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biologie artikel (Interpretation und charakterisierung)

Atmungsorgane



Es gibt 4 verschiedene Arten der Atmung:
Die Hautatmung, die Tracheenatmung, die Kiemenatmung und die Lungenatmung.
Bei jeder dieser Atmungsverfahren geschieht der Vorgang der Zellatmung. Bei solch einer Zellatmung wird zur Durchführung Sauerstoff benötigt. Der Organismus ist also vom ständigen Gaswechsel, man nennt das auch äußere Atmung, abhängig. Der Vorgang der Zellatmung wird in 3 Teile gegliedert; die Glykolyse, den Zitronensäurezyklus und die Atmungkette. Vereinfacht bedeutet dies, dass der Sauerstoff aufgenommen wird und Kohlendioxid abgegeben wird. Diese Funktion des Körpers kann direkt über die Haut oder auch über eigene Atmungsorgane geschehen.

Ich werde jetzt die verschiedenen Atmungen erklären und dann noch



Die Hautatmung:
Bei dieser Atmung wird Sauerstoff von der gesamten Körperoberfläche aufgenommen und dissfundiert. Die Diffusion ist lateinisch und kommt vom Wort diffusio welches soviel wie Ausbreitung. Die Diffusion ist ein passiver Transport von Molekülen entlang dem Konzentrationsgefälle. Bei Tieren wie zum Beispiel Einzeller und einfach gebauten Vielzellern wie der Süßwasserpolyp gelangt also Sauerstoff sowie Kohlendioxid in und aus dem Körper. Die Ausbreitung von Molekülen funktioniert nur bei Entfernungen unter 1 mm und spielt für größere Tiere nur eine sehr untergeordnete Rolle.

Die nächste Atmung ist die Tracheenatmung:
Bei dieser Art der Atmung werden die Atemgase über ein verzweigtes Röhrensystem(die Tracheen) zu allen Körperorganen gebracht. Feinste Verzweigungen; die Tracheolen, bringen den Sauerstoff direkt zu den Zellen. Dort erfolgt die Aufnahme wiederum durch Diffusion.

Alle Insektenarten besitzen solch eine Tracheenatmung. (Folie) Sie verläuft so:
Seitlich in jedem Körpersegment befinden sich die Atemöffnungen, die Stigmen. Herrschen schützen sie reusenartig vor Verunreinigungen. Durch Muskeltätigkeit wird der Sauerstoff aktiv in die Tracheen gepumpt. Dies geschieht 70-80 Mal in der Minute. Durch zusammenziehen der Muskeln des Hinterleibes, man nennt sie Abdomen wird die Luft nach außen gepresst und beim erschlaffen der Muskeln nach innen gesogen.

Diese Atmung funktioniert aber bei manchen im Wasser lebenden Insektenlarven nicht und sie verfügen deshalb über eine Atemröhre. Sie ist eine Art teleskopartiger Schnorchel mit der z. Bsp. die Rattenschwanzlarve an Sauerstoff gelangt.(Folie)

Andere im Wasser lebende Insektenarten verfügen über Tracheenkiemen. Es sind am Hinterleib sitzende Blättchen die sich aktiv bewegen um einen Wasserstrom zu erzeugen. Die Larve einer Eintagsfliege benützt diese Tracheenkiemen. (Folie) Auch Libellenlarven besitzen diese Kiemen aber sie sind bei ihnen am Enddarm verlagert.

Fast alle anderen im Wasser lebenden Tiere, wie z. Bsp. Fische, Krebse und Weichtiere verfügen über eine Kiemenatmung. Kiemen sind dünne stark durchblutete Hautblättchen. (Folie) Um möglichst viel Sauerstoff zu erhalten, muss ihre Oberfläche groß sein, da im Wasser weitaus weniger Sauerstoff als in der Luft enthalten ist. Um eine optimale Ausbeute zu erzielen, arbeiten Kiemen nach dem Gegenstromprinzip. Wasser und Blut fließen in entgegengesetzter Richtung aneinander vorbei. (Folie) Dabei kommt sauerstoffreiches Wasser in die Kiemen, wobei aber der Sauerstoff in das entgegenströmende Blut diffundiert. Mit der Zeit nimmt der Sauerstoff ab und deshalb muss immer eine Bewegung im Bereich der Kiemen erfolgen. Der Mundraum wird also zusammengedrückt, dabei wird Wasser durch die Kiemen gepumpt und beim Erschlaffen wird wieder Wasser eingesaugt. (Folie)
Da die Kiemen an der Luft sofort verkleben, sind sie zum Atmen an Land nicht geeignet.

Zuguter letzt gibt es dann noch die Lungenatmung, aber da sie bei einem anderen Referat besprochen wird, möchte ich nicht näher darauf eingehen.

 
 

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