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musik artikel (Interpretation und charakterisierung)

Die band (the wailers)


1. Konzert
2. Jazz

Ende der 50er Jahre waren Gitarren- und Vokalgruppen in Trenchtown ein alltäglicher Anblick. Das Singen und Spielen von Instrumenten war die einzige Alternative, wenn man nicht in einem Hotel, auf dem Zuckerrohrfeld oder in der Bauxit-Miene arbeiten wollte/konnte. Zu dieser Zeit fand Bob zum ersten Mal Gefallen am Gesang. Während er die Schweißerlehre machte, lernte er Desmond Dekker kennen, der selbst Sänger werden wollte unnd ihn dazu ermunterte, auch Lieder zu schreiben. Desmond stellte Bob Jimmy Cliff vor, der Anfang der 60er einige erfolgreiche Lieder in der Hitparade (Charts) von Jamaika hatte. Jimmy brachte ihn in die Beverly-Studios, wo Bob einige Aufnahmen machte, die allerdings nicht sehr erfolgreich waren. Er verlor das Interesse am Singen wieder und kehrte zu seiner Schweißerlehre zurück. Nachdem er Joe Higgs traf, entschied sich Bob dafür, eine Band zu gründen. Er tat sich mit Bunny Wailer (Bunny Livingstone) zusammen und gründete 1963 mit Junior Braithwaite, Bevely Kelso, Cherry Smith und Peter Mc Intosh, die Wailing Wailers. Anfang 1965 wurde die erste Single "Simmer Down" veröffentlicht. Die Platte verkaufte sich über 80.000 Mal. Sie erschien auf dem Label Coxson von C. Dodd. Bis 1966 produzierten die Wailers über 70 Lieder für Dodd, darunter 20 lokale Hits. Ende 1965 verliessen Braightwaite, Kelso und Smith die Band. Obwohl die Platten in die Charts kamen, erhielt die Band kaum etwas dafür. Dodd zahlte ihnen für alle Hits, die sie 1966 hatten, insgesamt nur 20 Dollar. Die meisten dieser Hits (I need jou, lonesome feeling, It hurts to be alone und I am still waiting) waren langsame sentimentale Balladen.

1966 ging Bob nach seiner Heirat in die USA, um Geld für die Band zu verdienen. Während Bob in den Staaten war, spielte die Gruppe kaum zusammen, nur Bunny Livingstone und Peter Tosh schrieben weiterhin Songs und übten auf den Rat von Joe Higgs auf ihren Instrumenten. 1967 probierten sie es noch einmal mit Coxsone (Dodd). Aber es war das Gleiche, wie im vorigen Jahr. Was sie nun taten, war wesentlich schwieriger, als sie sich es vorgestellt hatten, sie wollten ihr eigenes Label Wailin Soul gründen. Da sie jedoch keine Ahnung hatten, wie man ein solches Unternehmen führt, ging das Label nach einen halben Dutzend Veröffentlichungen ein. Von Jonny Nash wurden die Wailers für das J.A.D.Label verpflichtet, für das sie eine LP-Aufnahme machten. Jedoch wurde nur "Bend Down Low" als Single veröffentlicht.

Dieses Lied hatte Bob während seines Aufenthaltes in den USA geschrieben. Jonny Nash holte die Wailers nach England und brachte die C.B.S. dazu, "Reggae on Broadway" zu veröffentlichen. Danach ging Nash nach Schweden und nahm Bob mit, damit er eine Filmmusik schrieb. Erst als Bob nach seiner Rückkehr nach Jamaika und der Entlassung auf dem Gefängnis Lee Perry traf, lebte die Arbeit der Band wieder auf.

Die Zusammenarbeit mit Lee Perry dauerte bis 1970 und war ungeheuer produktiv. Die Musik von Bob Marley und den Wailers wurde als Rebellenmusik bekannt. Von über 30 Melodien sind die bekanntesten "Small axe" und "Duppy Conqueror", vor allem aber das Album "Soul Rebel", welches besonders in Jamaika erfolgreich war.

1970 beschlossen sie von neuem, ein eigenes Label zu gründen, obwohl "Wailin Soul" so ein Flop gewesen war. "Tuff Gong" - so hieß ihr neues Label - wurde von einem Plattenladen herausgebracht. "Tuff Gong" war ein größerer Erfolg als "Wailin Soul". Innerhalb von sehr kurzer Zeit konnten sie die stattliche Reihe von Hits vorweisen. Auf diesem Label wurde auch "Trenchtown Rock" einer der Größten Hits, den sie jemals in Jamaika hatten, veröffentlicht.

Aston " Familie Man" Barret und sein Bruder Charlton"Charlie" Barret schlossen sich in dieser Zeit den Wailers an. Die Barret Brüder waren die Stars von Lee Perrys Sessionmusik Als Mitglieder der Upsetters waren sie auch 1970 mit diesen auf Englandtournee gewesen. Allerdings nicht sehr erfolgreich. Ein weiteres Kapitel der Wailers-Geschichte wurde hiermit markiert. Die Zeit mit Lee Perry war für Bob sehr wichtig, aber kurz und für die Wailers sehr produktiv. Es war eine unglaublich fruchtbare Phase für die Wailers und für Bob ein neuer Start. Bob nutzte es auch, dass Lee Perry so gute Ideen brachte. Das Plattenpublikum Jamaikas wurde mit dem "Tuff Gong Label " von den Wailers überrascht. Unter anderem machten sie sich einen Namen mit "Mr. Fire Coal Man" und "Screw Face". Ein bisschen außerhalb der traditionellen Rebellenmusik dieser Zeit lag "Satisfy my Soul".

"Chris Blackwell" - Produzent - erschien Ende 1971 auf der Szene und schlug Bob die Finanzierung eines Albums vor. Marley musste, wenn er das Album machen wollte, genügend Zeit im Studion verbringen, damit das Album wirklich perfekt wurde. Dieses war die einzige Bedingung die Chris Blackwell stellte.

Bob macht sich an die Arbeit in den Dynamite-Studios. Dabei hatte er viele Schwierigkeiten mit dem Studioinhabern. Er durfte solange im Studio bleiben bis er den richtigen Sound gefunden hatte. Überwältigend war das Ergebnis. "Catch A Fire" ist ein Album, über das die Leute heute noch reden. Durch das Album wurde die Richtung der gesamten jamaikanischen Musik festgelegt und auch in England von den Musikmedien ernster genommen. Der letzte Schritt der künftig erfolgreichen Wailers Musik wurde hiermit markiert.

Die Wailers auf Island Records. Im heutigen Regaefeld ist der durchdachte, empfindsame Stil der Wailers der stärkste. Einerseits erhielten die Wailers durch die Freundschaft zu Chris Blackwell internationale Aufmerksamkeit, andererseits kam es zur Trennung von Bob, Bunny und Peter. Die beiden letzteren erklärten öffentlich, nicht wieder mit Blackwell zusammenzuarbeiten.

Die Wailers waren 1973 zum erstenmal in Großbritannien auf Tournee. Im Juli traten sie als "Support Act" für Bruce Springsteen in New York auf. Die Platte "Burnin" erschien im gleichen Jahr. Marley erweiterte 1973 die Instrumentalsektion seiner Band. Zu den Barret-Brüdern kam der Keyborder Bernard "Touter" Harvey, ebenfalls der Sänger Joe Higgs und die I-Threes, denen auch seine Frau Rita angehörte. Der internationale Erfolg wurde durch Alben wie Natty Dread, Rastaman Vibration und Exodus gefestigt. "No Woman No Cry" war der erste ineternationale Hit Bob Marleys, bis zu seinem Tod wurden schätzungsweise Platten für insgesamt 190 Millionen US-Dollar verkauft. Der Konzertfilm Bob Marley And The Wailers Live wurde im Juni 1977 von Keith Macmillan gedreht. 1977 kam ein neues Mitglied dazu. Junior Marvin war der neue Leed Gittarist der Gruppe. Die Wailers gingen anschließend auf ausgedehnte Welttournee (USA, Japan, Canada, Australien und Neuseeland). 1980 waren sie in Afrika auf Welttournee. Dort spielten sie vor 100.000 Menschen.

 
 

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