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biologie artikel (Interpretation und charakterisierung)

Beschneidung von mädchen im islam!



Frauenbeschneidung Moslems regen sich verschiedentlich auf, dass man die Beschneidung der Klitoris dem Islam unterstellt.

Tatsächlich finden Frauenbeschneidungen also die sexuelle Verstümmelung aber hauptsächlich in moslemischen Gesellschaften statt (Sudan etc. wo 85% der dortigen moslemische Frauen beschnitten sind). Ausgeführt werden diese grausammen Operationen von Frauen. Da scheint das Problem ähnlich wie bei der Verschleierung zu sein. Bedingt dadurch, dass ein moslemischer Mann seine (Ehe)Frau sehr leicht verstossen kann, und er ausserdem mehrere Frauen gleichzeitig heiraten kann (konnte), gibt es eine sehr starke Konkurenz unter den Frauen. Viele müssen Angst haben, gegen eine jüngere, attraktivere etc. ausgetauscht zu werden. Die Kinder können ihr ausserdem auch weggenommen werden.

Was ist die Lösung? Die älteren Damen setzen die jüngeren unter Druck, das Kopftuch aufzusetzen, damit jene weniger gut aussehen, und die Konkurenz geringer wird.

Nun auch bei der Beschneidung scheint es ähnlich zu sein. Es soll den jüngeren die Lust wegnehmen, Konkurrenz zu machen.

Denn der Geschlechtsverkehr ist für eine klitorisbeschnittene Frau sehr schmerzhaft. Somit soll eine Frau einerseits nicht fremdgehen. Ausserdem soll keine Initiative ergreifen, und auch als unverheiratet schon gar nicht anderen bereits verheirateten Frauen den Ehemann oder dessen Liebe wegnehmen.

Es sei erwähnt dass für eine beschnittene Frauen eine Geburt wird lebensgefährlich wird, und ausserdem wesentlich schmerzvoller als unbeschnitten.

Das Ganze hat durch einen Hadith über den Prophet Mohammed auch eine religiöse Dimension:

\"Er sagt, dass der Pophet in Mekka eine Frau traf die die Frauenbeschneidung praktizierte. Er liess sie gewähren.\"

Auch andere Traditionen des des Propheten geben den Beführwortern dieser Grausamkeit eine Rechtfertigung. Mehr dazu weiter unten.

Einen Zwang für die Frauenbeschneidung gibt es laut Auskunft der sogenannten gemässigten Moslems im Islam nicht. Aber durch die unmögliche gesellschaftliche Dynamik die in moslemischen Ländern und Kulturen herrscht wird diese gefördert. Die Opfer, selbst als Kinder beschnitten, werden haufig zu Täterinnen indem Sie als Erwachsene anderen Frauen die Schamlippen wegschneiden. Es ist schrecklich, aber eine Tatsache, dass diese Frauen in ihrer Ignoranz auch noch etwas Gutes sehen.

Trotz Kampagnen gegen diese Praxis, die zugegebenermassen auch von Imamen mitgetragen werden, finden heute (2004) noch immer täglich 6000 dieser Eingriffe statt. Weltweit sind etwa 130 Millionen Frauen sexuell verstümmelt.

Das sollte genug sein. Aber lesen Sie weiter wie die Mädchenbeschneidung von Islamisten gerechtfertigt wird:


Im Juni 2003 fand in Kairo eine Konferenz statt, die vom National Council for Childhood and Motherhood einberufen und von der Firstlady Suzanne Mubarak beigewohnt wurde. In Ägypten wurden Kampagnen gestartet, die zur Aufklärung bezüglich der Mädchenbeschneidung beitragen sollten.

Hier wird die Seite der radikalen Vertreter der Beschneidung von Mädchen dargestellt.



Die Islamisten- Befürworter der Mädchenbeschneidung
(Ausschnitt aus einem Artikel von www.memri.org)





Mädchenbeschneidung misst den Wert von Mädchen

Die religiöse Grundlage und Legitimierung für die Mädchenbeschneidung waren immer der Kernpunkt der Debatte über diese Praktizierung. Die meisten Befürworter stützen ihre Stellung damit, auf zwei zentrale - und ihrer Meinung nach generell akzeptierten- islamischen Traditionen. Eine davon basiert auf einen Ausspruch des Prophete Mohamed: "Die Beschneidung von Mädchen bemisst den Wert des Mädchens." und die andere beruft sich auf die Worte des Propheten zur Frauenbeschneiderin Umm´Atiyya, "Beschneide die Mädchen, aber übertreibe nicht, da diese Art der Beschneidung von den Ehemännern am meisten gewünscht ist und das Gesicht der Frau auf bestmögliche Art und Weise strahlen läßt."



Ärzte, die den islamischen Standpunkt unterstützen, berufen sich bei der Mädchenbeschneidung auch auf diesen religiösen Kommentar. Viele dieser Meinungen sind von dem Journalisten Abd Al-Rahman Abu´Auf in einem Artikel der islamistischen, ägyptischen Wochenzeitung Al-Haqiqa zitiert worden.



Da wäre zum Beispiel Dr.Munir Muhammad Fawzy, ein Spezialist in Gynäkologie und Geburtshilfe an der ´Ein Schams Universität für Medizin. Er citiert folgende Traditionen, um seine Befürwortung der Mädchenbeschneidung zu stützen: "Der Prophet Mohamed hat die Mädchenbeschneidung empfohlen, indem er sagte, ´Beschneidet die Mädchen.´" Dieser Satz, so behauptet er, beinhaltet eine eindeutige Unterstützung der Mädchenbeschneidung unter gewissen Bedingungen, wobei man die Schwierigkeit und Komplexität dieser Themas bezüglich der Mädchen verstehen muss: "Würde man das ganze Organ entfernen, welches der Frau das Lustempfinden gibt, würde man eindeutig der Sunnah widersprechen. Denn es wäre sehr wahrscheinlich, dass Krankheiten verursacht würden und emotionale Komplikationen bei den Mädchen auftauchen könnten, die es ihnen nicht mehr ermöglichen würden, ihre natürlichen Rechte zu genießen. Auf der anderen Seite würde ein Nicht-Beschneiden der Mädchen dazu führen, dass sie Infektionen bekommen und eventuell sogar Krankheiten."



Dr.Ahmed Suleiman von der Universität in Kairo: ´Mädchenbeschneidung führt zu Sittsamkeit, Ehrgefühl und emotionalem Gleichgewicht´



Ähnliche Sichtweisen werden von Experten des islamischen Rechts vertreten, wie beispielsweise Dr. Muhammad Abu Leila, Dozent für islamische Forschung and der Al-Azhar Universität und Dr.Ahmed Yousuf Suleiman, Dozent für islamisches Recht an der Universität in Kairo.

Dr. Abu Leila bemerkt, dass die Beschneidung von Mädchen keiner Erneuerung ist, die vom religiösen Gesetz (Bid´a) abweicht, sondern eine Sitte, die seit Abraham von Generation zu Generation überliefert wurde. "Der Prophet Mohamed beteuerte diesen Brauch und wir haben ihn als Moslems tausend Jahre später geerbt. Der Prophet setzte einige menschliche und wissenschaftliche Bedingungen, damit die Beschneidung bei Frauen durchgeführt werden darf. Die Würde der Frau darf nicht angegriffen werden, damit der Eheman nicht erschöpft ist, nachdem er Geschlechtsverkehr mit seiner Frau hatte.



Die Behauptung, dass Mädchenbeschneidung nachteilig für die Sexualität der Frau wäre, wird von Dr. Suleiman deswegen nicht anerkannt, weil die Moslems diese Tradition schon seit hunderten von Jahren druchgeführt haben. Er drückte seine Verwunderung darüber aus, dass die Beschneidung der Frau angeblich zu Frigidität führen würde, da die Moslems diese Tradition ja schon seit Generationen verfolgen und immer ein natürliches Eheleben genossen haben. Außerdem behauptet er sogar, dass "Mädchenbeschneidung Sittsamkeit, Ehrgefühl und ein emotionales Gleichgewicht bringt."



Mädchenbeschneidung verhindert AIDS und Prostitution

Intellektuelle, die sich für die Mädchenbeschneidung aussprechen behaupten, dass ein Ausbleiben dieser Praxis dazu führen würde, westliche Phänomene wie Aids und Prostitution zu verbreiten. Einige dieser Personen werfen dem Westen vor, dass er versteckte Hintergedanken habe, bei dem Ziel, Mädchenbeschneidung zu unterbinden: Der Westen beabsichtige, unsittliche Werte in der ganzen muslimischen Welt zu verbreiten.



Der islamische Schriftsteller Dr. Ahmed Abd Al- Rahman teilt diesen Verdacht bezüglich der wahren Motive des Westens, die Mädchenbeschneidung zu verbieten. "Wenn Mädchen nicht beschnitten werden, werden Verworfenheit und Prostitution verbreitet werden, wie es im Westen schon passiert ist als Ergebnis vom Ignorieren dieses normalen, menschlichen Bedürfnisses. Wollen wir so sein wie der Westen? Die Werbung (gegen Mädchenbeschneidung) , die in diesen Tagen im Fernsehen verbreitet wird, ist abzulehnen, da sie im Widerspruch zum islamischen Gesetz steht. ... Ihre Absicht ist es, die muslimische Familie zu zerstören und die ägyptische Gesellschaft zu entwürdigen."

Al-Rahman fügt hinzu, dass die Kampagne gegen diesen Brauch eine verabscheuende Form von Willfähigkeit gegenüber dem amerikanischen Druck im Rahmen der sogenannten "Erneuerung vom religiösen Diskurs" ist. Seiner Meinung nach handelt es sich hierbei um Zerstörung und nicht um Erneuerung. "Mit starker Unterwürfigkeit tun wir das, was uns von Beijing und den Konferenzen in Kairo aufgezwungen wurde für die Familie und die Bevölkerung. Das ist ohne jeglichen Zweifel blinde Auslieferung."



Der Versuch, Mädchenbeschneidung zu verbieten, ist eine Verschwörung des Westens



Dr.Muhammad Abu Leila hat sich sowohl gegen die Kampagne, als auch gegen den Westen ausgesprochen.der, Laut ihm würde so das Ausbreiten von Aids durch die Bekämpfung der Beschneidung von Jungen und Mädchen gefödert. "Die Kampagne der Medien, deren Zeuge wir heute sind, ist nichts mehr als eine Verschwörung zur Zerstörung der islamischen Gesellschaft. Das Verbot der Mädchenbeschneidung ist nur der Vorbote für ein Verbot der Jungenbeschneidung. Der Westen erkennt keinerlei Beschneidungsform an, weder für Mädchen, noch für Jungen. Die Krankenversicherung in den USA umfasst sogar nicht die Beschneidung von Jungen. Diese Ausgabe wird den Eltern angelastet, die sich für solch einen Vorgang entscheiden und deswegen wird Aids verbreitet.



Der prominente islamische Prediger Sheikh Mustafa Al- Azhari wiederholt die Vorwürfe an den Westen bezüglich seiner Einmischung in die Medienkampagne gegen Mädchenbeschneidung: "Es handelt sich hierbei um eine fragwürdige Kampagne, deren einziges Ziel es ist, Promiskuität unter den Moslems zu fördern.... Die ägyptischen Medien hätten nicht in diesem kriminellen Akt behilflich sein dürfen, welcher von den USA geplannt wurde und vom Westen allgemein gestützt wird..."



Mädchenbeschneidung verhindert unnatürliche sexuelle Lustpraktiken

Unter den Befürwortern der Mädchenbeschneidung befinden sich auch Islamisten, die sich eher auf medizinische, als auf religiöse Argumente stützen. Dieser Vorgang ist laut ihnen für die Gesundheit der Frauen von Vorteil, da es ihnen erleichtern würde, ihre Genitalien zu waschen und außerdem zu natürlichen geschlechtlichen Beziehungen führen würde.

Dr. Muhammad Rif´at Al-Bawwab, ein Spezialist der Chirurgie an der Al-Azhar Universität, gibt ein Beispiel: Die Frauen können ihre Genitalbereiche viel einfacher säubern, wenn ein Teil ihres Geschlechtsorgans entfernt ist. Da die Klitoris mehr als alle anderen weiblichen Geschlechtsteile hervorsteht und "dieses Hervorstehen dazu führt, dass sie ständig an Kleidung und anderen Dingen reibt, welches die Aufmerksamkeit des heranwachsenden Mädchens auf unnatürliche Lust lenkt, was sehr leicht zur Abhängigkeit in einer abnormalen und schädlichen Weise führen kann... Nach der Hochzeit wird es schwierig sein, davon abzukommen, wenn sich die Frau erstmal daran gewöhnt hat. Sie kann dann nur noch damit fertigwerden, indem sie ihre geschlechtliche Beziehung in einer unnatürlichen Art und Weise führt, bei der die Klitoris stark gerieben wird, da sie sich daran gewöhnt hat (und dies führt zu einer moralischen Entwürdigung).



"Durch die Entfernung der Klitoris bei der Beschneidung wird ein solches Verhalten stark reduziert. Auf diese Art und Weise bleibt die Frau in Unkenntnis und empfindet Lust nur mit ihrem Ehemann und ganz natürlich, indem das männliche Geschlechtsteil die Vagina oder den Gebärmutterhals der Frau berührt, welches die Quellen der Lust sind (und nicht durch die Klitoris)."

 
 

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