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geschichte artikel (Interpretation und charakterisierung)

Verlauf der revolution 1789 - 1791






In der Not berief der Kaiser den Generalstand ein.
Das erste Mal seit 175 Jahren übrigens, denn mit der Einführung des Absolutismus fiel der Generalstand aus. Der König hoffte mit Hilfe der Generalstände, das Land zu sanieren. Zuerst wird einmal 2 Wochen über das Abstimmungsverfahren geredet.
Der Klerus bekommt 300 Stimmen, das Bürgertum bekommt 600 Stimmen.

Nach mehreren Wochen fruchtlosestem Herumreiten erklärt der Vertreter des Bürgertums, Graf Mirabeau, daß er die Nationalversammlung anführe.
Der König wußte nicht sofort, daß dies eine Revolution bedeute.

Man schuf eine sogenannte konstituierende Nationalversammlung und schwor sich solange nicht auseinanderzugehen, bis man dem Land eine Verfassung gegeben hatte.

Der König reagiert unentschlossen, schließlich beschließt er aber daß er die Truppen zusammengezogen werden sollen.
Am 14. Juli 1789 kommt es zum Sturm auf die Bastille. Unter der Führung von Lafayette wurde eine Nationalgarde gegründet, die die Bürger beschützen sollte.

Im August 1789 kommt es auch zu den Bauernaufständen. Als Reaktion beschließt die NV die Befreiung der Bauern und die Beschaffung des Feudalsystems. Das ständische System wird liquidiert.
Das heißt jetzt also, daß die Bürger die gleichen Rechte haben, es gibt keine Vorrechte des Adels mehr.
Ende August 1789 werden in Frankreich die Menschenrechte erklärt. Nach amerikanischem Vorbild heißt es also liberté égalité fraternité.

Man zog die gesamten Kirchengüter ein.
Es wurden Anteilscheine ausgedruckt, sogenannte Assignaten. Man druckte aber eine derartige Masse, daß keine Devisendeckung mehr vorhanden war.

Diese Entwicklung bringt Hungersnöte und Lebensmittelknappheit mit sich und damit verbundene Aufstände und Unruhen.
Der König und die NV werden gezwungen von Versailles nach Paris zu übersiedeln.
Sie waren dort dem Druck der revoltierenden Massen ausgesetzt.

1791 versuchte der Kaiser aus Frankreich zu flüchten. an der Grenze wird er erkannt und nach Paris zurückgebracht. Hier mußte er die fertiggestellte Verfassung unterschreiben und beschwören. Die Grundsätze werden festgehalten.

In der NV hatte der König kein Stimmrecht, jedoch hatte er ein Vetorecht. Die NV war die Legislative.

1791 wählte man die NV neu, denn es gab eine neue Stimmstrategie. Das Zensuswahlrecht, was nicht mehr heißt als daß nur derjenige wählen durfte, der eine bestimmte Steuersumme aufbrachte. Die Minister waren für die NV verantwortlich.
Frankreich war eine konstitutionelle Monarchie, d.h. es gab eine Verfassung, aber die Monarchie war noch immer aufrecht.

Die Revolution wird immer radikaler und endet in einem Blutbad.

 
 




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