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philosophie artikel (Interpretation und charakterisierung)

Platon

Sokrates

Person platon





a) Biografie Platon, der mit wirklichem Namen Aristokles hieß, kam um 428 vor Christus in Athen zur Welt. Er stammte aus einer aristokratischen Familie. Ursprünglich wollte auch Platon in die Politik, wie er im "siebenten Brief" bestätigte: "Als ich noch jung war, ging es mir ebenso wie vielen. Ich war gesonnen, sobald ich zur Selbständigkeit gelangt sein würde, sogleich zur Teilnahme an den öffentlichen Angelegenheiten mich anzuschicken." Jedoch wurde Platon von der Politik und besonders der Demokratie maßlos enttäuscht, da er unter anderem miterleben musste, wie sein geliebter Lehrmeister Sokrates zum Tode verurteilt wurde. Nach diesen Erfahrungen "dürfen wir uns nicht wundern, dass er sein Leben lang ein überzeugter und aufrechter Antidemokrat blieb." Platon widmete sich von nun an der Philosophie und der Dichtkunst.
Als er 20 Jahre alt war, traf er Sokrates, der ihn stark beeindruckte und dem er von nun an folgte. Nach Sokrates' Tod floh Platon ins Exil zu Euklid nach Megara. Weite Reisen führten ihn zu den Mathematikern von Kyrene, zu den Propheten in Ägypten, zu den Pythagoreern in Italien, und zu Dion in Sizilien. "Dion war der Schwager von Dionysios, dem ersten Mann der Stadt Syrakus. Während der Tyrann ein autoritärer und grausamer Mann war, galt der junge Dion als Idealist" . Als Platon mit Dionysios begann, über Philosophie zu diskutieren, wurde er gefangengenommen und als Sklave verkauft. Ein Freund kaufte ihn frei und schenkte ihm Geld, um ein Stück Land zu kaufen, auf dem Platon eine Schule - die Akademie - errichten ließ. Die Akademie befand sich inmitten einer Parkanlage, und die Schüler und Schülerinnen rund um Platon "führten ein beschauliches Leben mit Spaziergängen und Gesprächen in einer angenehmen Umgebung mit schattigen Wegen und Bächen" Jedoch wurde Platon noch einmal von Dion nach Sizilien geholt, um den "platonischen Staat" auf die Probe zu stellen. Platon wurde allerdings des Hochverrats beschuldigt, und musste erneut fliehen. Trotz alledem trat er im hohen Alter noch eine dritte Sizilienreise an, die ihm wieder gefährlich wurde.
Platon starb als 81jähriger. Angeblich sah man ihn niemals lachen.

b) Werke

Zu Platons Frühwerken zählen die "Apologie" (Verteidigungsrede Sokrates'), der "Eutyphro" (Wesen der Frömmigkeit), der "Protagoras" (Tugend) und der "Kriton" (Plan von Sokrates' Befreiung).
Zu Platons mittlerer Periode gehören der "Gorgias" (Natur und Rhetorik) sowie der "Meno" (Wiedererinnerung der Seele).
Als Platon schon eher älter war, schrieb er das "Gastmahl (Symposium)" (Liebe und Schönheit), den "Phaido" (Unsterblichkeit der Seele), den "Phaidros" sowie den "Staat (Politeia)".
In Platons letztem Lebensabschnitt entstand der "Parmenides" und der "Sophist", sowie der "Theätet", der "Timäus" und Platons letztes Werk: die "Gesetze".
Platons Werke sind erhalten, jedoch ist die Frage der Echtheit mancher Dialoge umstritten. Die unter seinem Namen erschienenen 13 Briefe gelten mit einziger Ausnahme des "siebenten Briefes" als unecht.

 
 




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