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geschichte artikel (Interpretation und charakterisierung)

Kolonialisierung

Der nationalsozialismus --





Der Nationalsozialismus 1. Einleitung Der Nationalsozialismus ist eine extrem antisemitistische Bewegung welche auf der Partei NSDAP (Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei), unter der Führung von Adolf Hitler agierte. Sie errichte 1933 ein faschistisches Regime. 2. Der Anfang der Bewegung Der verlorene zweite Weltkrieg, eine schwache Weimarer Republik und der Zusammenbruch des Kaiserreiches waren die perfekte Basis für rechtsgerichtete, nationalistische Gruppierungen. Die Schuld für den verlorenen Krieg schob man den Kommunisten, Sozialisten und vor allem den Juden in die Schuhe.

    1919 wurde in München unter Anton Drexler die Deutsche Arbeiterpartei gegründet welche sich ein Jahr später in die Deutsche Nationalistische Arbeiterpartei umbenannt wurde. Im selben Jahr noch trat Adolf Hitler der Partei bei. Drexler und Hitler stellten am 24. Februar die gemeinsam erarbeiteten 25. Punkte-Partei- Verordnung vor welch eine großdeutsche Zentralgewalt anstrebte. Außerdem noch Einspruch gegen den Versailler Vertrags, Erweiterung des Lebensraums zur Ernährung und Ansiedlung der deutschen Bevölkerung, Verstaatlichung der Großkonzerne, Verbesserung der Volksbildung, Durchsetzung des "positiven" Christentums "auf der Grundlage des Sittlichkeits- und Moralgefühls der germanischen Rasse", Ausrichtung der Politik an rassischen Kriterien, Verweigerung der Staatsbürgerrechte gegenüber Juden und ihrer Ausweisung aus Deutschland.

     Dieses Programm war eine Mischung aus nationalistischen und antisemitischen Ideen. Dies sollte vor das Kleinbürgertum ansprechen. In der Praxis jedoch blieben nur vier ausschlaggebende Punkte übrig. Nämlich ein Großdeutschland, Aufhebung des Versailler Vertrags, Erweiterung des Lebensraums und Ausgrenzung der Juden. Am 11. Juli 1921 trat Hitler aus der NSDAP aus aufgrund Auseinandersetzungen mit der Parteispitze.

     Hitler wollte sich nämlich mit anderen rechten Parteien zusammenschließen. Die Parteiführung jedoch war entschieden dagegen. Am 29. Juli jedoch wählte die NSDAP in Reaktion auf seinen Austritt Hitler mit nahezu Mehrheit zum Parteivorsitzenden der NSDAP. Hitler setzte nun durch das er selbst ohne den Mehrheitsbeschluss Entscheidungen fällen konnte. Als erstes setzte er sein 25-Punkte-Programm als Mitgrundlage seiner Politik ein.

     Von nun an war auch die Hakenkreuzbinde, welche bisher nur Saalschutztruppe getragen wurde. Diese Truppe würde noch etwas später die Sturmabteilung (SA), welche bekannt dafür war mit roher Gewalt und Radikalität vorzugehen. Von 14.auf den 15. Oktober 1922 demonstrierten etwa 800 SA Männer ihre Gewaltbereitschaft. Sie lieferten sich heftige Straßenschlachten mit den linken.

     Die NSDAP war zunächst fast ausschließlich in Süddeutschland, besonders in Bayern, vertreten. Die Mitglieder kamen vorzugsweise aus dem unteren Mittelstand da diesen am offensten für diese Politik waren. Die Leute sahen ihren sozialen Status bedroht durch die großen wirtschaftlichen Probleme und die Weimarer Regierung. Sie kamen aus großen Wehrverbänden und schlossen sich in Massen der SA an welche nun ein bedrohliches Eigengewicht hatte. In einer Atmosphäre wachsender Unsicherheit und Unruhen in der jungen Weimarer Republik schlossen sich an einem weiteren "DEUTSCHEN TAG" am 1. und 2.

     September in Nürnberg mehrere Kampfgruppen zum "Deutschen Kampfbund" zusammen. 1923 schien Hitler die politische Lage in Deutschland geeignet um die "Judenherrschaft" zu beseitigen. 3. Die Ideologie Wehrend Hitler in Haft war schrieb er den ersten Band von mein Kampf (1925).Seine nationalistische Weltanschauung legte er auch im zweiten Band nieder (1926). Hitler verfolgte keine strikt, ausgearbeitete Ideologie oder eine schlüssige lehre.

     Viel mehr einen Zielekatalog welcher auch Abweichungen im Vorgegebenen Rahmen zuließ. Der Kern seiner Ideologie war jedoch der gleiche wie bei Gobineaus und Chamberlains. Die Vernichtung des Judentums. Hitler wollte damit erreichen das am Ende nur noch das "Herrenvolk" übrig bleibe. Er ging mit seinem sozialdarwinistischen und rassisch motivierten Vorstellungen davon aus, dass die Geschichte ein permanenter Kampf der Völker um Selbsterhaltung, Vermehrung und Erweiterung ihres Lebensraumes sei, an dessen Ende das "rassisch wertvolle" Volk über die" rassisch minderwertigen" Völker siegen werde. Hitler sagte, dass die Juden ein rassisch minderwertiges und unfähig Volk sei, welches nicht einmal dazu fähig ist einen eigenen, lebensfähigen Staat zu bilden.

     Er sagte, dass sie deshalb sich mit rassisch höheren Völkern zu verbinden bzw. sie zu knechten um sich selbst zu erhalten. Hitler betonte mehrfach, dass nur die nordische- arische Rasse kulturfähig sei und somit die hochwertigste. Konkret sollte der weg zur Weltherrschaft so aussehen: Übernahme der Macht im Deutschland, Aufrüstung sowie Bündnisse mit Italien und Großbritannien, Krieg gegen Frankreich um den Rücken für den anschließenden Krieg im Osten frei zu haben, "kundigjung" des Versailler Vertrags und schließlich die Gewinnung von neuen Lebensräumen, welche durch einen Krieg gegen die Sowjetunion herbei geführt werden sollte. Nationalismus und Sozialismus: d.h.

     nationale Stärke und sozialer Staat. Die Verbindung dieser Beiden Begriffe in der neuen Formel "Nationalsozialismus" war nahezu ideal, um Wähler zu mobilisieren und gleichzeitig integrierend zu wirken. Neben dem Mittelstand fühlten sich auch die Arbeiterschaft von der NSDAP angesprochen, da die soziale Gerechtigkeit bei der Partei oft angesprochen wurde. Weitere Gründe dafür das die Partei so erfolgreich war, waren das immer wieder groß betonte Zusammengehörigkeitsgefühl der Deutschen und die soziale Gleichberechtigung aller innerhalb der Gemeinschaft.(ausgeschlossen davon waren natürlich Juden und andere "minderwertige" Rassen da sie nicht zu der Gemeinschaft gehörten.) Pluspunkte sammelte die NSDAP auch du die tiefe soziale und politische Krise der Weimarer Republik.

     4. Der Aufstieg des Nationalsozialismus Nach seiner Entlassung aus der Haft gründete am 27. Februar 1925 die NSDAP neu und änderte die Strategie der Partei in zwei entscheidenden Punkten: Die Partei war nun straff organisiert und regional gegliedert und in ganz Deutschland präsent. Außerdem gab sie ihre Putschtaktik auf und strebte die macht auf legalem Weg an. Die Mobilisierung der Masse noch intensiver unter anderem durch die Gründung verschiedener nationalsozialistischer Kampfverbände und Einrichtungen (zum Beispiel die spätere Hitlerjugend sowie Berufs- und anderer Sonderverbände), mit denen eine möglichst breite Schicht der Bevölkerung erfasst werden konnten. Als am 22.

     Mai 1926 Hitler von der Generalmitgliederversammlung einstimmig als Vorsitzender der NSDAP bestätigt wurde schlossen sich Goebels und Strasser Hitlers an. Somit wurde im November des selben Jahres Gauleiter in Berlin und am 2. Januar 1928 Reichspropagandaleiter. Strasser wurde am selben Tag Reichorganisationsleiter. Obwohl sich die Partei die Vorstellungen Hitlers angeeignet hatte blieb ein Wahlerfolg aus. 1928 erreichte die NSDAP nur 2,6 Prozent.

     Das entsprachen zwölf Reichstagsitze. Jedoch die im Oktober 1929 ausgebrochene Wirtschaftskrise die sich zuspitzende Staatskrise der Weimarer Republik verhalfen der Partei zum Aufstieg. Bei den Reichswahlen im September 1930 bekam die NSDAP 18,3 Prozent. Das waren 107 der 577 Reichssitzplätze. Sie war damit zweitstärkste Faktion nach der SPD. Mit ihren radikalen Kommentaren gegen die Weimarer Republik wurde die Partei immer beliebter.

     Bei den Wahlen 1932 bekam die NSDAP 37,3 Prozent der Stimmen und war nun mit Abstand die stärkste Faktion. Für den raschen Aufstieg von einer Spliterpartei zu einer Massenpartei innerhalb von nur zwei Jahren gab es mehrere Faktoren: Entscheidend war der Hitler-Kult der ihn als Retter des deutschen Volkes da stehen ließ. 5. Der NS-Staat Hitlers erstem Kabinett gehörte lediglich zwei nationalsozialistische Minister an. Wilhelm Frick, einer der zwei war maßgeblich am Aufbau der NS-Diktatur. Der zweite war Hermann Göring als Minister ohne Geschäftsbereich.

     5.1 Innenpolitik: Aufbau der Diktatur Die so genannte "Machtergreifung" ist nicht nur auf das Datum der 30. Januar 1933 reduzieren sondern sie zog sich schrittweise bis zum 2. August 1934, als Hitler nach dem Tod Hindenburgs auch das amt des Reichspräsidenten für sich beanspruchte. So konnte er als "Führer und Reichskanzler " uneingeschränkt Macht ausüben. Der wichtigste Moment bei seiner "Machtergreifung" war unter dem Schlagwort der "nationalen Erhebung" des deutschen Volkes die Gleichschaltung aller Bereiche des öffentlichen Lebens und die Übermahne aller wichtiger Machtpositionen in Politik und Gesellschaft durch die Nationalsozialisten.

     5.1.1 Gleichschaltung Die Gleichschaltung durchdrang alle Ebenen von Staat und Gesellschaft. auch auf Länderebene übernahm die NSDAP die volle Kontrolle. Vorreitern der Ländergleichschaltung und zugleich Zentrum der Machtergreifung war Preußen. In den größten deutschen Land- es umfasste etwa zwei drittel des Deutschen Reiches- hatte Hermann Göring seit dem 30.

     Januar 1933 das Amt des Innenministers und ab April 1933 zugleich das des Ministerpräsidenten. Damit hatte er auch die Kontrolle über die ganze preußische Polizei. Diese wurde noch von ungefähr 50000 SS und SA Männern verstärkt. Bis Mitte Februar war die NSDAP auch noch in den kleineren Ländern an die Regierung gelangt. Nach den Wahlen am 31 März ordnete die Reichsregierung die Gleichsetzung aller Länder an. Das hieß alle Länderparlamente wurden aufgelöst und nach den Reichstagwahlergebnissen neu gestaltet.

     Somit war die NSDAP in jedem Land die am stärksten vertretene Kraft. Auf Grund eines zweiten Gesetzerlasses wurden nun auch noch alle Führenden Ämter von NSDAP Leuten bestückt. Somit war im ganzen deutschen reich die NSDAP an der Spitze. Diese hatten alle das zu tun was Adolf Hitler ihnen befahl. Somit wurde das Deutsche Reich zu einem Einheitsstaat mit zentraler Regierung. Das Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums von 7.

     April 1933 bestimmte das Beamte die nicht nachweisen konnten arisch zu sein in den Ruhestand versetzt werden sollten. Das hieß für viele jüdischen, aber auch liberale oder demokratische Beamte, welche in der Verwaltung, Schulen oder Universitäten arbeiteten die Abschiebung in den Ruhestand. Die betroffenen wurden von Nationalsozialisten ersetzt. Außerdem besagte der so genannte Arierparagraph das die Juden nicht fähig sein deutsch zu lehren oder zu regieren. Somit würden die ganze jüdische Bevölkerung die in dem Deutschen Reich lebte aus dem öffentlichem leben ausgeschlossen. Die Parteien wurden im Zuge der Gleichsetzung alle verboten oder zur Selbstauflösung gezwungen.

     Als sich alle Parteien aufgelöst hatten wurde am 14. Juli 1933 ein Gesetz erlassen welches die Neubildung von Parteien verbot. Somit war die NSDAP die einzig zugelassene Partei in Deutschland. Unmittelbar nach den März-Wahlen errichtete Hitler das Ministerium für Volksaufklärung und Propaganda. Die Leitung hier für übertrug er Joseph Goebels. Das Propagandaministerium überwachte und bestimmte die Propaganda im In- und Ausland.

     Außerdem kontrollierten sie den Rundfunk und die Presse und gaben die Nachrichten vor, genehmigten Drehbücher, Theaterstücke. Für die jungen Leute gab ab dem 17. Juni 1933 es auch Organisationen wo ihnen das nationalsozialistische Verhalten, die "Rassenunterschiede" und somit das verachten und Juden nahe gelegt wurde. Es gab die Hitler Jugend (HJ), den Bund deutscher Mädel(BdM) und noch andere Gruppen. Es wurden alle anderen Jugendverbände aufgelöst oder in die HJ ein. Ab dem ersten Dezember 1936 wurde die gesamte Jugend als Staatsjugend in der HJ zusammengefasst.

     Nur kurze Zeit später wurde die Mitgliedschaft in der HJ Pflicht. Die allgemeinen Schulen hatten die Aufgabe, "den politischen Menschen zu bilden, der in allem Denken und Handeln dienend und opfernd in seinem Volk wurzelt und der Geschichte und dem Schicksal seines Staates ganz und unabtrennbar zuinnerst verbunden ist". Für den Führernachwuchs gab es extra Nationalpolitische Erziehungsheime und parteieigene Adolf-Hitler-Schulen. An Hochschulen und Universitäten wurde die freie Forschung abgeschafft und gegen die "völkische" Wissenschaft eingetauscht. Bereits in den ersten Wochen nach dieser Machtübername wurden 15 prominente jüdische Professoren entlassen. Unter ihnen war auch Albert Einstein und bis 1939 waren fast alle Stellen an den deutschen Hochschulen neu besetzt.

     Außerdem wurden jüdische Studenten von den Universitäten verwiesen. Die Gleichsetzung von der Kirche gelang jedoch nur teilweise. Hitler machte der katholischen Kirche Zugeständnisse um sie von der Politik zu distanzieren. Es blieb jedoch nicht aus, dass Geistliche ihre Anschauungen öffentlich kund taten. Mit der Übernahme des Amtes des Reichspräsidenten durch Adolf Hitler am 2. August 1934 nach dem Tod Hindenburgs war die Machtergreifung Machtergreifung abgeschlossen und die Gleichschaltung im Wesentlichen beendet.

     Das die politische Durchdringung so erfolgreich war, lag vor allem an der Gliederung der NSDAP und ihren angeschlossenen Verbänden sowie der Verfolgung der Gegner des Regimes. 5.1.2 Die SS Das wichtigste und wirkungsvollste Instrument zur Durchsetzung der nationalsozialistischen Herrschaft waren die SS und die SS-Führung unterstellten Organisationen Gestapo und Sicherheitsdienst (SD). Der Reichsführer der SS und Chef der deutschen Polizei und somit verantwortlich für den ganzen Polizei und Terrorapparat war Heinrich Himmler. Nur ein Jahr nach der Machtergreifung hatte er die politische Polizei in den einzelnen Ländern unter Kontrolle.

     Dies ging von der preußischen Polizei aus welche die Gestapo aufbaute. Die geheime Staatspolizei (Gestapo) war hatte die Erlaubnis ohne Rechtsgrundlage, also ohne Beweise, Hausdurchsuchungen durchzuführen, Personen zu verhaften und sie in Konzentrationslager (KZ) einzuweisen. Für Folterungen, Morde und andere Verbrechen wurde die Gestapo nicht zur Rechenschaft gezogen. Ende Juni 1936 wurden Gestapo und Kriminalpolizei zur Sicherheitspolizei zusammengefasst. Die Leitung hiervon übernahm Reinhard Heydrich. Der ebenfalls von Heydrich geleitete Nachrichtendienst war ein all umfassendes Kontrollinstrument der Partei welchen Hauptaufgabe die Bespitzelung von politischen Gegnern und die des Volkes war.

     5.1.3 Judenverfolgung Die "Judenpolitik" wurde als der zentrale Teil der Rassenpolitik auch direkt nach der Machtübernahme aufgenommen. Sie begannen mit Ausschreitungen von SA-Männern gegen jüdische Bürger sowie jüdische Geschäfte und Einrichtungen. Am 15. September 1935 trat das Nürnberger Gesetz in Kraft.

     Dieses Gesetz besagt. " Alle deutschen Staatsbürger mit jüdischem glauben oder Herkunft sind Bürger der zweiten Klasse". Außerdem wurde die Eheschließung zwischen Juden und "Ariern" unter Strafe gestellt. Ein weiterer Höhepunkt der Judenverfolgung war die von der NS-Führung veranlasste so genannte Reichskristallnacht. In der Nacht vom neunten auf den zehnten November 1938 in welcher Deutschland weit die Schaufenster von jüdischen Geschäftsleuten zerschmissen wurden. Es folgten weitere Diskriminierungen.

     Juden wurde auch das fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln verboten oder das Betreten von deutschen Wäldern. Am 31. Juli 1941, also als der Russlandfeldzug gerade begann, beauftragte Göring bei Heydrich eine Gesamtlösung für die Judenfrage im deutsch beeinflussten Europa. Es wurden konkrete Maßnamen geschlossen zur Vernichtung von elf Millionen Juden. Dem Holocaust fielen in den nationalsozialistischen Vernichtungslagern insgesamt etwa 6.000.

    000 Juden zum Opfer. 6. Kriegsvorbereitungen Nachdem Hitler die Machtergreifung vollendet hatte ging er nun seinem eigentlichen Ziel zu. Die Schaffung von Lebensraum. Bereits am 2. August 1934, als er das Amt des Reichspräsidenten übernahm, hatte Hitler sich die R0eichswehr durch einen Treueid Auf seine Person unterworfen.

     Am 21. Mai 1935 brach Hitler den Versailler Vertrag und führte die Wehrpflicht ein. Am Anfang des Jahres 1938 beseitigte Hitler die letzte Autonomie der Wehrmacht. Dies Tat er da er bereits im November 1937 den Befehlshabern der Wehrmacht seine Kriegspläne polen gegenüber offen da legte. Diese wurden jedoch strickt abgelehnt. Nun war Hitler auch noch Oberbefehlshaber der Wehrmacht.

     6.1 Außenpolitik Auch im Ausland liefen die Kriegsvorbereitungen auf hoch touren. Bereits kurz nach seiner Machtergreifung am 3. Februar 1933 äußerte sich Hitler gegenüber hohen Reichswehroffizieren. Er sagte ihnen das er vorhabe Lebensraum zu schaffen im Osten. Er wollte die Länder die ihm dabei im Wege standen germanisieren.

     Als wurden alle Verträge und Bündnisse aufgehoben. Unter anderem auch der Nichtangriffspakt mit Polen von 1934.Genauso wurde das Flottenabkommen mit England. 6.2 2. Weltkrieg Mit dem Überfall auf Polen am 1.

     September 1939 löste Hitler den 2. Weltkrieg aus. Nach den Erfolgen gegen Dänemark und Norwegen (ab dem 9. April 1940), gegen die Niederlande, Belgien und Frankreich (ab dem 10. Mai 1940) und auf dem Balkan ( ab dem 6. April 1941) stand Hitler auf dem Höhepunkt seiner Macht.

     Da ein Zweifrontenkrieg nun ausgeschlossen war konnte er sich seinem eigentlichen Ziel widmen. Ein Eroberungs- und Vernichtungskrieg gegen den Osten um Platz für ein großreich zu haben. Am 22. Juni 1941 begann Hitler mit dem Angriff auf die Sowjetunion. Am 11. Dezember des selben Jahres erklärte Hitler den USA den Krieg.

     Als die deutschen im Februar bei Stalingrad feststeckten war die Niederlage für das Deutsche Reich besiegelt. 7 NATIONALSOZIALISTISCHE GEWALTVERBRECHEN Kernstück der nationalsozialistischen Ideologie war die Rassenpolitik. Das heißt die Durchsetzung der "höheren" bzw. "hochwertigen" Rasse sowie deren Weltherrschaft und Verdrängung "minderwertiger" Rassen. Das Regime ging gegen diese "minderwertigen" Rassengruppen mit brutalster Härte vor. So kamen nicht nur Juden in Konzentrationslager sondern auch Sinti und Roma, geistig Behinderte, homosexuelle und politische Gegner.

     Zu den nationalsozialistischen Gewaltverbrechen zählen u.a. : Die willkürliche Tötung politischer Gegner( vor allem Kommunisten und Sozialdemokraten) in Spontan errichteten Konzentrationslagern und Folterstätten unmittelbar nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten am 30 Januar 1933. Über 16.000 Todesurteile die der Volksgerichtshof und andere Sondergerichte im Wiederspruch zu allen rechtsstaatlichen Grundsätzen verhängten. Außerdem wurden etwa 100.

    000 geistig Behinderte und gebrechliche Personen ermordet. Zehntausende starben in Konzentrationslagern. Weitere starben dort an Infektionen und Unterernährung. Im Polenfeldzug starben etwa 80.000 bis 100.000 "Reichsfeind" und weit über eine Millionen Juden Sinti und Roma und andere "minderwertige" Rassen.

     In Vernichtungslagern starben insgesamt etwa vier bis sechs Millionen Juden.

 
 




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