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wirtschaft artikel (Interpretation und charakterisierung)

Kuba krise



Es ist eine Tatsache, dass das Vorgehen der Sowjetunion, Kubas und der Vereinigten Staaten 1962 die drei Staaten an den Rand eines Krieges gebracht hat.
Ursachen: Die Hauptursache der Krise sind kurzgesagt auf Fehlinformation, Fehlkalkulation und gegenseitige Fehleinschätzungen zurück zu fuhren. Beispiel: Die Sowjets waren unsicher weil sie trotz allem was Kennedy behauptete, weniger Raketen als die USA besaßen. Castro, auf der Suche nach einer Schutzmacht für Kuba, verbündete sich mit den Sowjets. Diese wiederum nahmen die Idee mit Freude auf und verlegten ihrerseits Raketen und Bomber "vor die Haustür" des Gegners.
Verlauf: 29.08.1962 hatten die USA die ersten Beweise in der Hand, dass die Sowjetunion im Begriffe war, auf Kuba Abschussbasen aufzubauen. Das Parlament ermächtigte Kennedys Truppen gegen Kuba einzusetzen. Kennedy und seine Berater waren aber zu dem Schluß gekommen, dass das ganze nicht von Gravur sein könnte, und nur wegen der Wahlen herauf gespielt wurde. Erst als CIA-Direktor McCone am 15.10. von einer Reise zurück kam und bemerkte das seine Telegramme, betreffend Kuba, nie das Weiße Haus erreicht hatten, wurden wieder Überwachungsflüge durchgeführt. Auf den Fotos sah man, dass die Arbeiten an Abschussbasen für nukleare Raketen fortgeschritten waren. Neben Raketen für mittlere Reichweite befanden sich auch schon welche mit größerer Reichweite auf Kuba, mit welchen fast jeder beliebiger Punkt in ganz Kontinentalamerika erreicht werden konnte. Das ganze Kriegsgerät gelangte auf verschiedenen, aber allesamt geheimen Wegen nach Kuba. So hatte kein einziges Schiff eine ganze Rakete an Bord. Am 16.10 wurde Kennedy unterrichtet. Er rief den EX-COMM zusammen und es wurden alle möglich erscheinenden Verhaltensweisen erwogen. Am 18.10 traf sich Präsident Kennedy mit dem sowjetischen Außenminister Andrie Gormyko und sprach ihn auf die Waffen an. Dieser verneinte jegliches vorhanden sein von offensiven Waffen auf Kuba. Über das Wochenende vom 20/21. Oktober nahm sich Kennedy Zeit um zu einem endgültigen Entschluss zu kommen und seine Rede an die Nation vorzubereiten, in der er am darauffolgenden Montag die Blockade ankündigen, die amerikanische Öffentlichkeit informieren und gleichzeitig Moskau und Havanna warnen wollte. Am 22.10 wurden die Verbündeten in Lateinamerika, Kanada, Asien, Afrika und Europa informiert. Die Alarmbereitschaft wurde erhöht und 18000 Mann nach Florida verlegt. Abends um 19:00 Uhr trat Kennedy vor die Öffentlichkeit und berichtete von den Vorgängen auf Kuba. Er ordnete folgende Schritte an:
1. Am 24.10 wird eine strikte Seeblockade für alle Schiffe mit militärischer Fracht in Kraft treten.
2. Die Überwachung Kubas und der militärischen Installationen wird ausgeweitet.
3. Jede von Kuba aus abgefeuerte nukleare Rakete auf ein Land der westlichen Hemisphäre wird als ein Angriff auf die USA angesehen, und mit eine vollen nuklearen Vergeltungsschlag auf die UdSSR beantwortet. Kennedy appelliert an den Widerstandswillen des kubanischen Volkes, die neue Besatzungsmacht nicht zu akzeptieren und Widerstand zu leisten und schloss die Rede mit einem Aufruf an den sowjetischen Präsidenten die Krise durch den Abzug der Raketen zu beenden. Am 25.10 bereitete der amerikanische UNO-Deligierte die Aufklärungsbilder vor dem Sicherheitsrat aus. Amerika erhielt breite Unterstützung auch von den afrikanischen und den asiatischen Nationen. Als die Sowjets am 26.10 immer noch nicht eingelenkt hatten erwog Kennedy nochmals die Lösung des Problems mit einem Luftangriff und einer Anschließenden Invasion. Der KGB-Agent wandte sich an einen Fehrnseh-jornalisten mit der Frage, ob die USA wohl auf die Invasion Kubas verzichten würde, wenn die UdSSR die Raketen abziehen wurden. Nach einer Informellen Besprechung willigte Kennedy auf das Angebot ein. Als der EX-COMM am 27.10 wieder zusammentraf hatte Kennedy entschlossen, noch einen letzten Versuch zu machen, die Sowjets zum einem Einlenken zu bringen, und damit Luftangriff wie Invasion zu vermeiden. Kennedy verfasste ein Schreiben an den Sowjetischen Präsidenten und wiederholte sein Versprechen, Kuba in Ruhe zu lassen, wenn die sowjetischen Raketen abgezogen wurden und stellte eine Aufhebung der Blockade in Sicht. Gleichzeitig schrieb er, dass eine Antwort in den nächsten ein bis zwei Tagen nötig sei, sonst würde die USA die Raketen selbst beseitigen. Am 28. Okt. 1962, verbreitete Radio Moskau die Meldung, dass Chruschtschow den Vorschlag Kennedys vom 26. Okt. angenommen hatte.

 
 

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