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geographie artikel (Interpretation und charakterisierung)

Indianerkinder



Ein neugeborenes Kind erhielt seinen Namen vom Medizinmann oder einem Verwandten des Vaters. Der Name wurde oft nach einem besonderem Ereignis am Geburtstag gewählt. Oder nach einem Tier, das dem Medizinmann im Traum erschienen war. Oder nach dem Aussehen des Babys. Die Kinder verbrachten den größten Teil des ersten Lebensjahres in einer engen Kindertrage und wurden von ihren Müttern überall mit hingenommen. Sie trugen sie in Babytragen auf dem Rücken. Wenn die Mütter beschäftigt waren, hängten sie die tragen irgendwo ein, mal an einem Baum, mal an einer Stange im Tipi, manchmal sogar an den Pferdesattel.

Die Indianer behandelten ihre Kinder wie kleine Erwachsene. Sie redeten mit ihnen nicht in der Babysprache. Sie schrien sie nicht an und schlugen sie nicht. Die Kinder lernten alles, indem sie es den Erwachsenen nachmachten. Sobald die Kinder laufen konnten, ließ man ihnen viel Freiheit. Später kümmerten sich Tanten, Onkeln und Großeltern um sie und machten sie mit der Lebensweise des Stammes vertraut. Die Mädchen lernten kochen, nähen, Häute gerben, töpfern, Körbe flechten und Strickarbeiten mit bunten Stachelschweinborsten anzufertigen und spielten mit kleinen Tipis und Puppen aus Hirschleder. Schon früh halfen sie ihren Müttern im Haushalt und auf dem Feld.

Die Jungen stellten Geräte und Waffen her und wurden im Jagen und kämpfen unterrichtet. Sie spielten meist \"auf die Jagd gehen\". Die Väter brachten ihnen den Umgang mit Pfeil und Bogen bei.

Mit 13 oder 14 Jahren begann für die Kinder der Ernst des Lebens. Wenn sie in die Pubertät kamen, fanden Feiern statt. Für die Mädchen wurde es Zeit, sich nach einem Ehemann umzusehen. Apachenmädchen wurden mit gelben Binsenpollen überschüttet. Die Knaben mussten Mutproben bestehen. Manchmal verbrachten sie einige Tage und Nächte allein in der Wildnis. Wenn sie die Mutproben bestanden hatten, wurden sie Krieger und bekamen einen Kriegernamen.

Ein Prärie-Indianer warb um seine Liebste mit süßen Flötentönen. Am Abend verbarg sich das Paar außerhalb des Tipis vor den Blicken neugieriger Stammesangehöriger. Das Mädchen und der Junge zogen eine Decke über ihre Köpfe, um ungestört zu schwatzen. So konnten sie herausfinden, ob sie zusammenpassten.

 
 

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