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philosophie artikel (Interpretation und charakterisierung)

Faust

Allgemeine einfÜhrung - fausts rezeption in der m a l e r e i





Die höchsten Leistungen der Dichtung wie der Kunst überhaupt initiieren geradezu Äußerungen in anderen Gattungen. Es könnte beinahe von einem Gesetz gesprochen werden, wonach der Rang einer Schöpfung mit dem künstlerischen Nachvollzug erwiesen wird.
Aufnahme und Neugestaltung eines Themas, eines Stoffes oder eines Motivs ist von zwei besonderen Faktoren abhängig, nämlich von der Sinnfälligkeit und der Volkstümlichkeit. Die Deutung einer dramatischen Szene mit dem Mal- und Zeichenstift kann nur dann zu einem Wiedererkennen des Vorganges führen, wenn die Figuren und die theatralische Konstellation charakteristisch angelegt und allgemein bekannt sind. Faust und Mephisto, Gretchen und Helena sind Beispiel für eine unverwechselbare Gestaltung durch den Dichter, für die Volkstümlichkeit und für die unmittelbare Erkennbarkeit, die der künst¬lerischen Nachbildung den Weg bereitet.
Nachahmung und Umgestaltung des im Zentrum der deutschen Literatur stehenden Faust-Stoffes sind Legion. Das gilt auch für die Abwandlung der Goetheschen Konzep¬tion durch zeitgenössische und spätere Dichter und Schriftsteller. Doch nicht allein inner¬halb der Poesie hat Goethes ,,Faust" Einfluss ausgeübt und Nachfolgeschaft gezeugt. Nach dem Prinzip der beiderseitigen Befruchtung der Künste wird die Aufnahme des Themas in die Malerei (und natürlich Musik, deren Rezeption hier jedoch nicht thematisiert werden soll) vollzogen. Dies geschieht bereits zu dem Zeitpunkt, da Goethes Dichtung allein mit dem ersten Teil veröffentlicht und die Ausformung bis zur eigent¬lichen Vollendung noch im Entstehen ist. Ich meine den Zeitraum zwischen den Erschei¬nungsdaten beider Teile, 1808 und 1832.
Die Faust-Dich¬tung hat das Denken aller Generationen seit Goethe beschäftigt. Als Bestandteil der ständig erneuerten Rezeption der Dichtung gilt uns die Deutung des Malers und Zeich¬ners. Das besagt, die Illustration des Goetheschen ,,Faust" kann nicht nur ein Nachvoll¬ziehen des Inhalts und Gehalts durch den bildenden Künstler genannt werden, sondern ist als ein Erschließen der Dichtung mit anderen Ausdrucksmitteln aufzufassen.

 
 




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