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deutsch artikel (Interpretation und charakterisierung)

Handlung - deutschvortrag


1. Drama
2. Liebe



Nach der Thematik möchte ich nun zur Handlung des Buches kommen.
"Ich bin nicht Stiller!" Mit diesem Satz beginnt der Roman. Gleichzeitig wird hiermit deutlich, wie viel der Person an der Richtigkeit dieser Aussage liegt. Die Person beginnt mit Tagebuchaufzeichnungen nach einer Woche Haft in einem Zürcher Gefängnis. Die Person wird beim Grenzübertritt in die Schweiz festgenommen und verdächtigt, mit dem seit sieben Jahren verschollenen Bildhauer Ludwig Stiller identisch zu sein. Die Person behauptet Mr. White zu heissen. Doch weder der Kommissar noch sein Verteidiger Dr.Bohnenblust nehmen ihm seine Identität als White ab. Nun beginnt Stiller - alias White - auf Druck von seinem Verteidiger ein Tagebuch seines Lebens zu schreiben. Doch die Aufzeichnungen fördern die geforderten Fakten nicht zu Tage. Die Gespräche mit seinem Verteidiger verlaufen demnach auch ergebnislos. Stiller erfährt über seinen Halbbruder Wilfried, dass seine Mutter inzwischen gestorben ist und sein Stiefvater im Altersheim lebt. Auch Stillers Ehefrau ist überzeugt, dass es sich bei dem rätselhaften White tatsächlich um ihren verschollenen Ehemann handelt. Darum reist sie nach Zürich und trifft ihn zum ersten Mal. Stiller spielt Julika, seine angeblichen Ehefrau, gegenüber die Rolle des White weiter. Die Konfrotation mit seiner und Julikas Vergangenheit entlockt Stiller kein Geständnis. Jede Begegnung ist von vorneherein zum Scheitern verurteilt, da Julika ihren Stiller, er aber auf seiner Identität als White beharrt. Nun beginnt White in einer längeren Erzählpassage die Entwicklung der Ehe zwischen Stiller & Julika zu protokollieren. Obwohl White ausdrücklich darauf hinweist, dass seine Aufzeichnungen ausschliesslich auf Informationen Julikas und seines Verteidigers beruhen, gibt er mit gewissen Aussagen schon einen ersten Hinweis auf seine wahre Identität. Ähnlich wie am Anfang wendet sich White nun wieder der Gegenwart zu. Selbstreflexionen und Wiedergaben von Gesprächen bilden den Stoff der Aufzeichnungen. Um White zu enttarnen und Stiller als Dienstpflichtigen zu registrieren, wird der mit den Schweizer Behörden konfrontiert. Doch auch dieser Versuch bleibt erfolglos. Nun berichtet White wie ihm Rolf, der Staatsanwalt über die Vergangenheit seiner Ehe erzählt. Obwohl weiterhin aus der Perspektive Whites berichtet wird, schimmert immer wieder Stillers wahre Identität durch. Stiller erhält auch Besuch von Professor Haefeli und dessen Frau. Ihr Sohn Alex hatte ihnen gegenüber mehrfach von seinem Freund Stiller gesprochen und ihn sechs Jahre zuvor vor seinem Selbstmord auch im Abschiedsbrief erwähnt. Hier wird das erste Mal das Thema des Selbstmordes aufgeführt. Später wird Stiller dann eine Selbstmordversuch begehen. White protokolliert die Schilderungen Sibylles über ihr ehemaliges Liebesverhältnis zu Stiller. Sein eigenen Vergangenheit wird für ihn wieder zum Gegenstand seiner Aufzeichnungen. Zum Schluss seiner Tagebuchaufzeichnungen wird Stillers vorgeschobenen Identität als White für seine Mitmenschen immer fragwürdiger, bis er sein Rollenspiel endgültig aufgibt und seine Aufzeichnungen beendet. Das gerichtliche Urteil war wie erwartet, dass das Gericht ihn für identisch mit dem seit sechs Jahren, neun Monaten und 21 Tagen verschollenen Anatol Ludwig Stiller, Bürger von Zürich und Bildhauer halten. Die letzten 50 Seiten des Buches berichtet und bewertet Rolf, der Staatsanwalt und Freund Stillers nun aus seiner subjektiven Sicht die weitere Entwicklung. Nach dem Tod von seiner Frau Julika lebt Stiller einsam in Glion am Genfersee weiter.

 
 




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