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deutsch artikel (Interpretation und charakterisierung)

Die liebe zwischen sali und vrenchen


1. Drama
2. Liebe



Erst beim Streit der Väter auf der Brücke treffen sie sich wieder. Bei dem Gerangel auf der schmalen Brücke berühren Sali und Vrenchen einander. (S.32 / Z.25-34) In diesem kurzen Blickwechsel erkennen Sali und Vrenchen ihre Liebe füreinander, und wie für kurze Zeit Licht durch die Wolkenlücke fällt, kommt jetzt auch Licht in ihren düsteren Alltag. Am nächsten Tag bemerken Salis Eltern das Ausmaß ihres Elends, Sali jedoch fühlt sich "unsäglich reich", da er Vrenchen gesehen hat. Sali schleicht zum Haus des Marti und wartet auf Vrenchen. (S.38 / Z.18-30) Sie verabreden sich am wüsten Acker und gehen gemeinsam spazieren. Dabei treffen sie zum ersten Mal den schwarzen Geiger, erinnern sich an ihre Kindheit, albern herum und sind überglücklich. Sie tauschen miteinander Zärtlichkeiten aus. Als Sali davon spricht, daß Vrenchen einst seine Frau werde, bricht Vrenchen in Tränen aus. (S.46 / Z.17-20) Vrenchens Vater Marti überrascht die Beiden und schlägt seine Tochter. Daraufhin schlägt Sali Marti nieder. Vrenchen schickt Sali ins Dorf, um Hilfe zu holen. Tränenüberströmt ruft sie aus: "Es ist aus, es ist ewig aus, wir können nicht zusammenkommen!" (S.48) Dabei stößt sie Sali von sich.
Vrenchens Vater kommt ins Irrenhaus, Vrenchen ist nun ganz allein. Sali überrascht Vrenchen zu Hause, sie berichten einander vom Elend ihrer Väter und führen auch ein Gespräch über ihre Zukunft. Sie denken beide, daß sie ohne den anderen nicht leben könne. Doch Vrenchen denkt auch an den Unfall und ist sich sicher, daß dies kein guter Grundstein für eine glückliche Ehe sein kann. (S.52 / Z.17-22) Als Sali Vrenchen antwortet, ist zum ersten Mal zwischen den Beiden vom Tod die Rede. (S.52 / Z.26-28)
Vrenchen will wenigstens einmal, bevor sie das Haus verlassen muß, mit Sali tanzen gehen und fröhlich sein. Sie möchte mit ihm ein Kirchweihfest besuchen, das in einem nahegelegen Dorf am Sonntag stattfinden soll, wo sie niemand kennt. Erneut reden die Beiden vom Tod. (S.54 / Z.17-20) Aber die Freude auf den nächsten Tag verscheucht die Zukunftssorgen. Am nächsten Tag ziehen Sali und Vrenchen los, beide besitzen kein Zuhause mehr, Vrenchen, weil sie nun kein Dach mehr über dem Kopf hat, und Sali, weil die verkommene Schenke kein Ort ist, wo er sich wohl fühlen kann. Sie kehren in ein Gasthaus ein, in dem sie zu Mittag essen und sich an der sauberen und schön eingerichteten Stube erfreuen. Die Wirtsfrau hält sie für ein junges Brautpaar, das auf dem Weg zur Trauung ist. Die Beiden halten sich lange im Wirtshaus auf, "wie wenn sie zögerten und sich scheuten aus der holden Täuschung herauszugehen." (S.69) Endlich ziehen sie doch weiter, im nächsten Dorf auf dem Kirchweihfest schenken sie sich gegenseitig Lebkuchen und jeder kauft heimlich für den anderen einen Ring. Sali und Vrenchen sind so miteinander beschäftigt, daß sie nicht bemerken, wie immer mehr Menschen aufmerksam auf sie werden, denn auch Bewohner ihres Heimatdorfes sind da. Endlich erwachen sie aus ihren Träumen und bemerken die gaffenden Leute.
Sali schlägt Vrenchen vor, ins Paradiesgärtchen zu gehen. Dort treffen die den schwarzen Geiger wieder. Sali und Vrenchen tanzen bis in die Nacht hinein. Als die Musik für eine Weile verstummt, treten die Beiden vors Haus, Vrenchen sagt weinend: "Wir können nicht zusammen sein und doch kann ich nicht von dir lassen, nicht einen Augenblick mehr, nicht eine Minute!" (S.78) Da bietet der schwarze Geiger seine Hilfe an und rät ihnen, sich ihm und seinen Leuten anzuschließen. (S.80 / Z.17-28)







In einer "spaßhaften Zeremonie" vollzieht der Geiger eine Trauung im Wirtshaus. Irgendwann bricht die Gesellschaft auf, um "das Brautpaar" zu ihrem Dorf zu geleiten. Auf dem Unglücksfeld hält Sali Vrenchen zurück, während die anderen weiterziehen. Sali sagt zu Vrenchen: "Diesen sind wir entflohen, .aber wie entfliehen wir uns selbst? Wie meiden wir uns?" (S.83) Vrenchen fällt plötzlich der Ring ein, den sie auf dem Jahrmarkt gekauft hat. Sie stecken sich gegenseitig die Ringe an die Finger, und Vrenchen bittet Sali, für einen kurzen Augenblick so zu tun, als seinen sie Mann und Frau. Die Spotttrauung des Geigers ist damit aufgehoben und durch eine für sie gültige ersetzt. Sali faßt nun in Worte, was beide unbewußt für sich entschieden hatten: "Wir halten Hochzeit zu dieser Stunde und gehen dann aus der Welt." (S.85) Als Brautbett dient ihnen ein mit Heu beladenes Schiff, das am Ufer liegt. "In wilder Laune" bindet Sali es Los. Dort halten die Beiden Hochzeit. Am Morgen gleiten Sali und Vrenchen einander umarmend ins Wasser.

 
 




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