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Friedrich schiller (1759-1805) --


1. Drama
2. Liebe



Friedrich Schiller wurde 1759 in Marbach am Neckar als Sohn eines herzoglich - würtenbergischen Leutnants und Wundarztes geboren. Gebunden an diesen Beruf war ein schlechtes Endgeld und ein mehrfacher Wohnungswechsel der Familie Schiller. Schillers eigener Berufswunsch, Pfarrer zu werden, wurde von Herzog Carl Eugen übergangen, da dieser durchaus dieses Recht als Vorgesetzter seines Vaters besaß. Unter diesen Umständen tritt Schiller in die Militärsakademie des Herzogs in Stuttgart ein. Im Jahr 1772 begann Schiller dort zunächst mit dem Studium der Rechte, von dem er sich 1776 jedoch abwandte und zur Medizin überging. Zu dieser Zeit, trotz geringer Freizeit, schrieb Schiller Gedichte und arbeitete an seinem ersten Drama "Die Räuber". 1782 wurde das Stück in Mannheim mit großen Erfolg zum ersten Mal aufgeführt. Bedingt durch die Aufführung war Schiller zweimal ohne Urlaub nach Mannheim gereist. Der Herzog ließ Schiller, seinen Militärarzt, daraufhin für zwei Wochen einsperren und verbot ihm weitere literarische Tätigkeit. Schiller entzog sich der Reglementierung des Herzogs mit der Flucht in das kurpfälzische Mannheim. Durch die Ablehnung seines neuen Theaterstückes "Fiesco" wuchsen seine finanziellen Schwierigkeiten. Erst durch das Angebot von Henriette von Wolzogens, auf ihrem thüringischen Gut "Bauerbach" unterzukommen, ging es Schiller finanziell wieder besser. Gleichzeitig schrieb er hier sein Werk "Luise Millerin" ("Kabale und Liebe") und begann die Arbeiten an "Don Carlos". Von Dalberg, dem mannheimer Theaterintendanten bekam Schiller 1783 einen befristeten Vertrag als Theaterdichter angeboten. Mit dem Ende seines Vertrages, verließ er Mannheim und war aus finanziellen Gründen auf Kredite und Vorschüsse von Verlegern und diversen Freunden angewiesen. Dazu gehörten vor allem sein Freund Christian Gottfried Körner und der Verleger Göschen. Seine unsichere wirtschaftliche Lage zwang Schiller zu einem Wanderleben, in dem er Städte, wie Leipzig, Dresden, Weimar und Jena besuchte. In dieser Zeit begann er mit seinen historischen Studien, unter dessen Voraussetzung und Goethes Unterstützung ihm eine Professur für Geschichte übertragen wurde. Auch diese Tätigkeit bedeutete für Schiller eine Last, da er zunächst kein festes Gehalt bekam und sein Interessen nach wie vor der Dichtung galten. Erst 1790 sicherte der Herzog ihm ein festes Gehalt zu. Dieses ermöglichte Schiller, den neugegründeten Haushalt mit seiner 1790 geheirateten Charlotte von Lengenfeld zu sichern und mit dem Existenzminimum denselbigen aufrechtzuerhalten. 1791 erkrankte Schiller an einer lebensgefährlichen Lungenentzündung, von dessen Zeitpunkt an sein gesamtes restliches Leben stets mit Beschwerden und Krankheiten verbunden war. 1794 begann bei Schiller, durch die Freundschaft mit Goethe, die letzte sehr produktive Lebensphase, in welcher er frei von jeglichen wirtschaftlichen Problemen war. Grund für diese wirtschaftliche Freiheit ist die jährliche Pension in Höhe von 1000 Talern, welche er vom dänischen Prinz von Augustenberg bezog. Gerade in dieser Zeit entstanden Werke, wie "Wallenstein" (1797-1799), "Maria Stuart" (1799-1800), "Die Jungfrau von Orleans" (1800-1801) u.v.a. . Im Jahre 1805 verstarb Schiller und wurde später, ebenso wie Goethe, in Weimar beigesetzt.
Zu diesen, in der Klassik entstandenen Werken, gehören auch die Gedichte: "Römische Elegien V" von Johann Wolfgang Goethe und "Die Worte des Wahns" von Friedrich Schiller, welche nach dem etwas ausführlichen aber jedoch notwendigen Exkurs interpretieren zu vergleichen sind.

 
 




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