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deutsch artikel (Interpretation und charakterisierung)

Der historische hintergrund - maria stuart


1. Drama
2. Liebe



Die Schottische Politik wurde im 16. Jahrhundert von folgenden Faktoren beeinflußt:
1. England unternahm immer wieder neue Versuche Schottland in seine Abhängigkeit zu drängen. Schottland versuchte deswegen die alte Allianz mit dem englischen Erbfeind Frankreich wiederzugewinnen.
2. Der Adel versuchte diese Situation auszunutzen, um für sich Vorteile zu gewinnen. Dies schwächte das Königshaus zusätzlich.
3. Diese beiden Faktoren beeinflußten Schottland verstärkt, als England und Frankreich Exponenten religiöser Kräfte wurden.

Maria Stuart wurde am 8. Dezember 1542 auf dem Schloß Linithgow bei Edingurg geboren. Ihr Vater war der schottische König Jakob V., ihre Mutter Maria von Guise. Maria Stuart wurde in der Heimat ihrer Mutter am französischen Hof erzogen. Als 16jähriges Mädchen heiratete sie 1558 Dauphin, der 1559 als Franz II. König wurde und 1560 starb. Sie wurde zur überzeugten Katholikin.
Nach dem Tod von Maria von England wurde ihre Halbschwester Elisabeth, 1558 Königin von England. Unter französischen Druck erkannte Maria Stuart Elisabeth nicht als englische Königin an, sondern erhob selbst den Anspruch auf den Thron, da Elisabeth aus katholischer Sicht nur die illegitime Tochter Heinrichs war.
Elisabeth stellte nach der kurzen katholischen Herrschaft Marias den Protestantismus wieder her. Schottland erkannte Elisabeth als Königin Englands an und wurde protestantisch.
Im August 1561 traf die französich-katholische Maria Stuart wieder in Schottland ein und wurde dort Königin. So wurde sie für Elisabeth ein politischer Unruheherd. 1565 heiratete sie ihren Vetter Henry Darnley, Enkel der Schwester Heinrichs VIII. Durch diese Heirat, die auch durch Liebe bestimmt wurde schaltete sie diesen als Konkurrenten um den englischen Thron aus und konnten gemeinsam mit ihn den Anspruch auf den Thron verstärken. Die Ehe stellte sich jedoch rasch als Katastrophe heraus.
Im Februar 1567 wurde Darnley ermordet, wofür Maria verdächtigt wurde. Bereits im Mai 1567 heiratete Maria den Grafen von Bothwell, der sie Ende April entführte, was mit Einverständnis von Maria Stuart geschehen sein könnte. Dies hatte einen Skandal zufolge, was zu einer Scheidung im Eilverfahren führte.
Nach Marias dritter Heirat erhob sich der schottische Adel unter Morays Anführung gegen Maria. Nach zwei verlorenen Schlachten floh Maria nach England mit der Hoffnung Elisabeth würde sie unterstützen. Doch Elisabeth unterstützte die protestantische Linie Morays und ließ Maria Stuart nicht zurück nach Schottland. Ebenso schrak Elisabeth zurück Maria nach Frankreich zu lassen, da diese dort vielleicht anti-englische Politik aktiviert hätte. Doch auch im eigenen Land konnte Maria zu einem Problem werden, da sie angemaßte englische Königin war, die beabsichtigte, den Katholizismus wieder einzuführen.
Thomas Howard, Herzog von Norfolk, ranghöchster Aristokrat Englands und Haupt des katholischen Adels im Norden, plante 1568 Maria zu heiraten. Dies ließ Elisabeth jedoch nicht zu, weil dies Marias Macht gestärkt hätte. Norfolk verfolgte seine Pläne jedoch weiter und wurde gefangengenommen. Daraufhin erhob sich der Adel des Nordens um Maria zu befreien, doch der Aufstand schlug fehl. Norfolk wurde 1570 wieder entlassen, aber nach einem weiteren Befreiungsversuch Marias 1571 wieder gefangengenommen und 1572 hingerichtet.
1586 wurde Maria vor Gericht gestellt und zum Tode verurteilt. Diplomatische gründe hielten Elisabeth davon ab, das Urteil nicht sofort vollstrecken zu lassen. Erst am 8. Februar 1587 wurde die Königin von Schottland nach neunzehnjähriger Gefangenschaft geköpft. Sie starb voll Würde und Fassung.

 
 



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