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wirtschaft artikel (Interpretation und charakterisierung)

Islamistische selbstmordattentäter



Islamistische Selbstmordattentäter Wir werden unser Referat über Islamistische Selbstmordattentäter halten. Zunächst einmal haben wir in drei größere Stichpunkte unterteilt: Als erstes werden wir auf zwei aktuelle Beispiele näher eingehen, nämliche den 11. September und einen Anschlag in Tel Aviv. Dann möchten wir euch einen Einblick über solche Menschen, die ein Attentat begehen, geben und auch auf einen Attentäter, nämlich Mohammed Atta, näher eingehen. Als letztes werden wir schauen, wie die Öffentlichkeit - also die Medien- mit Attentaten umgehen und welche Maßnahmen zur Bekämpfung angewandt werden. Wir haben uns für diese Thema entschieden, da es immer wieder in den Medien aufflammt und wir uns daher die Frage gestellt haben, wer solche Menschen überhaupt sind und was sie dazu bewegt solch schreckliche Taten zu begehen.

     1. Der 11. September "Du wirst bemerken, dass das Flugzeug anhalten und dann erneut fliegen wird. Dies ist die Stunde in der du Gott treffen wirst." (Aus der spirituellen Anleitung für den Selbstmordanschlag auf das World Trade Center, gefunden in der Reisetasche von Mohamed Atta) Am Morgen des 11. September 2001 flogen zwei von Selbstmordattentätern gekidnappte Flugzeuge ins World Trade Center in New York und ein Flugzeug ins Pentagon in Washington.

     Ein viertes, gekidnapptes Flugzeug stürzte in der Nähe von Pittsburgh ab. Angenommen wird, dass dieses Flugzeug entweder in das weiße Haus, das Kapitol oder auf den Landsitz des Präsidenten stürzen sollte. Bei den Terroranschlägen starben etwa 3000 Menschen. Um 8:46 Uhr (Ortszeit) flog ein Flugzeug in den Nordturm des WTC, 17 Minuten später eines in den Südturm. Die beiden Flugzeuge hatten rund 90 Kubikmeter Treibstoff geladen und hatten daher eine Wirkung von großen Brandbomben. Bei dem Anschlag wurden nicht nur die beiden Türme zerstört, sondern auch noch 4 U-Bahn-Stationen und 23 andere Gebäude die das WTC umgaben.

     Große Teile vom Pentagon stürzten ein. Das Ziel der Attentäter bestand darin, so viele US- Bürger wie möglich zu vernichten. Ebenso wollten sie Symbole zerstören die für den US-Amerikanischen Kapitalismus stehen. In Schweigeminuten und Trauerfeiern wurde in zahlreichen Ländern der Opfer gedacht und Die führenden Politiker aller Demokratien verurteilten die Anschläge. Bei diesem Anschlag handelt es sich um den ersten militärischen Angriff auf das Festland der USA seit 1814. Für die Anschläge ist, wie eigens zugegeben die Terrorgruppe Al-Quaida mit ihrem Anführer Osama Bin Laden verantwortlich.

     Die Terrorgruppe hat sich den "Kampf gegen den Westen" zur Aufgabe gemacht. In Zusammenhang mit den Anschlägen, wurden in den USA über 1000 Menschen verhaftet, von denen bis heute noch viele in Haft sind. Es handelt sich um Menschen arabischer oder asiatischer Herkunft. Tel Aviv In Tel Aviv gab es am 5.1. 2003 ebenfalls einen Anschlag, bei dem sich zwei Selbstmordattentäter in der Nähe des Busbahnhofs in die Luft sprengten und 21 Menschen mit sich in den Tod rissen, sowie rund 100 verletzten.

     Dies war das dritte Mal, dass im Jahr 2003 in dieser Gegend, wo viele Gastarbeiter leben und der Hauptverkehrsknotenpunkt liegt, ein Anschlag verübt wurde. Unter den Opfern waren viele Gastarbeiter aus der Türkei, Afrika, China, den Filipinen und Rumänien, welche sich zum Teil illegal im Land aufhielten, weshalb sich viele Verletzte nicht aus ihren Verstecken trauten um zum Arzt zu gehen, da sie Angst hatten, ausgewiesen zu werden. Erst nach einem Aufruf der Regierung und dem Versprechen, dass ihnen nichts passieren würde und temporäre Visa zugewiesen würden, wurde dies anders. Auch hierbei sollte die Tat vermutlich zur Rückbesitzergreifung des eigenen Landes führen. Wer sind diese Menschen? Islamistische Selbstmordattentäter sind meist keine armen Leute und ihr religiöser und ideologischer Eifer bietet nur teilweise eine Erklärung für ihr Handeln. Wenn man Biographien der Täter betrachtet, so stellt man fest, dass sie keine sozialen Außenseiter oder Psychopaten sind.

     Ganz im Gegenteil: Sie waren jung, ledig, gebildet, gehören zur Mittelschicht und verfügen über hohe Leistungsfähigkeit und Motivation. Sie sind außerordentlich mobil, genießen meist wissenschaftliche und technische Ausbildungen und stammen aus einer intakten Familie. Die Täter sind sozusagen "ideale oder modellhafte junge Männer." Ihr Ziel ist es, die Welt zu verändern. Doch meist sind Selbstmordattentäter auch selbst Opfer: Sie werden von Terrororganisationen ausgesucht, ausgebildet und schließlich als Werkzeuge des Terrors eingesetzt. Nach Erkenntnissen der Forscher, wird psychische Manipulation und Drill in kleinen Zellen durch 3-6 Mitglieder angewandt und am Ende dessen steht meistens eine Art "Vertragsabschluss", oft auf Video festgehalten.

     Auf die Frage "wer sind diese Menschen?" folgt von der Bevölkerung meist die Antwort: "wer so etwas tut, ist einfach kein Mensch!" Einen Massenmörder stellt man sich gern als "Ungeheuer" vor- als nicht menschliches Wesen. Eigentlich ist ein solches Delikt laut Koran sogar nicht erlaubt und eine Todsünde. Atta Ich gehe nun ein wenig näher auf Mohammed Atta ein. Er war der Anführer der fünf Attentäter, welche ein Flugzeug in das World Trade Center flogen. Beweise oder eine Gerichtsverhandlung diesbezüglich gibt es jedoch dafür bis heute nicht. Geboren wurde er 1968 in Ägypten.

     Sein Vater war Rechtsanwalt und Atta besaß einen Saudi-Arabischen Pass. Er wuchs in Kairo (Ägypten) auf und bekam sein Diplom in einem Architekturstudium. Er zog nach Deutschland und studierte in Hamburg 1993- 1999 Stadtplanung an der Technischen Universität. Es gibt verschiedene Anzeichen dafür, dass es mehrere Männer gab, die den Namen Mohammed Atta benutzten. Beispielsweise reiste er am 10. Januar 2001 zweimal in die USA ein und bekam auch zwei Visa.

     Atta war ein sehr gläubiger Muslim. Ich habe Auszüge aus seinem Testament gefunden, welche ich nun rum geben werde, damit ihr es euch anschauen könnt. 3. Reaktionen auf Selbstmordattentäter Regierungen: Die Regierungen versuchen die innere Sicherheit zu verstärken. Das heißt beispielsweise, dass die Präsenz der Polizei in den jeweiligen Ländern verstärkt wird, dass Polizei- Kontrollen verschärft werden und auf mehr Sicherheit an Flughäfen oder staatlichen Gebäuden geachtet wird. Außerdem sprechen die Regierungen auch so genannte Solidaritätsbekundungen aus, um dem betroffenen Land ihre Unterstützung zu zusagen.

     (Bsp.:11. September- "Wir sind jetzt alle Amerikaner!") Auch werden durch die Regierungen Benefizveranstaltungen und Gedenkfeiern organisiert, um den Betroffenen Unterstützung und Hilfe zu geben. Menschen: Die Menschen wollen dieses Handeln zum größten Teil gar nicht verstehen. Denn dieses Verstehen könnte womöglich schon ein erster Schritt sein, auf die Täter zu zugehen. Die Menschen wollen die Täter nicht verstehen, sie wollen vielmehr "zurückschlagen" und somit ihre eigenen Aggressionen legitimieren.

     Außerdem sind die Menschen sozusagen schon "daran gewöhnt", dass dies bezüglich immer etwas los ist, es ist nichts mehr Außergewöhnliches. Wenn man die Tagesschau sieht, so kommentiert man die Meldung von einem Selbstmordattentat mit einem "wie schrecklich!" oder "Unglaublich", dann kommt auch schon die nächste Meldung und das Leben bzw. das Fernsehprogramm geht weiter. Medien: Die Medien versuchen oft es so negativ wie möglich aussehen zu lassen. Es werden oft Vermutungen angestellt und nicht ausreichend recherchiert. Somit kommen falsche oder verdrehte Tatsachen an die Menschen und bei ihnen entsteht ein völlig falsches Bild vom Islam.

     Hierzu haben wir ein Beispiel: Es wird oft erzählt, dass die Selbstmordattentäter ihr "Leben weg werfen", weil sie glauben in ein Paradies zu kommen in dem sie von 70 Jungfrauen empfangen werden. Wenn man dies näher betrachtet, wird deutlich, dass dies nicht so ganz zutrifft. Zwar wird auch in Testamenten zuweilen vom Paradies geredet, aber man erfährt nichts aus Testamenten oder aus näheren Befragungen des Umfelds der Täter, bezüglich der Jungfrauen. Somit wird ein völlig falsches Bild vermittelt- nämlich, dass die Täter sich nur selbst töten, weil sie sich auf die Paradiesjungfrauen freuen. Allerdings steht für die meisten Täter der Paradiesaspekt eher im Hintergrund. FOLIE: KARIKATUR- 70 VIRGINS Buch: Christoph Reuter beispielsweise befasst sich mit diesem Thema in seinen Büchern "Selbstmordattentäter- warum Menschen zu Lebenden Bomben werden" und "Mein Leben ist eine Waffe".

     Dort stellt er sich Fragen wie "warum sind diese Menschen bereit sich umzubringen?" oder "Was sind die Ziele?" und analysiert dies alles. Auch redete er mit betroffenen Familien und Experten, erforscht die Lebenswege von Attentätern und versucht auf diese Weise Antworten auf dieses schwierige Thema zu finden. Film: Regisseur Hany Abu-Assad drehte einen Film über Islamistische Selbstmordattentäter mit dem Titel "Paradise now" In diesem Film, sollen zwei Freunde einen Anschlag in Tel Aviv ausüben. Eigentlich wollen die beiden diesen Anschlag gar nicht verüben, doch ihnen scheint nichts anderes übrig zu bleiben. Der Film ist sehr wahrheitsgetreu und fast wie aus einem alltäglichen Leben genommen. Dieser Film war sehr erfolgreich, er bekam sogar einen Filmpreis auf der deutschen Berlinale dafür verliehen.

     Leider haben wir den Film, sowie die Bücher nirgends im Verleih bekommen können. Wer jedoch Lust bekommen hat, sich selbst einmal mit dem Thema zu befassen, kann sich ja unsere Tipps ein wenig zu Herzen nehmen.

 
 

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