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informatik artikel (Interpretation und charakterisierung)

Unix

Erklärung anhand eines beispielprogrammes:


1. Java
2. Viren



Probieren Sie doch einmal QBASIC zu starten. Wenn Sie sich unter Windows befinden müssen Sie erst in den MS-DOS-Modus wechseln oder die MS-DOS-Eingabeaufforderung starten. Geben Sie hier einfach \"QBASIC\" ein und drücken Sie Enter. Nun sollte der Willkommens-Bildschirm erscheinen (siehe Deckblatt)



Geben Sie bitte einmal folgenden Text ein:

PRINT \"Hallo Welt\"

Um dieses \"Programm\" zu starten können Sie entweder einfach auf F5 drücken, oder in dem Menü \"Ausführen\" auf \"Starten\" klicken. Nun sollte folgendes (oder so ähnlich ) auf dem Bildschirm zu sehen sein:


Originaldokument enthält an dieser Stelle eine Grafik!
Original document contains a graphic at this position!
Der Verzeichnisinhalt meiner Festplatte ist hier wohl weniger interessant als vielmehr die unterste Zeile und die Zeile darüber. Offensichtlich hat das Programm also den Text \"Hallo Welt\" ausgegeben. Das ist zwar noch nichts weltbewegendes und wird auch wohl nie ein Shareware-Hit, jedoch ist es ein Anfang. Nach der Ausführung eines Programms wartet QBASIC automatisch darauf, daß Sie eine Taste drücken, um wieder in den QBASIC-Editor zu gelangen. Nachdem Sie also eine Taste gedrückt haben können Sie sich diesen Bildschirm mit \"Ansicht\" und \"Ausgabebildschirm\" wieder ansehen (oder einfach F4 drücken!).So, das war also Ihr (wahrscheinlich) erstes QBASIC-Programm. Nun, diese unglaubliche Funktionalität ist zwar nicht sehr beeindruckend aber es ist die Grundlage.

Wenn Sie sich das Programm (sprich die eine Zeile :-) ) ansehen, kann man sie grob unterteilen:


1. PRINT
2. \"Hallo Welt!\"

Wie Sie ja gesehen haben wurde auf dem Bildschirm \"Hallo Welt!\" ausgegeben. Diese Ausgabe kam natürlich nicht von Geisterhand und ist auch ausnahmsweise kein Bug von Microsoft sondern sie war gewollt. Woher wußte der Computer also, daß er \"Hallo Welt!\" ausgeben sollte? Die Frage sollte nicht allzu schwer zu beantworten sein, denn außer dem Text \"Hallo Welt!\" bleibt nur \"PRINT\" über...

Also war PRINT dafür verantwortlich, daß der Text ausgegeben wurde. Und wie Sie (hoffentlich) wissen ist PRINT englisch und heißt soviel wie \"drucken\". Wir haben es also mit einer Art Sprache zu tun. Der Computer nimmt von uns Anweisungen entgegen und führt Sie aus. Diese Anweisungen müssen natürlich für den Rechner verständlich sein. Daher hat jede Programmiersprache auch eine Festlegung dieser Befehle.

Wir können also Festhalten: Ein Programm besteht aus Anweisungen für den Computer, den sogenannten Befehlen. Diese Befehle müssen in einer für den Computer verständlichen Sprache verfaßt sein, daher kommt auch der Name Programmiersprache.

Eine Sprache besteht natürlich nicht aus einem Wort (oder Befehl) sondern aus vielen Wörtern. PRINT ist also auch nur ein Befehl. Nun wollen wir uns mit diesem Befehl etwas näher beschäftigen. Ändern Sie dazu einmal den Text der in Anführungszeichen steht. Diese müssen erhalten bleiben:

PRINT \"Guten Tag, lieber Benutzer!\"

In den Anführungszeichen kann also ein beliebiger Text stehen. Somit sind wir also in der Lage, Texte auf dem Bildschirm auszugeben:

PRINT \"Guten Tag!\"

PRINT \"\"
PRINT \"Hier spricht Ihr Computer!\"

Ich habe mir überlegt, daß ich Ihnen die Funktion von weiteren BASIC-Befehlen am besten an einem kleinen (!) Projekt verdeutlichen kann. Ziel

ist die Erstellung eines Programms, daß es ermöglicht, den Flächeninhalt eines Quadrates auszurechnen. Das klingt sehr banal, jedoch ist ein

kleines Programm zum Lernen besser geeignet als ein riesiges Softwarepaket.

Vorüberlegungen:

Jedes Programm (zumindest die großen) sollten geplant werden. Hier also einige Überlegungen zu dem Programm.



Der Benutzer soll dazu aufgefordert werden, die Breite des Quadrates einzugeben

Der Benutzer soll die Breite eingeben

Der Benutzer soll dazu aufgefordert werden, die Höhe des Quadrates einzugeben

Der Benutzer soll die Höhe eingeben

Der Flächeninhalt soll errechnet werden (Breite * Höhe)

Der Flächeninhalt soll ausgegeben werden

Wie Sie sehen kann man selbst ein kleines Programm genauestens planen!



Die Realisierung:

Ich werde Ihnen jetzt erst mal das fertige Programm vorgeben. Auf den nächsten Seiten werden wir es dann Stück für Stück besprechen.



CLS

PRINT \"Geben Sie die Breite des Quadrates ein\"

INPUT Breite

PRINT \"Geben Sie die Höhe des Quadrates ein\"

INPUT Hoehe

Inhalt = Breite * Hoehe


PRINT \"\"

PRINT \"Der Flächeninhalt beträgt: \"

PRINT Inhalt



Geben Sie dieses Programm einmal ein und drücken Sie F5. Nun können Sie beliebige Werte eingeben und das Programm errechnet den Flächeninhalt. Das könnte dann so aussehen:

Die erste Zeile lautet:

CLS

CLS ist sowohl unter BASIC als auch unter DOS ein Befehl. CLS steht für ClearScreen und dient dazu, den Bildschirm zu löschen / zu leeren.Sie brauchen übrigens nicht probieren, sich jeden Befehl krampfhaft zu merken, denn am Ende dieses Teils finden Sie noch eine Übersicht dererlernten Befehle.CLS ist hier sehr sinnvoll, damit der Bildschirm freigeräumt wird. Dadurch wird das Programm für den Benutzer übersichtlicher.



Die zweite Zeile lautet:

PRINT \"Geben Sie die Breite des Quadrat

Der Zweck dieser Zeile sollte Ihnen kein Kopfzerbrechen mehr bereiten. PRINT wird hier nur benutzt um einen Text auszugeben.



Die dritte Zeile lautet:

INPUT Breite

Hier kommt wieder ein neuer Befehl vor. Er lautet INPUT. INPUT wird hier verwendet, um den Benutzer eine Zahl eingeben zu lassen. Die Frage ist nur wie kommen wir nun an die eingegebene Zahl und was können wir damit machen?!

Um das zu beantworten will ich jetzt erst auf eine andere Seite von Befehlen hinweisen:

Die meisten Befehle benötigen sogenannte Parameter.

Hinter dem Befehl PRINT kann man zum Beispiel einen Text eingeben:



PRINT \"Hallo Welt!\"



Der Text \"Hallo Welt!\" ist also ein Parameter des Befehls PRINT. Jeder Befehl braucht unterschiedliche Parameter oder teilweise gar keine. Der Befehl CLS benötigt zum Beispiel keinen Parameter. So hätte die Zeile



CLS \"Hallo Welt!\"



keinen Sinn und QBASIC würde einen Fehler melden.



Also halten wir fest: Die meisten Befehle benötigen Parameter um zu funktionieren. Diese Parameter stehen hinter dem Befehl.



Und nun wieder zu unserem Befehl INPUT:



Hinter INPUT steht offensichtlich ein Parameter. In diesem Fall \"Breite\". Wenn diese Zeile ausgeführt wird erscheint auf dem Bildschirm zunächst ein Fragezeichen und der Benutzer soll eine Zahl eingeben. Nachdem der Benutzer ENTER gedrückt hat wird diese Zahl in der Variablen \"Breite\" gespeichert



C2 = A2 + B2



A, B und C sind hier Variablen. Jeder Variable ist ein Wert zugeordnet. Zum Beispiel:



A=5

B=10

C2 = 52 + 102



Jetzt könnten wir C ausrechnen... Bei der Programmierung haben Variablen den gleichen Zweck und werden zum größten Teil auch so benutzt wie in der Mathematik:



Breite = 5

Hoehe = 10

Inhalt = Breite * Hoehe



Unter QBASIC können wir einfach mit Variablen Gleichungen wie in der Mathematik aufstellen (zumindest bis zu einem gewissen Grad). Wir können den Wert einer Variable vorgeben (Breite=5) oder ihn vom Benutzer eingeben lassen (INPUT Breite):



INPUT Breite

INPUT Hoehe

Inhalt = Breite * Hoehe



Der Benutzer muß nun erst den Wert eingeben, der der Variable \"Breite\" zugeordnet wird. Danach muß er dann den Wert eingeben, der der Variable Hoehe zugeordnet wird.



Nun können wir bzw. QBASIC die Gleichung \"Inhalt = Breite * Hoehe\" ausrechnen.

Wir können also festhalten: Eine Variable ist ein Platzhalter wie in der Mathematik. Ihr kann ein Wert zugeordnet werden. Dieser Wert kann vom Programmierer fesgelegt werden; der Wert kann vom Benutzer eingegeben werden oder der Wert kann ausgerechnet werden. Eine Variable hat einen festen Namen,. der aus einem Wort besteht. Mit diesem Namen kann die Variable benutzt werden.



Die Zeile:

INPUT Breite

läßt den Benutzer also einen Wert eingeben, der dann der Variablen Breite zugeordnet wird.



Die vierte Zeile lautet:



PRINT \"Geben Sie die Höhe des Quadrates ein\"



Diese Zeile enthält für uns jetzt keine Überraschungen. Es wird wie in der zweiten Zeile ein Text ausgegeben.



Die fünfte Zeile lautet:



INPUT Hoehe



Auch hier muß der Benutzer wieder einen Wert eingeben, der diesmal der Variable \"Hoehe\" zugeordnet wird.



Die sechste Zeile lautet:



Inhalt = Breite * Hoehe



In dieser Zeile kommen die Variablen \"Breite\" und \"Hoehe\" zum Einsatz: Der Variablen \"Inhalt\" wird das Produkt der beiden anderen Variablen zugewiesen. Diese Zeile ist wie eine mathematische Gleichung aufgebaut. Auf der linken Seite des Gleichheitszeichens steht die Variable, der ein Wert zugeordnet werden soll, auf der rechten Seite steht der Wert selbst.



Die letzte Zeile lautet:



PRINT Inhalt



Hier kommt wieder einmal der PRINT-Befehl zum Einsatz. Doch diesmal haben wir keinen Text wie in Zeile 2 & 4, sondern der einzige Parameter hinter dem Befehl PRINT ist die Variable \"Inhalt\". Na, ahnen Sie schon etwas? Ich hoffe doch, daß Sie darauf gekommen sind:

PRINT gibt jetzt den Wert aus, der der Variable zugeordnet ist. Wenn der Variablen \"Inhalt\" z.B. der Wert 50 zugeordnet ist, so wird auch \"50\" auf dem Bildschirm ausgegeben.


 
 



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