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geschichte artikel (Interpretation und charakterisierung)

Indien-



Strukturdaten zu Indien
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Fläche

3.287.263 km²


Hauptstadt

Neu-Delhi

Einwohner

1,07 Mrd.


Bevölkerungsdichte

358 Einwohner pro km²

Bevölkerung in der Stadt

28 %


Bevölkerung auf dem Land

72 %

Durchschnittliches Bevölkerungswachstum

1,44 %


Durchschnittliche Lebenserwartung

64 Jahre

Sterberate

45 je 1000 Lebendgeburten


Einwohner pro Arzt

2460

Einwohner pro Krankenhausbett

1316


Analphabetenrate über 15 Jahre

47,9 %

Bruttosozialprodukt pro Kopf

350 US-$


Anteil Landwirtschaft am BSP

31 %

Anteil Industrie am BSP

29 %


Anteil Dienstleistungen am BSP

40 %

Anteil der Erwerbstätigen in Landwirtschaft

67 %


Arbeitslosenquote

9 %

Import

30,5 Mrd. US-$


Export

29,0 Mrd. US-$

Auslandsverschuldung

90,6 Mrd. US-$


Entwicklungshilfe pro Kopf

1,83 US-$







Lage/Fläche



Indien ist eine Halbinsel und bildet den größten Teil des indischen Subkontinents. Die Lage Indiens im Gradnetz liegt bei ca. 35° bis 8° Nord und bei ca. 69° bis 98° Ost. Man kann die Lage des Landes jedoch auch an anderen Merkmalen festmachen, nämlich an begrenzenden Staaten und Gewässern. Geht man auf diese Art und Weise vor, so bilden im Norden die Staaten Afghanistan, Tibet, Nepal und Bhutan von Westen nach Osten die Grenze. Im Westen wird Indien in Nord-Süd-Richtung von Pakistan und dem Arabischen Meer begrenzt. Im Osten geschieht dies in gleicher Richtung durch Birma, Bangla Desh und den Golf von Bengalen, wobei Bangla Desh Nordostindien fast völlig vom Rest des Landes trennt. Die Südgrenze Indiens bilden die Palkstraße und der Golf von Mannar, der wiederum Indien von Sri Lanka trennt.

Die Fläche Indiens beträgt ungefähr 3.287.263 Quadratkilometer, wobei die breiteste Stelle von Norden nach Süden 3200 Kilometer, die von Osten nach Westen 2700 Kilometer beträgt. Auch die Staatsgrenze Indiens misst eine erhebliche Länge, nämlich 18600 Kilometer, wobei sich die Strecke in 5600 Kilometer Küste und 13000 Kilometer Landesgrenze aufteilt.









Naturraum




1. Topographie/Relief



In der Oberflächenstruktur Indiens sind alle Höhenstufen von Tiefebene bis Hochgebirge vertreten. Um die Oberflächenstruktur jedoch genauer darstellen zu können, kann man das Land in Großräume unterteilen, die sich in ihren Höhenlagen unterscheiden. Im Nordosten befindet sich die Gebirgszone des Himalaja, südlich derer schließen sich die nördlichen Stromebenen an. Im Nordwesten Indiens liegt die Wüste Tharr, die ebenfalls als Großraum gewertet werden kann. Die Halbinsel, also der südliche Teil Indiens, wird von Westen nach Osten folgendermaßen eingeteilt : Am Arabischen Meer liegt die Malabarküste, an die sich in Richtung des Landesinnern die Westgahts anschließen. Daran grenzt das Hochland von Dekkan, das im Norden von den Stromebenen und im Osten von den Ostgahts begrenzt wird. Die Trennung zwischen Ostgahts und dem Golf von Bengalen bildet die Koromandelküste. An der Südspitze der Halbinsel Indiens treffen die Westgahts und die Ostgahts zusammen. Anhand dieser Großräume kann man nun die Höhenlagenverhältnisse innerhalb Indiens darlegen.

Das Gebirgssystem des Himalaja, das höchste und jüngste der Welt, das sich mit einer Breite von ca. 160 bis 320 Kilometern über eine Länge von 2415 Kilometern erstreckt, bildet die Grenze zwischen dem Indischen Subkontinent und dem übrigen Asien. Hier findet man die höchsten Höhenlagen vor, welche bis an die 8000 Meter und mehr erreichen.

Die sich südlich vom Himalaja befindlichen Stromebenen, die sich mit einer Breite zwischen 280 und 400 Kilometern parallel zum Himalaja erstrecken und zum Einzugsbereich des Indus und des Ganges gehören, stellen die tiefstgelegene Region im Landesinnern Indiens dar.

Höchste Erhebungen in diesem Großraum erreichen "nur" eine Höhe von 500 Metern.

Die Wüste Tharr und die Salzsümpfe, in die die Stromebenen übergehen, stellen auch eine recht flache Gegend Indiens dar. Auch hier gelangen die höchsten Punkte nicht über 500 Meter, der Großteil dieser Region befindet sich sogar um Höhenlagen zwischen 0 und 200 Metern.

Andere Höhenverhältnisse liegen wiederum beim Hochland von Dekkan vor, welches das gesamte Landesinnere und damit den Großteil der indischen Halbinsel ausmacht. Dieser Großraum Indiens wird durch seine Hügelketten mit geringer Höhenlage und den tief eingeschnittenen Tälern charakterisiert. Die Höhenlagen pendeln hier zwischen 500 Metern in den Tälern und 1200 Metern in den Gebirgszügen.

Die Westgahts und die Ostgahts bilden noch einmal eine Höhenbarriere zwischen dem Dekkan und den Küstenebenen. Die durchschnittlichen Höhen dieser Gebirgsketten liegen zwar nur bei 1000 Metern (Westgahts) bzw. 500 Metern ( Ostgahts) und damit niedriger als die Hügelketten des Hochlandes von Dekkan, doch einzelne Spitzen der Ost- und Westgahts erreichen bis zu 1700 bzw. 2700 Meter.

Die Küstenebene Indiens, also Malabar- und Koromandelküste, kann man wie die Stromebene als "Tiefpunkte" des Landes ansehen. Sie erstrecken sich über eine Breite 50 bis 100 Kilometern entlang der Küste Indiens. Die Höhenlagen dieser Region liegen zwischen 0 und 200 Metern.

Man kann also sagen, dass alle Höhenlagen, von Tiefebenen bis Hochgebirge, in Indien vertreten sind. Somit kann man schon vorwegnehmen, dass sicherlich nicht alle Regionen des Landes ausgehend von der Oberflächenstruktur und der Höhenlage für Landwirtschaft prädestiniert sind.

Was Gewässer im Landesinnern Indiens betrifft, so ist das Land damit weniger gut versorgt. Denn außer den Flüssen Indus und Ganges und deren Seitenarmen, die den Norden des Landes bewässern, gibt es kaum andere Gewässer. So sind Binnenseen überhaupt nicht vorzufinden, während in der Südhälfte des Landes nur verhältnismäßig kleine Flüsse von geringerer Bedeutung als Indus und Ganges anzutreffen sind. Dies sind von Norden nach Süden Narmada, Mahanadi, Godavari, Krishna und Cauvery.














2. Klima



Durch die Halbinsellage sowie die ungewöhnliche Topographie und die Lage im Gradnetz der Erde sind in Indien sehr unterschiedliche Klimaverhältnisse vorzufinden. Diese Unterschiede sind sowohl regional als auch saisonal bedingt, wobei die regionalen Differenzen auf den verschiedenen Höhenlagen der einzelnen Gebiete beruhen. So lässt sich verallgemeinernd sagen, dass in Indien zwar von gemäßigtem bis tropischem Klima alles anzutreffen ist, außer in den Gebirgsregionen jedoch tropisches Klima herrscht.

Die Klimaschwankungen in Indien werden durch das Windphänomen des Monsun verursacht, das Auswirkungen auf die Temperatur und die Niederschlagsverteilung im Jahr hat. Der Monsun wird durch seine Windrichtung in zwei Winde unterschieden: den Süd-West-Monsun und den Nord-Ost-Monsun. Anhand dieser beiden Monsun -Arten kann man das Klima eines Jahres in Indien in zwei bzw. drei Zeitabschnitte einteilen. Entweder man legt die Einteilung durch Trocken- und Regenzeiten fest oder anhand des vorherrschenden Windes.

Die Regenzeit dauert gewöhnlich von Juni bis November. In dieser Zeit können in Indien Temperaturen von 20°C bis 30°C gemessen werden. Diese Zeit wird durch den Süd-West-Monsun verursacht. Dieser ist ein regenbringender Wind, der vom indischen Ozean und dem Arabischen Meer her nach Indien weht und deshalb diese Eigenschaft besitzt. Denn über dem Meer nimmt er das verdunstete Wasser des Meeres auf und erwärmt sich gleichzeitig. Er bringt also enorme Niederschlagsmengen und relativ hohe Temperaturen mit sich.

Der Süd-West-Monsun weht über die Westküste der Halbinsel zu den Westgahts, an denen er sich schon zu einem großen Teil abregnet ( Niederschlagsmengen betragen hier oftmals mehr als 3100mm), erreicht dann das Hochland von Dekkan und zu guter letzt die Südhänge des Himalaja, an denen er sich nun voll und ganz abregnet (durchschnittliche Niederschlagsmenge : 1525mm ). Im September lässt die Intensität des Süd-West- Monsuns jedoch nach. Der Süd-West-Monsun birgt also für viele Bewohner, insbesondere für die Landwirte Indiens, die Sicherung ihrer Lebensgrundlagen. Kommt es nämlich zu einem

Ausbleiben des Süd-West-Monsuns, so führt dies zu Dürren und darauf basierend zu Hungerkatastrophen.

Der Süd-West-Monsun bringt bei näherem Hinsehen aber auch Nachteile zum Vorschein. Denn durch die hohe Feuchtigkeit und die hohen Temperaturen am Tag kann es zu Mückenplagen und Epidemien kommen, während die hohe Temperaturamplitude zwischen Tag und Nacht Atemwegserkrankungen fördert.

Die zweite Jahreszeit in Indien ist die Trockenzeit, die mit dem Aussetzen des Süd-West- Monsuns, also im November/Dezember, beginnt. Man kann diese Zeit noch einmal in zwei "Unterjahreszeiten" aufteilen : die Nord-Ost-Monsun-Zeit und die heiße Jahreszeit. Die Zeit des Nord-Ost-Monsuns schließt sich an die des Süd-West-Monsuns an. Sie dauert ungefähr von Ende November, Anfang Dezember bis Mitte Februar. Diese Zeit unterscheidet sich nicht nur durch die Niederschlagsarmut, sondern auch anhand der für Indien niedrigen Temperaturen der Regenzeit, die im Januar ungefähr bei 15°C bis 25°C liegen. Denn der Nord-Ost-Monsun erreicht im Gegensatz zum Süd-West-Monsun Indien nicht an der Westküste, sondern an den nördlichen Stromebenen und dem Himalaja Gebirge, woran man erkennt, dass er über Sibirien und China Indien erreicht. Aufgrund dieser Tatsache lässt sich auch erklären, weshalb der Nord-Ost-Monsun Trockenheit und "Kälte" mit sich bringt. Denn er weht über Land, bevor er Indien überhaupt erreicht und kann deshalb keine Feuchtigkeit aufnehmen und sich somit nicht über Indien abregnen.

Der zweite Teil der Trockenzeit, die heiße Jahreszeit, beginnt mit dem Aussetzen des Nord-Ost-Monsuns und endet mit dem Einsetzen des Süd-West-Monsun, dauert also ungefähr von Mitte März bis Juni an. Diese Zeit ist von Trockenheit und extrem hohen Temperaturen geprägt, die nicht selten im heißen Monat Mai mehr als 50°C erreichen.



3. Natürliche Vegetation



Die Vegetation in Indien ist aufgrund der verschiedenen Klimate im Land sehr vielfältig. So findet man zum Beispiel in den trockenen Gebieten an der Grenze zu Pakistan, also in der Region der Wüste Tharr, nur spärliche Vegetation vor. Dazu gehören Steppengräser und Dornsträucher, die bei Feuchtigkeitsmangel wachsen können, sowie Bambus und Palmen, einige der wenigen heimischen Baumarten dieses Gebietes.

In der östlich dieser Region liegenden Ganges-Ebene, also dem Gebiet der nördlichen Stromebene, findet man wiederum dazu grundverschiedene Pflanzen vor. Dies liegt daran, dass genügend Feuchtigkeit vorhanden ist, so dass auch Pflanzen mit hohem Wasserverbrauch wie Mangroven und Salbäume hier gedeihen können.

Die Region des Himalaja muss bezüglich der dort anzutreffenden Vegetation noch differenziert werden. So findet man in den höheren Lagen aufgrund der niedrigen Temperaturen vielfältige Hochgebirgsflora, während die unteren Lagen, die tropischen und subtropischen Klimaten unterliegen, dicht bewaldet sind und subtropischen Pflanzenarten, wie Orchideen, als Standort dienen. Die Bewaldung unterscheidet sich in verschiedene Baumarten. Während im Nordwesten Nadelbäume, wie Zedern und Fichten vorherrschen, wird der Osten des Himalaja von Laubbäumen wie Eichen und Magnolien und von tropischen und subtropischen Gewächsen wie Rhododendren dominiert.

Der Südwesten Indiens sowie die Hänge der Westgahts sind von Edelhölzern, wie Teakholzbäumen und von immergrünen Pflanzen und Bambus besiedelt, während sich in den niedrigen Höhenlagen der Westgahts ebenso wie in den Sümpfen nahe der Wüste Tharr großflächige Dschungelgebiete befinden. Das Hochland von Dekkan besitzt auf Grund seiner Oberflächenstruktur nur eine geringe Vegetation







Boden / Rohstoffe



Indiens Rohstoffe sind vielfältig und einige liegen sogar in beinahe unerschöpflichen Mengen vor. Den Hauptteil der Bodenschätze des Landes bilden Eisenerz, das zum größten Teil für den Export bestimmt ist und Bauxit sowie Kohle, Manganerz, Zink und seltene Erden. Auch Mangan, Chrom, Titan, Antimon sowie Erdöl, Blei, Phosphat, Feldspat, Baryt, Kyanyt, Silimanit, Asbest, Korund, Gold, Silber und Edelsteine findet man vor, jedoch nicht in so reichhaltigen Reserven. Indien hat auch eine herausragende Stellung auf der Welt, was Glimmer und Thoriumoxid betrifft. Es ist Hauptanbieter auf dem Weltmarkt von Glimmer und hat das weltweit größte Vorkommen an Thoriumoxid ( wichtiger Ausgangsstoff für radioaktive Brennstoffe )

Dieses enorme Bodenschatzvorkommen Indiens stellte für die Wirtschaft und den Außenhandel des Landes seit dessen Unabhängigkeit einen wichtigen Antriebsfaktor dar. Ein weiterer Rohstoff, der in Indien in großen Mengen vorliegt, ist Holz. Durch die großflächigen Laub- und Nadelwälder kann eine ganze Branche, die Forstwirtschaft davon leben.

Die Böden Indiens sind ausgenommen der Böden in der Wüste und in den hohen Lagen des Himalaja sehr fruchtbar, denn es handelt sich hier um mineralhaltige Böden. Die Landwirtschaft wird somit durch die Bodenbeschaffenheit des Landes begünstigt.











Wirtschaft



Die Wirtschaft Indiens hat seit der Unabhängigkeit erhebliche Gewinne erzielt. Der Grund dafür ist die Umstrukturierung, die das Land in den letzten 50 Jahren vorgenommen hat. So hatte der Staat in den ersten Jahren der Unabhängigkeit noch eine zentrale Rolle im Wirtschaftssystem. Er war Eigentümer öffentlicher Unternehmen und veranlasste die Verstaatlichung vieler Industrien, übte Kontrollen über den privaten Sektor aus und setzte Agrarreformen durch. Außerdem tätigte er noch weitere Maßnamen zum Schutz der eigenen Produktion, wie die Einführung von Zöllen. Mit diesem Wirtschaftssystem erzielte Indien sogar Erfolge. Während das Wirtschaftswachstum positiv verlief ( in den 80'er Jahren lag es bei, ehr als 5% pro Jahr ), konnten Inflationsrate und Staatsverschuldung auf einem niedrigen Level gehalten werden.

Dennoch war die jährliche Wachstumsrate zu gering. Das Bruttosozialprodukt lag 1992 bei 310 US-$ pro Kopf, ein großer Prozentsatz der Bevölkerung litt an Unterernährung.

Um diese Missstände zu beheben wurde 1991 eine Umstrukturierung begonnen, die sich vom staatlichen Monopol abgewandt hat und sich die Privatisierung als Ziel setzte. Auch wurde der Wirtschaftsmarkt für ausländische Geldgeber geöffnet. Man wollte durch diesen Wirtschaftswandel das Wirtschaftswachstum fördern. Nach einem Jahr des Verlustes, fuhr man mit dieser Methode dann auch Gewinn ein.

Dennoch hat Indien auch heute noch eine negative Handelsbilanz, was aber auch teilweise an dem Verhalten der Bundesstaaten liegt. Denn bis heute haben sich noch nicht alle Staaten dem Wirtschaftswandel angeschlossen und haben immer noch einen großen Einfluss auf die Wirtschaft.




Tempel in Madras

Madras, die viertgrößte indische Stadt, liegt an der Koromandelküste. Zu den Sehenswürdigkeiten

gehören die zahlreichen historischen Tempel und Plätze.








Industrie



Der industrielle Sektor Indiens ist sehr differenziert. So kann man in Indien sowohl Großkonzerne als auch Handwerksbetriebe der unterschiedlichsten Branchen vorfinden. Während die Großkonzerne, besonders die der Schwerindustrie, jedoch die Produktionsmengen beherrsche, spielen die Familienbetriebe für die Arbeitspolitik Indiens eine große Rolle.

Weitere wichtige Branchen, außer der Schwerindustrie, sind die Textilindustrie, die älteste Branche Indiens, die chemische Industrie sowie die Nahrungsmittelindustrie. Seit den letzten Jahren spielt auch die Computerindustrie, vor allem im Bereich der Software, eine wichtige Rolle. Zusammenfassend wäre zu sagen, dass die Industrie eine wichtige Rolle in der Wirtschaft Indiens spielt, da sie ungefähr ein viertel zum Bruttosozialprodukt des Landes beiträgt. ( siehe Tabelle )




Wirtschaftssektor Prozentualer Anteil

Landwirtschaft

31%


Industrie

29%

Dienstleistungen

40%








Agrarwirtschaft



Bei der Agrarwirtschaft Indiens sind die Landwirtschaft und die Forstwirtschaft zu nennen, wobei letztere jedoch nur eine geringe Rolle für das Land spielt. Ungefähr ein Viertel der Fläche Indiens ist zwar bewaldet, doch die Forstwirtschaft beschränkt sich nur auf die nördlichen Waldgebiete des Himalaja und beträgt somit auch nur 1,7% des Bruttoinlandproduktes. Dies ist erstaunlich, wenn man sich die Abholzung der Wälder betrachtet, denn diese ist trotz des geringen Anteils der Forstwirtschaft an der Wirtschaft Indiens erstaunlich hoch. Dies liegt jedoch daran, dass die Wälder von der Bevölkerung zur Brennholzgewinnung genutzt werden und die Aufforstung mit der Abholzung nicht mithalten kann.

Die Landwirtschaft ist im Gegensatz zur Forstwirtschaft der größte Wirtschaftssektor des Landes und spielt daher eine sehr große Rolle in Indiens Wirtschaft. Die Landwirtschaft beschäftigt mehr als zwei Drittel der Bevölkerung ( 67% ) und trägt ungefähr 35% zum Bruttosozialprodukt Indiens bei. Die landwirtschaftliche Anbaufläche Indiens beträgt mehr als 173 Millionen Hektar. Der Großteil der Fläche wird vor allem für Getreideanbau, wie Reis, Weizen, Jowar, Bajar und Mais genutzt. Danach folgen Hülsenfrüchte, Ölsaaten, wie Erdnüsse, Raps und Senfsamen, sowie Textilfasern wie Baumwolle und Jute. Auch Plantagengewächse wie z.B. Tee, Gummi, Obst und Kaffee werden in Indien angebaut, nehmen jedoch eine verhältnismäßig geringe Anbaufläche in Anspruch. In vielen Anbauprodukten ist Indien auf dem Weltmarkt einer der führenden Produzenten, wenn nicht sogar der führende wie etwa Tee, Jute, Hülsenfrüchte, Hirse und Sesam.

Die Viehzucht spielt für die Landwirtschaft Indiens eine große Rolle und mit dem Viehbestand liegt das Land sogar an der Weltspitze mit ca. 856 Millionen Tieren, obwohl die Fleischerzeugung auf Grund des in Indien weit verbreiteten Vegetarismus nur gering ist. Doch in der Milchproduktion steht Indien mit 60,9 Tonnen Milch pro Jahr weltweit an erster Stelle. Auch Eier, Rohseide, Wolle sowie Häute und Felle spielen in der Viehwirtschaft eine Hauptrolle.

Die Flächenerträge der Landwirtschaft wurden zwar durch Einsetzen von Düngemitteln und Bewässerung noch gesteigert, doch durch die Besitzstruktur, die durch Klein- und Kleinstbetriebe gekennzeichnet ist, sind im internationalen Vergleich immer noch zu niedrig. Auch die Fischerei spielt heute eine wichtige Rolle in der Indischen Agrarwirtschaft. Denn sie hat sich zu einem wichtigen Exportsektor entwickelt, der höhere Erlöse als z.B. Tee oder ein anderes Agrarprodukt erzielt.




















Infrastruktur



Indien verfügte schon zu Beginn der Unabhängigkeit über ein relativ gut ausgebautes Verkehrsnetz, das seitdem stark ausgeweitet wurde. Dies geschah vor allem durch Verlängerung des Straßennetzes, das mittlerweile mehr als zwei Millionen Kilometer lang ist und durch die Errichtung eines Binnenflugverkehrs. Dennoch ist die Eisenbahn mit einer Gleislänge von mehr als 62400 Kilometern das Hauptverkehrsmittel Indiens geblieben und wickelt noch heute den Hauptteil des Güterverkehrs im Lande ab. Zur Abwicklung des Fracht- und Güterverkehrs mit anderen Ländern wird hauptsächlich der Schiffverkehr genutzt, wozu auch die wichtigsten Häfen wie Kalkutta, Bombay und Madras ausgebaut wurden.

Den internationalen Personenverkehr wickelt hauptsächlich der Flugverkehr ab. Dieser bekam durch den Binnenflugverkehr Zuwachs, der seit der Öffnung für private Fluggesellschaften noch weiter gestiegen ist. Das Binnenflugverkehrsnetz ist mittlerweile so gut ausgebaut, dass nicht nur in Großstädten, sondern auch in abgelegenen, ländlichen Gebieten Landeplätze errichtet wurden.

Trotz des gut ausgebauten Verkehrsnetzes sind 54% der Dörfer noch ohne Anschluss ans Straßennetz. Hier wird der Verkehr nach wie vor mit Ochsenkarren und Fahrradrikschas geregelt. Auch der Ausbau des Post- und Telefonnetzes wurde in Angriff genommen. So ist das Land zur Hälfte postalisch und telefonisch erschlossen.



Bevölkerung



Die Bevölkerungszahl Indiens beträgt 903,2 Millionen ( Stand 1993 ) und hat damit einen Anteil von 16% an der Weltbevölkerung und ist hinsichtlich der Bevölkerungszahl das zweitgrößte Land der Erde nach China. Aus der Bevölkerungszahl ergibt sich eine durchschnittliche Bevölkerungsdichte von 275 Personen pro Quadratkilometer, wobei dies jedoch je nach Region variiert. 70% der Bevölkerung wohnen und arbeiten auf dem Land, während 30% in städtischen Gebieten leben. Daran erkennt man, dass die Bevölkerungsdichte in den Städten über dem Durchschnitt liegt, die auf dem Land darunter. Die Geburtenrate beträgt 29 pro Tausend, die Sterberate 9,5 pro Tausend, somit kann man ein positives Bevölkerungswachstum bezeichnen. Dieses beträgt ungefähr 1,7% pro Jahr. Trotz des Wirtschaftswachstums in den letzten Jahren lebt ein Drittel der Bevölkerung an bzw. unter der von den UN festgelegten Armutsgrenze.

Indien ist zwar ein Staat, man muss jedoch sagen, dass es sich nicht um ein einheitliches Staatengebilde handelt. Der Grund dafür liegt darin, dass Indien aus vielen ethnischen Gruppen besteht und das Kastensystem abgeschafft werden muss. Es wurden vom Staat zu diesem Zweck auch mehrere Maßnahmen unternommen, doch es ist schwer Traditionen zu durchbrechen. Erst in den vergangenen Jahren nahm die Bedeutung des Kastenwesens mit der Entwicklung Indiens zu einer Konsumgesellschaft ab. Heutzutage finden sogar schon Hochzeiten über Kastengrenzen hinweg statt.

Doch gegen die vielen ethnischen Gruppen in Indien kann der Staat nicht vorgehen, so dass ein einheitliches Staatengebilde entsteht. Denn diese Gruppen unterscheiden sich in ihrer Religion bzw. ihrer Stammesabstammung und somit auch in ihrer Kultur. So existieren in Indien über 300 verschiedene Stammesgemeinschaften, was auch erklärt, weshalb in Indien eine so große sprachliche Vielfalt vorliegt. Hier gibt es nämlich mehr als 1600 Sprachen und Dialekte. Daran kann man wieder die Uneinheit des Landes erkennen, denn die Verfassung sieht Hindi als Staatssprache vor, welche jedoch nur von 30% der Bevölkerung gesprochen wird. So wurden weitere 17 Sprachen als Regionalsprachen anerkannt. In Indien besteht auch eine große Religionsvielfalt. Die häufigsten Religionsvertreter sind Hindus, Muslime, Christen und Sikhs. Für das Land bedeutende Minderheiten bilden die Buddhisten, Jaina und Parsen. Diese Tatsache führt auf Grund der Entwicklung des religiösen Nationalismus und Fundamentalismus zu Spannungen, die häufig in blutige Auseinandersetzungen eskalieren.






Doch ebenso wie das Kastensystem hat sich der Einfluss der Religion in den letzten Jahren durch das wachsende Konsumverhalten verringert.

Obwohl das alte Indien ein hoch entwickeltes Bildungssystem hatte, ist es heute um die Bildung der indischen Bevölkerung schlecht bestellt. Denn unter der Herrschaft der Muslime und später unter den Briten verfiel es. So liegt die Analphabetenrate in Indien bei 48%. Das Problem des Bildungswesens in Indien besteht darin, dass keine Schulpflicht besteht. Denn obwohl der Schulbesuch kostenlos ist, wird dieser von der ländlichen Bevölkerung kaum in Anspruch genommen und wenn überhaupt, dann wird nur die Grundschule besucht. Denn in einem Familienbetrieb wird jede Arbeitskraft benötigt, so dass für Schule keine Zeit bleibt. Die indische Regierung führt zur Beseitigung des Bildungsmissstandes zwar ein Alphabetisierungsprogramm durch, doch auch dieses erzielt nur geringe Erfolge.






Politische Lage / Geschichte



Indiens Staatsform ist die der parlamentarischen Demokratie, der Staatsname lautet Republik Indien, auf Hindi auch Bharat genannt. Indien ist seit seiner Unabhängigkeit Mitglied der Commonwealth. Die Volksvertretung Indiens beruht auf einem Zweikammerparlament, das sich in Rajya Sabha, was einer Staatenkammer bzw. dem Oberhaus Großbritanniens gleicht und Lok Sabha, Volkskammer oder Unterhaus genannt, unterteilt.

Die Geschichte Indiens reicht bis ins erste Jahrtausend vor Christi Geburt zurück. Zu dieser Zeit standen sich lokale Bauernkulturen im Norden und primitive Pflanzervölker im Süden gegenüber. Von 2500 bis 1500 vor Christus bestand eine hoch entwickelte Stadtkultur im Industal, die von den einbrechenden Indogermanen zerstört wurde. Um 1000 vor Christus entstand das Kastenwesen, dessen Grundlage Einwanderer wie Adlige, Priester, Krieger und Hörige waren, die sich in unterschiedliche Stände gliederten. Um 500 vor Christus drangen Draviden in den Süden ein, während im Norden die Indoarier ein großes Reich errichteten.

Um 700 nach Christus fielen dann die Mohammedaner in das Land ein. Als Folge davon entstand 1526 das islamische Reich der Großmogule, dessen Zerfall jedoch um 1700 durch die Religionskämpfe zwischen Muslimen und Hindus einsetzte.

Seit der Entdeckung des Seeweges nach Ostindien setzten sich die Europäer, zuallererst die Portugiesen, an den Küsten fest. Bis 1840 brachten die Engländer dann fast ganz Indien unter ihre Gewalt. 1849 wurde das Reich der Sikhs, 1852 das südliche Birma einverleibt. 1877 erfolgte schließlich die Ausrufung Königin Viktorias zur Kaiserin von Indien.

Nach dem Ersten Weltkrieg wurde Britisch-Indien zur Dominion. Nach der von der Moslemliga erzwungenen Abtrennung der mohammedanischen Provinzen Industal und Gangesmündung zum Staat Pakistan konstituierte sich 1947 die Indische Union, die nach dem Beitritt der Fürstentümer am 26.1.1950 zur Republik ausgerufen wurde.

Die portugiesischen Besitzungen auf dem Territorium der Republik Indien wurden 1961 mit Waffengewalt besetzt. Auch das Verhältnis zu Pakistan trübte sich, und zwar aufgrund der unnachgiebigen Haltung im Kaschmir-Konflikt, bei dem es 1965 sogar zu einem kriegsähnlichen Zustand kam. Im Dezember 1971 setzte Indien schließlich militärisch die Abtrennung Ostpakistans als Bangla Desh durch. Anhand der Geschichte Indiens, vor allem anhand des Einfalls der unterschiedlichsten Völker, wird ersichtlich weshalb so viele ethnische Gruppen in Indien leben, so dass Indien bis heute im Innern kein einheitliches Staatengebilde darstellt.









Entwicklungsstand



Trotz des ständigen Wirtschaftswachstums, das dazu verleitet, Indien den Status eines Entwicklungslandes abzusprechen, handelt es sich bei Indien um ein Entwicklungsland. Es zählt mit einem Bruttosozialprodukt pro Kopf von weniger als 355 US-$ zu den

Least-Least-Developed-Countries, also zu den unterentwickelsten Ländern der Welt. Auch die große Anzahl der Beschäftigten in der Landwirtschaft, der über 50% beträgt und der hohe Anteil der Landwirtschaft am Bruttosozialprodukt bestätigen diese Feststellung. Ein weiterer Indikator für die Unterentwicklung Indiens ist die hohe Analphabetenrate. Denn daran erkennt man die schlechte Bildung der indischen Bevölkerung, was wiederum erkennen lässt, weshalb die Anzahl der Ärzte pro Kopf so gering ist.

Es gibt noch weitere Fakten, die als Belege dienen, um zu beweisen, dass es sich bei Indien um ein Entwicklungsland handelt. Doch auch diese wenigen Daten reichen zur Erfassung des momentanen Entwicklungsstandes Indiens aus.






Sikhs

Von den männlichen Sikhs-Anhängern wird erwartet, dass sie dem Khalsa (Punjab: rein), einer religiösen und militärischen Bruderschaft, beitreten: Sie werden getauft, indem sie gesüßtes Wasser trinken, und sie erhalten den Namen Singh (Löwe). Sie müssen die fünf ks befolgen: Haupthaar und Bart dürfen nicht geschnitten werden (kes), eine Soldatenkleidung muss getragen werden (kacch) sowie ein eiserner Armreif (kara), ein Stahldolch (khanda) und ein Kamm (khanga).





Lösungsansatz



Um eine Lösung zu finden, wie man Indien helfen kann, den Status eines Entwicklungslandes abzuschütteln, muß man zuerst einmal die Ursachen für den Momentanen Zustand des Landes herausfinden. Bei Indien treffen zwei Theorien der Unterentwicklung zu.

Dies ist zum einen die Modernisierungstheorie, die besagt, dass die Ursachen für die Unterentwicklung eines Landes in dem Land selbst zu suchen sind. Das heißt, die Entwicklungsländer haben sich durch traditionelle Wirtschafts- oder Gesellschaftsformen selbst in ihrer Entwicklung behindert. Dies trifft bei Indien in der Form zu, dass durch das Kastenwesen eine Weiterentwicklung der Wirtschaft verhindert wurde. Man wurde in eine Kaste hineingeboren und konnte sich nicht in eine andere "hocharbeiten". So wurde den unteren Kasten zum Beispiel nicht ermöglicht, einen höheren Bildungsweg einzuschlagen und dadurch zu qualifizierten Arbeitskräften ausgebildet zu werden. Da die unteren Kasten rein anzahlmäßig den oberen jedoch überlegen waren, entstand ein Missverhältnis zwischen einer gewaltigen Masse armer Leute und einem nur geringen Anteil reicher. Dadurch wurde eine wirtschaftliche Weiterentwicklung verhindert, da Arbeiter zum Aufbau bzw. Ausbau der Wirtschaft fehlten.

Die Lösung für dieses Problem besteht darin. Eine klassenlose Gesellschaft zu schaffen. Diesen Weg hat die Regierung Indiens auch schon beschritten, sie muß ihn jedoch zur völligen Umsetzung noch konsequenter durchsetzten.

Die zweite Theorie ist die der Dependenz. Diese sieht die Ursachen der Unterentwicklung in der gewachsenen Abhängigkeit der Entwicklungsländer von den Industrieländern, hervorgerufen durch den Kolonialismus. Dies trifft bei Indien in der Hinsicht zu, dass es früher einmal eine hoch entwickelte Kultur war, die jedoch durch den Einfall der Muslime und den Kolonialismus der Briten zerstört wurde.

Außerdem beuteten die britischen Kolonialherren das Land in Bezug auf dessen Rohstoffe aus und bestimmten die Weiterentwicklung des Landes nach ihrem Sinn. So unterdrückten sie diese, um Indien so lange wie möglich als abhängige Kolonie unter sich halten zu können. Aber aus dieser Ursache kann man keine Problemlösung schließen. Denn diese Zeit ist vorbei und kann von den Briten nicht wieder rückgängig gemacht werden. Doch Indien ist auch hier schon auf dem Weg, seine Probleme zu bewältigen. Durch den Industriesektor, der immer weiter ausgebaut wird und durch die landesweite Weiterbildung der ländlichen Bevölkerung arbeitet es auf eine effektivere Wirtschaft hin.

Doch es muß noch mehr getan werden. So müsste zum Beispiel das große Bevölkerungswachstum eingeschränkt werden, was jedoch nur schwer möglich ist. Denn durch die Überbevölkerung kommt es zu Hungersnöten. Der Staat muß mehr Nahrungsmittel auf dem Weltmarkt einkaufen und verschuldet sich immer mehr. Deshalb müsste die indische Regierung es sich auch zum Ziel setzten, nicht für den Weltmarkt, sondern für das eigene Land zu produzieren, um die Bedürfnisse der Bevölkerung zu befriedigen. So könnte Indien zwar keine Devisen erlangen, um auf dem Weltmarkt einzukaufen und Schulden zurückzuzahlen. Doch ersteres wäre auch nicht nötig, da es nun in der Lage ist, sich selbst zu versorgen.

Man kann abschließend also sagen, dass die indische Regierung schon den richtigen Weg zur Bekämpfung der Unterentwicklung eingeschlagen hat. Sie muß jedoch noch konsequenter vorgehen und oben genannte Maßnahmen zu den ihren hinzuziehen.





































































 
 
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