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chemie artikel (Interpretation und charakterisierung)

Opiate und endogene morphine


1. Atom
2. Erdöl

Allgemeines: Morphium ist der Wirkstoff des Opiums, einem Extrakt des Schlafmohns (Papaver somiferum). Geschichte als Rauschmittel reicht bis in vorchristliche Kulturen zurück.
Morphiumsyndrom: Zustand der Morphinwirkung ist gekennzeichnet durch Analgesie, Euphorie, Sedierung und Hemmung von Reflexen (vor allem Atemreflex).
Opiatrezeptoren: Es existieren im ZNS eigene Bindestellen für Morphine. Die meisten befinden sich im Rückenmark und Gehirnregionen wie Thalamus oder limbischem System. Jeder Rezeptor hat unterschiedliche Wirkungen. m1 Rezeptor ® Analgesie m2 Rezeptor ® Reflexhemmung k Rezeptor ® Sedierung d Rezeptor ® positive Verstärkung (Euphorie)
Pharmakodynamik: Opiatrezeptoren funktionieren als second-messenger Systeme, d.h. nicht sie selbst sondern eine von ihnen verursachte Modifizierung eines anderen Stoffes verursacht eine Änderung an Neuronen. Opiate hemmen die Adenylat-Cyclase und verhindern dadurch die ausreichende Synthese von cAMP, wodurch das Neuron in seiner Funktion beeinträchtigt wird (Abb. 1).
Toleranz: Zwischen allen Opiaten herrscht Kreuztoleranz, d.h. sie sind untereinander austauschbar. Durch ständige Anwesenheit von Opiaten an den Rezeptoren wird zusätzliche Adenylat-Cyclase produziert, um cAMP Konzentration anpassen zu können. Dosis muß ständig gesteigert werden, um gleiche Effekte zu erzielen (cAMP Konzentration wieder zu drücken). Wird das Opiat plötzlich abgesetzt, steht über die Maßen viel cAMP zur Verfügung (Abb. 3) Funktion des Neurons wird mitunter ins Gegenteil verkehrt, die Folge sind Entzugserscheinungen.
Endogene Morphine: Der Körper produziert selbst morphium-ähnliche Stoffe, die als Botenstoffe ausgeschüttet, in Notfallsituationen zur Schmerzunempfindlichkeit ausge-schüttet werden. Aufgrund ihrer geringen Stabilität kann keine Toleranz entwickelt werden. Unterscheidung der Peptide in: ·Enkalphine: Tyr-Gly-Gly-Phe-Met/Leu [5] ·Endorphine: a-[16], b-[31] und g-[17] Endorphine
Wichtige Zentren von endogenen Morphinen im ZNS in Hypothalamus, Hypophyse Brücke und Hirnstamm (Abb. 2).

 
 

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