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7. 1. Allgemeines Ab einer gewissen Festplattenkapazität ist der Einsatz von Disketten für die Datensicherung nicht mehr sinnvoll.
Ab diesem Zeitpunkt sollte über die Anschaffung eines Streamers nachgedacht werden.

Bei hohen Datenmengen ist das Backup mit Hilfe von Disketten sicherlich die umständlichste Art, Daten vor dem Verlust zu bewahren.
Wechselfestplatten erfreuen sich zwar großer Beliebtheit, bieten aber auch nicht mehr Sicherheit als "normale" Festplatten und sind darüber hinaus nicht billig.

Streamer sind relativ preisgünstig. Sie verwenden Bänder die für den professionellen EDV-Markt entwickelt wurden und daher einem hohen Qualitätsstandard entsprechen.
Streamer können normalerweise über den in jedem PC vorhandenen Disketten-Controller betrieben werden. Sie sind sowohl als externes als auch als internes Gerät erhältlich.

Um den Betrieb aufnehmen zu können, benötigen Streamer nur die mitgelieferte Treiber-Software und ein Band ("Tape").
Sie sind zwar nicht wesentlich schneller als ein Diskettenlaufwerk, können aber ein Vielfaches an Daten speichern.

7. 2. Funktionsweise von Magnetbändern

Bei einem Magnetband sind die Informationen nacheinander auf einem Kunststoffband, das mit einer magnetisierbaren Schicht überzogen ist, aufgezeichnet.
Das Band wird in der Magnetbandeinheit (oder Magnetbandgerät) an einem Schreib-Lese-Kopf vorbeigezogen.

Magnetbänder sind entweder als Magnetbandrolle oder Magnetbandkassette ausgeführt.


Übliche Bandbreiten sind:

. bei der Magnetbandrolle: 0,5 Zoll (12,7 mm)
. bei der Magnetbandkassette: 0,25 Zoll (6,4 mm) oder 0,15 Zoll (3,8 mm)

Die Bandlänge kann bis zu ca. 1000 Meter betragen.

Bezüglich der Aufzeichnung der Daten am Band kann man zwei Typen unterscheiden:

. Bitserielle Aufzeichnung:
Die Bits eines Bytes sind in Laufrichtung (nacheinander) angeordnet.
Dieses Verfahren wird eher bei Magnetbandkassetten angewendet.

. Bitparallele Aufzeichnung:
Die Bits eines Bytes sind quer zur Laufrichtung (übereinander) angeordnet.
berlicherweise besteht ein Zeichen aus 8 Bits und einer Kontrollspur (mit gerader oder ungerader Parität).
Die Anwendung dieses Verfahrens erfolgt eher bei Magnetbandrollen.

Wenn Daten gelesen oder geschrieben werden sollen, muß sich das Band mit konstanter Geschwindigkeit über den Schreib-Lese-Kopf bewegen. Während der Beschleunigungs- und Verzögerungsphase können also keine Daten gelesen oder geschrieben werden und es entstehen "Lücken".


Man unterscheidet hier zwei Verfahren:


. Start-Stop-Verfahren:
Das Band wird beim Lesen bzw. Schreiben eines jeden Datenblockes gestartet und gestoppt.
Es handelt sich hier natürlich um ein eher langsames Verfahren.


. Datenstromverfahren (Streaming Mode):
Der mechanisch aufwendige Start-Stop-Mechanismus wird nicht bei jedem Datenblock ausgeführt. Es werden mehrere Datenblöcke verarbeitet, ohne daß das Band bei jedem Block gestartet und angehalten wird.

7. 3. Grundsätzliches zum Aufbau

Der Aufbau eines Streamers ist vergleichbar mit anderen magnetischen Aufzeichnungsgeräten, wie beispielsweise einem Stereokassettenrekorder.

Ein Motor bewegt das Magnetband innerhalb der Kassette ("Cartridge") an einem Schreib-Lese-Kopf vorbei.
Der signifikante Unterschied zu anderen Aufzeichnungsgeräten besteht darin, daß der Kopf nicht starr installiert ist, sondern mehrere Spuren ("Tracks") nebeneinander mit Daten beschreiben kann.


7. 4. Der QIC-Standard

Es gibt verschiedenste Standards für Streamerkassetten, die vom amerikanischen Institut QIC normiert wurden.

Die folgende Zusammenstellung gibt eine Übersicht über die einzelnen Standards:

Standard Kassettentyp Kapazität Schnittstellen
Cartridges

QIC-24 DC600A 60 MB QIC-02, 36, SCSI
QIC-120 DC6150 125 MB QIC-02, SCSI

QIC-150 DC6150 150 MB QIC-02, SCSI
QIC-150 DC6250 250 MB SCSI, SCSI-2
QIC-525 DC6320 320 MB QIC-02, SCSI, SCSI-2
QIC-525 DC6525 525 MB QIC-02, SCSI, SCSI-2

QIC-1000C QIC-136 1 GB SCSI, SCSI-2
QIC-1350 QIC-137 1,35 GB SCSI-2

QIC-2100C QIC-137 2,1 GB SCSI-2
QIC-20GB QIC-139 20 GB (mit Kompression) SCSI-2

Minicartridges
QIC-40 DC2000 40 MB QIC-107, 115, 117

QIC-40XL DC2000 60 MB QIC-107, 115, 117
QIC-80 DC2080 80 MB QIC-107, 115, 117
QIC-80XL DC2120 120 MB QIC-107, 115, 117
QIC-100 DC2000 20 / 40 MB QIC-103, 108

QIC-128 DC2110 86 MB QIC-103, 108
QIC-128 DC2165 128 MB QIC-103, 108

QIC-385M QIC-143 385 MB Floppy, IDE
QIC-410M QIC-143 410 MB SCSI-2
QIC-6GB QIC-138 6 GB (mit Kompression) SCSI-2


7. 5. Der DAT-(DDS-)Standard

1987 wurde eine Alternative zum QIC-Standard für Streamer entwickelt: der DAT-Standard (Digital Audio Tape).

Die Firma Sony brachte noch im selben Jahr den ersten Streamer auf den Markt, der diesem Standard entsprach. Gemeinsam mit anderen Unternehmen entwickelte man das auf dem DAT-Standard aufbauende DDS-Format (Digital Data Storage).

Noch heute ist kein Ende der Nachfrage nach kostengünstiger, schneller und zuverlässiger Datenspeicherung in Sicht. DDS verspricht die Erfüllung aller drei Kriterien.

Heute ist DDS eine sehr beliebte Backup-Lösung. Die Gründe dafür sind:

. die umfangreiche Speicherkapazität (Standard sind heute 4 GB)

. die hohe Zuverlässigkeit der Medien
. die Kompaktheit der Laufwerke

. die ständige Weiterentwicklung
. das gute Preis-Leistungs-(Kapazitäts-)Verhältnis

Typische Anwendungsgebiete von DDS sind Festplatten-Backups für PC's, Netzwerkserver und Minicomputer sowie natürlich die Datenarchivierung.

7. 6. Datensicherheit

Die Datensicherheit steht natürlich im Mittelpunkt des Interesses, denn aus diesem Grund werden Streamer häufig der Sicherungs-Methode mit Disketten vorgezogen.

Im wesentlichen gibt es zwei Verfahren zum "Katastrophenschutz", die aber auch kombiniert werden können:

. CRC (Cycling Redundancy Check, zyklische Redundanzprüfung):
Diese Methode wird bereits von Disketten-Controllern eingesetzt.
Im Fall eines Fehlers erkennt das Laufwerk anhand einer Prüfsumme, daß etwas nicht in Ordnung ist, sprich, daß ein Sektor noch einmal gelesen werden muß.
In den meisten Fällen ist dieser Sektor jedoch überhaupt nicht mehr lesbar, weil er defekt ist.
Am sichersten wäre es also, jeden Sektor zweimal abzuspeichern. Da dies aber einen enormen Kapazitätsverlust bedeuten würde, werden in eigenen Sektoren Redundanz- und Prüfsummen gespeichert. Im Fehlerfall kann dann aus diesen Summen der Inhalt des defekten Sektors rekonstruiert werden.

. "Read After Write":
Bei diesem Verfahren wird schon beim Sichern der Daten auf das Band eine korrekte Übertragung sichergestellt, indem nach jedem Schreibvorgang eine Überprüfung der Lesbarkeit durchgeführt wird.
Gegen spätere Beschädigungen der Datenträgeroberfläche kann man beim ausschließlichen Einsatz dieses Verfahrens selbstverständlich auch nichts machen.

Die heute existierenden Verfahren machen es möglich, daß der wirkliche Verlust von Daten immer seltener wird.

Die Verfahren zur Datensicherung wurden vom amerikanischen Komitee QIC normiert.

Diese Normen legen fest:


. Die Größe der Datenblöcke
. Den Aufbau und die Anzahl von Prüfsummen (gemessen an einer bestimmten Anzahl von Datenblöcken)

Am Kriterium "Sicherheit" gemessen, stehen Streamer eindeutig an der Spitze aller Sicherungsmethoden. Sie bieten ein optimales Preis-Kapazitäts-Verhältnis.

7. 7. Beispiel: Aktuelle Streamer von Hewlett Packard

Der Hersteller Hewlett Packard setzt heutzutage genauso wie sein Konkurrent Sony vor allem auf den DAT-Standard.

Eine relativ preisgünstige Version ist der HP DAT C1536, der eine Datenmenge von bis zu 2 GB aufnehmen kann. Dieses Gerät kostet je nach Händler ca. 6.000 bis 7.000 ATS.
Für die 12-GB-Version, den HP DAT C1554, muß man mit 12.000 bis 15.000 ATS rechnen.
Beide Streamer erreichen übrigens das Doppelte an Kapazität, wenn die zu sichernden Daten einer Komprimierung unterzogen werden.

7. 8. Alternativen zum Streamer

Neben der schon erwähnten Wechselfestplatte gibt es noch sogenannte magneto-optische Speichermedien, die aufgrund ihrer langen Lebensdauer und der damit verbundenen hohen Datensicherheit auch vor allem als Sicherungsmedium von Bedeutung sind.

 
 




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