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musik artikel (Interpretation und charakterisierung)

Klavier

Klavier


1. Konzert
2. Jazz



Das Klavier (Pianoforte) ist das meist verbreitete Tasteninstrument. Das erste Klavier mit Hammermechanik wurde um1700 wohl von dem Italiener Bartolomeo Christofori gebaut, dessen Ziel war, ein Tasteninstrument zu schaffen, das auf den Anschlag besser zu sprach als das Cembalo. Das neue Instrument wäre vielleicht unbeachtet gewesen, wenn nicht der Schriftsteller Scipione Maffei daran Interesse gefunden hätte. Sein Artikel, den er nach dem Besuch in Christoforis Werkstätte schrieb, wurde später ins Deutsche übersetzt und regte wahrscheinlich Gottfried Silbermann an, mit dem Bau von Klavieren zu beginnen. Johannes Zumpe, ein Schüler Silbermanns, brachte 1760 die Kunst des Klavierbaus nach England und entwickelte dort sein kleines, rechteckiges Klavier. Die Entwicklung des Klavierbaus setzte sich in Europa und in Amerika fort und führte zum modernen Instrument unserer Zeit.
Das Klavier ist eines der vielseitigsten aller Instrumente. Es hat einen großen Tonumfang (mehr als 7 Oktaven), der nur von dem der Orgel übertroffen wird, und ist musikalisch sehr ausdrucksvoll. Seine Bedeutung für die Hausmusik, in der es als Solo- wie als auch als Begleitinstrument verwendet wird, bleibt unbestritten. Ebenso wichtig ist es aber als Konzertinstrument für Klavierabende und für Kammermusik. [HB (2x)]
Das vielseitige Instrument hat eine Klaviatur aus 88 Tasten, 25 weiße und 36 schwarzen. Die schwarzen Tasten, die zu zweit und zu dritt angeordnet sind, dienen zur Orientierung des Pianisten, die bei einem Fehlen der schwarzen Tasten nicht möglich wäre. [OF Klavier; OF Flügel] Wenn der Pianist eine Taste anschlägt, wird eine Saite oder eine Saitengruppe von einem Lederhammer angeschlagen und ein Dämpfer gehoben, sodass die Saite ausklingen kann. Der Resonanzboden liegt unterhalb der Saiten. Eine Auslösung lässt den Hammer zurückfallen, sodass er neuerlich gegen die Saite schlagen kann, auch wenn die Taste noch gehalten wird. Der keilförmige Dämpfer lässt die Saite frei schwingen, bis die Taste ausgelassen wird; dann fällt er auf die Saite nieder und unterbricht den Ton. Der Klavierton kann durch verschiedene Anschlagsmodifikationen in unterschiedlicher Tonstärke gespielt werden. Ein Konzertpianist bringt mehr als 20 Schattierungen zwischen dem stärksten und leisesten Ton hervor. Die Saiten der Klaviere sind wie bei der Harfe von verschiedener Länge. Je kürzer die Saite ist, desto höher ist der Ton. Alle Saiten sind aus Stahl, und jede muss fest genug sein, um einen Spannungszug von mehreren 100 Kilogramm bei Normalstimmung standzuhalten. Vom tiefsten "a" bis zum darüber liegenden "g" gehört zu jeder Saite eine drahtübersponnene Saite. Die nächsten Töne bis zum "c" unter dem "mittleren c" haben zwei drahtübersponnene Saiten, der Rest drei aus festem Stahldraht.
[Hao am Klavier; Marija + Kathrin erklären]
Große Klaviere haben drei Pedale, Pianinos gewöhnlich nur zwei. Das rechte Pedal ist das tonhaltende oder laute Pedal. Es hebt alle Dämpfer hoch, wenn es niedergedrückt wird, und lässt die Saiten weiterklingen, bis der Fuß des Pianisten das Pedal verlässt.
Das linke Pedal ist das Pedal. Wenn es niedergedrückt wird, verschieben sich die Hämmer, sodass der Ton leiser wird. (Bei einem Flügel rücken die Hämmer nach rechts und schlagen nur eine oder zwei Saiten an Stelle von dreien an. Beim Pianino nähern sie sich mehr den Saiten).
Das mittlere Pedal, das (gehalten), gibt es bei den meisten Flügeln, aber nicht bei allen Pianinos. Es hebt den Dämpfer nur von bestimmten Saiten - die schon angeschlagen sind, wenn das Pedal niedergedrückt wird. Dadurch wird es dem Pianisten ermöglicht, eine Note oder einen Akkord zu halten, ohne dass sie durch zusätzliche, später angeschlagene Töne verwischt werden.
Es gibt zwei Grundarten vom Spielen des Klaviers: Nämlich (=gebunden) und (=gestochen). [C-dur Tonleiter über 2 Oktaven in legato und staccato]
[Stifte, Lineale...in den Resonanzboden; Erklärung des Klangs]
Man unterscheidet beim Ausdruck die Geschwindigkeit des Spielens in mehrere Kategorien. Sie werden in Schläge pro Minute angegeben. Die wichtigsten Gruppierungen sind
-Largo (40 - 60)

-Larghetto (60 - 66)
-Adagio (66 - 76)

-Andante (76 - 108)
-Moderato (108 - 120)

-Allegro (120 - 168)
-Presto (168 - 200)

-Prestissimo (200 - 208)


Die Artikulation (Lautstärken) wird angegeben in:

-pianissimo (pp)  sehr leise
-piano (p)  leise

-mezzo piano (mp)  mittel leise
-mezzo forte (mf)  mittel laut

-forte (f)  laut
-fortissimo (ff)  sehr laut

-[Bilder der Klaviere zeigen (Steinway) ]
-[Die Forelle von Franz Schubert]

 
 




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