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Der folder system


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6.1 Fenster in Symbolgröße Hier werden geöffnete Objekte in Symbolgröße gesichert. Sie verfügen damit über eine Position, an der alle geöffneten Objekte in Symbolgröße angezeigt werden.

6.2 Laufwerke

Mit Laufwerke kann auf die installierten Disketten- und Festplattenlaufwerke zurückgegriffen werden. Es besteht hier auch die Möglichkeit Dateien oder Unterverzeichnisse zu verschieben oder zu löschen. Es empfiehlt sich aber ein Dateiverwaltungsprogramm zu installieren.

6.3 Reißwolf

Mit der Funktion des Reißwolf kann ein Objekt permanent gelöscht werden. Permanent heißt in diesem Falle, so daß es normalerweise nicht wieder hergestellt werden kann. Es können aber Objekte dadurch wiederhergestellt werden, indem der Befehl UNDELETE in der OS/2-Kommandozeile eingegeben wird.

6.4 Systemstart

Die Funktion Systemstart ist identisch mit dem Fenster Autostart unter Windows. Systemstart ist dazu gedacht, Programme zu enthalten, die bei der Systeminitialisierung gestartet werden soll, wenig später aber nicht mehr gebraucht werden

6.5 Der Folder Systemkonfiguration

System
Mit System können Standardeinstellungen geändert werden. Wie z.B.:
- Die Lösung von Objektkonflikten, die beim Erstellen, Kopieren oder Verschieben von Objekten auftreten.
- Die Art, in der Fenster angezeigt, verdeckt oder auf Symbolgröße verkleinert werden.
- Anzeigedauer von Logos.

- usw.


Land
Hier können die landesspezifischen Einstellungen geändert werden. Hierzu zählt das Datums- und Zeitformat, die Maßeinheit und das Währungssymbol.

Spooler
Der Spooler ist zu vergleichen mit dem Druckmanager unter Windows. Die vom Benutzer erzeugten Druckdaten werden in einer Spooldatei zwischengespeichert. Bei den Spooler-Einstellungen können der Spooler-Pfad, die Druckpriorität und allgemeine Angaben konfiguriert werden.


Programme hinzufügen
Bei dieser Funktion handelt es sich um eine Art Installations-Manager. Das Programm sucht auf den Laufwerken nach Programmen die noch nicht installiert worden sind oder noch nicht der Arbeitsoberfläche hinzugefügt worden sind. Ein Objekt für dieses Programm wird in einem Ordner für DOS- oder Windows-Programme, für WIN-OS/2-Gruppen oder für OS/2-Programme auf der Arbeitsoberfläche angezeigt.

Dienstprogrammdisketten
Mit dieser Funktion werden Dienstprogrammdisketten erstellt. Es handelt hierbei um eine Art Notdisketten. Die Disketten haben folgende Funktionen:
- Das OS/2-Betriebssystem von Diskette aus zu starten.
- Überprüfung der Festplatte auf eventuelle Fehler.
- Sichern und Wiederherstellen von OS/2 Verzeichnissen und Dateien.

Systemuhr
Mit Hilfe der Systemuhr kann die Funktion eines Alarmes aufgerufen werden. Die Anzeige ist in analog oder digital konfigurierbar.


Tastatur
Die Funktion der Tastatur kann die Belegung der Tastatur sowie das Intervall, in dem die Tastenaufschläge akzeptiert und Zeichen angezeigt werden, festlegen.

Installation anpassen
Hier zeigt OS/2 die Auswahlmöglichkeiten die für landesspezifische Informationen und für die Hardwareunterstützung verwendet werden können. Das Ändern der Einstellungen erfolgt durch einfaches Anklicken der Menüunterpunkte, wo dann die Änderungen vorgenommen werden können.


Maus
Bei den Maus-Einstellungen können sämtliche Maus-Funktionen konfiguriert werden. Dies sind z.B. Zeigergeschwindigkeit, Mausspur, usw.

Einheitentreiber installieren
Hier können z.B. Grafikkartentreiber, Soundkartentreiber, usw. installiert werden, falls sie nicht in der Funktion INSTALLATION ANPASSEN bereits vorgegeben oder nicht vorhanden sind.


Selektives Löschen
Hierbei handelt es sich um eine Art "Uninstaller" wobei hier Komponenten des Betriebssystemes, die nicht mehr benötigt werden, gelöscht werden können.

Warnton
Diese Funktion ist bereits in dem Multimedia-Folder zu finden.


Schriftartenpalette
Bei dieser Auswahl handelt es sich um alle des Betriebssystem zu Verfügung stehenden Schriftarten. Es können auch die Schriftarten die auf der Arbeitsoberfläche vorhanden sind durch die in der Schriftartenpalette ersetzt werden.

Farbpalette Gemischte Farben - Reine Farben
Hier sind alle zur Verfügung stehenden Farben angeordnet. Die Arbeitsoberfläche kann durch ein einfaches (Rüberziehen) der Farben verändert werden.


Layoutpalette
Die Layoutpalette beinhaltet verschiedene Gesamt-Layouts der Arbeitsoberfläche. Einfaches (Rüberziehen) eines Layout zur Arbeitsoberfläche bewirkt Änderungen der Arbeitsoberfläche, entsprechend des ausgewählten Layouts. Es ist wiederum auch möglich das Layout selbst zu definieren.

Energie
Hier wird der Batteriezustand z.B. eines Laptops angezeigt.


6.6 Folder Befehlszeilen

Ein großer Vorteil von OS/2 Warp ist, daß man auch weiterhin mit DOS und Windows Programmen arbeiten kann. Der Zugriff auf die DOS bzw. Windows-Ebene, wie auch auf die OS/2-Prompt-Ebene erfolgt aus dem Folder Befehlszeilen. Für jede Ebene läßt sich jeweils ein Fenster öffnen, d.h. es existiert ein Fenster auf der Workplace Shell von OS/2, oder es kann ein Gesamtbildschirm geöffnet werden, wobei dann die Workplace Shell nicht mehr sichtbar ist und im Hintergrund bleibt.
Alle Fenster können mit einem Doppelklick mit der linken Maustaste auf das Symbol gestartet werden. Will man das Fenster wieder verlassen und schließen, so kann man am Prompt den Befehl Exit eingeben.


6.6.1 OS/2-Fenster

Hier wird ein OS/2-Fenster geöffnet, in dem am Prompt OS/2 Befehle eingeben werden können (ähnlich wie bei DOS). Das Fenster kann wie alle anderen Fenster auf der Workplace Shell bedient und verändert werden.


6.6.2 OS/2-Gesamtbildschirm

Es wird umgeschaltet auf die OS/2-Prompt Eingabe Ebene. Es existiert kein Fenster wie unter Punkt beim OS/2-Fenster Symbol, da dieser Modus als Vollbildschirmdarstellung läuft.


6.6.3 Win-OS/2-Fenster

Der Programmanager von Windows wird innerhalb eines Fensters auf der Workplace Shell gestartet.


6.6.4 Win-OS/2-Gesamtbildschirm

Es wird Windows als Vollbildschirmdarstellung gestartet. Die Workplace Shell von OS/2 tritt in den Hintergrund.
Um wieder zurück in die Workplace Shell von OS/2 zu gelangen gibt es einerseits die Möglichkeit das OS/2-Icon am unteren Rand des WIN-OS/2 Hintergrunds anzuklicken. Eine weitere Möglichkeit ist die Benutzung der Tastenkombination Strg + Esc, mit der der Windows-Taskumschalter aufgerufen wird, der alle geöffneten Windows-Anwendungen anzeigt. Er enthält auch den Eintrag Arbeitsoberfläche, der für die Workplace Shell steht. Wird dieser Eintrag angeklickt, dann wird wieder zurück zur Workplace Shell geschaltet.

6.6.5 DOS-Fenster

Startet eine emulierte DOS-Prompt Ebene in einem OS/2-Fenster. Es können bis zu 256 verschiedene DOS-Anwendungen gleichzeitig gestartet werden. Somit ist mit Hilfe von OS/2 praktisch Multitasking mit DOS möglich.
Bei dem DOS, das unter diesem Punkt gestartet wird, handelt es sich nicht um das DOS, was eventuell noch auf der Festplatte installiert ist, sondern um eine DOS Version, die im Umfang von OS/2 enthalten ist. Sie ist vollständig kompatibel zur MS-DOS Version 5.0, funktioniert aber aus betriebssysteminternen Gründen etwas anders als MS-DOS. Daher kann es in seltenen Fällen zu Problemen mit DOS-Anwendungen kommen.
Eine laufende DOS-Session läuft abgekapselt gegenüber dem Systembereich und anderen Anwendungen und ist daher vollständig in das Sicherheitskonzept von OS/2 eingebunden, d.h. von der DOS-Anwendung können keine fremden Speicherbereiche verändert werden und falls ein Programm einmal abstürzt, dann wird OS/2 davon nicht betroffen.

Vom Optischen her unterscheidet sich dieser DOS-Bildschirm nur durch die Hilfezeile am oberen Bildschirmrand, die aber mit dem Befehl Help off ausgeschaltet und mit Help on wieder eingeschaltet werden kann. Das Fenster der DOS-Session hat alle Elemente wie die anderen Fenster von OS/2. Es besitzt das Systemmenü, kann verschoben werden, die Größe kann geändert werden, usw. Im Systemmenü des DOS-Fensters kann man einige interessante Befehle finden. Es läßt sich unter dem Punkt Schriftartengröße die benutzte Schriftart und Schriftgröße im DOS-Fenster ändern. Die Fenstergröße wird je nach verwendeter Schrift angepaßt. Mit dem Befehl Markieren läßt sich ein Ausschnitt des DOS-Fensters markieren und in die Zwischenablage kopieren.
Mit der Tastenkombination Alt + POS1 kann man zwischen der Fenster- und Vollbildschirmdarstellung wechseln.


6.6.6 DOS-Gesamtbildschirm

Startet eine emulierte DOS-Prompt Ebene auf dem gesamten Bildschirm, wobei die Workplace Shell von OS/2 im Hintergrund bleibt. Alle grafisch orientierten DOS-Programme können nur im Vollbildschirm Modus gestartet werden.


6.6.7 DOS von Laufwerk A:

Wenn Programme nicht unter dem mitgelieferten DOS von OS/2 laufen, dann kann eine andere DOS-Version (ab MS-DOS 3.3) per Bootdiskette von Laufwerk A: gestartet werden.




6.7 Folder Produktivität

In diesem Ordner sind einige Programme, die man für die tägliche Arbeit am PC anwenden kann, die versuchen, diese Arbeit zu verbessern, also versuchen, die Produktivität der Arbeit am PC zu erhöhen. Daher ergibt sich der Name dieses Ordners. Bei den Programmen handelt es sich drei Editoren (OS/2-Systemeditor, den Erweiterten Editor, den Symboleditor), ein Programm zur Suche von Dateien und Text, zwei Programme zur Anzeige der Zwischenablage und von Bilddateien und schließlich befindet sich noch das Programm Puls in diesem Ordner.


6.7.1 OS/2-Systemeditor (E.EXE)

Dieser Editor eignet sich insbesondere zur Bearbeitung von Konfigurationsdateien, z.B. CONFIG.SYS und AUTOEXEC.BAT, also für die einfache Textbearbeitung (ASCII-Dateien).
Es lassen sich Dank der einfachen Bedienung, schnell und einfach Batchdateien und kürzere Programme erstellen.

Start des Systemeditors
Es gibt verschiedene Möglichkeiten den Editor zu starten. Die Grundsätzlichsten sind der Start aus der Workplace Shell mit einem Doppelklick mit der linken Maustaste auf das Symbol des Editors oder der Aufruf am OS/2-Prompt mit E.EXE. Dieser Aufruf kann auch durch die zusätzliche Eingabe eines Dateinamens ergänzt werden. Daraufhin wird die entsprechende Datei beim Aufruf gleich mit geladen und steht sofort im Editor zur Bearbeitung bereit.
Nachdem der Editor gestartet wurde, öffnet sich ein Fenster, das entweder leer ist, wenn noch keine Datei beim Aufruf mit angegeben wurde oder es enthält den Inhalt der angegebenen Datei. In der Titelzeile wird der Name der Datei, die momentan bearbeitet wird, angezeigt. Wurde noch keine Datei mit aufgerufen, steht an dieser Stelle Ohne Namen.
Eine weitere Möglichkeit den Editor zu starten basiert auf der Drag'n'Drop-Philosophie der Workplace Shell. Man zieht einfach die Datei, die man bearbeiten möchte, auf das Editorsymbol. Der Editor wird geöffnet und es wird direkt die Datei geladen. Statt das Symbol der Datei auf das Editorsymbol zu ziehen kann man auch das Objektmenü der Datei öffnen. Dort klickt man auf den Punkt Öffnen und man hat den gleichen Effekt.
In diesem Systemeditor kann immer nur eine Datei zum selben Zeitpunkt geladen werden. Will man mehrere Dateien gleichzeitig bearbeiten, so kann der Editor einfach mehrere Male gestartet werden.

Arbeiten mit dem Editor
Mit der Taste F10 oder Alt kann man zwischen Text und Menüzeile hin- und herschalten. Einfacher geht es natürlich mit der Maus. Die Menüzeile enthält die Menüs:

Datei: Neu: aktuelle Datei wird beendet, leeres Fenster zum Bearbeiten einer neuen Datei wird geöffnet
Öffnen: laden einer Datei, die bearbeitet werden soll
Sichern: Aktuelle Datei wird unter altem Name gespeichert
Sichern unter: Aktuelle Datei wird unter einem neuem Namen, der dann noch eingegeben werden muß, gespeichert
Automatisches Sichern: hier kann die Anzahl der Änderungen (jeder gelöschter oder hinzugefügter Buchstabe), nach denen die Datei automatisch gespeichert werden soll, eingegeben werden

Editieren: Widerrufen: die letzte Änderung, die im Editierfenster vorgenommen wurde, wird wieder rückgängig gemacht
Ausschneiden: ein markierter Textabschnitt wird gelöscht und in die Zwischenablage kopiert
Kopieren: ein markierter Textabschnitt wird in die Zwischenablage kopiert
Einfügen: Inhalt der Zwischenablage wird an der Cursorposition eingefügt
Löschen: ein markierter Textabschnitt wird gelöscht
Suchen: mit dieser Funktion kann ein Ausdruck im Text gesucht und auch automatisch geändert werden
Gesamten Text auswählen: Markierung des gesamten Textes

Optionen: Schriftarten: Wahl der Schriftart, Größe, Stil und Hervorhebung (Konturieren, Unterstreichen, Durchstreichen). In dieser Dialogbox befindet sich das Feld Anwenden mit dem man die Einstellungen am Text im Editierfenster testen kann
Farben: Wahl der Textfarbe
Zeilenumbruch: Ein- bzw. Ausschaltung des Zeilenumbruches
bei Ein wird automatisch eine neue Zeile begonnen, wenn das Ende des Fensters erreicht ist
bei Aus muß der Benutzer selber die Return-Taste drücken, um eine neue Zeile zu beginnen

Hilfe: Die Hilfefunktion läßt sich jederzeit mit F1 aufrufen. Es wird der jeweils passende Hilfetext zur momentanen Situation angezeigt. Z.B. man befindet sich in einem Menü und ruft von dort die Hilfefunktion mit der F1 Taste auf, dann werden Informationen über genau dieses Menü angezeigt.

Hilfeindex: alphabetisch sortierte Liste aller für das aktive Programm verfügbaren Hilfethemen
Erweiterte Hilfe: nähere Informationen zum Inhalt des aktiven Fensters
Hilfe für Hilfefunktion: Informationen zum Aufruf und Anwenden der Hilfefunktion
Hilfe für Tasten: Tastenzuordnungen für den Systemeditor
Produktinformationen: Produktinformationen zum Systemeditor


Schließen des Editors
Der Editor läßt sich auf viele verschiedene Arten beenden. Die schnellste Methode ist ein Doppelklick mit der linken Maustaste auf das Icon in der linken oberen Ecke des Fensters. Klickt man hier aber nur einmal öffnet sich das Systemmenü dieses Fenster und man kann es durch Anklicken des Schließen Befehls beenden. Desweiteren kann man die Tastenkombination Alt + F4 oder nur die Taste F3 benutzen.
Wurde die Datei vor dem Beenden des Editors nicht gespeichert, dann erfolgt eine Sicherheitsabfrage, wo dies dann nachgeholt werden kann. Bei dieser Sicherheitsabfrage taucht die Option Löschen auf, die nicht meint, daß die Datei gelöscht wird, sondern die Datei bleibt in dem Zustand, in dem sie beim Öffnen war. Alle Änderungen, die vorgenommen worden sind, werden rückgängig gemacht.


6.7.2 Erweiterter Editor (EPM.EXE)

Der Erweiterte Editor ist wesentlich komplexer und leistungsstärker als der OS/2-Systemeditor. Er beinhaltet viele Funktionen, die insbesondere für Programmierer und den professionellen Einsatz gedacht sind.
Die Möglichkeiten zum Starten und Beenden dieses Editors sind die gleichen wie beim OS/2-Systemeditor und er enthält neben vielen zusätzlichen Funktionen die gleichen Standardfunktionen wie dieser. Es würde an dieser Stelle etwas zu weit führen alle Funktionen des Erweiterten Editors zu erläutern. Da dieser auch eine sehr gute Hilfefunktion besitzt, es werden z.B. die Bedeutung der Menüs und deren Punkte in der unteren Zeile angezeigt, werden hier nur die wichtigsten Eigenschaften dieses Editors erwähnt.

Ein wesentlicher Unterschied zum OS/2-Systemeditor ist der, das mehrere Dateien auf einmal bearbeitet werden können. Daher können beim Start über die Befehlszeile mehrere Dateinamen angegeben werden. Beim Start über die Workplace Shell lassen sich auch mehrere Dateien auf einmal markieren und können zusammen auf das Symbol des Editors gezogen werden. Wenn man unter dem Punkt Anpassen im Menü Optionen die Umlauffunktion aktiviert, dann kann man mit Hilfe der in der Titelzeile erscheinenden Pfeile zwischen den Dateien wechseln.

Innerhalb des Editors können unter dem Punkt Befehlszeile... aus dem Menü Befehle spezielle Editorbefehle angewandt werden. Diese integrierte Befehlssprache hat den Namen "E" und ist speziell für den Erweiterten Editor konzipiert worden und erinnert in ihrer Anlage an eine Kombination aus C und REXX.

Während der Benutzung des Editors können Makros aufgezeichnet werden.

Die Undo-Funktion ist sehr leistungsfähig. Es können alle Änderungen einer Sitzung Schritt für Schritt wieder rückgängig gemacht werden (Menü Editieren, Punkt Widerrufen...).

Es können viele individuelle Einstellungen vorgenommen werden (Menü Optionen. Punkt Anpassung, Einstellungen), wie z.B. Tabulatoren, Ränder, Farben, Tasten, Schriften, usw.

Meldungen und Fehlermeldungen des Editors können unter dem Punkt Nachrichten im Menü Optionen nachträglich angesehen werden.

6.7.3 Textmode-Editor (TEDIT.EXE)

Dieser Editor kann nur von der Kommandozeile aus aufgerufen werden. Durch seine Kompaktheit (ca. 25 KByte) kann er problemlos auf den OS/2-Bootdisketten untergebracht werden und dadurch bietet er sich dazu an, z.B. bei der Wiederherstellungsfunktion von der Kommandozeile aus, die Systemdateien (CONFIG.SYS, AUTOEXEC.BAT) zu bearbeiten.
Es können mehrere Dateien geladen werden, indem man deren Namen hinter dem Aufruf des Editors angibt.
Der Editor kann nur mit Tastaturbefehlen bedient werden. Die Tastaturbelegungen und dazugehörigen Befehle können in der Hilfefunktion nachgelesen werden (F1 drücken).



6.7.4 Symboleditor

Mit Hilfe dieses Editors lassen sich Symbole (Icons) bearbeiten oder neu entwerfen. In diesem Abschnitt werden nur die wichtigsten Möglichkeiten des Symboleditors erläutert.


Start des Symboleditors
Er kann durch Aufruf aus dem Ordner Produktivität durch den Doppelklick mit der linken Maustaste gestartet werden, aber auch über das Einstellungen-Notizbuch von Objekten. Im allgemeinen Teil dieses Notizbuches finden sich die Optionen Erstellen, mit der der Symboleditor ohne Icon geladen wird und Editieren, wo das aktuelle Icon des Objektes direkt in den Editor geladen wird.

Arbeiten mit dem Symboleditor
Neben den Standardfunktionen im Menü Datei und Editieren enthält der Symboleditor zusätzlich folgende wichtige Funktionen:

Editieren: mit den Befehlen erweitertes Einfügen, Ausfüllen, Horizontal und Vertikal drehen und Kreis lassen sich besondere Effekte auf das ganze Symbol oder nur auf einen markierten Ausschnitt anwenden.

Paletten: In diesem Menü sind alle Befehle, die mit Farben zu tun haben untergebracht. Es können vorgegebene Farben gewählt werden, sowie eigene kreiert werden. Die selbsterstellten Paletten können gespeichert werden.

Optionen: Test: zum Ausprobieren des neuen Symbols
Raster: der Hintergrund wird gerastert
X-Hintergrund: der Hintergrund wird mit Kreuzen durchsetzt
gerade Linien: Führungshilfe für das Zeichnen von geraden Linien
Stiftstärke: die Dicke des Striches kann geändert werden


6.7.5 Dateien und Text suchen

Mit Hilfe dieses Programmes lassen sich schnell und bequem Dateien auf jedem Laufwerk suchen. Es kann der Dateiname, der auch Wildcards (* und ?) enthalten darf eingegeben werden, sowohl als auch ein Suchtext, der in der Datei enthalten sein soll und die Laufwerke, die durchsucht werden sollen.
Die gefundenen Dateien werden nach erfolgreicher Suche im Ergebnisfenster angezeigt. Diese Liste kann in einer Datei gespeichert werden, um sie für andere Aufgaben benutzen zu können.
Eine gefundene Datei kann mit einem wählbaren Editor bearbeitet werden und es können beliebige Befehle (Menü Operationen, Punkt Befehl...) auf sie angewendet werden.

Übung: Alle *.bak Dateien suchen und löschen


6.7.6 Zwischenablage anzeigen

Die Funktion der Zwischenablage ist der Austausch von Daten, Grafiken und anderen Informationen zwischen Anwendungen.
Die Zwischenablage wird ist in ihrer Funktion hauptsächlich auf den Datenaustausch zwischen OS/2-Anwendungen beschränkt. Standardmäßig nicht unterstützt wird der Austausch zwischen OS/2- und Windowsanwendungen.

Wird das Symbol Zwischenablage anzeigen angeklickt, dann wird ein Fenster geöffnet, in dem die Daten, die zuletzt in einer Anwendung kopiert worden sind, angezeigt. Der Typ der Daten wird in der Titelleiste angezeigt (z.B. Text).
Im Menü Anzeigen kann man ein anderes Anzeigeformat wählen, falls möglich.


6.7.7 Bilddateien anzeigen

Diese Anwendung läßt sich über ihr Symbol oder den Befehl PICVIEW am OS/2-Prompt starten.
Es können Dateien mit den Grafikformaten Metafiles (*.MET), im Picture Interchange Format (*.PIF) und OS/2-Spoolerdateien (*.SPL) geladen und dargestellt werden.
Es können mehrere Bilder gleichzeitig geladen werden, die mit einfachen Mitteln dann bearbeitet werden können (markierten Ausschnitt ausschneiden, kopieren, einfügen, Bild vergrößern, verkleinern).


6.7.8 Puls

Dieses Programm zeigt die aktuelle Auslastung des Prozessors in einer graphischen Kurve an.
Im Menü Optionen können Einstellungen bezüglich der graphischen Darstellung der Kurve (z.B. Farbe des Hintergrundes und der Kurve) vorgenommen werden.

 
 




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