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informatik artikel (Interpretation und charakterisierung)

Internet

Geschichte

Mail

Die angebote und dienste


1. Java
2. Viren



x3.1.1 Angebote und Dienste des Internet

3.1.1.1 e-mail
Grundsätzlich entspricht e-mail einem Brief, der elektronisch verfaßt und auch auf elektronischem Weg zugestellt wird. Der wichtigste Unterschied liegt in der Geschwindigkeit, mit der die Nachricht über den elektronischen Transportweg übertragen wird. Als Briefkasten dient die "Mailbox", wo die Nachrichten kurzfristig gespeichert werden. Um die Nachricht lesen zu können, muß sie der Benutzer des Internet zuerst abholen. Dieses kann auf zwei Arten geschehen: aktiv oder passiv.
Aktiv geschieht es durch einen Login. Dabei wird die Verbindung zur Mailbox hergestellt und die Post abgerufen. Sie wird auch Online-Verbindung genannt. Es wird dabei eine gute Kenntnis der Login Prozedur, der Benutzerumgebung des Servers (also der Mailbox) vorausgesetzt. Der größte Nachteil liegt in der höheren Telefonrechnung.
Passiv funktioniert es durch Programme die automatisch täglich zu einer bestimmten Zeit die Verbindung mit der Mailbox herstellen. Der Vorteil liegt in der freien Auswahl der Software und den zur Bedienung notwendigen Kenntnissen. Dieser Nachrichtenaustausch wird auch aufgrund der nicht ständig bestehenden Telefonverbindung offline genannt. Sie wird durch sogenannte Offline-Reader vorgenommen, die automatisch den Nachrichtenaustausch (Senden und Empfangen von Nachrichten) für den Benutzer übernehmen. Sie lassen dem Benutzer die Wahl der Software und somit auch den Komfort bei der Bedienung.
Allerdings sprechen diese zwei Kontaktarten auch zwei verschiedene Typen von Anwendern an. Die aktive Variante trifft man vorwiegend in lokalen Netzwerken an. Für den Privatanwender, der den Kontakt von seiner Wohnung aus aufnimmt, rentiert sie sich aufgrund der anfallenden Telefonkosten nicht. Daraus läßt sich leicht erkennen, daß man die Offline-Variante, bei der die Verbindung aufgrund der Automatisierung durch den Computer sehr kurz gehalten wird, hauptsächlich bei privaten Anwendern antreffen wird.
Die e-mail war und ist der wichtigste Zweig des Internet. Auch wenn sie oft als einfach bezeichnet wird, ist sie doch die effektivste, billigste und schnellste Art, eine Information von Punkt A zu Punkt B zu transportieren. Neben dem bisher verwendeten Protokoll SMTP (Simple Mail Transfer Protocol) gibt es eine Erweiterung des Internet: MIME (Multi-purpose Internet Mail Extensions) ermöglicht die Verwendung von Sonderzeichen und Multimediaelementen in den ehemals tristen Buchstabensammlungen. Besonders die Verwendung der Sonderzeichen stellt(e) ein großes Problem dar. Aufgrund der nicht einheitlich verwendeten Zeichensätze in den verschiedenen unterschiedlichen Computersystemen (IBM-PC, Macintosh, Amiga, Atari ST, C64, UNIX, ... ) müssen zur Zeit noch zur Wahrung der Lesbarkeit der Nachrichten die Umschreibungsformen für "ä = ae", "ö = oe", "ü = ue" und auch für "ß = ss" verwendet werden. Verstöße gegen diese Regeln werden von manchen Anwendern als sehr störend empfunden.
Daneben gibt es die Newsgroups. Diese können als sogenannte Diskussionsforen bezeichnet werden. Dies ist eine Nachrichtsammlung, die alle Leute lesen können, wenn sie diese Newsgroup abonniert haben. In diesen Runden wird über bestimmte Themen diskutiert, zum Beispiel alle Fans von Sandra Bullock diskutieren in der Newsgroup alt.fan.sandra-bullock. Darin geht es von Autogrammadressen bis hin zu Informationen über die neuesten Filmprojekte. Zumeist dominieren jedoch gefälschte Nacktfotos.
3.1.1.2 Telnet
Dieser Internet-Dienst hat als Aufgabe die standardisierte Verbindungsaufnahme (auch "remote login" genannt) zwischen zwei Rechnern im Internet. Der Benutzer ist dadurch in der Lage, den verbundenen Computer so zu bedienen, als sitze er vor einem Terminal, das direkt an den Server angeschlossen ist. Deswegen ist die Menüführung bei den meisten Servern sehr ähnlich, kann aber auch unter Umständen große Unterschiede aufweisen. Der Benutzer muß sich in Folge immer wieder umstellen und muß jeder neuen Verbindung eine gewisse Einarbeitungszeit einräumen.
Wegen der allgemeinen Art (die Übertragung beinhaltet nur Zeichen, keine graphischen Elemente) der Anbindung an den Host, kann das Telnet für die verschiedensten Aufgaben herangezogen werden - es ist damit auch möglich, alle anderen Dienste des Internet (wenn auch über Umwege) zu benutzen.
Dies läßt sich durch den Umstand erklären, daß der angeschlossene Benutzer für den Server wie ein lokaler Anwender erscheint, und durch Eingabe einer Kennung (Paßwort) auch alle lokalen Ressourcen verwenden kann. Die Wissen¬schaftler schätzen diese Anwendung besonders, da sie bei einem Auslands¬aufenthalt auch Zugriff auf spezielle Dateien und Datenbanken haben.
Unter den Angeboten im Telnet findet man zumeist Universitätsbibliotheken, die eine Suche vor Ort ermöglichen, oder Einstiegsmöglichkeiten bei anderen Onlinediensten wie zum Beispiel bei Magnet Österreich.

3.1.1.3 Internet Relay Chat
Im Internet gibt es nicht nur die Möglichkeit der indirekten Kommunikation, wie über e-mail, sondern auch die direkte Version. Durch den Internet Relay Chat (IRC) ist eine Diskussion "live" mit mehreren Personen möglich. Der Zweck liegt in der Möglichkeit des "Plauderns" mit fremden Menschen auf der ganzen Welt. Die Öffnung eines Kanals ermöglicht die Splittung des Gesprächs in verschiedene Themenbereiche, an denen jeder interessierte Anwender teilnehmen kann.
Die Grundlage dazu bilden Server, die auf der ganzen Welt verstreut sind. So kann man mit Hilfe des Telnet oder von eigens für IRC geschriebenen Programmen an der Kommunikation teilnehmen. Die Organisation erfolgt über die Kanäle, wobei jeder Kanal einem Themengebiet entspricht. So ist es möglich mit einem Benutzer aus Australien über Känguruhs und deren Probleme zu sprechen oder vielleicht bei einem Gespräch zwischen einem Amerikaner und einem Chinesen über die Probleme der Einwanderer in die USA zuzuhören.
3.1.1.4 File Transfer Protocol
Um im Internet Daten übertragen zu können, bedarf es wiederum eines Protokolls. Dies ermöglicht einheitliche Übertragung von Dateien, egal ob sie von einem UNIX Rechner oder von einem PC stammen, der sich irgendwo auf der Welt befindet.
Wie das Telnet verbindet File Transfer Protocol (FTP) auch zwei Rechner mit¬einander. Durch die typische Client-Server Verbindung ist die Aufgabenverteilung klar. Der Server sorgt für die Beschaffung der Daten und der Client (die Software des Benutzers) sorgt für die Verarbeitung der eingegangenen Information nach dem gemeinsam definierten Weg (durch das FTP). Das FTP gehört wie e-mail zur Internet-Grundausstattung und kann auf (fast) jedem Server angetroffen werden.
Durch das FTP verfügt der Anwender über eine Reihe von Befehlen, die es ihm ermöglichen, in der hierarchischen Struktur des Datenbaumes der Server zu navigieren. Neben den fast überall identischen Befehlen wie "dir" und "cd" findet man solche, die die Anforderung an die Übertragung von Text- und Binärdateien (also von Programmen) erfüllen. Andere Befehle sind für das Senden und Empfangen (auch Down- und Upload genannt) von Dateien zuständig (die ja den eigentlichen Sinn des FTPs darstellen). Man unterscheidet den Binär- und den ASCII-Modus, weil nicht alle Computersysteme den ASCII Zeichensatz verwenden. Dies kann gravierende Probleme nach sich ziehen, wenn zum Beispiel für das Ende einer Zeile unterschiedliche Zeichen verwendet werden. Um einen öffentlichen Zugang zu den Servern trotz den Sicherheitsvorkehrungen zu ermöglichen, wurde anonymus FTP eingeführt. Man muß als Benutzernamen nur "anonymus", und als Paßwort die eigene e-mail Adresse angeben. Somit hat man Zugriff auf einen Großteil der Dateien eines Servers.
3.1.1.5 Gopher
Die Internetdienste wie e-mail, FTP und Telnet gehören zu den sogenannten Basisdiensten. Für jeden Dienst braucht man einen anderen Client bzw. ein anderes Programm, die alle eine unterschiedliche Bedienung haben. Und um bei einer Suche im Internet erfolgreich zu sein, muß man wissen, wo man suchen muß.
Um diesem Umstand Abhilfe zu verschaffen, versuchte man den Inhalt in den Vordergrund zu stellen. Dies gelang durch die Integration der einzelnen Programme in eine einzige Benutzeroberfläche. Unter dem Namen Gopher entstand an der Universität von Minnesota eine Anwendung, die die vielen kleinen Datenbanken zusammenfaßte, und die Abfrage einer Information bei mehreren Quellen durch eine einzige Suche ermöglichte. Was auf dem Campus der Uni von Minnesota begann, fand seine Ausbreitung im ganzen Internet und der "Gopherspace" (so wird der Verbreitungsraum von Gopher auch genannt) vergrößert sich auch heute noch.

3.1.1.6 World Wide Web
Doch die Entwicklung hat nicht bei Gopher aufgehört. Das von CERN entwickelte World Wide Web (WWW) stellt heute das flexibelste Werkzeug im Internet dar. Es basiert auf HyperText-Verbindungen, der direkten Einbindung binärer Daten und von Multimediaelementen wie Graphiken und Ton. Und wie auch bei den anderen Diensten gibt es auch hier ein eigenes Protokoll: das sogenannten HyperText Transmission Protocol (HTTP).
HyperTextverbindungen werden durch unterschiedliche Formatierungen (Größe, Farbe usw.) gekennzeichnet. Durch die Wahl wird die entsprechende Seite ausgewählt und erscheint kurze Zeit später auf dem Bildschirm. So kann es leicht passieren, daß man seine ursprüngliche Absicht vergißt und ein komplett neues Gebiet entdeckt.
Im WWW wird alles als HyperText dargestellt. Dadurch gibt es keine Grenzen mehr zwischen den einzelnen Systemen, die teilweise bei Telnet und FTP noch existieren. Das WWW geht aber noch weiter: Die Einbindung der Basisdienste ist auch möglich. Die einzige Bedingung ist die Darstellung als HyperText (somit läßt sich zum Beispiel eine einfache Bedienung im FTP realisieren).
Um die hinter einem Hyperlink versteckten Informationen zu finden, bzw. die Informationsart erkennen zu können, wurde der Uniform Resource Locator (URL) eingeführt. Der URL ist somit der wichtigste Wegweiser im Internet.
Kennung

Übertragungsprotokoll Beispiel
http:// HTTP - HyperText

http://www.vol.at/vol
Homepage von Vorarlberg Online

gopher:// Gopher

gopher://olymp.wu-wien.ac.at:76/
Studentengopher der WU (auf Port 76)

ftp:// FTP
ftp://microsoft.com

FTP Server von Microsoft


telnet:// Telnet
telnet://pac.carl.org

Colorado Alliance of Research Libraries
news: Newsgroup

news:alt.fan.sandra-bullock
Newsgroup der Fans von Sandra Bullock

Tabelle 7: Die wichtigsten URL-Kennungen
3.1.2 Angebote und Dienste von CompuServe
3.1.2.1 e-mail
Die Nachrichtenfunktion von CompuServe ist ähnlich der des Internet, sie unterscheidet sich aber in der Art der Adressierung und der Datenspeicherung. Um mit CIS eine größere Anzahl von Menschen erreichen zu können, wurde ein Gateway ins Internet errichtet. Somit kommen zu den 2 Millionen CompuServe Mitgliedern noch 30-40 Millionen Anwender des Internet, die man erreichen kann.
Ebenso gibt es neben diesem Übergang noch andere zusätzliche Angebote, die der Briefpost des CIS Attraktivität verleihen. So gibt es zum einen die Möglichkeit ein Fax oder aber auch ein Telex zu versenden. Dabei muß man aber bedenken, daß jeweils Gebühren für den Versand von Ohio, USA anfallen, egal von welchem Land man anruft. Somit ist es also unsinnig, ein Fax von Feldkirch nach Bonn via CIS zu schicken. Dagegen ist es von Vorteil, wenn man eines nach New York oder an ein anderes Fax-Gerät in Nordamerika schicken will. Man kann hier zum einen Gebühren sparen und zum anderen eine wesentlich bessere Qualität beibehalten, da ja die Informationen digital nach Übersee übermittelt werden, und somit keinem Verlust wie bei der analogen Verbindung über das Telefonnetz unterliegen.

3.1.2.2 Foren
In CompuServe gibt es ähnlich den Newsgroup sogenannte Diskussionsforen, in denen man sich zu bestimmten Themengebieten unterhält. Da CompuServe ein professioneller Dienst ist, findet man darin auch sehr viele Support-Ecken bekannter Hersteller (von Software und Hardware), wie zum Beispiel Microsoft, Hewlett & Packard (HP), IBM usw. Ebenso kann man hier Leserpost an bekannte (Computer-) Zeitschriften schicken, sich in deren Feedbackforen unterhalten oder seine Meinung zu einem Artikel abgeben. Es finden sich auch Angebote wie das aktuelle Wetter, die neuesten Nachrichten von Agenturen wie Reuters oder der dpa, die aktuelle Börseninformation wie auch den aktuellen Stand des Dow Jones Index in New York. Naheliegend ist auch eine Einbindung von Telefonbüchern aus aller Welt. In diesen Foren findet man auch aktuelle Software (Updates oder Shareware) zum Download zur Verfügung. Diese Dateisammlungen umfassen mittlerweile mehrere 100 GB.

3.1.2.3 Datenbanken
Der CompuServe Information Service ist auch für wissenschaftliche Recherchen gerüstet. So kann man in den Datenbanken medizinische Daten finden. Dies ermöglicht zum Beispiel die Erstellung einer Übersicht über den Gesundheitszustand der amerikanischen Bevölkerung und dessen Veränderung. Aber hier findet man auch Enzyklopädien. Das CIS eignet sich hauptsächlich für den amerikanischen Anwender, obwohl man sehr bemüht ist, den europäischen Anwendern mehr Platz einzuräumen.
Trotzdem muß gesagt werden, daß CIS mit seinen fast 2.000 Datenbanken nahezu jeden Aspekt abdeckt.
3.1.2.4 Andere Angebote
Neben den zuvor genannten Dienstleistungen bietet CompuServe auch scheinbar exotische Dinge. Man kann in einem elektronischen Reisebüro, ideal für den Geschäftsreisenden, das richtige Hotel in Paris und nebenbei noch das passende Transportmittel finden. Für den privaten Anwender bietet CIS aktuelle Filmbesprechungen, Online-Spiele oder auch den neuesten "Hollywoodtratsch" an.
3.1.3 Angebote und Dienste des FidoNet

3.1.3.1 Netmail
Wie schon bereits bei CompuServe und Internet stellt Netmail nur eine andere Form der e-mail dar. Ebenso sind Gateways vorhanden, die die Anzahl der erreichbaren Personen drastisch erhöhen. Ein Problem stellt sich aber bei der Versendung der Nachricht. Da jeder Fido-Node, über dessen System die Netmail geroutet wird, diese auch lesen kann, besteht kein Briefgeheimnis.

3.1.3.2 Echomail
Während man Netmail mit der Briefpost vergleichen kann, entspricht Echomail am ehesten einem Rundschreiben. So hat jeder Brief in einer Echomail einen Absender, aber beliebig viele Empfänger. Dadurch kann man Leute in ganz Deutschland, in Österreich und in der Schweiz erreichen, sogar in der ganzen Welt. Da jeder Mensch verschiedene Interessen hat, gibt es bei Echomail auch verschiedene Rubriken, auch Echos genannt. Diese verschiedenen Interessens¬gebiete lassen sich in mehrere Gruppen unterteilen:
. "Plauder- und Tratschechos": Der Zweck liegt in der Knüpfung von neuen Kontakten und in der Unterhaltung. (z.B. AUSTROCHAT.AUS oder GENERAL)
. themenspezifische Echos: Sie beschäftigen sich mit Programmen, Sportarten oder allgemeine Themen. (z.B. PASCAL.GER, SPORT.AUS oder WISSEN.GER)
. Gruppenbezogene Echos: Diese Gruppen stellen zum Beispiel Jugendliche, Frauen oder behinderte Personen dar. (z.B. TEENS.AUS oder LADIES.GER)
Im Gegensatz zur Netmail wird Echomail nicht geroutet, sondern an jedes angeschlossene System, das das betreffende Echo abonniert hat, verteilt. Jede Nachricht wird für jeden kopiert. Bei der Verteilung der Echomail herrscht eine bei weitem lockerere Form der Hierarchie, es steht jedem Node frei, wen er sich als Uplink aussucht.
Jeder Node im FidoNet kann als Uplink für einen anderen fungieren, egal in welcher Zone, Region oder Netz er sich befindet. Einzig und allein die Übereinkunft der zwei Nodes ist entscheidend. Sie müssen sich gegenseitig über die Bedingungen einig werden, wobei meist eine Art Kostenausgleich (für die Beschaffung des Echos, wenn der Uplink es zum Beispiel aus Deutschland oder den USA beziehen muß) ausgemacht wird. Der Node, der sich das Echo bei dem Uplink besorgt, wird auch Downlink bezeichnet. Diese beiden Begriffe rühren von "Up- und Download" her. Der Uplink sendet die Mailpakete und der Downlink empfängt sie.
Jedes Echo im FidoNet hat (bis auf einige Ausnahmen zum Beispiel in der AUSTROCHAT.AUS, einem österreichischen Tritsch-, Tratschecho) einen Moderator. Dieser Node oder Point wird meist jährlich gewählt. Vor seiner Wahl präsentiert er seine Gedanken zur Gestaltung der Regeln. Der gewählte Moderator verteilt danach diese als Datei über die teilnehmenden Downlinks, sie sind somit für jeden zugänglich. Die Einhaltung dieser Regeln wird durch den Moderator überwacht, und Verstöße werden mit einer Warnung durch eine Netmail geahndet. Bei mehrmaligen Übertretungen stehen dem Moderator ein vorübergehendes Teilnahmeverbot oder bei sehr schweren Verstößen der Ausschluß aus dem FidoNet als Maßnahmen zur Verfügung.

3.1.3.3 FileRequest
Früher begann eine lange und sehr teure Suche, wenn man eine bestimmte Datei benötigte, von der man keine Quelle kannte. So rief man eine Mailbox in der Umgebung an, und wenn man dann dort nicht fündig wurde, begab man sich von einer Box zur nächsten.
Als Mitglied des FidoNet ist das Ganze viel einfacher geworden. Man besorgt sich zuerst einmal die Filelisten von den umliegenden Nodes mittels eines FileRequests. Eine solche Anforderung erfolgt durch eine nach einer bestimmten Form aufgebauten Datei. Sie wird von dem angerufenen Node während der Verbindung bearbeitet, und die darin angegebenen Dateien werden in der Filebase, einer Datenbank in der alle Dateien der Mailbox verzeichnet sind, herausgesucht und dem Anrufer gesandt.
Wenn diese auf der Festplatte des eigenen Rechners gespeichert sind, sucht man diese Dateien durch (es fallen dabei keine Telefonkosten mehr an) und notiert sich den Namen der Datei.
Durch eine weitere Verbindung mit dem Node, in dessen Fileliste man die Datei oder das Programm gefunden hat, übermittelt man den Request. Man erhält diese Datei noch während der Verbindung.
Vorteile:
. Keine zeitraubende Anmeldung im jeweiligen BBS nötig
. Die Automatisierung hält die Telefonkosten in Grenzen

3.1.3.4 FileEcho
Da es Leute gibt, die gleiche Interessen haben, ergeben sich Gruppen, die regelmäßig verteilte Dateien sofort erhalten möchten. Zur Lösung des Problems wurde das schon bewährte Rezept der Echomail angewendet, mit einer Ein¬schränkung: So kann nicht jeder einfach eine Nachricht (eine Datei) verschicken, die dann an alle versandt wird, sondern nur mehr ausgewählte Personen suchen die Dateien aus, die dann an die Abonnenten verschickt werden.

 
 




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