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musik artikel (Interpretation und charakterisierung)

Die trompete


1. Konzert
2. Jazz



Geschichte Trompeten gab es bereits im Altertum als langgestreckte hölzerne oder metallische Röhren. Im europäischen Mittelalter trat ebenfalls eine gestreckte Form auf (Busine); sie wurde schon im 15. und 16. Jahrhundert vergrößert und in gewundener Form gebaut. So entstand die Naturtrompete (siehe auch Beilage), die bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts im wesentlichen die gleiche Form behielt. Mit Anwendung der Ventile wurde sie leichter spielbar; sie wurde im 19. Jahrhundert in das Symphonieorchester aufgenommen. Da das Spiel auf der Naturtrompete sehr schwierig war und großes Können erforderte, waren die Trompetenbläser im 16. und 17., auch noch teilweise im 18. Jahrhundert hochgeachtet und in einer eigenen Zunft zusammengeschlossen.

Naturtrompetenfamilie im 16 Jh.

vokale Entsprechung
Clarino Sopran

Quinto Mezzosopran
Alto oder Prinzipal Alt

Vulgano oder Tenor Tenor
Basso Baß

Bau

Die Schallröhre der Trompete besteht aus einer einfachen länglichen Windung, die anfangs zylindrisch, später konisch verläuft und am Ende einen mäßig weiten Schallbecher besitzt. Das Instrument ist mit 3 Ventilen ausgerüstet und wird beim Spiel horizontal mit geradeaus gerichteter Stürze gehalten. Die Trompeten werden in verschiedenen Größen und Stimmungen gebaut, dabei ergeben sich Abweichungen in der Mensur. Wesentlich enger mensuriert sind die Jazztrompeten.

Klang

Die Trompete besitzt einen strahlenden, scharfen, hellen Klang, der sich gut zum Ausdruck des Heldenhaften eignet. Der Ton ist nicht so weich wie der des Kornetts und heller als der Waldhornklang.

Spiel

Die Trompete verfügt wie das Horn infolge der Ventile über eine gute Geläufigkeit, sie kann Triller und alle Arten der Zungentechnik anwenden. Das Spiel der normalen Trompete in den hohen Lagen ist sehr anstrengend; die enger gebaute Jazztrompete kann diese Töne leichter bringen. Eine Veränderung der Klangfarbe wird durch verschiedene Dämpfer erzielt. Die Trompete verbindet sich und verschmilzt gut mit der Posaune, die eine ähnliche Klangfarbe besitzt; nicht gut dagegen mit den Hörnern.
Als Soloinstrument wurde die Trompete von Bach und Händel benutzt. Sie konnte ihre heutige Stellung erst nach Einführung der Ventile erringen. Im modernen Symphonie- und Opernorchestern ist sie wegen ihres strahlenden Glanzes sehr beliebt, auch in der Militärmusik spielt sie eine wichtige Rolle.

 
 




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