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wirtschaft artikel (Interpretation und charakterisierung)

Wirtschaftliches handeln



Wirtschaft ist das Gebiet menschlicher Tätigkeiten, das der Bedürfnisbefriedigung dient. Die menschliche Bedürfnisse sind praktisch unbegrenzt. Die zu Bedürfnisbefriedigung geeigneten Mittel (Güter) stehen dagegen nicht in unbeschränkter Menge zur Verfügung, sondern sind von Natur aus knapp.



Diese naturgegebene Knappheit der Güter, d. h. das Spannungsverhältnis zwischen Bedarf und Deckungsmöglichkeit, zwingt den Menschen zu wirtschaften, d. h. bestrebt zu sein, die vorhandenen Mittel so einzusetzen, dass ein möglichst großes Maß an Bedürfnisbefriedigung erreicht wird.



Die Wirtschaft verdankt ihre Entstehung also einer quantitativen Relation: der Knappheit der Güter und der Unbegrenztheit menschlicher Bedürfnisse. Die wirtschaftliche Tätigkeit ist aber nicht nur auf die Produktion von Sachgütern, sondern ebenso auf die Erzeugung immaterieller Güter, d. h. Leistungen und Diensten gerichtet.



Wirtschaft ist der Inbegriff aller planvollen menschlichen Tätigkeiten, die unter Beachtung des ökokomischen Prinzips (Rationalprinzip) mit dem Zweck erfolgen, die an den Bedürfnissen der Menschen gemessen - bestehende Knappheit der Güter zu verringern.



Exkurs Ökonomisches Prinzip (Lexikon)

Prinzip, mit dem Betriebe, die von vielerlei Wissenschaften (z. B. Soziologie, Psychologie, Politologie, Jurisprudenz) untersuchbar sind, für die Betriebswirtschaftslehre als Erfahrungsobjekt ausgewählt werden.



Das Ökonomische Prinzip hat im Zeitablauf einige Veränderungen erfahren und wird dies zukünftig weiter tun.



Während in der traditionellen Betriebswirtschaftslehre das Prinzip der Gewinnmaximierung als oberstes und rationales Prinzip gilt, später die Ergiebigkeit bei der Kombination von Produktionsfaktoren und bis dato das "optimale Entscheiden über knappe Güter" als Ökonomisches Prinzip gilt, ist künftig evtl. die soziale Verantwortung oder ein ökologischer Nutzen" als ergänzendes Prinzip denkbar.



Die Gewinnmaximierung eine homo oeconomicus, dem soziale Ziele gleichgültig sind, kann nicht mehr das aktuelle Oberziel von Unternehmen sein. Die aus dem allgemeinen Rationalprinzip abgeleitete Maxime, dass gegebene Ziele durch minimale Einsätze oder gegebene Einsätze zu Maximierung des Zieles einzusetzen bzw. zu kombinieren sind, kann derzeit nach als Ökonomisches Prinzip gelten.



Aus diesem allgemeinen Ökonomischen Prinzip, das sich seinerseits aus dem allgemeinen Rationalprinzip für menschliches Verhalten ableiten lässt, können die drei Prinzipien Produktivität (mengenmäßige Rationalität), Wirtschaftlichkeit (wertmäßige Rationalität) und Rentabilität abgeleitet werden.

 
 

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