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geschichte artikel (Interpretation und charakterisierung)

Konzentrationslager auschwitz ausführlich!-





KONZENTRATIONSLAGER
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Konzentrationslager wurden in der zeit von 1933-1945 errichtet und betrieben. Sie wurden als Vernichtungs und Arbeitslager genutzt.

Es wurden dort insbesondere Juden,Sinti und Roma,Kommunisten,Regierungsgegner und Kriegsgefangene aus ganz Europa getötet oder zu Zwangsarbeit gezwungen.



Konzentrationslager gab es ua. In Deutschland,Polen, und Russland.

Die bis heute am bekanntesten KZs sind Auschwitz-Birkenau,Buchenwald und Treblinka.















Tötungslager und die geschätze Anzahl ihrer Opfer:






Ort Zeitraum Anzahl der getöteten Opfer







Chelmo

Dez.41 - Juli.44

152.000 - 320.000








Belzec

März.42 - Dez.42

600.000








Sobibor

April.42 - Okt.43

250.000








Treblinka

Juli.42 - Aug.43

700.000 - 900.000








Majdanek

Okt.41 - Juli.44

Mindestens 235.000








Auschwitz-B.

Jan.42 - Jan. 45

Über 1.100.000




















- 2 -







Konzentrationslager in ganz Europa






Konzentrationslager

Lager-Typ

Nutzungszeitraum







Auschwitz-Birkenau

Vernichtungs-Arbeitslager

April 1940 - Januar 1945








Belzec

Vernichtungslager

März 1942 - Juni 1943








Bergen-Belsen

Sammellager

April 1943 - April 1945








Buchenwald

Arbeitslager

Juli 1937 - April 1945








Chelmo

Vernichtungslager

Dez.41-Apr.43/44-Jan.45








Dachau

Arbeitslager

März 1933 - April 1945








Dora/Mittelbau

Arbeitslager

Sept. 1943 - April 1945








Flossenbürg

Arbeitslager

Mai 1938 - April 1945








Groß-Rosen

Arbeitslager

Aug 1940 - Februar 1945








Janowska

Arbeits-Vernichtungslager

Sept 1941 - April 1945








Kaiserwald

Arbeitslager

März 1943 - Sept.1944








Majdanek

Vernichtungslager

Juli 1941 - Juli 1944








Mauthausen

Arbeitslager

Aug.1938 - Mai 1945








Natzweiler/Struthof

Arbeitslager

Mai 1941 - Sept.1944








Neuengamme

Arbeitslager

Juni 1940 - Mai 1945








Oranienburg

Sammellager

März 1933 - März1935








Plaszow

Arbeitslager

Dez.1942 - Januar 1945








Ravensbrück

Arbeitslager

Mai 1939 - April 1945








Sachsenhausen

Arbeitslager

Juli 1936 - April 1945








Sobibor

Vernichtungslager

Mai 1942 - Oktober 1943








Stutthof

Arbeitslager

Sept.1939 - Mai 1945








Terezin(Theresienstadt)

Sammel-und Transitlager

Nov. 1941 - Mai 1945








Treblinka

Vernichtungslager

Juli 1942 - Nov. 1943








Wersterbork

Transitlager

Oktober 1939 - April 1945












- 3 -

Opferzahlen des Holocaust in den einzelnen Ländern










Länder (Grenzen 1937)

geschätzte Zahl


Albanien

100

Belgien

28.500


Deutschland

165.000

Dänemark

116


Estland

1.000

Frankreich

75.000


Griechenland

59.000

Italien

7.000


Jugoslawien
(Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Mazedonien, Serbien, Slowenien)

65.000


Lettland

67.000

Litauen

160.000


Luxemburg

1.200

Niederlande

102.000


Norwegen

758

Österreich

65.500


Polen

3.000.000

Rumänien

350.000


Sowjetunion
(inkl. Weißrussland, Ukraine, Russland)

1.000.000


Tschechoslowakei

263.000

Ungarn

270.000




Geschätzte Gesamtzahl der ermordeten Juden

5.700.000























- 4 -

AUSCHWITZ










Auschwitz war während der Herrschaft des Nationalsozialismus das größte Konzentrations und Vernichtungslager das es gab.Es lag ganz in der nähe der polnischen Kleinstadt Oswiecim, also etwa 60 km südwestlich von Krakau. Es wurde im Frühjahr 1940 auf Befehl von Heinrich Himmler errichtet und diente vorerst als Arbeits und ab 1941 dann auch als Vernichtungslager.

Auschwitz bestand aus 3 Hauptlagern und 39 Nebenlagern. Die 3 Hauptlager waren eingeteilt in:





◄ Auschwitz 1, das ursprüngliche Konzentrationslager und Verwaltungszentrum des


gesamten Lagergebietes. Hier wurden ungefähr 70.000 Menschen umgebracht,


meißt polnische Intellektuelle (intilligente wie Professoren,Doktoren usw) und


sowjetische Kriegsgefangene. Dieses wurde zwischen Mai und Juli 1940 errichtet.



◄ Auschwitz 2 (Birkenau), das Vernichtungslager in dem die meißten gefangenen


eingesperrt und ungefähr eine Million Menschen, meißt Juden und Sinti und


Roma ermordet wurden. Dieses wurde im Winter 1941/42 etwa 3 km vom


Stammlager Auschwitz 1 entfern, errichtet.



◄ Auschwitz 3 (Monowitz) ein Zwangsarbeitslager. Dieses wurde 1941 errichtet, dazu


kamen noch 39 Außén und Nebenlager.





Allein nach Auschwitz wurden insgesamt mehr als 1,3 Millionen Menschen verschleppt. Davon fanden etwa 900.000 Menschen direkt nach ihrer Ankuft, Selektion (dh. In arbeitsfähige und nicht arbeitsfähige eingeteilt) den Tod in den Gaskammern oder wurden erschossen. Weitere 200.000 Menschen starben durch Krankheiten, Unterernährung, schwersten Misshandlungen, medizinischen Versuchen oder wurden nach kurzer Zeit erst in den Gaskammern ermordet.
































- 5 -


Aufbau der Todesfabrik Auschwitz








Auschwitz 1 Stammlager

Vernichtungsanlagen

In Betrieb

Krematorium 1

Gaskammer, drei Öfen für 340 Leichen

Anfang 1942 bis Frühjahr 1943







Auschwitz 2 -

Birkenau

Vernichtungsanlagen

in Betrieb


Bunker 1

zwei Gaskammern für 800 Personen, Entkleidungsräume, Massengräber

1942


Bunker 2

vier Gaskammern für 1.200 Personen, Entkleidungsräume, Verbrennungsgruben

1942; im Frühjahr 1944 umgebaut und tagsüber als Reserve benutzt


Krematorium 2

Gaskammer unterirdisch für bis zu 3.000 Personen, oberirdisch fünf Öfen für täglich 1.440 Leichen

März 1943 bis November 1944


Krematorium 3

Gaskammer unterirdisch für bis zu 3.000 Personen, oberirdisch fünf Öfen für täglich 1.440 Leichen

Juni 1943 bis November 1944


Krematorium 4

4 Gaskammern oberirdisch für etwa 3.000 Personen, zwei Öfen für täglich 768 Leichen

ab März 1943, am 7. Oktober 1944 von Häftlingen zerstört


Krematorium 5

4 Gaskammern oberirdisch für etwa 3.000 Personen, zwei Öfen für täglich 768 Leichen

April 1943 bis November 1944




















Unterbringung der Häftlinge






Die Häftlinge führten in den KZs ein grausames Leben.Im KZ Auschwitz I (Stammlager) waren die Häftlinge in ehemaligen gemauerten Kasernen untergebracht. Es gab 28 Blocks. Nicht alle wurden für Häftlinge verwendet. Im KZ Auschwitz II (Birkenau) gab es verschiedene Arten von Baracken, gemauerte und aus Holz (ehemalige


- 6 -



Pferdestallbaracken).Bis auf zwei Kippfenster ließen sich die restlichen 17 Fenster nicht öffnen.In den Baracken gab es zwei kleine Räume (einen für den Blockältesten, einen als Brotlager) und 60 Zwischenwände. Dazwischen befanden sich dreistöckige Pritschen mit insgesamt 180 Liegeplätzen.Wenn zuviele Gefangene eingeliefert wurden schliefen statt 15 oft sogar 45 Häftlinge auf einer Pritsche. In den gemauerten Baracken waren die Schlafstätten mit einer dünnen Lage Stroh bedeckt. In den Holzbaracken gab es papierene mit Holzwolle gefüllte Strohsäcke. Dazu wurden Decken ausgegeben.

Es gab keine sanitäre Einrichtungen. Durch die Feuchtigkeit,undichten Dächer und durch das schmutzige Stroh wurden die Lebensbedingungen zusätzlich erschwert.Die Häftlinge durften nicht täglich Duschen, es gab bestimmte Duschtage an denen sie sich zusammen in der Baracke nackt ausziehen mussten und dann nackt vom Lagerpersonal zu den Duschen geführt wurden, egal wie das Wetter war. Toiletten gab es auch nicht, die inhaftierten mussten einfache ungeschütze Feldlatrinen als toiletten nutzen. Die unterbringung und die sanitären Verhältnisse in Auschwitz 3 (Monowitz) und den ganzen Neben und Außenlagern waren ähnlich.








Ernährung im KZ












Die Nahrung

Morgens:

1/2 l ungesüßter Kaffee-Ersatz oder Tee.

Mittags:

3/4 l geschmacklose Suppe aus Kartoffeln oder Kartoffelschalen, Kohlrüben und andere Zutaten (350 bis 400 Kalorien, das entspricht z.B. ca. 100 g Schinkenwurst).


Abends:

Etwa 300 g Brot mit etwaiger Zugabe wie z.B. 25 g Wurst oder 25 g Margarine, einem Eßlöffel Marmelade oder Käse.
Die abends ausgegebene Brotration war auch als Teil des nächsten Frühstücks gedacht.
Der Kalorienwert eines Abendessens betrug ca. 900 bis 1000 Kalorien. Schwerarbeiter bekamen in der Regel eine besondere \"Schwerarbeiterzulage\" (Brot, Margarine, Wurst). Oft waren die Lebensmittel bereits alt oder verdorben.







Nach einigen Wochen waren viele Häftlinge erschöpft, weil es nur wenig zu Essen gab und die Essensausgabe sehr schlecht organisiert war. Da nur ein einziger Häftling allen anderen Häftlingen das Essen austeilen musste (das waren hunderte von Häftlingen) kam es oft dazu das die letzen in der Schlange nichts mehr zu Essen bekommen haben. Es gab aber auch Häftlinge die sich mit den Aufsehern gut gestellt haben, diese wurden bevorzugt. Zusätzlich wurden Häftlinge auch durch Essensentzug bestraft






- 7 -




Kleidung im KZ




In der Anfangszeit des Lagers Auschwitz bestand die Häftlingskleidung aus blau weiß gestreiftem Stoff. Männer erhielten: Hemd, lange Unterhose, Jacke, Hose, Holzschuhe und im Winter eventuell einen ungefütterten Mantel aus etwas dickerem Stoff. Frauen wurde selten Unterwäsche zugeteilt. Sowjetische Kriegsgefangene waren die einzigen, die zu Beginn des Lagers ihre Uniform anbehalten durften.



Im Frühjahr 1942 waren die Nazis nicht mehr in der Lage die Häftlinge mit Kleidung zu Versorgen, auf Grund der Kriegssituation. Sie bekamen die Kleidung von den vergasten Juden und den getöteten russischen Gefangenen. Ab Februar 1943 durften polnische und russische Häftlinge ihre mitgebrachte Kleidung behalten.Im August 1944 durften auch die anderen Häftlinge ihre Kleidung behalten.







Arbeit im KZ






Es gab unterschiedliche Tätigkeitsbereiche für Häftlinge



Es wurden folgende Lagerarbeiten an Häftlinge vergeben:



Lagerarbeiten, Schreibarbeiten, Häftlingsarzt, Handwerker



Außerhalb der Lager wurden die Häftlinge für Schwerstarbeiten wie Bauarbeiten,Straßenbau,Gleisbauarbeiten,Steinbruch



Firmen konnten sich Häftlinge als arbeiter ausleihen und sie einsetzen wie sie wollten, dafür mussten sie nur eine geringe Gebühr an das KZ zahlen. Die Gefangen wurden während der Arbeit zu hoher Leistung gezwungen so das viele durch zu hohe anstrengung und Unterernährung ihren Tod fanden.





Die grausamste Arbeit, die die KZ- Häftlinge verrichten mussten bestanden darin die Toten aus den Gaskammern zu holen, ihnen die Goldzähne herauszuziehen, die Haare abzuschneiden und die Körper dann in den Krematorien oder in Gruben zu verbrennen. Diese Gefangen wurden von den anderen getrennt, da sie nicht über das gesehene sprechen sollten und niemand davon wissen sollte.
















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Tagesablauf im KZ






Ein \"normaler\" Tag

4.00 Uhr:

Wecken durch Trillerpfeifen.
Bettenbau nach militärischer Art (Die Decken mußten exakt über die Strohsäcke gezogen werden).
Waschen (allerdings standen für viele tausende Häftlinge nur wenige sanitäre Einrichtungen zur Verfügung).

\"Frühstück\" fassen.


Morgenappell:

Antreten in Zehnerreihen.
Die Dauer des Appells war sehr unterschiedlich, je nachdem wie schnell die Anwesenheit aller Häftlinge festgestellt werden konnte.


Abrücken der
Arbeitskommandos:

Die Häftlinge mußten im Gleichschritt und im Takt der Musik des Lagerorchesters abmarschieren.


Arbeit:

Die Arbeitszeit betrug in der Regel 11 Stunden mit einer halben Stunde Mittagspause.

Rückkehr ins Lager:

Kontrolle der von der Arbeit zurückkehrenden Häftlinge.


Abendappell:

Lagerappelle dauerten oft über 10 Stunden (häufig als Strafe für Fluchtversuche oder andere \"Verstöße\").

Abendessen

Fassen des Abendessens.


21.00 Uhr:

Nachtruhe; das Verlassen der Baracken war streng verboten.































Täter



Lagerkommandaten:



Wie alle Nazi-Konzentrationslager wurden auch die Lager in Auschwitz von Heinrich Himmlers SS geleitet und der Massenmord durch Adolf Eichmann organisiert und durchgeführt. Die Kommandanten von Auschwitz waren:





■ Rudolf Höß (Mai 1940 - November 1943)



■ Arthur Liebehenschel (November1943 - Mai 1944)



■ Richard Baer (Mai 1944 - Januar 1945)



Höß wurde 1947 vor dem Eingang des Krematoriums von Auschwitz 1 gehängt.



Weitere Täter waren:



Dr. Josef Mengele der medizinische Experimente an Häftlingen durchführte wie zb bei welchem Luftdruck ein Mensch erstickt.



Prof. Dr. Carl Clauberg der menschenverachtende Sterilisationsexperimente an weiblichen Lagerinsassen durchführte.



Die Firma IG-Farben, die auch Zwangsarbeiter ausgebeutet hat, und an der Massenvergasung beteiligt war, und das Zyklon B herstellen lies. Das alles jedoch konnte nie bewiesen werden.



Mehr als 1000 SS Männer und 200 weibliche Aufseherinnen die in den Auschwitzlagern angestellt waren.





Heinrich H. Adolf E.













Fluchtversuche


Es versuchten insgesamt ungefähr 700 Häftlinge aus Auschwitz zu fliehen. Dies schafften aber nur ca 300 Häftlinge. Die Versuchte Flucht wurde mit Verhungern bestraft. Oft wurden auch die Familienangehörigen von den Flüchtlingen verhaftet und in Auschwitz 1 vorgeführt.

 
 
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