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wirtschaft artikel (Interpretation und charakterisierung)

Buchführung

Die geschichte von firmenzusammenschlüssen



. Den größten Zusammenschluß der Industriegeschichte vereinbarten die Konzerne Daimler- Benz und Chrysler 1998 in einem Wert von 166 Mrd. DM und wurden so zum dritt größten Automobilkonzern der Welt (Stand 10/99). . Mit der Verschmelzung von Exxon und Mobil feierte die amerikanische Ölindustrie 1998 die größte Fusion ihrer Geschichte. Der Wert betrug 80 Mrd. Dollar. . Der alte Rekord (auch 1998) wurde gehalten von der Partnerschaft zwischen der ,,Citybank\" und dem Finanzdienstleister ,,Travelers Group\".

     Ihr Volumen betrug 70 Mrd. Dollar. . 1994 waren Unternehmen in einem Wert von 560 Mrd. Dollar, 1995 in Höhe von 1000 Mrd. Dollar, 1997 in Höhe von 1,6 Billionen Dollar, 1998 in Höhe von 2,25 Billionen Dollar verschmolzen worden. . Ein weltweites Fusionsfieber gab es aber schon in den 60iger Jahren.

     Damals war es vor allem die Wirtschaftswissenschaft die der Meinung war, daß sich Unternehmen mit einer breiten Palette von Produkten unterschiedlichster Art, besser am Markt als andere behaupten könnten. Es stellte sich aber heraus, daß es sehr schwierig war diese Unternehmen zu führen. Viele Großunternehmen leiden noch heute unter den damaligen Zukäufen. . In den 80iger Jahren setzte das Fusionsfieber erneut ein. Im Gegensatz zu heute waren die damaligen Übernahmen meist feindlich. Heute warten einige Firmen nur darauf von einem ,,Großen\" geschluckt zu werden (Netscape/AOL).

     Heute werden die Übernahmen meist per Aktie (ca. 70%) bezahlt - sog. Aktientausch wie bei ,,Daimler-Chrysler\" 57% zu 43%, d.h. die Aktionäre erhalten einen gewissen Betrag (der oft Höher als der eigentliche Wert ist) für den Umtausch Ihrer Aktien, bzw. alte Aktien werden gegen neue Aktien zu einem günstigeren Kurs als 1:1 (z.

    B.: 1:1,25) getauscht. 3. Beispiele für Fusionen . Firmenzusammenschlüsse lassen sich auf allen Märkten jeder Branche beobachten. Hier schließen sich z.T.

     große Unternehmen zu noch größeren Konzernen zusammen oder schlucken kleinere Betriebe. Allein in den letzten eineinhalb Jahren gab es mehrere große Zusammenschlüsse mit u.a. deutscher Beteiligung. Hier einige Beispiele für große aber auch kleinere Zusammenschlüsse nicht nur auf nationalem sondern auch auf internationalem Parkett. . Automobilbranche (z.

    B. Daimler-Chrysler, BMW-Rower) . Stahl/Maschinenbau (z.B. Thyssen-Krupp, British Steel-Hoogoven) . Finanzmarkt (z.B. Deutsche Bank-Bankers Trust, Fuji-IBJ-DKB, Finanzierungsges.

     CIT Group Inc.-Newcourt Credit) . Pharmamarkt (z.B. Hoechst-Rhòne/Poulenc, Schering-Diatide, AHP-Warner/Lambert) . Handelsmarkt (z.B. Karstadt-Quelle, Kingfisher-Asda) . Computermarkt (z.

    B. Siemens-Fujitsu) . Energiemarkt (z.B. RWE-VEW, Veba-Viag, ABB-Alstom) . Luft-, Raumfahrt- und Rüstungsindustrie (z.B. Dasa-Aerospatiale) . Versicherungsmarkt (z.

    B. HUK-HDI, Albingia-Axa Colonia, Allianz-Pimco) . Telekommunikationsmarkt (z.B. Olivetti-Telecom Italia, British Telecom/AT&T-Japan Telecom, Telekom/One-2-One, Mannesmann Arcor-Otelo, RWE-Ascom, France Telecom-NTL) . Ölmarkt (z.B. BP/Amoco-Arco, Exxon Corp-Mobil Corp, Total/Fina- Elf Aquitaine ) . Brief-Paketversendermarkt (z.

    B. Deutsche Post/Danzas-Air Express) . Touristikbranche (z.B. Airtours-FTI Touristik, Preussag-TUI/Hapag Lloyd/Thomas Cook,) . Wir sehen, Firmenzusammenschlüsse ziehen sich durch alle Branchen. Fusioniert wird auf allen Märkten. Zu erwähnen wäre u.

    a. auch die Werbebranche. Bei einem Marktvolumen von ca. 19 Mrd. sehen sich die Werbeagenturen zunehmendem Kostendruck ausgesetzt. Dabei sind die Produktivitätsreserven in vielen Fällen ziemlich ausgereizt.

     Und um weiterhin am Markt mitzuwirken, wird es auch in dieser Branche weitere Fusionen geben (z.B. BDM und Burnett/MacManus). Auf dem Kohlemarkt z.B. übernimmt die Ruhrkohle AG, ein deutscher Konzern, den amerikanischen Bergbaukonzern ,,Cyprus\" um damit an die Weltspitze zu gelangen.

     Mit einem Förder- und Handelsvolumen von 138 Mill. Tonnen Kohle ist man somit die Nummer zwei in der Welt. Auch in der Medienbranche sind Zusammenschlüsse zu beobachten. Hier übernimmt der Münchener Medien-Unternehmer Leo Kirch den Pay-TV Sender ,,Premiere\" und wächst so zum Monopolisten im deutschen Pay-TV. Auf dem europäischen Markt will der französische ,,Vivendi\"-Konzern durch Fusion mit Canal Plus den größten europäischen Pay-TV Sender bilden und hätte somit im internationalen Rechtehandel eine sehr starke Position.

 
 

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