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3.1 Abschluß einer Zeile Zeilen werden in Oberon mit dem Semikolon abgeschlossen.

3.2 Zuweisung
a := b * c
Wie von anderen Programmiersprachen bekannt, enthält die Zuweisung ein Zuweisungszeichen, hier ist es ":=". Rechts von dem Zeichen steht ein Ausdruck, der ausgewertet wird. Das Ergebnis dieser Auswertung wird der Variablen auf der linken Seite des Zeichen zugewiesen.


3.3 Bedingte Anweisungen
Die bedingte Ausführung von Anweisungen wurde in Oberon mit folgenden Konstrukten ermöglicht. Bedingte Anweisungen müssen mit boolschen Ausdrücken gefüllt sein.

3.3.1 Boolsche Ausdrücke
Die Bestandteile von boolschen Ausdrücken sind die Konstanten True (wahr) und False (Falsch), Variablen und Konstanten vom Typ Boolean, relationale Ausdrücke und die folgenden Operatoren:
. OR logisches Oder

. & logisches Und
. ~ logische Verneinung

Siehe auch 4.2
3.3.2 Die If-Anweisung

If (a < b) then c := a
else if (b > a) then c := b

else c := 0

end;
Sprachlich ausgedrückt würde die If-Anweisung wie folgt lauten:
Wenn (Kaffee da ist) dann trinke ich Kaffee
sonst wenn (Tee da ist) dann trinke ich Tee
sonst trinke ich Wasser.

3.3.3 Die Case-Anweisung

CASE a OF
0: a := 3

| 1: a := 9
| 2: a := 2

| 3: a := 4
| 4: a := 8

end;
Die If-Anweisung kann beliebig verlängert werden, indem immer weitere mit "else if" beginnende Zeilen eingefügt werden. Dies wird schnell sehr umfangreich und unübersichtlich. Vereinfachend kann die Case-Anweisung verwendet werden.
Sprachlich ausgedrückt entspricht der Case-Anweisung:
Im Falle das ich dies finde:

Kaffe: Ich trinke Kaffee
Tee: Ich trinke Tee

Cola: Ich trinke Cola


3.4 Wiederholungsanweisungen
Zur Wiederholung einer Anweisungsfolge in Abhängigkeit von einer Bedingung sind die folgenden vier Wiederholungsanweisungen vorgesehen:

3.4.1 While
While j < n Do

...(Anweisungsfolge);

j := j + 1

end;
Die While-Schleife wird solange durchlaufen, wie j kleiner als n ist.
Da j bis n-1 zählt, nennt man diese Schleife eine Zählschleife. Die While-Schleife kann aber auch genutzt werden, wenn nicht von vornherein klar ist, wie oft die Schleife ausgeführt werden soll.
Die While-Schleife ist eine kopfgesteuerte Schleife, weil die Bedingung sich in der ersten Zeile der Schleife befindet.

3.4.2 Repeat

Repeat

...(Anweisungsfolge);

j := j + 1
until j = n;
Die Repeat-Schleife wird solange durchlaufen, bis j gleich n ist.
Die Bedingung wird erst in der letzten Zeile der Repeat-Schleife geprüft. Sie heißt daher fußgesteuerte Schleife.
Die Fußsteuerung führt dazu, daß die Repeat-Schleife mindestens einmal durchlaufen wird, bevor die Bedingung zum ersten Mal geprüft wird. Sie wird daher Durchlaufschleife genannt.


3.4.3 Loop
Loop

...(Anweisungsfolge);
if a = b then EXIT end;

...(Anweisungsfolge);
if a > b then EXIT end;

...(Anweisungsfolge);

end;
Die Loop-Schleife wird solange durchlaufen, bis eine der Bedingungen erfüllt ist. Da diese mitten in der Schleife stehen, wird die Loop-Schleife als rumpfgesteuerte Schleife bezeichnet. Es empfiehlt sich wegen der besseren Übersichtlichkeit, die Loop-Schleife nur zu benutzen, wenn die Bedingung mitten in der Schleife stehen muß oder wenn mehrere Bedingungen verteilt vorkommen.


3.4.4 For
For i := 1 to 5 do

...(Anweisungsfolge);

end;
Die For-Schleife ist eine Zählschleife, die eine feste Anzahl von Wiederholungen einer Anweisungsfolge beschreibt. Die For-Schleife wurde in Oberon-2 wiedereingeführt, Programme, die sie enthalten, sind nicht abwärtskompatibel.


3.5 Deklarationen
Bei Oberon wird unterschieden, ob Prozeduren, Variablen und Konstanten von anderen Modulen importiert werden können. Dies wird bei der jeweiligen Deklaration festgelegt, indem hinter dem Namen ein Sternchen ("*") angegeben wird.

3.5.1 Deklaration von Programmen (Modulen)
Wie bereits erwähnt, ist Oberon streng modular aufgebaut. Ein Programm, die kleinste ausführbare Einheit, gibt es daher nicht mehr, an seine Stelle ist das Modul getreten. Die Deklaration und gleichzeitig die erste Zeile eines jeden Moduls lautet:
Module ;

3.5.2 Deklaration von Variablen

VAR : ;
Mehrere Variablen desselben Typs können gleichzeitig deklariert werden, indem ihre Namen durch Kommata getrennt hintereinander geschrieben werden. Nach Abschluß mit dem Zeilenendezeichen kann die nächste Deklaration von Variablen eines anderen Typs angeschlossen werden, ohne das Schlüsselwort "VAR" zu wiederholen.

3.5.3 Deklaration von Konstanten

Const a = 8;
Wie bei der Deklaration von Variablen können mehrere Konstanten durch Zeilenendezeichen getrennt hintereinander geschrieben werden, ohne daß das Schlüsselwort "Const" wiederholt werden muß.
Der Wert einer Konstanten kann nur geändert werden, indem ein Programmierer den Wert im Quellcode verändert und dann das Programm neu kompiliert. Dies ist sehr nützlich, wenn im Programm ein gleichbleibender Wert mehrfach verwendet wird. Er kann bei Bedarf einfachst angepaßt werden.


3.5.4 Deklaration von Prozeduren
Procedure ;

Begin

...(Anweisungsfolge);

end;
Liefert die Prozedur ein Ergebnis zurück, muß es einen Typ besitzen. Er wird vor dem Zei¬lenendezeichen hinter einem Doppelpunkt angegeben. Das Ergebnis muß mit der Anweisung "Return" festgelegt werden. Diese Anweisung steht als letzte in der Prozedur.
Der Prozedur können Parameter übergeben werden, beispielsweise zur Verrechnung oder zur Bildschirmdarstellung. Die Prozedur nennt sich dann Funktionsprozedur. Die Parameter müssen als Liste mit der Prozedur deklariert werden. Dies geschieht wie eine Variablendeklaration (ohne das Schlüsselwort "VAR") in runden Klammern zwischen dem Namen und dem Typ bzw. dem Zeilenendezeichen.
Unter den mit Oberon gelieferten vordeklarierten Funktionen finden sich zahlreiche Funktionsprozeduren.

3.6 Import von Modulen

IMPORT ;
Diese Zeile steht bei Bedarf als zweite hinter der Deklaration des Programms (Moduls). Es können mehrere Module angegeben werden, ihre Namen werden durch Kommata getrennt. Alle in diesen Modulen zum Export vorgesehenen Variablen, Konstanten und Prozeduren können dann verwendet werden.

3.7 Mengen von Elementen

3.7.1 Array (Tabelle)
Eine Tabelle nennt sich in Oberon, wie bei seinen Vorgängern, Array. Es handelt sich um eine Menge von Elementen desselben Typs. Arrays können verschachtelt werden und so mehrdimensionale Arrays bilden.


3.7.2 Record
Ein Record ist eine Sammlung von Elementen verschiedenen Typs. Siehe auch 2.2

3.8 Zeiger
Es ist bei einer Variablen nicht möglich, ihren Platz im Speicher zu kontrollieren. Dies wird durch den Zeigertyp beseitigt. Wenn man einen Zeiger in einem Record mit Variablen deklariert, ist es möglich, lange Ketten von Variablen, z.B. Listen oder Bäume, zu erzeugen und effektiv zu verwalten.

 
 




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