Startseite   |  Site map   |  A-Z artikel   |  Artikel einreichen   |   Kontakt   |  
   
  •  
    Biologie
    Themen der Chemie
    Deutsch online artikel
    Englisch / Englische
    Franzosisch
    Geographie
    Geschichte
    Informatik
    Kunst
    Mathematik / Studium
    Musik
    Philosophie
    Physik
    Recht
    Sport
    Wirtschaft & Technik



    Biographie

    Impressum

informatik artikel (Interpretation und charakterisierung)

Zahlung

Hardware-interrupts


1. Java
2. Viren



Wie schon der Name sagt, werden diese Unterbrechungen durch einen Hardware-Baustein (beim Timer-Interrupt z.B. durch den Timer-Baustein) oder ein Peripheriegerät wie beispielsweise die Festplatte ausgelöst. Man unterscheidet zwei grundsätzlich verschiedene Arten von Hardware-Interrupts: den nicht-maskierbaren Interrupt NMI sowie die (maskierbaren) Interruptanforderungen IRQ (Interrupt Request). Für die Bedienung eines solchen IRQ spielt der Interruptcontroller 8259 eine große Rolle. Er verwaltet mehrere Interrupt-Anforderungen und gibt sie geordnet nach ihrer Priorität gezielt an den Prozessor weiter.

Löst der Computer einen NMI aus, so arbeitet der i386 den gerade ausgeführten Befehl ab und führt unmittelbar anschließend in gleicher Weise wie oben einen Interrupt 2 aus. Beim PC wird ein NMI ausgelöst, wenn beim Lesen von Daten aus dem Speicher ein Paritätsfehler oder ein anderes ernstes Hardware-Problem wie z.B. eine fehlerhafte Busarbitrierung, auftritt. Der Computer meldet sich bei einem Paritätsfehler mit der folgenden Nachricht:

Paritätsfehler bei xxxx:xxxx

xxxx:xxxx gibt das Byte mit dem Paritätsfehler an. Die Besonderheit des NMI ist, daß er (wie bereits der Name sagt) nicht unterdrückt werden kann. Ein NMI drängelt sich immer nach vorne. Da er normalerweise nur bei einer wirklich schwerwiegenden Fehlfunktion der Hardware ausgelöst wird, ist dies aber verständlich und auch richtig: Ein PC mit unzuverlässigem Speicherinhalt muß am Datenselbstmord gehindert werden.

Demgegenüber können die Interrupt-Anforderungen IRQ maskiert werden, indem man mit CLI (Clear Interrupt Flag) das Interrupt Flag IE löscht. Alle Interrupt-Anforderungen über den Anschluß INTR des i386 werden dann ignoriert. Erst durch den umgekehrten Befehl STI (Set Interrupt Flag) werden solche Interrupts wieder zugelassen. Zu beachten ist, daß der Befehl INT xx implizit ein CLI ausführt. Nach einem INT müssen also Interrupt-Anforderungen mit einem STI explizit wieder zugelassen werden, sonst wird der Computer taub. IRQs werden üblicherweise durch ein Peripheriegerät ausgelöst, beispielsweise die serielle Schnittstelle oder den Drucker.

Hardware-Interrupts (NMI und IRQ) sind im Gegensatz zu Software-Interrupts völlig asynchron. Es tritt ja z.B. nicht immer an der gleichen Programmstelle ein Speicherparitätsfehler auf. Abgesehen davon benötigt die Festplatte in Abhängigkeit von der Ausgangsstellung der Festplattenköpfe eine unterschiedliche Zeitspanne, bis die Daten zum Programm übertragen werden können. Dies macht die Erfassung von Programmfehlern sehr schwierig, wenn sie nur im Zusammenhang mit Hardware-Interrupts auftreten.

 
 




Datenschutz

Top Themen / Analyse
Passive Frequenzweichen
Der Mißbrauch des Internet
GRUPPE: PLA (PROGRAMMABLE LOGIC ARRAY)
Unterschiede, Gemeinsamkeiten ISO zu anderen Modellen
Die Flucht ins 21. Jahrhundert - Informationsbahnen
Lautsprechersysteme
Wie funktioniert ein Computer ?
Durchsatzanalyse von empfänger-initiierten Protokollen
Was ist streaming?
Felder





Datenschutz

Zum selben thema
Netzwerk
Software
Entwicklung
Windows
Programm
Unix
Games
Sicherheit
Disk
Technologie
Bildung
Mp3
Cd
Suche
Grafik
Zahlung
Html
Internet
Hardware
Cpu
Firewall
Speicher
Mail
Banking
Video
Hacker
Design
Sprache
Dvd
Drucker
Elektronisches
Geschichte
Fehler
Website
Linux
Computer
A-Z informatik artikel:
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z #

Copyright © 2008 - : ARTIKEL32 | Alle rechte vorbehalten.
Vervielfältigung im Ganzen oder teilweise das Material auf dieser Website gegen das Urheberrecht und wird bestraft, nach dem Gesetz.