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informatik artikel (Interpretation und charakterisierung)

Zahlung

Zahlungen mit digitalem bargeld


1. Java
2. Viren



Durch die Schaffung einer neuen elektronischen Währung im Internet, die ähnlich wie Bargeld benutzt werden kann, können Kunde und Händler unabhängig von Vermittlern und Banken Geschäfte tätigen können. Eine Bank muß eine solche Währung decken, ausgeben und akzeptieren, kann aber im Idealfall keine Relation zwischen Kunde und Händler herstellen. Der Kunde bleibt dadurch anonym - genauso wie er es bei "realem" Bargeld gewohnt ist.
Da elektronisches Geld leichter kopiert werden kann, ist es erforderlich digitale "Münzen" bei Einzahlung auf Gültigkeit zu prüfen. Diese Prüfung kann jedoch nur von der ausgegebenen Bank vorgenommen werden, d.h. auch hier muß Geld zwischen Banken transferiert werden (clearing). Da dieser Schritt unbemerkt von Händlern und Benutzern abläuft und auch keine Auswirkungen auf die Transaktionen sowie die Anonymität haben darf, wurde in der obigen Abbildung auf die Darstellung verzichtet.
Die folgende Abbildung zeigt, daß sich die drei Kategorien hinsichtlich des Dienstkontextes und des Zahlungsbetrages ergänzen. Während digitales Bargeld als offenes Zahlungsmittel primär für Mikrozahlungen (Zahlungen von Beträgen unter 5 DM) geeignet ist, decken Kreditkartenzahlungen alle größeren Transaktionen ab (sogenannte Makrozahlungen; Beträge über 5 DM). Im Falle eines geschlossenen Marktplatzes können Kundenkontos geführt werden, die für Zahlungen beliebiger Beträge geeignet sind. Sobald die ersten beiden Zahlungsarten etabliert sind, wird der Anteil der dritten Zahlungsart mit Sicherheit zurückgehen.
Neben diesen drei Zahlungsarten gibt es noch die Möglichkeit über das Internet zu bestellen und die Zahlungen auf herkömmlichen Weg per Rechnung, Banküberweisungen oder per Lastschriftverfahren abzuwickeln. Allerdings haben diese Zahlungsverfahren mit dem Internet recht wenig zu tun, denn das Netz ist hier lediglich Bestellmedium, wie bisher Fax oder Telefon. Sie können aber durchaus sinnvolle Alternativen darstellen.

Digitales Bargeld ist als Zahlungsmittel im Internet für die Entwicklung des Electronic Commerce von großer Bedeutung. Ziel ist, die Eigenschaften und die Funktionalität des realen Bargelds in die digitale Welt abzubilden (Anonymität, Mikrozahlungen).
Digitale Münzen haben genauso wie reales Bargeld einen inhärenten Wert. Es handelt sich nicht um Schuld- oder Gutscheine, deren realer Gegenwert von einer dritten Partei gedeckt wird. Da solches digitales Geld letztendlich nur durch eine Reihe von Bits dargestellt wird. Kann es problemlos beliebig oft kopiert werden. Kopien sind vom Original nicht zu unterscheiden.
Elektronisches Geld muß daher Mechanismen besitzen, die mehrfaches Bezahlen mit dem gleichen Geldstück entweder verhindert oder erkennen. Man setzt hier auf kryptologische und organisatorische Methoden, die das erstellen bzw. Verwenden von Falschgeld unterbinden.
Abhängig von der Realisierung des digitalen Bargeldes sind unterschiedliche Schutzmechanismen notwendig. Die Problematik wird anschaulicher, wenn man die grundsätzlichen Realisierungsmöglichkeiten von digitalem Bargeld betrachtet.
Es lassen sich grundsätzlich zwei Arten digitalen Bargeldes unterscheiden.:
1. Anonymes Bargeld gleicht realem Bargeld. Durch Verwendung spezieller Kryptotechnik kann die Bank durch einen Händler eingezahltes Geld nicht mehr mit dem Kunden in Verbindung bringen, der es abgehoben hat. Sie kann lediglich feststellen, daß sie selbst das Geld ausgegeben hat.

2. Identitätsbezogenes Geld enthält Informationen, die der Bank die Identifizierung des Kunden, der das Geld abgehoben hat, erlaubt und somit die genaue Verfolgung des Geldflusses ermöglicht.

Neben diesen beiden Arten des digitalen Bargeldes kann eine weitere Unterscheidung hinsichtlich des Bezahlungsvorgangs getroffen werden:

1. Erfolgt eine Zahlung online (über eine Netzverbindung), besteht die Möglichkeit, eine Münze sofort bei der Bank einzureichen und auf Echtheit überprüfen zu lassen. Die bedeute, daß eine Münze nur für eine Transaktion gültig ist.

2. Bei offline Zahlungen wird ein digitale Münze verwendet, ohne sofort durch die Bank überprüft werden zu können. Die Münze gelangt erst nach einiger Zeit wieder in die Bank. Man hat somit die Möglichkeit im nachhinein die Bezahlung zu prüfen und einen eventuellen Betrüger zu identifizieren. Die Münze enthält Informationen über die Identität des Besitzers.

 
 



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