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Java

Was fällt weg? (im vergleich zu c/c++)


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Keine Strukturen, Aufzählungstypen, Unions
Die Aufzählungstypen (z.B. enum), Strukturen und Unions können in Java, wie in jeder objektorientierten Programmiersprache, durch geeignete Klassen dargestellt werden. Deshalb sind explizite Typendefinitionen unnötig. Dieser Schritt, typedefs, enums etc. aus C++ zu entfernen war wegen der gewünschten "Kompatibilität" zu C nicht möglich. In Java wird durch diese Maßnahme die Syntax wesentlich schlanker und auch die Probleme der Namensraumvergabe wird durch die dann nötigen zugehörigen Klassen vermieden. (In C haben z.B. alle enum Typen einen eigenen, gemeinsamen Namensraum)
Keine Funktionen
Alleinstehende Funktionen, die nicht Methoden einer Klasse sind, werden nicht unterstützt. Das vermeidet Mehrdeutigkeiten und Widersprüche in der Klassenhierarchie. Java unterstützt Klassenmethoden und Klassenvariablen, wodurch alleinstehende Funktionen unnötig werden.
Keine Header Files
In Java werden die Klassen komplett in einem File Codiert. Header Files wie in C gibt es nicht. Zu jeder Klasse wird ein eigenes Klassenname.class File erzeugt. Dadurch kann es z.B. nicht mehr vorkommen, daß durch Änderungen in einer Zentralen Klasse in einem Header File das gesamte Projekt neu Übersetzt werden muß. Der Einsatz von Java macht Hilfsmittel wie make und trickreiche Compilerfeatures, die versuchen dieses Problem zu minimieren unnötig.
Kein Überladen von Operatoren
Java unterstützt kein Operator Overloading. Diese Möglichkeit war bzw. ist schon immer umstritten. Sun hat der Regel der Einfachheit und Klarheit Vorrang gegeben. Die Möglichkeiten des Operator Overloadings kann durch Klassenmethoden einfach ersetzt werden.
Kein Precompiler (z.B. #DEFINE)
Precompiler, wie man sie von C oder C++ her kennt, werden von Java nicht eingesetzt. Der durchgängig objektorientierte Ansatz soll einen Precompiler unnötig machen. Globale Definitionen von Konstanten können als Klassenvariablen (static) realisiert werden. Dadurch bekommen die Konstanten auch einen eigenen Namensraum, was widersprüchliche Bezeichnernamen ausschließt. Diverse Tricks und auch Fehlerquellen werden so ausgeschlossen.
Keine vage definierte Datentypen
In Java sind die primitiven Datentypen, anders als in C vollständig definiert. So ist ein int immer 32 Bit breit und mit Vorzeichen behaftet. Es gibt anders als in C feste Definitionen für die Basis Datentypen. Die übrigens die einzigen Typen sind die keine Klasse darstellen. Durch Vererbung können ihnen jedoch weitere Methoden zugeordnet werden.
Die direkte Implementierung von Basis Datentypen in die Programmiersprache verbessern das Laufzeitverhalten, gegenüber Typenlosen Programmiersprachen wie zum Beispiel Smalltalk, enorm.
Keine (expliziten) Pointer und keine Pointerarithmetik
Java hat zum Ziel, eine möglichst sichere Laufzeitumgebung zur Verfügung zu stellen. Aufgrund der Möglichkeit, komplexe Strukturen mit Hilfe von Klassenhierarchien darzustellen, ist Java nicht auf Pointerarithmetik angewiesen. In Java gibt es generell keine expliziten Pointer, womit ein weiterer Großteil der Fehlermöglichkeiten herkömmlicher C und C++ Programme ausgeschlossen werden.

Keine vargs (freie Argumentenanzahl)
Java unterstützt keine Funktionen mit variabler Argumentenanzahl wie es z.B. in C bei der Funktion printf verwendet wird. Auch hier stellt der objektorientierte Ansatz geeignetere und weniger fehlerträchtige Möglichkeiten zur Verfügung (wie es schon in C++ mit cout realisiert wird).

Keine Mehrfachvererbung
Die gewaltigen Probleme die durch den Einsatz von Mehrfachvererbungen auftreten können sind dadurch umgangen werden, daß es diese Möglichkeit nicht gibt. Durch den Einsatz von Interfaces die einen Satz von Schnittstellenmethoden definieren, die in der Klasse implementiert werden, wird eine weitgehend vergleichbare Funktionalität ohne die bekannten Probleme erreicht. Diese Interfaces wurden den protocols in Objective C nachempfunden.

Kein Semikolon oder doch Semikolon
Beim Design von Java wurde darauf geachtet, daß der Programmierer nicht mit irgendwelchen "; erwartet" Fehlermeldungen zu kämpfen hat. Wo es die Grammatik erlaubt ist der ";" optional oder kann beliebig oft gesetzt werden. Bei der Entwicklung der Sprache wurde auch darauf geachtet, das der Compiler die Möglichkeit hat Fehler genau zu lokalisieren. Die in C übliche Fehlermeldung mit Verweis auf eine Zeile die auf die eigentlich fehlerhafte Zeile mit fehlendem Semikolon folgt sollte in Java nicht vorkommen.

 
 



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