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Goethe: iphigenie auf tauris - zusammenfassung


1. Drama
2. Liebe



Das Werk Goethes ist aufgeteilt in insgesamt 5 Aufzüge und 19 Auftritte. Der Schauplatz ist der Hain vor Dianens Tempel, der in allen fünf Aufzügen gleichbleibt.

Der 1. Aufzug und zugleich der 1. Auftritt spiegelt einen Monolog wieder, in welchem sich Iphigenie über ihre, für sie hoffnungslose Lage als Priesterin beklagt: sie lebt als Gefangene unter den Tauriern und dem König Thoas; als Priesterin im Tempel der Diane. Ungeborgenheit, Heimatlosigkeit, Sehnsucht nach derselben, Furcht und Ergebung unter den Willen der Göttin und der fremden Herrscher kennzeichnen diesen Monolog.
Im 2. Auftritt entsteht aus dem Monolog ein Dialog , da Arkas, der Bote und Freund des Königs, zu Iphigenie tritt. Der Dialog verdeutlicht, dass Thoas sie seit langer Zeit verehrt und zur Frau begehrt. Iphigenie hingegen empfindet ihr Leben bei den Tauriern als Qual. Arkas hält ihr ihre Undankbarkeit vor, da der König ihr mit Ehrfurcht und Respekt begegnet. Iphigenie weist die Werbung des Thoas durch Arkas zurück.
Im 3. Auftritt erscheint Thoas vor dem Tempel. Diese Szene kündigt den Konflikt zwischen einer rechtlosen Frau und dem König an, der auf sein Recht als Einheimischer und Herrscher pocht. Hier wird die Herkunft Iphigeniens aufgedeckt, und Thoas fordert erneut ein Blutopfer, von dem gleich zwei Einwanderer betroffen sind.
Im 4. Auftritt ist Iphigenie wieder allein. Sie betet zur Göttin und findet so die innere Sicherheit und das Vertrauen in die Göttin wieder. Dieser Auftritt verdeutlicht das Verhältnis der Menschen zu den Göttern.

Der 2. Aufzug , 1. Auftritt stellt das Schicksal Orests und Pylades dar, welche vom Gott Apollo nach Taurien gesandt wurden, um das Bild der Schwester von Taurien nach Griechenland heimzubringen. Nun sind sie beide gefangen und sollen als Blutopfer dargebracht werden. Hier wird klar, warum Orest verflucht wurde: er hat auf Geheiss der Götter seine Mutter Klytaimnestra umgebracht. Er ist gekommen, seinen Sühnetod zu sterben und will so diese Tat wiedergutmachen.
Im 2. Auftritt berichtet Pylades vom Schicksal Troyas. Er verschweigt jedoch Iphigenie immer die gemeinsame Herkunft mit Orest

Der 3. Aufzug , 1.Auftritt schildert das Glücksgefühl Iphigeniens, als sie von der gemeinsamen Herkunft mit Orest dennoch erfährt. Orest jedoch vertieft sich immer mehr im Wahnsinn.
Der 2. Auftritt stellt einen Monolog dar. Orest wird nun klar, dass auch in ihm wieder Hoffnung ist, dass der Fluch und die Schuld, die auf ihm lastet, geheilt werden kann.

4. Aufzug,1. Auftritt : Pylades schildert hier seinen mit List und Lüge durchsetzten Befreiungsplan. Er zeigt dabei keine Skrupel und schreckt auch vor Mord nicht zurück.
Im 2. Auftritt kommt wieder Arkas hinzu und drängt auf die baldige Durchführung der Opferhandlung. Iphigenie versucht, gemäss dem Plan, diese zu verzögern, damit Orest und Pylades einen Vorsprung gewinnen. Arkas erinnert die Priesterin noch an ihre Pflichten und kehrt unverrichteter Dinge zu seinem König zurück.
Der 3. Auftritt ist erneut ein Monolog. Iphigenie denkt an die Rettung ihres Bruders, Pylades und ihrer selbst, doch in ihr tauchen Zweifel auf: Treue zu sich selbst und zu den Göttern. Es ist eine Mahnung des Gewissens, dem treu zu bleiben, was sie als Gesetz und Aufgabe ihrer Existenz empfindet.
Im 4. Auftritt erscheint noch einmal Pylades. Er beeinflusst sie zur Einhaltung und Fortführung des Planes. Er berichtet ebenfalls vom Bruder, der von seinen Depressionen geheilt zu sein scheint. Iphigenie tut deutlich ihre Zweifel an der Durchführung kund, doch Pylades vermag sie mit seinem Geschick zu überreden. Er nimmt jedoch nur das auf, was ihm günstig scheint.
Im 5. Auftritt ist Iphigenie auf sich alleine gestellt. Sie muss zwischen den Göttern und der eigenen Rettung und der des Bruders mit seinem Freund entscheiden. Sie verspürt nun aber auch Verehrung und Dankbarkeit dem König gegenüber.

Zu Iphigeniens inneren Wiederständen kommt in 1. Auftritt des 5. Aufzuges noch hinzu, dass Thoas vom Fluchtplan unterrichtet ist. Erneut zeigt sich die Zerstörung des Glaubens an die Güte des Menschen, 2. Auftritt.
Im 3. Auftritt begegnen sich König Thoas und Iphigenie. Thoas will wissen, warum sie die Opferhandlung aufschiebe, doch sie weicht dieser Frage geschickt aus. Plötzlich gewinnt das, was sie als reine Seele bezeichnet Oberhand über sie, und sie legt ihr Schicksal, das ihres Bruders und dessen Freundes in die Hand Thoas.
Im 4. und 5. Auftritt begegnen sich fast alle Beteiligten Thoas, Iphigenie, Orest und Pylades. Es droht eine Fehde, welcher Iphigenie im 6. Auftritt durch bewegende Worte zuvorzukommen vermag. Doch es steht noch ein anderes Hindernis im Weg: Thoas kann nicht zulassen, dass sie das Götterbild rauben, wofür sie eigentlich gekommen waren. Da sagt Orest, dass hier ein Irrtum vorliege, da nicht die Schwester des Apollo gemeint sei, sondern die des Orest. Nun kann Thoas alle drei, Iphigenie, Orest und Pylades, ohne Sorge um sein Götterbild ziehen lassen.

 
 
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