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philosophie artikel (Interpretation und charakterisierung)

Freud

Die ideen der aufklärung im 18. jahrhundert.





John Locke (1632 - 1704) begründet den englischen Empirismus, lernt die Vorzüge der parlamentarischen Monarchie mit den \'Bill of Rights\' kennen und verbreitet sie unter seinen Philosophenkollegen am Festland.
Die Aufklärung, die jetzt einsetzt, wirkt sich im Strafrecht ebenso aus wie in neuen Staatstheorien (aufgeklärter Absolutismus unter Kaiser Joseph II. von Habsburg) und in der Beeinflussung von Gesellschaft und Pädagogik.
Worüber wurde nun im 18. Jahrhundert heftig diskutiert?
Die Leitzsätze stellte Immanuel Kant (1724 - 1804) auf:
1. Habe Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!
2. Handle so, dass die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeingültigen Gesetzgebung gelten könne! (Kategorischer Imperativ)
Neben dem Gebrauch des Verstandes war der Vernunftgedanke besonders bedeut-sam. \"Vernunft, etymologisch von \'vernehmen\', in der Bedeutung von \'erfassen\': geistiges Vermögen des Menschen, Einsichten zu gewinnen, Zusammenhänge zu erkennen, etw. zu überschauen, sich ein Urteil zu bilden und sich in seinem Handeln danach zu richten.\" (DUDEN 19892, 1655)
Die Aufklärung, von Rationalismus und Fortschrittglauben bestimmte europäische Geistesströmung, wandte sich gegen Vorurteile und Autoritätsgedanken sowie gegen den Aberglauben (religiöse Toleranz). Das Geistesgut der Aufklärer war ebenso Wegbereiter der Unabhängigkeitserklärung Amerikas am 4. Juli 1776 mit der Erklärung der Menschenrechte, wie der der Französischen Revolution (ab 1789).
Grundzüge sozialen Denkens und Entwicklung neuer pädagogischer Ansätze gelten als weitere \'Erfindungen\' der Aufklärer. Diese neuen pädagogischen Ansätze beeinflussten die Philanthropen Johann Bernhard Basedow, Christian Gotthilf Salzmann bzw. Ernst Christian Trapp ebenso wie die Pädagogik des Neuhumanismus (Johann Gottfried Herder, Willhelm von Humboldt) bis hin zur Reformpädagogik von Friedrich Nietzsche über John Dewey bis zu Maria Montessori. (vgl. DIETRICH 19752, 9f.) \"Das Gleiche gilt zu Beginn unseres Jahrhunderts generell durch die \'Pädagogik vom Kinde aus\', sowie in den Bemühungen um \'entdeckendes Lernen\' und um eine schülerorientierte Pädagogik!\' \" (REBLE 19647, 142)
Das größte Verdienst der Aufklärer für die Pädagogik ist ihr Glaube an die unbegrenzte Möglichkeit der Erziehung, also ihr Erziehungsoptimismus!

 
 




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