Startseite   |  Site map   |  A-Z artikel   |  Artikel einreichen   |   Kontakt   |  
  


chemie artikel (Interpretation und charakterisierung)

Fettverseifung


1. Atom
2. Erdöl



Versuchsbeschreibung: Zu 3 cm³ Olivenöl werden in einem 100 cm³ Erlenmeyerkolben, 10 cm³ Kalilauge, w = 30%, 30 cm³ Ethanol w = 96% als "Lösungsvermittler" und einige Siedesteinchen gegeben. Der Ansatz wird gut durchgeschüttelt und im kochenden Wasserbad 20 Minuten erwärmt.
Nach abkühlen der Lösung gibt man 5 cm³ davon in ein weitlumiges Reagenzglas, verdünnt mit der gleichen Menge destilliertem Wasser und schüttelt gut durch.


Beobachtung: Schaumbildung


Definition: Spaltung von Fetten unter Anwesenheit von Kali- oder Natronlauge in Glycerin und Alkalisalze der Fettsäuren, die Seifen.

Allgemeine Gleichung für die Verseifung:
R1, R2, R3 können gleich oder ungleich sein. Rx sind Fettsäurereste.




Anmerkungen zu Seifen:
n Ausfällung der Natriumsalze durch Zusatz von Kochsalz

wasserlöslich:
n Natriumsalze der Fettsäuren sind harte Seifen (Kernseifen)
n Kaliumsalze der Fettsäuren sind weiche Seifen (Schmierseifen)
wasserunlöslich:
n Durch CaOH und Gips des "harten" Wassers wird die gelöste Seife als unlösliche, schmierende, nicht reinigende Kalkseife ausgeflockt.
n Mit Säuren (z.B.: HCl) geben die Seifenlösungen dichte weiße Trübungen von schmierenden, nicht schäumenden, nicht reinigenden Fettsäuren. à waschen nur in neutraler oder alkalischer Lösung möglich

Weiterverarbeitung der Seifen:
n Die Roh-Kernseifen enthalten noch Glycerin, Natronlauge und Kochsalz. Entfernung der Verunreinigungen erfolgt durch wiederholtes Lösen in heißem Wasser und Aussalzen. Weiterverarbeitung durch Zusatz von Riech- und Farbstoffen.
n Schmierseifen werden in viskosem Zustand weiterverarbeitet (z. B.: durch Hinzufügen von Pottasche) und abgefüllt.

Verseifungszahl (VZ):
Dies ist diejenige Menge Kaliumhydroxid (KOH) in mg die nötig ist um 1000mg Fett (einschließlich der enthaltenen freien Fettsäuren) zu verseifen.
Sie ist ein Maß für die mittlere Molekülmasse der im Fett enthaltenen Fettsäuren und gibt damit indirekt deren mittlere Kohlenstoffkettenlänge wieder.

Niedrige VZ: Triglyceride von C18 - C24 (z.B.: Lebertran, Rapsöl)
Hohe VZ: Triglyceride von C4 - C16 (z.B.: Kokos-, Milchfett)

Mittels IZ, VZ kann festgestellt werden ob hochwertigen Ölen größere Mengen qualitativ minderwertiger Fette und Öle beigemengt wurden.

 
 



Datenschutz
Top Themen / Analyse
Arrow Silber
Arrow Förderung, Erdöl-Aufbereitung u. Verabreitung
Arrow Aluminium in modern life
Arrow Methoden der Strukturaufklärung
Arrow Kohlenstoffmonoxid (CO)
Arrow Albert Einstein - Die Kindheit, Abitur und Studium, Lebensstationen Einsteins
Arrow Tenside - Emulsion
Arrow Edelgase
Arrow Mangan
Arrow Der Laser




Datenschutz
Zum selben thema
icon Organische Chemie
icon Masse
icon Laugen
icon Aluminium
icon Saurer Regen
icon Salze
icon Polymere
icon Biogas
icon Kohlenhydrate
icon Alkene
icon Isotope
icon Kohle
icon Spülmittel
icon Geschichte
icon Ester
icon Enzyme
icon Definition
icon Alchemie
icon Gewinnung
icon Luft
icon Mol
icon Energie
icon Ethanol
icon Elemente
icon Glas
icon Säuren
icon Brennstoffzelle
icon Ozon
icon Basen
icon Nomenklatur
icon Alkohol
icon Methan
icon Alkane
icon Metalle
icon Erdgas
icon Biographie
icon Ether
icon Akkumulator
icon Seifen
icon Elektrolyse
icon Allgemeines
icon Oxidation
icon Fette
icon Reduption
icon Halogene
icon Benzol
icon Periodensystem
icon Chemische Reaktionen
A-Z chemie artikel:
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z #

Copyright © 2008 - : ARTIKEL32 | Alle rechte vorbehalten.
Vervielfältigung im Ganzen oder teilweise das Material auf dieser Website gegen das Urheberrecht und wird bestraft, nach dem Gesetz.
dsolution