen und 27,3% der Männer die Einrichtung von Frauennetzen. Diese drei Ergebnisse sind hochsignifikant und eigentlich auch nicht verwunderlich, schließlich bemühen sich hauptsächlich Frauen um Frauenbelange. Interesse an Frauenthemen haben dennoch 1/4 bis 1/3 der hier befragten Männer signalisiert, die Motivation dazu ist aufgrund der vorliegenden Ergebnisse nicht zu klären.

Interesse am Abrufen von Informationen zu Frauengruppen und - projekten haben Frauen zu 78,8% und Männer zu 29,5%.
Die Frage nach Frauenthemen, die noch nicht angeboten werden, wurde offen gestellt. 99 Frauen (61,9%) und 34 Männer (77,3%) gaben keine Antwort bzw. setzten z.B. Fragezeichen. Auf die genauere Auswertung dieser Frage, werde ich in Punkt 3.5.2 eingehen.

 
 




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