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Die Basis für das Farbempfinden ist das Auge, das auf kurze Wellenbereiche elektromagnetischer Strahlung reagiert. Das Gehirn bewertet dann diese Strahlung mit roten, grünen und blauen Sinneseindrücken. Diese Farbeindrücke sind jedoch subjektiv und besitzen keine festgelegten Definitionsmöglichkeiten. Um nun diese Farben dennoch beschreiben und festlegen zu können, hat man zwei Farbmodelle entwickelt.

1.1. Additive Farbmischung:

heißt das 100% aller Grundfarben (Rot, Grün und Blau) weißes Licht ergibt.

1.2. Subtraktive Farbmischung:

Bei diesem Modell werden über Filter einzelne Spektralbereiche von auftreffendem weißen Licht abgezogen. Solche Filter können sein: Filterlampen, Oberflächen von nicht selbstleuchtender Körper (z.B. Folien) oder beim Druckprozeß die Druckfarben. Werden alle Filter übereinandergelegt, fallen alle Spektralbereiche weg und kein Licht erreicht den letzten Filter. Das Ergebnis ist also die Farbe Schwarz. Direkt komplementär zum RGB-Modell wäre die Farbmischung mit Cyan, Magenta und Gelb. Es könnten Farben also problemlos hergestellt werden. Cyan und Magenta müßte Blau vom Papier reflektieren. Cyan und Gelb -> Grün, Magenta und Gelb -> Rot. Der Zusammendruck aller drei Farben müßte reines Schwarz ergeben. In der Realität reflektieren diese Farben aber auch Anteile in anderen Spektralgebieten, sodaß ein Zusammendruck kein Schwarz, sondern einen schmutzigen Blauton ergibt. Deshalb benötigt man einen vierten Farbauszug, nämlich Schwarz. Die Farbmischungen aus Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz nennt man Separations- oder Prozeßfarben.


Die Basis für den heutigen Offsetdruck ist also der Vierfarbdruck. Die RGB-Daten des Scanners müssen in die für den Druck gebräuchlichen Farben umgewandelt werden. Eine Internationale Kommission CIE (Commission Internationale de l´ Eclairage) entwickelte in den 30er Jahren einen Farbraum, der noch heute als Grundlage der Farbbildreproduktion gilt. In diesem Raum können jedem Farbton Koordinaten zugeordnet werden, die sich meßtechnisch erfassen lassen. Es wurden auch Normen geschaffen, die genau definieren, wie eine Druckfarbe auszusehen hat. Die Vierfarbseparation ist also nicht nur eine reine Invertierung von Rot, Grün und Blau in die Komplementärfarben Cyan, Magenta und Gelb, sondern auch einen komplizierte Umrechnung.

Ein anderes Problem ist auch noch, daß es keine einheitliche Kalibrierung der einzelnen Geräte gibt.




1.3. Kalibrierung:

Um sicherzustellen, daß Farben zwischen Scannvorgang und Bildausgabe korrekt wiedergegeben werden, müssen die benutzten Geräte kalibriert werden. Die Farbdarstellung am Bildschirm ist so einzustellen, daß sie mit den Originalfarben übereinstimmt. Das ist jedoch einfacher gesagt als getan. Teure Hardware wie kalibrierbare Monitore oder Densiometer sind für diesen Vorgang nötig. Im professionellen Bereich ist das weniger problematisch als im Heimbereich, wo in der Regel die Farbtafel genutzt werden muß.
Jeder Hersteller von Monitoren, Druckern, aber auch Softwareprogrammen arbeitete bisher nach seinen eigenen Bewertungskriterien. Die Industrie hat zwar eigene Programme zur Kalibrierung von Grafikkarten und Monitoren geschaffen, es kann aber trotzdem kein einheitlicher Abgleich bis hin zum Ausgabegerät geschaffen werden. Zum perfekten Farbabgleich aller verwendeten Bildbearbeitungskomponeten gehört die \"Gradationskurvenkorrektur\" . Aber auch diese Art der Kalibrierung ist leider nur rein subjektiv, oder erfordert die geeigneten Zusatzgeräte.


1.4. DPI:

Steht für Dots Per Inch also Bildpunkte pro Zoll. Der Dpi-Wert ist der Maßstab für
die Qualität des Scanners, je höher desto besser. Unterscheiden muß man
doch zwischen der tatsächlichen physikalischen Auflösung in dpi und der
durch mathematische Tricks künstlich gesteigerter Auflösung.



1.5. Interpolation:

Beizeichnung für ein mathematisches Verfahren, um den Dpi-Wert künstlich zu verbessern. Dabei wird ein zusätzlicher Punkt zwischen zwei tatsächlich gescannten Bildpunkten errechnet. Dadurch läßt sich die Auflösung eines Bildes scheinbar verdoppeln. Das Aussehen hängt dabei von den umliegenden Bildpunkten ab. Die Punktdichte wird größer, mehr Details der Vorlage kommen allerdings nicht zum Vorschein. Ein eventueller Nachteil ist, daß das Ergebnis nicht unbedingt besser sein muß. Sehr feine Strukturen auf dem Original können zum Beispiel zusammenfließen oder klobig wirken.

 
 




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